Alexander Hartung Bis alle Schuld beglichen

(83)

Lovelybooks Bewertung

  • 75 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 24 Rezensionen
(43)
(30)
(7)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Bis alle Schuld beglichen“ von Alexander Hartung

An einem Sonntagmorgen wird Jan Tommen von seinen Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Tatverdacht, die Beweislage ist eindeutig: Fingerabdrücke, Zeugenaussagen, Motiv – alles weist auf Jan hin. Das Opfer: Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte.Jan hat keinerlei Erinnerung an den Tatzeitpunkt. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen. Er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen. Sein unorthodoxes Ermittlerteam hilft ihm dabei – doch der Mörder hat gerade erst angefangen, seine schrecklichen Pläne in die Tat umzusetzen… (Quelle:'Flexibler Einband/10.03.2017')

Mein erstes Buch von Alexander Hartung und es wird nicht das letzte sein. Bis zum Schluss habe ich gerätselt wer der Mörder ist und warum.

— sinus12
sinus12

Durchgängig spannend!

— The_Mentalist
The_Mentalist

Sehr gelungener Start in eine Ermittlerreihe. Spannend bis zur letzten Seite, mit einigen Wendungen am Schluss. 4 Sterne

— Northland0815
Northland0815

Spannender Thriller mit schlimmen Abgründen! Hat mir sehr gut gefallen.

— Naden
Naden

Spannende Geschichte mit tiefen Abgründen

— Tynes
Tynes

durchgehende Spannung

— Tina K.
Tina K.

Solide Krimi-Unterhaltung.

— marcusjohanus
marcusjohanus

Super spannend, aber die Charaktere wirken nicht echt

— Goch9
Goch9

Spannender Thriller mit etwas überzogenen Figuren

— Buchdaisy
Buchdaisy

Spannender Thriller mit schwachen Figuren.

— haberland86
haberland86

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildeule

Ein Friedhof als Hintergrund und eine Friedhofsgärtnerin und verwaiste Mutter als Ermittlerin - schon eine außergewöhnliche Idee!

elmidi

Die Brut - Sie sind da

tolles Buch.. macht Lust auf die Fortsetzung, freue mich schon darauf :)

Daniela34

Die Moortochter

Entsprach leider nicht meinen Erwartungen...

Antika18

Tot überm Zaun

Cosma Pongs ist (zu) aktiv und (über-)motiviert - und bringt damit ihre Tochter Paula zur Verzeiflung. Dem Leser gefällt's!

MissStrawberry

Der Mann zwischen den Wänden

Düsterer Thriller aus Schweden mit einem Ende, das kein Ende ist.

AmyJBrown

Mörderisches Ufer

Genau meinen Lesegeschmack getroffen

Laberladen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannende Geschichte mit tiefen Abgründen

    Bis alle Schuld beglichen
    Tynes

    Tynes

    09. May 2017 um 15:28

    Alexander Hartung - Bis alle Schuld beglichen eBook - 289 Seiten   Holla, die Waldfee - also der Klappentext hat mich ja schon massiv angesprochen, aber mit sowas hab ich nicht gerechnet. Keine lange Rede am Anfang, keine Einführung, keine Gnade - man wird direkt ins kalte Wasser geklatscht. Von der ersten Seite an zieht sich eine atemberaubende Spannung durch das ganze Buch. Man lebt mit dem Protagnisten mit, man leidet mit ihm, man hofft mit ihm, man verdächtigt mit ihm. Die Hintergründe der Gräueltaten werden dem Leser gnädigerweise nur langsam und häppchenweise serviert. Das ganze Ausmaß der Situation zeigt sich erst auf den letzten ca. 50 Seiten. Wer dort dann letztendlich als Täter offenbart wird, hat mir fast die Sprache verschlagen und dem ganzen nochmal eine Extranote an Grausamkeit vermittelt. Ich bin absolut geflasht von solch einem spannenden Thriller - da gibt's nur 5 Sterne - und Band 2 um Jan Tommen liegt schon bereit :)

    Mehr
  • Packende Geschichte, sympatische Charaktere und Spannung bis zum Schluss! 5 Sterne!

