Alexander Hartung Ich werde nicht ruhen

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 15 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(6)
(5)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ich werde nicht ruhen“ von Alexander Hartung

Wollen Sie mich zu einem Mord begleiten? Ich meine einen richtigen Mord. Nichts Virtuelles, keinen Rufmord oder so was. Das ist auch keine Metapher. Ich rede davon, einen Menschen zu töten. Bitte ersparen Sie mir eine Moralpredigt. Ich weiß, was ich tue. Nicht jeder, der tötet, ist gleich ein Wahnsinniger. Vielleicht hat der Mann auch den Tod verdient. Möglich wäre es doch. Was sagen Sie? Wollen Sie mitkommen? Aber dann gibt es kein Zurück. Überlegen Sie es sich gut.

Ideenreiche Story mit stimmiger Hintergrundrecherche. Der Hauptcharakter wirkt überaus menschlich und macht das Lesen zu einem Vergnügen.

— Litis
Litis

Ein wirklich lesenswerter Thriller

— RahelHunar
RahelHunar

Super spannender Thriller

— Vampir989
Vampir989

Ein ganz toller Thriller. Mal aus einer anderen Sichtweise.

— Sandrab13
Sandrab13

Ein Thriller, der mal so ganz anders ist!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Gelungene Morde....

— Dion
Dion

Die Spannung wird leider eingedämmt durch die vielen Details. Mörder über die Schulter schauen = interessante Idee, aber schlecht umgesetzt.

— Artemis_25
Artemis_25

Ein tolles Buch, dass auf jeder Seite an Qualität zulegt bis zu einem tollen Ende, dass den Blickwinkel auf die Geschichte nochmal verändert

— InfinitysAngel
InfinitysAngel

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Original

Typischer Grisham !!

Die-Rezensentin

Der Totensucher

Zitate:"In Ausnahmesituation können ganz friedliche und normale Menschen zu Monstern werden."

Selest

Die sieben Farben des Blutes

Ein spannender Thriller, der mit einem wahnsinnigen Mörder und interessanten Motiven glänzt. Zum Ende leider etwas lahm.

Svenjas_BookChallenges

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • In den Protagonisten konnte ich mich nicht hineinfühlen

    Ich werde nicht ruhen
    Aglaya

    Aglaya

    03. May 2017 um 19:31

    Der Informatiker Carl will sich für den Tod seiner Freundin an den Schuldigen rächen und zieht tötend durch Köln…Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Carl in der Gegenwart erzählt. Carl beschreibt seine Gefühlswelt ziemlich ausführlich, trotzdem gelang es mir nicht, mich in ihn hineinzuversetzen. Er wirkte sehr kalt, als ob die geschilderten Erlebnisse nicht ihm, sondern sonst jemandem passiert wären.Die Handlung wird in zwei Stränge aufgeteilt, bei denen sich mit der Zeit zeigt, dass diese nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt stattfinden, und der eine auf dem anderen aufbaut respektive durch die dortigen Geschehnisse verursacht wurden. Der Hauptstrang ist zu einem gewissen Masse vorhersehbar und bringt kaum Wendungen und Überraschungen. Wie der Nebenstrang ausgeht, wird durch ausführliche Erklärungen im Hauptstrang schon sehr früh dargelegt, dass auch hier keine wirkliche Spannung zu finden ist. Alles in allem verwendet der Autor für meinen Geschmack zu viel Platz in der Schilderung von Carls Alltag und Biografie, und zu wenig für den eigentlichen Rachefeldzug.Der Schreibstil des Autors Alexander Hartung lässt sich flüssig lesen, aber wie erwähnt schafft er es nicht, dass ich mich in Carl hineinfühlen konnte. Mein FazitKaum Überraschungen und ein Protagonist, in den ich mich nicht hineinfühlen konnte.

    Mehr
  • Super umgesetzt!

