Alexander Grin

 4.2 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Purpursegel, Purpursegel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alexander Grin

Purpursegel

Purpursegel

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Erschienen am 01.09.2003
Purpursegel

Purpursegel

 (1)
Erschienen am 17.03.2016
Wogengleiter

Wogengleiter

 (1)
Erschienen am 01.06.1998
Die purpurroten Segel

Die purpurroten Segel

 (1)
Erschienen am 01.01.1967
Tod durch Ratten

Tod durch Ratten

 (1)
Erschienen am 25.08.2004
Das Purpursegel / Alye Parusa

Das Purpursegel / Alye Parusa

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Erschienen am 19.05.2011
Der Rattenfänger

Der Rattenfänger

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Erschienen am 01.05.1988
Die funkelnde Welt

Die funkelnde Welt

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Erschienen am 01.02.1998

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Rezension zu "Purpursegel" von Alexander Grin

Glaub an deine Träume!
annluvor 3 Jahren

„Ich weiß nicht, wie viele Jahre vergehen werden, aber in Kaperna wird ein Märchen wahr, das in der Erinnerung der Menschen noch lange weiterlebt. Eines Morgens werden auf dem Meereshorizont Purpursegel in der Sonne aufblitzen. Ein weißes Schiff unter riesigen leuchtenden Purpursegeln wird die Wellen durchschneiden und geradewegs auf dich zukommen.“

Als der Matrose Longren nach Hause zurückkehrt, ist seine Frau verstorben und hat ihm ein kleines Mädchen hinterlassen. Ab diesem Tag widmet er sich der Erziehung von Assol, die trotz der Anfeindung der Dörfler glücklich aufwächst und sich ihre Träume erhält. Als ihr ein fahrender Geschichtenerzähler von ihrem Prinzen erzählt, der mit einem Schiff mit Purpursegeln zu ihr kommen wird, ist sie davon überzeugt und wartet auf den ihr Vorbestimmten. Wann wird er zu ihr kommen?


Die Geschichte erinnert an ein Märchen, wird von einem allwissenden Erzähler berichtet und zeigt neben dem Schicksal von Longren und damit auch der Kindheit Assols auch die Kinheits- und Jugendjahre von Kapitän Grey. Dabei werden die Fantasie der Kinder eingefangen und mit einigen Bildern beschrieben. Obwohl die Beiden sehr unterschiedliche Leben führen, haben sich beide einen besonderen Blick auf die Welt erhalten. Dabei werden einige philosophische Betrachtungen mit in die Erzählung geflochten. Die Geschichte ist eine über die Liebe, unterscheidet sich aber von anderen dadurch, dass Assol und Grey eigentlich keine wirkliche Begegnung miteinander haben. Alles steuert auf ein „und sie waren glücklich bis an das Ende ihrer Tage“ zu, dem man skeptisch gegenüberstehen kann, das aber sehr schön ist, wenn man es als solches anzunehmen bereit ist. Im Hinblick auf das Geburtsjahr der Geschichte (1921) werden einige Ansichten zu den Rollen der Männer und der Frauen klarer und die Geschichte glaubwürdiger, wenn sie auch immer den Hauch des Märchens behält. Interessant fand ich auch die Tatsache, dass die russische Herkunft des Autors immer wieder durchschimmert (so z.B. trinken alle immer Wodka).

Fazit: Ein nettes Märchen, das einerseits dazu anregt, sich seine Träume nicht nehmen zu lassen, andererseits deutlich aussagt, dass man für andere Wunder vollbringen kann. Allerdings sollte man die Geschichte nicht zu sehr hinterfragen.

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