    Bis alle Schuld beglichen
    mordsbuch

    mordsbuch

    29. May 2016 um 18:31

    Buchinfo Bis alle Schuld beglichen - Alexander Hartung Taschenbuch - 288 Seiten - ISBN-13: 978-1477824658 Verlag: Amazon Publishing - Erschienen: 13. Mai 2014 - EUR 9,99 Kurzbeschreibung An einem Sonntagmorgen werden Jan Tommen und seine Freundin Betty von Jans Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Tatverdacht, die Beweislage ist eindeutig: Sein Auto wurde am Tatort gesehen, die Tatwaffe ist mit seinen Fingerabdrücken übersät und seine DNA wurde am Opfer gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Damit gibt es auch ein Motiv Jan hat keinerlei Erinnerung an den Vorabend. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen. Er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen. Der befreundete Geldeintreiber Chandu, die Forensikerin Zoe und der spätpubertierende Computer-Freak Max helfen ihm dabei. Der Mörder hat gerade erst damit begonnen, seine schrecklichen Pläne in die Tat umzusetzen… Bewertung “Bis alle Schuld beglichen” ist der erste Teil der Jan-Tommen-Reihe von Alexander Hartung. Mich hat das Buch wirklich überrascht. Bislang hatte ich noch nichts von dem Autoren gelesen. Sein Schreibstil ist flüssig und die Geschichte spannend aufgebaut. Auch versteht es Alexander Hartung, hier und da falsche Fährten zu legen, um einen in die Irre zu führen. Natürlich steigert das die Spannung immer weiter, und es ist wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Mit dem Charakteren Jan und seinem Ermittlerteam hat der Autor wirklich tolle Protagonisten geschaffen. Sie sind realistisch beschrieben und werden super in Szene gesetzt. Und ich finde, mit dem Ende wurde dem ganzen die Krone aufgesetzt, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Fazit: Packende Geschichte, sympatische Charaktere und Spannung bis zum Schluss! 5 Sterne!

    Mehr
  • Spannender Thriller mit schwachen Figuren

    Bis alle Schuld beglichen
    haberland86

    haberland86

    28. April 2016 um 18:15

    Von Anfang bis Ende fiebert der Leser mit Jan Tommen mit. Freut sich mit ihm und leidet mit ihm. Verdächtigt immer wieder jemand anderen des Mordes und ist am Ende genauso fassungslos, wie der Polizist selbst. In Punkto Spannung erhält Alexander Hartung für Bis alle Schuld beglichen leicht die volle Punktzahl. Auch die Story konnte mich überzeugen. Bis alle Schuld beglichen ist ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen und einem Ende, mit dem man so nicht gerechnet hätte. Man ahnt schon das ABER. Denn leider konnten mich die Figuren, ihre Motive und der Schreibstil nicht so recht überzeugen. Und das, obwohl auch hier vieles richtig gemacht wird. Alexander Hartung schreibt in kurzen Sätzen, wenn die Geschichte Fahrt aufnehmen soll und epischer, wenn er dem Leser Hintergrundinformationen liefert. Gerade die kurzen Sätze wirkten auf mich aber oftmals abgehakt und behinderten meinen Lesefluss eher, als dass sie ihn förderten. Außerdem störten mich die ständigen „Andeutungen“ á la „Wenn er sich umgedreht hätte“, hätte er dieses und jenes gesehen, die wohl für Spannung sorgen sollten, meiner Meinung nach aber etwas taktvoller in die Handlung hätten eingebettet werden können, anstatt sie dem Leser völlig zusammenhanglos vor den Latz zu knallen. Am allermeisten störten mich bei der Lektüre des Buches aber die Figuren und ihr inkonsequentes Verhalten. Gerade in den ersten Kapiteln merkt man deutlich, dass der Autor sich noch nicht sicher ist, wo er mit den Figuren hin will. Die Protagonisten sind teilweise so sprunghaft, dass es mir bis zum Schluss nicht gelang, sie richtig einzuschätzen. Ein Polizist der Mordkommision wird des Mordes verdächtigt und sucht Hilfe bei der Berliner Unterwelt. Aufgrund der Hintergrundgeschichte hätte ich das ja eventuell noch geschluckt. Und auch Jans angedeutete Eitelkeit (warum zeigt sie sich nur in einer Szene?) geht für mich absolut in Ordnung. Dass ein harter Bursche wie Chandu aber für seine Freunde kocht und in diesem Hobby total aufgeht (und wenn das tatsächlich so sein sollte (sowas soll es ja geben), warum ist das dann eine einmalige Aktion?), bei einem Gespräch mit seiner Mutter sentimental wird und bei einem doch eher langweiligen Wohnungseinbruch auf einmal weiche Knie bekommt, war mir dann aber doch ein wenig zu abwegig. Ganz zu schweigen von Zoe. Der lesbischen Rechtsmedizinerin, die mit ihrer schroffen Art gerne aneckt. Es ist okay, dass sie ihr Herz auf der Zunge trägt und dass es ihr egal ist, was andere von ihr denken. Aber dann doch bitte konsequent und nicht mal hü und mal hott. Zoe änderte ihr Gesicht im Verlauf des Buches so oft und ohne erkennbare Gründe, dass sie am Schluss sogar meine Haupttatverdächtige war. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass der Autor auf zu wenigen Seiten zu viel wollte und das was er wollte nicht konsequent genug durchzog. Das ist schade, denn bei all den guten Ansätzen hätte man aus Bis alle Schuld beglichen leicht mehr herausholen können. Für Leser, die nur auf Spannung aus sind und sich nicht am unlogischen Verhalten der Figuren stören, dürfte das Buch dennoch genau die richtige Wahl sein. Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