    Ich werde nicht ruhen
    Litis

    Litis

    02. February 2017 um 16:45

    Die Charaktere: Man erfährt nicht viel über den Hauptcharakter Carl Harmer. Gleich zu Beginn begleitet man ihn bei einem Mord. Einem Mord, mit dem er Rache für den Einsturz eines Gebäudes nimmt. Eines Gebäudes, in dem offensichtlich Menschen starben, die er kannte, möglicherweise auch liebte. Das ist alles, was dem Leser zunächst offenbart wird. Aber es genügt. Man kann sich in Carl hinein fühlen, auch, wenn er Drahtzieher foltert und tötet.  Rückblicke aus der Vergangenheit sorgen dafür, dass man versteht, was ihn antreibt und motiviert. Sie lassen den Leser mitfühlen und -erleben. Carl wirkt durch seine Taten unglaublich menschlich. Er ist ein starker Charakter, den man zwangsläufig lieb gewinnt. Bis auf Carl bleiben alle Charaktere eher blass, weil deren Entwicklung für den Fortgang der Geschichte nicht wichtig ist. Einzig Carl ist bedeutsam. Auf seinem Rachefeldzug lernt er zwar noch Zhai kennen, aber auch sie bleibt eher undurchsichtig. Das stört aber nicht weiter. Ich finde, allein mit der Charakterdarstellung von Carl hat der Autor etwas geleistet. Die Story: Der Klappentext verrät nicht zu viel und letztendlich ist die Geschichte so ganz anders als der Klappentext vermuten lässt. Sie ist obendrein noch grandios, ideenreich und super umgesetzt. Zu vielen Themen muss der Autor eine ausführliche Recherche gemacht haben. Ich bin zwar nicht vom Fach was Einbruchswerkzeuge, Betäubungsmittel, IT-Belange u.a. angeht, aber alles erscheint mir stimmig ausgearbeitet.   Es gibt auch eine dezente Liebesgeschichte, die angenehm im Hintergrund abläuft und nicht zu viel Platz einnimmt. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend. Gern folgt man den Zeilen des Autors. Es macht Spaß, bei der Entwicklung der Geschichte beizuwohnen. Das Ende: Am Ende wird alles aufgelöst. Zum einen überraschen die letzten Seiten, zum anderen sind sie auch unglaublich traurig. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Fazit: Alexander Hartung überzeugt mit einer ideenreichen Story, die grandios umgesetzt ist und eine stimmige Hintergrundrecherche aufweist. Der Hauptcharakter kann menschlicher nicht sein und macht das Lesen zu einem mitfühlenden Erlebnis. 4 1/2 von 5 Sterne litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

    Mehr
  • Rezension

    Ich werde nicht ruhen
    RahelHunar

    RahelHunar

    30. January 2017 um 16:39

    Einen Menschen zu einem Mord begleiten? Keinen Rufmord oderetwas ähnliches. Auch nichts virtuelles in einem oder gar eine  Metapher. Wir reden von einem echtem Mord an einem Menschen in der realen Welt. Der Mörder will keine Moralpredigt hören oder wie schlecht es wäre. Er weiß was er tut. Und wieso. Verrückt ist er nicht, er hat seine Gründe. Wollen sie diese Gründe erfahren? Dann fangen sie an zu lesen. Dabei gibt es kein zurück mehr. Und genau darum geht es in dem Thriller „Ich werde nicht ruhen“ von Alexander Hartung. Um Mord. Der Hauptcharakter Carl führt ein ziemliches uninteressantes Leben, bis auf das kleine Detail das er Mörder ist. Dabei geht ihm, aber nicht um den Spaß oder das Adrenalin, sondern um Rache, daabei lässt er nichts aus. Persönlich vom Täter bekommt man alles genau erklärt und geschildert, fast wie ein Tagebucheintrag mit Begründungen für die Tat und wie es umgesetzt wurde. Dabei wird Stück für Stück aufgedeckt was es mit dieser ausgetüftelten Rache auf sich hat. Dies ist einer der besonderheiten des Buches, nicht alles wird sofort erzählt und offenbart. Man muss mitdenken, fiebert mit und überlegt selbst wieso was nun passieren könnte, das ziemlich spannend und fesseln, was es schwer macht das Buch weg zu legen. Natürlich ein Pluspunkt für das Buch. Dieses mal wird nicht aus der Sicht des Opfers erzählt, sondern aus der Sicht des Täters, von Carl. Das ist nicht wie bei vielen anderen Büchern und hebt es dadurch positiv noch einmal heruas. Man erlebt mit wie er mit seinem Alltag umgeht, wie er die Morde plant und durch führt und dabei nichts vergisst. Carl schien mir de meiste Zeit trotzdem wirklich symphatisch und natürlich hatte er ab und an einen Aussetzter, wenn es nicht so wäre, wäre es ja auch nicht so spannend ;D Trotzdem könnte ich mir vom Charakter her niemand anderen vorstellen der als Tätetr so gut dazu gepasst hätte.Von der Story über die Charakter. bis zum Schreibstil, meiner Meinung nach wirklich gut gelungen :) Sollte man mal lesen, wenn man sich eine etwas andere Perspektive wünscht. als die des Täters und Einnblick in das Leben eines vielleicht nicht ganz so wahnsinnigen Mörders haben möchte

    Mehr
  • Super spannender Thriller

    Ich werde nicht ruhen
    Vampir989

    Vampir989

    26. January 2017 um 16:58

    In dieser Geschichte geht es um Carl.Bei einem Gebäudeeinsturz verliert er einen geliebten Menschen.Er will sich an den Verantwortlichen rächen und dabei schreckt er nich vor Morden zurück.Der Autor schreibt diese Geschichte aus Sicht des Täters.Es ist mal eine ganz andere Sichtweise und war für mich Neuland.Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.Man erfährt wie Carl alles ins kleinste Detail plant und nichts dem Zufall überlässt.Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben und so konnte ich sie mir bildlich gut vorstellen.Die Spannung steigt von Anfang bis Ende stetig an und so kommt nie Langeweile auf.Viele Szenen werden sehr detaillliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gebangt und mit gefiebert.Der Autor versteht es auf seine eigene Art und Weise uns in die Gefühlswelt des Täters zu versetzen .Das ist ihm hervorragend gelungen.Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und passend zum Buchtitel und der Geschichte.Mich hat dieser Thriller einfach in den Bann gezogen und ich hatte viele spannende Lesestunden.Für Leseliebhaber von Thrillern ist es sehr empfehlenswert.