    Mehr
  • Toller Thriller :)

    Bis alle Schuld beglichen
    lille12

    lille12

    31. January 2016 um 18:27

    Inhalt: Ermittler Jan Tommen ist glücklich mit seiner Freundin Betty - bis er des Mordes verdächtigt wird. Die Beweislage scheint eindeutig und er wird in Untersuchungshaft genommen. Auf dem Weg dorthin kann er fliehen, fest entschlossen, den wahren Mörder zu finden. Doch dann geschieht der nächste Mord und wieder ist Jan der einzige Verdächtige...   Cover: Zum Cover gibt es nicht viel zu sagen. Es ist ansprechend, bietet aber keinen Raum für irgendwelche großartigen Interpretationen. Außerdem habe ich das als eBook gelesen und da war das Cover eh in Schwarz-Weiß.    Meinung: Insgesamt fand ich den Thriller ansprechend und gut geschrieben. Alexander Hartung nimmt den Leser mit auf eine spannende Verfolgungsjagd voller falscher Verdächtigungen. Jan Tommen als Charakter fand ich toll und vor allem authentisch. Das lustige zusammengewürfelte Ermittlerteam um ihn herum war ebenfalls total mein Fall.   Fazit: Überzeugender Thriller, von dem ich sicher noch beide Folgebände lesen werde. Leider auch etwas kurzweilig, aber gerade dadurch gute Unterhaltung - mit Anti-Albtraumgarantie ;) 4 von 5 Sternen ♥