    Mehr
  • Auf Tour mit einem Mörder

    Ich werde nicht ruhen
    Queenelyza

    Queenelyza

    23. January 2017 um 14:46

    Carl begeht Morde. Er tut dies gut vorbereitet und mit reinem Gewissen, denn diese Menschen müssen sterben. Sie haben den Tod verdient, denn sie haben skrupellose, menschenverachtende Dinge getan. Schlimme unmoralische Dinge. Rechfertigt es einen Mord, wenn ein derartig zum Tod Verurteilte vorher noch die Gelegenheit erhält, sein Gewissen zu erleichtern? Eine sehr interessante Frage, die Alexander Hartung in seinem Buch "Ich werde nicht ruhen" hier aufwirft. Ganz fremd ist sie uns ja nicht, die Frage nach "Aug und Auge, Zahn um Zahn" was darf vergolten wreden, was nicht? Und dabei ist der Protagonist Carl ja eigentlich ein ganz normaler, unauffälliger Mensch. Seine Aktionen bereitet er verdammt gut vor, er ist auf alles vorbereitet. Auf fast alles, denn einer der Einsätze gerät plötzlich außer Kontrolle, und Carl findet sich in einem Szenario wieder, das er sich schlimmer nicht hätte ausmalen können. Ob er da je wieder unbeschadet rauskommt?Fängt das Buch fast schon gemächlich an, steigert sich die Geschichte rasch und lässt einem an so manchem Kapitelende mit einem Cliffhanger zurück, der es einem unmöglich macht, das Buch wegzulegen. Der Sog des Verbrechens, in den Carl gerät, überträgt sich förmlich auf den Leser, die Spannung zieht einen mit und lässt einen des öfteren überlegen, ob man selbst jetzt auch so gehandelt hätte oder ob das jetzt wirklich noch "in Ordnung" ist. Dabei ist Carl nun wahrlich kein unsympathischer Mensch, ganz im Gegenteil. Man versteht seine Motivation durchaus, fiebert zum Teil regelrecht mit ihm mit und hofft, dass er mit dem Leben davonkommt. Während die Motivation relativ früh klar ist, bleibt die Frage nach dem "Warum" recht lange offen und wird erst relativ spät wirklich eindeutig klar. Für mich nicht hunderprozentig stimmig, da sind zwei, drei Aspekte für mich etwas zu weit hergeholt, aber dennoch ein schlüssiger Auslöser für diese fast schon wahnsinnig anmutende Vergeltungsaktion. Dass ich mir die Thematik des Buches, also das, weswegen letztendlich dies alles stattfindet, etwas anders gewünscht hätte, ist dem Autor nicht anzulasten. Trotzdem war für mich der Actionfaktor mit dem letztendlichen Grund des ganzen Vorkommnisse nicht ganz auf einem Level, ich hätte mir ein etwas kreativeres und abgefahreneres Motiv gewünscht. Sehe ich mal davon ab, dass meine Vorstellungen hier nicht komplett bedient wurden, habe ich ein sehr solides, spannendes Buch mit sympathischen Protagonisten und unglaublich unsympathischen "Bösewichten" und ordentlich Tempo genießen dürfen. Und das ist genau das, was ich mir von einem Thriller wünsche.

    Mehr
  • ICH WERDE NICHT RUHEN von ALEXANDER HARTUNG

    Ich werde nicht ruhen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2017 um 09:38

    Wollen Sie mich zu einem Mord begleiten? Ich meine einen richtigen Mord. Nichts Virtuelles, keinen Rufmord oder so was. Das ist auch keine Metapher. Ich rede davon, einen Menschen zu töten. Bitte ersparen Sie mir eine Moralpredigt. Ich weiß, was ich tue. Nicht jeder, der tötet, ist gleich ein Wahnsinniger. Vielleicht hat der Mann auch den Tod verdient. Möglich wäre es doch. Was sagen Sie? Wollen Sie mitkommen? Aber dann gibt es kein Zurück. Überlegen Sie es sich gut. Mit diesen Worten beginnt der Thriller „Ich werde nicht ruhen“ von Alexander Hartung und spiegelt eigentlich genau das wieder, worum es sich hier in diesem Buch dreht. Gemeinsam mit Carl übt man hier Rache und das ist bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Vom Täter höchst persönlich bekommt man hier beschrieben wie er vorgeht und natürlich erfährt man auch einiges über die Hintergründe, die sich allerdings erst langsam offenbaren.Neben der besonderen Perspektive – eben aus der des Täters – aus der die Geschichte hier erzählt wird, ist für mich eben auch dieses Stück für Stück voranschreitende Erfahren der Hintergründe sehr fesselnd gewesen, die Carl zu seiner Rache trieben. Manches Mal kam mir Carl psychisch völlig durchgedreht vor und dann wiederum total klar. Durch dieses Wechselhafte war ich mir bis zum Schluss eigentlich kaum sicher, wer er wirklich ist und das machte ihn gerade in der Täterrolle nochmal ein Stück interessanter. Einen kleinen Punktabzug gebe ich dennoch, denn es fiel mir nicht so leicht, mich in diese Perspektive einzufinden, zumal Carl sehr distanziert und manchmal fast stumpf erzählt, wie er vorgehen wird. Darauf musste ich mich erstmal einlassen ;) Fazit:Trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten ein meiner Meinung nach gelungener Thriller, der gerade aus der Perspektive des Täters mal ein ganz neues Lesevergnügen bietet!

    Mehr
  • Leserunde zu "Ich werde nicht ruhen" von Alexander Hartung

    Ich werde nicht ruhen
    AlexHartung

    AlexHartung

    Wollen Sie mich zu einem Mord begleiten? Ich meine einen richtigen Mord. Nichts Virtuelles, keinen Rufmord oder so was. Das ist auch keine Metapher. Ich rede davon, einen Menschen zu töten. Bitte ersparen Sie mir eine Moralpredigt. Ich weiß, was ich tue. Nicht jeder, der tötet, ist gleich ein Wahnsinniger. Vielleicht hat der Mann auch den Tod verdient. Möglich wäre es doch. Was sagen Sie? Wollen Sie mitkommen? Aber dann gibt es kein Zurück. Überlegen Sie es sich gut.   Zur Serie „Ich werde nicht ruhen“ ist mein erstes Buch außerhalb der Jan-Tommen-Reihe - nichtsdestotrotz ist es ein waschechter Thriller und sicher auch für Krimi-Fans einen Blick wert.   Zu den Büchern Bei den 8 zu verlosenden Büchern handelt es sich um Taschenbücher. Alternativ könnte ich auch noch ein Ebook bereitstellen, wenn ein Gewinner dieses Format bevorzugt.

    Mehr
    • 149
  • Spannung bis zum Schluss!

    Ich werde nicht ruhen
    Sandrab13

    Sandrab13

    22. January 2017 um 20:43

    Carl ist die Hauptperson in diesem Thriller. Er schreibt über sich und aus seiner Sichtweise. Welches für mich ein ganz neues Leseerlebnis. Bis zum Schluss bleibt die Frage, was es sich mit dem eingestürztem Haus auf sich hat. Carl zieht seinen Plan durch. Er möchte Gerechtigkeit auch wenn er über Leichen gehen muss. Fragen die während des Lesens aufkommen, werden von Alexander Hartung im Buch geklärt. Keine Fragen bleiben offen. Das Buch ist wirklich top. Der Spannungsaufbau ist klasse. Der Schreibstil wie gewohnt sehr gut. Es war mir ein vergnügen bei der Leserunde dabei sein zu dürfen und ich möchte mich nochmals herzlichst bedanken.

    Mehr
  • Leichte Lektüre

    Ich werde nicht ruhen
    Annika2306

    Annika2306

    20. January 2017 um 20:12

    Ich war leider nicht ganz so begeistert von diesem Buch, man kann es lesen, aber es ist nichts wo ich jetzt ein dickes "WOW" ausrufe, es ist eine leichte Lektüre, ohne irgendwelche Aktion oder sonst irgendwas. Bei mir nicht so wirklich Spannung aufgekommen, auch das Ende war etwas zäh Mir hat dann doch das gewisse etwas gefehlt. Die Geschichte aus der Sicht der Möders zu lesen war interessant und etwas neues. Allerdings gibt es mir teilweise zu sehr ins Detail und es wurde etwas langatmig. Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte! 

    Mehr
  • Thriller aus Sicht des Täters

    Ich werde nicht ruhen
    Dion

    Dion

    17. January 2017 um 12:42

    Carl hat bei einem Gebäudeeinsturz geliebte Menschen verloren.  Er macht sich selbst auf, einen Bauskandal aufzudecken und die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück.Der Protagonist nimmt den Leser mit auf seinem blutigen Weg und erklärt beinahe emotionslos jeden einzelnen Schritt seiner Verbrechen. Er schafft es tatsächlich, großes Interesse zu wecken, sei es am Hintergrund seiner Rachegedanken oder am Ablauf seines Rachefeldzugs.Ein großes Dankeschön wieder einmal an Alexander Hartung, der es immer wieder schafft, mich mit seinen Ideen aus dem Alltag herauszuholen!!!!