    Mehr
  • Mehr Farbe für die Hauptprotas

    Bis alle Schuld beglichen
    jenny_wen

    jenny_wen

    12. November 2015 um 09:40

    Inhalt: Jan Tommen, eigentlich Kriminalkommissar, wird an einem Sonntagmorgen aus dem Bett geklingelt. Vor der Tür stehen seine Kollegen vom Präsidium. Er ist dringend tatverdächtig, und so wie es aussieht, besteht auch überhaupt kein Zweifel, dass Jan der Mörder ist. Doch Jan widerum kann sich überhaupt an nichts erinnern. Seine letzte Erinnerung ist vom Freitag abend, danach einen totalen Filmriss. Als Jan in Untersuchungshaft soll, kann er fliehen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Und wieder taucht ein Toter auf, bei dem er wieder seine DNA hinterlassen haben soll. Dieser Thriller spielt in Berlin und ich muss sagen, der Autor legt ein beachtliches Tempo vor. Dies schadet aber überhaupt nicht der Story. Die Story ist einfach nur spannend, mitreißend. Es passiert auf wenigen Seiten soviel, dass es einem vorkommt, man hätte schon viel mehr Seiten gelesen. Und doch bleibt es spannend. Es flaut auch nicht ab, wie es schonmal vorkommt. Der Hauptprotagonist Jan Tommen kommt allerdings in der Geschichte ein wenig farblos rüber. Einerseits will er Rambo sein, denn so wird er schonmal gern beschrieben, als Möchte-Gern-Rambo, andererseits kommt er als totales Weichei rüber. Er ist in vielen Szenen sehr sentimental. Einerseits macht es ihn irgendwie attraktiv als Figur, andererseits nervt es an vielen Stellen aber auch ziemlich. Die anderen Charaktere bekommen hier schon etwas mehr Farbe ab. Mehr zumindest als Jan Tommen. Da ist ein großer Afrikaner, ein ehemaliger Türsteher, der im Berliner Untergrund tätig war und immernoch Kontakte dahin pflegt. Die Gerichtsmedizinerin Zoe kommt als ziemlich skurril rüber. Zeigt keine Gefühle, scheint dauernd schlecht gelaunt zu sein und steckt sich bei jeder Gelegenheit eine Kippe an. Und dann ist da noch der Nerd und Computer-Freak Max. Hier bedient sich der Autor bei dem Klischee, dass eigentlich fast jeder von einem Computer-Freak hat: Max ist unordentlich, ungepflegt, aber das totale Genie, wenn es darum geht, Server und Computer zu hacken. Ein paar Rechtschreibfehler haben sich in den Text auch noch eingeschlichen, wo ich definitiv nochmal jemanden bitten würde, drüber zu schauen. An manchen Stellen etwas verwirrend, so dass man einen Satz nochmal lesen muss, um zu verstehen, was gemeint ist. In anderen Bewertungen wurde mal geschrieben, das keine Spannung aufkam. Dies muss ich für mich revidieren, denn ich fand mich sehr gut unterhalten, auch wenn die Schreibweise recht einfach gehalten ist. Ich fand die Story sehr ansprechend, schnell, humorvoll und spannend. Mein Fazit: Der Autor hätte hier ein wenig mehr Leben und Farbe in die Protagonisten bringen können, so dass die Figuren noch authentischer rüber gekommen wären. Leider kann ich nicht die volle Punktzahl geben. 4 Sterne für einen spannenden Thriller.

    Mehr
  • Ein Thiller mit einem Ausgang, den man nicht erwartet

    Bis alle Schuld beglichen
    Schorsch1169

    Schorsch1169

    19. August 2015 um 07:24

    Ich war anfangs skeptisch, ob ein deutscher Thriller überhaupt funktioniert. Doch nach dem Buch muss ich sagen, JA. Jan Trommen, ein Kommisar, der ein wenig an Schimanski erinnert, wacht nach einer durchzechten Nacht auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Aber ein Richter, mit dem er auf schlechtem Fuß stand, ist ermordet worden, und sein Blut und seine DNA wurden am Tatort gefunden. Die Kollegen sind überzeugt, dass Tommen es war. Und dann nimmt die Handlung Ihren Lauf. Der Kommisar, dem keiner glaubt, will seine Unschuld beweisen und ermittelt auf eigene Faust. Hierbei unterstützen ihn seine Freunde Zoe, eine Rechtsmedizinerin, Chandu, ein ehemaliger Türsteher, dem Jan mal das Leben gerettet hat und Max, ein Computergenie, das aber sonst ein Chaot ist. Mir hat der Thriller extrem gut gefallen, da er sehr temporeich war, oft überraschende Wendungen hatte und die Figurten haben alle Tiefen, so dass sich der Leser mit Ihnen identifizieren kann. Und wer am Ende tatsächlich der Mörder war, das war wirklich eine Überraschung. Also ich kann das Buch nur empfehlen (wie auch die anderen Bücher aus der Jan-Tommen-Reihe von Alexander Hartung).

    Mehr
  • Überraschend gut!!!

    Bis alle Schuld beglichen
    arunaa

    arunaa

    27. May 2015 um 22:33

    Ich bin wirklich überrascht was den Inhalt dieses Buches angeht. Der Klappentext hörte sich spannend an und ich musste es haben. Allerdings dauerte es noch eine Zeit bis ich es begann zu lesen und wusste so gar nicht mehr um was es geht. Es ist ein packender und fesselnder Thriller, wo die Ermittlungen wie in einem Krimi, im Vordergrund stehen, aber in der Fall der ermittelt wird zeichnet das Buch aus. Denn der ist nicht ohne und auch ganz schön brutal. Immer wieder schickt uns der Autor auf eine falsche Fährte. Man hat selbst einen Verdacht, dann stellt er einen Verdächtigen in den Fokus und so geht es bis zum Ende - welches mich wahrhaft geschockt hat. Es ist keineswegs vorhersehbar! Der Schreibstil ist flüssig und die Dialoge sind einfach der Hammer. Ich musste mir gleich den zweiten Fall von Jan Tommen zulegen.

    Mehr
  • Humor + Spannung = gute Unterhaltung

    Bis alle Schuld beglichen
    SabsiS

    SabsiS

    20. October 2014 um 12:47

    Inhalt: Ein Richter wird brutal zu Tode geprügelt. Dringend tatverdächtig ist Jan Tommen, Mordermittler bei der Berliner Kripo. Die Beweise sprechen alle gegen ihn und leider hat er genau für die fragliche Zeit einen Filmriss und keinerlei Erinnerung mehr. Seine einzige Möglichkeit sieht er in der Flucht vor der Untersuchungshaft. So versucht er mit Hilfe eines bunt zusammengewürfelten „Ermittlerteams“, nämlich der Rechtsmedizinerin Zoe, dem Geldeintreiber Chandu und dem Computerfreak und Hacker Max, seine Unschuld zu beweisen und den Fall zu lösen. Meine Meinung: Ein Buch, das mich gleich von Anfang an mitgerissen hat. Man kommt sofort gut in die Story rein und fiebert mit Jan und seinem Team mit. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss, da es immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt und man als Leser auch immer mal wieder in die Irre geführt wird. Das ungewöhnliche Ermittlerteam um Jan Tommen hat mir besonders gut gefallen. Ihre erfindungsreichen Ermittlungsmethoden und die witzigen Dialoge machen einen großen Teil des Lesevergnügens aus. Einziger Kritikpunkt ist, dass mir einige Details etwas unlogisch erschienen (zB dass eine verbrannte Leiche nur anhand von Schmuck und nicht mit Hilfe von DNA-Anlaysen oder Zahnabdrücken identifiziert wird). Insgesamt ein Krimi, der nicht nur spannend, sondern auch witzig und humorvoll ist. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall mit Jan und seinem Ermittlerteam!

    Mehr
  • Im Zeichen von Jan Tommen

    Bis alle Schuld beglichen
    SDiddy

    SDiddy

    16. October 2014 um 19:00

    An einem Sonntagmorgen werden Jan Tommen und seine Freundin Betty von Jans Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Tatverdacht, die Beweislage ist eindeutig: Sein Auto wurde am Tatort gesehen, die Tatwaffe ist mit seinen Fingerabdrücken übersät und seine DNA wurde am Opfer gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Damit gibt es auch ein Motiv. Jan hat keinerlei Erinnerung an den Vorabend. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen. Er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen. Der befreundete Geldeintreiber Chandu, die Forensikerin Zoe und der spätpubertierende Computer-Freak Max helfen ihm dabei. Der Mörder hat gerade erst damit begonnen, seine schrecklichen Pläne in die Tat umzusetzen… Eine neue deutschsprachige Krimireihe mit und rund um Kommissar Jan Tommen beginnt und das ist gleich das erste Problem, man weiss von Anfang an das er nicht der Täter ist, denn sonst würde es nicht weitergehen. Ich mag deutsche Autoren, denn ich mag die deutsche Sprache, sie hört sich viel authentischer an als eine Übersetzung und das ist ein absoluter Pluspunkt. Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan mit dem Schreibstil, aber ich hatte das Gefühl je weiter ich gelesen habe, umso mehr hat auch der Autor seinen Art zu schreiben gefunden und wir haben dann miteinander harmoniert bis zum Schluss. Der Roman liest sich, wenn man drüber nachdenkt, wie ein Drehbuch für eine Krimireihe in ARD oder ZDF. Das soll gar nicht abwertend gemeint sein, denn es hat eine gute Struktur, die Personen sind klar dargestellt, es nimmt alles seinen richtigen Lauf und am Ende kommt der Showdown. Das einzige was ich ein bisschen bemängeln möchte, ist das Fehlen des Überraschungsmomentes. Da nicht sehr viele Personen in dem Buch vorkommen, ist man doch schnell auf der richtigen Fährte. Die Personen in der Geschichte sind einfach toll beschrieben und dargestellt. Jeder für sich unverwechselbar und freaky, aber sympathisch. Genau die richtige Mischung die für Witz und Spannung sorgt. Ich freue mich auf die folgenden Romane, ich bin auf jeden Fall wieder dabei!

    Mehr
  • Lesenswert!

    Bis alle Schuld beglichen
    Castelmo

    Castelmo

    08. October 2014 um 10:55

    Der Krimi liest sich spannend und ist durchaus lesenswert. Mich haben allerdings die etwas überzogenen Dialoge sehr gestört, vor allem von Zoe. Wenn man bedenkt, wie schlecht sich Jan Tommen eigentlich fühlen müsste, hatte man bei diesem Ermittlerteam manchmal das Gefühl, es wäre für sie nur ein angenehmer Zeitvertreib, weil sie schon immer mal was erleben, und sich wie Krimihelden fühlen wollten. Ein bisschen weniger, wäre hier mehr gewesen. Das ist mein Lesegefühl, anderen Lesern gefielen diese Handlungsstränge gut. Ich kann " Bis alle Schuld beglichen" weiterempfehlen und werde sicher noch weitere Krimis von Alexander Hartung lesen.

    Mehr
  • Auf der Flucht in Berlin

    Bis alle Schuld beglichen
    Spatzi79

    Spatzi79

    30. September 2014 um 13:22

    Es ist Sonntagmorgen und Jan Tommen hat ziemliches Kopfweh, als seine Kollegen von der Mordkommission klingeln und ihn als dringend Tatverdächtigen in einem Mordfall mit aufs Revier nehmen. Immerhin ist der Tote genau jener Richter, der Jan vor einiger Zeit wegen Körperverletzung im Dienst verurteilt hat und am Tatort finden sich Spuren, die auf Jan als Täter hinweisen. Obwohl sein Vorgesetzter ihm zu glauben scheint, will Jan nicht untätig in Untersuchungshaft abwarten, ob seine Unschuld bewiesen wird. Dass er sich an die fragliche Nacht nicht erinnern kann, macht es nicht einfacher, aber er ist überzeugt, dass er kein Mörder ist, egal wie die Beweislage ist. Also will ihm offensichtlich jemand die Tat unterschieben. Doch wer steckt dahinter und was ist das Motiv? Zum Glück hat Jan seinen guten Freund, den Geldeintreiber Chandu, der ihm Unterschlupf bietet und mit seinen Kontakten zur kriminellen Unterwelt Berlins weiterhilft. Auf Jans Seite schlagen sich auch die Pathologin Zoe sowie der IT-Experte Max. Das ungleiche Ermittlerteam folgt verschiedensten Spuren, tappt aber die meiste Zeit ziemlich im Dunkeln, ebenso der Leser. Irgendwann drängte sich mir ein gewisser Verdacht auf, geriet dann aber im weiteren Verlauf wieder in Vergessenheit, denn es gibt so viele Verdächtige und die Spuren, die zum sicher geglaubten Täter weisen, führen dann doch immer wieder in die Irre, bis es endlich zum spannenden Finale kommt. Inzwischen ist bereits der zweite Fall für und mit Jan Tommen und seinem ungewöhnlichen Team erschienen und ich bin gespannt auf ihre neuen Ermittlungen – Abwechslung ist bei dieser Truppe auf jeden Fall gegeben!

    Mehr
  • Ein unkonventionelles Ermittlerteam

    Bis alle Schuld beglichen
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    22. September 2014 um 13:42

    Der Beamte der Mordkommission Jan Tommen wird am Sonntagmorgen von seinen Kollegen aus dem Bett geklingelt: ein Richter wurde brutal in seinem Haus ermordet und am Tatort finden sich Spuren, die auf Jan als Täter hinweisen. Da er das Wochenende mit seiner Freundin durchzecht hat, kann sich Jan an nichts mehr erinnern. Ein Motiv für den Mord ist schnell gefunden: Richter Holoch hat Jan vor Jahren wegen Körperverletzung verurteilt. Um seine Unschuld zu beweisen, flieht er mit Hilfe seines Freundes Chandu aus der Untersuchungshaft und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Der Höhepunkt dieses Krimis war für mich das Ermittlerteam rund um Jan, das nicht nur in seiner Zusammensetzung, sondern auch in seinem Methoden sehr unkonventionell ist: Chandu ist ein sehr guter Freund von Jan, außerdem als Geldeintreiber in der Berliner Unterwelt unterwegs, dadurch kennt er nicht nur die richtigen Leute, sondern verfügt auch über schlagkräftige Argumente. Zoe ist Rechtsmedizinerin und gelangweilt von ihrem Job, daher kommt es ihr gerade recht, Jan, bei seinen verdeckten Ermittlungen helfen zu können. Sie ist sehr burschikos und eine starke Raucherin, was immer wieder zu Konflikten mit den Anderen führt. Der dritte im Bunde ist der Computerfreak Max, ein absoluter Nerd und Genie auf seinem Gebiet, allerdings kein Wunschkandidat für eine Wohngemeinschaft. Jan ist mit Leib und Seele Mordermittler, der mithilfe seines Instinkts schon zahlreiche Fälle gelöst hat – er ist der Kopf des bunt zusammengewürfelten Teams, das eigentlich gar nicht zusammenpasst und genau deswegen so erfolgreich ist. Ich hatte zu Beginn des Buches einen Verdacht, wer der Täter sein könnte, der sich schlußendlich auch bestätigt hat, allerdings bin ich während der Lektüre von meinem Verdacht abgerückt, weil ich mir wegen des Motivs immer unsicherer wurde. Der Autor legt nicht nicht nur für den Leser Spuren aus, die sich dann als Sackgasse erweisen. Ein gesetzestreuer Polizist wird vielleicht nicht unbedingt wie Jan handeln, aber er steht durch die erdrückende Beweislast enorm unter Druck, seine Unschuld zu beweisen, bevor ihn die Kollegen festsetzen können. Das Ende des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn das im realen Leben vielleicht nicht so einfach möglich wäre, aber andererseits ist dadurch gewährleistet, daß sich die vier Ermittler wieder gemeinsam auf Verbrechersuche begeben können, denn dieses Buch ist der Auftakt zu einer Serie um Jan, Chandu, Zoe und Max.

    Mehr
  • Eine große Schuld muss beglichen werden ....

    Bis alle Schuld beglichen
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    12. September 2014 um 15:45

    Jan Tommen, Polizeibeamter der Berliner Mordkommission, und seine Freundin Betty liegen noch im Bett als eines sonntagsmorgens seine Kollegen an der Türe klingeln und Jan verhaften. Er steht im dringenden Tatverdacht am gestrigen Samstag einen Mord begangen zu haben. Die Beweislast ist eindeutig – sein Auto stand vor dem Haus des Mordopfers, seine Fingerabdrücke befinden sich auf der Tatwaffe, seine DNA wurde am Tatort gefunden und an seinem Hemd, das er aktuell gerade trägt, kann Blut des Opfers nachgewiesen werden. Bei dem Toten handelt es sich um den Richter Georg Holoch. Vor Jahren hat dieser Jan wegen Körperverletzung im Dienst verurteilt. Somit hätte Jan auch ein Motiv. Jans größtes Problem – er hat keinerlei Erinnerung an den Abend davor, an dem der Mord geschehen sein soll. Eine Verurteilung wegen Körperverletzung im Dienst, deswegen bringt man doch niemanden um ..... und schon gar nicht Jahre später ...... oder ?? Mein Fazit: Nachdem die Kollegen Jan verhaftet haben, er von seinem Vorgesetzten verhört wurde und in die Untersuchungshaft überstellt werden soll, sieht Jan nur eine Möglichkeit: Flucht Mein 1. Gedanke war „Oh nee, jetzt macht er alles noch schlimmer als es eh schon ist“. Der 2. Gedanke dann war, daß Jan gar keine andere Möglichkeit hat als zu flüchten wenn er selbst aufklären möchte was passiert ist und wer den Richter tatsächlich umgebracht hat. Sein Vorgesetzter glaubt ihm, daß er mit dem Mord nichts zu tun hat, sein Kollege und Abteilungsleiter glaubt an Jans Schuld. Jan bittet seinen Freund Chandu um Hilfe und schlüpft erst mal bei ihm unter, seine eigene Wohnung wird ja überwacht. Die Forensikerin Zoe, die den Mordfall an Richter Holoch untersucht, glaubt auch nicht an Jans Schuld und gibt ihm unter der Hand Hinweise aus den Ermittlungsakten. Max, ein langjähriger Freund und Computer-Freak hackt sich für Jan in den Kripo-Server – und schon steht das willkürlich zusammengewürfelte Ermittler-Team. Die 4 arbeiten systematisch und kommen mit ihren Ermittlungen auch gut voran aber immer wenn sie denken sie haben das letzte Puzzleteilchen gefunden – passiert der nächste Mord. Da ich nicht so der Krimi-/Thriller-Leser bin, funktionierte meine Spürnase nicht so gut wie die meiner Leserunden-Teilnehmer und als der Mörder endlich dingfest gemacht werden konnte, war ich tatsächlich überrascht. Das „Ermittler-Team“ gefällt mir sehr gut. Jan, als falscher Verdächtiger fliegen ihm direkt alle meine Sympathien zu. Der ehemalige afrikanische Geldeintreiber Chandu mit seiner Ruhe und Gelassenheit und seinen Kontakten zur Unterwelt (und wie Zoes Sprüche an ihm abprallen J ) Zoe, die sich eher burschikos gibt und die 3 Männer in ihrem Umfeld permanent wegen irgend etwas anblafft. Sie gefällt mir eigentlich am besten und ich hab ihre Sprüche richtiggehend genossen. Und nicht zuletzt Computer-Freak Max, in dessen Wohnung die Fenster mit Alufolie verklebt sind (weil die CIA überall ist), der sich von Pizza und Cola ernährt, Körperpflege aber eher für Nebensächlichkeiten hält. Ich fand dieses Buch richtig spannend und konnte nicht mehr aufhören zu lesen bis ich wusste wer der Mörder ist. Über alle 287 Seiten fühlte ich mich richtig gut unterhalten. Abschließend noch ein Zitat von Nietzsche (Seite 202): „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abrund auch in dich hinein“. Der 2. Fall für Jan Tommen und sein Team ist am 15.07.2014 erschienen und den werde ich mir ganz sicher nicht entgehen lassen. 

    Mehr
  • Alles, was ein Thriller braucht

    Bis alle Schuld beglichen
    Aglaya

    Aglaya

    04. August 2014 um 09:09

    Der Kripo-Beamte Jan Tommen wird an einem Sonntagmorgen von seinen Kollegen geweckt. In einem brutalen Mordfall deuten alle Spuren auf ihn als Täter, doch Jan kann sich an die letzten 36 Stunden nicht erinnern. Er flieht und versucht gemeinsam mit drei Freunden, den Fall selbst zu lösen, ohne dabei verhaftet zu werden.   Bereits von der ersten Seite an hat mich „Bis alle Schuld beglichen“ in den Bann gezogen, das Spannungslevel ist von Anfang an sehr hoch und sackt auch zwischendurch nie ab. Die vier Ermittler Jan, Chandu, Zoe und Max werden zwar nicht bis in jedes Detail beschrieben, bleiben aber trotzdem nicht wirklich farblos und waren mir sehr sympathisch. Die vier Charaktere unterscheiden sich stark, harmonieren aber schön und bilden ein interessantes, wenn auch reichlich unkonventionelles Team. Der zu lösende Kriminalfall ist ausreichend komplex, sodass mir die Lösung erst wenige Seiten vor der „offiziellen“ Erklärung klar wurde, mehrmals wurde ich dabei auf falsche Spuren geschickt. Dass ich den Mörder aber schon einige Seiten vorher enttarnte zeigt aber auch, dass die Auflösung (wie auch das Mordmotiv) in sich logisch und daher nachvollziehbar ist. Wie in einem Thriller üblich, geraten die Protagonisten immer wieder selbst in Gefahr, was meinen Pulsschlag während dem Lesen mehrmals in die Höhe trieb. Der eigentliche Showdown hätte für meinen Geschmack ruhig noch etwas länger ausfallen dürfen. Wie meine Wertung zeigt, hatte ich grossen Spass beim Lesen von „Bis alle Schuld beglichen“ gebe daher eine unbedingte Weiterempfehlung an alle Thriller-Fans ab. Alexander Hartung hat bereits den Nachfolgeroman „Vor deinem Grab“ veröffentlicht, den ich in den nächsten Tagen verschlingen werde.

    Mehr
  • Klasse!

    Bis alle Schuld beglichen
    Schuemel

    Schuemel

    02. February 2014 um 11:03

    Ich mag es sehr, wenn Bücher einfach formuliert sind und man entspannt lesen kann, ohne ewig lange Schachtelsätze auseinander zu wurschteln und am Ende eines Satzes nicht mehr zu wissen, wie er angefangen hat. Der Autor dieses Buches hat es dem Leser mit seinem unanstrengenden Schreibstil leicht gemacht, dran zu bleiben und stundenlang weiter zu lesen. Die Handlung ist von Anfang an spannend und verrät nie zu viel - bis zur Auflösung am Ende. Mir hat das Komplettpaket dieses Buches ausgesprochen gut gefallen!

    Mehr
  • weitere