    Mehr
  • Interessante Ansätze und Themen, aber zu viele Details und zu wenig Gefühl

    Ich werde nicht ruhen
    Artemis_25

    Artemis_25

    13. January 2017 um 14:33

    Eine Geschichte aus der Sicht eines Mörders? Klingt nach spannender Lektüre, die unter die Haut geht. Mich hat der Klappentext zumindest sehr neugierig gemacht. Man bekommt auch genau das, was dort schon anklingt. Der Täter nimmt einen mit, nimmt direkten Bezug zum Leser, bezieht ihn mit ein, lässt ihn direkt über seine Schulter schauen. Das finde ich an sich eine wirklich gute Idee, weil ich das so noch nie zuvor gelesen habe, wenn dann nur in kürzeren Abschnitten und nicht als ganzes Buch.Mir wurden allerdings irgendwann die ganzen Details zu viel. Es wurde alles genauestens geplant und dann auch durchgeführt und man bekommt wirklich jeden einzelnen Schritt präsentiert. So manches Mal wird nochmal zurückgerudert, um die Vorgehensweise zu erklären. Ich hätte es besser gefunden, wenn mit der Story vorangeschritten und stattdessen mehr Gefühl mit eingebracht worden wäre, denn das Emotionale wird hier meines Erachtens sträflich vernachlässigt. Es werden Menschen niedergeschlagen und getötet, ohne mit der Wimper zu zucken.Wir haben es hier mit Carl zudem mit einem Mörder der besonderen Art zu tun, einem der die Menschen tötet, die selbst für den Tod mehrerer anderer verantwortlich sind. Das Thema der Selbstjustiz finde ich sehr interessant. Es lässt sich sicher gut darüber diskutieren, wenn man das Buch gemeinsam mit jemand anderem lesen würde. Es ist von Anfang an klar, dass er eine persönliche Verbindung zu den Leuten hat, die durch den Baupfusch ums Leben gekommen sind, nur wie genau er mit ihnen in Verbindung steht, wird erst auf den allerletzten Seiten geklärt. Diese Aufklärung ist meiner Meinung nach nicht ganz so gut geglückt. Sie wirkt auf mich so als wäre dem Autor gerade noch so eingefallen, dass es da noch etwas gibt, das aufgelöst werden muss. Die Verknüpfung mit den Anhaltspunkten in der Geschichte haben mich daran am meisten gestört, denn irgendwie passt das für mich nicht so recht zusammen. Es wirkt recht konstruiert auf eine nicht ganz nachvollziehbare Weise. Dafür, dass man so lange darauf warten musste, wurde man dann ziemlich enttäuscht durch diese Offenbarung. Es scheint als wollte man mit Macht versuchen, den Leser am Ende mit etwas Unvorhergesehenem zu überraschen. Für mich war das leider etwas zu weit hergeholt. Vielleicht habe ich auch zwischendurch etwas Entscheidendes überlesen, weil ich durch die vielen Details irgendwann einfach nur noch vieles überflogen habe, kann ja sein.Mir hat Kapitel 19 dagegen sehr gut gefallen, die Geschichte eines Flüchtlings, der durch Schleuser nach Deutschland gekommen ist. Hier kamen zum ersten Mal richtige Gefühle bei mir an. Als alleinstehende Kurzgeschichte wäre dieser Part wirklich top. Nur leider passt es nicht ganz in die Handlung hinein, denn wer unterhält sich in brenzligen Situationen erstmal ellenlang? Da hätte jederzeit einer der „Bösewichte“ hineinschneien können, während sie da „fröhlich“ plaudern, aber nun gut.Weniger detaillierte Beschreibungen zur Vorgehensweise des „Mörders“ aus dessen Sicht die Sory erzählt wird und dafür ein vertiefteres Eingehen auf die Emotionen der Charaktere würden die Geschichte sehr viel spannender machen. Die behandelten Themen wie Selbstjustiz, Schleuser und Menschenhandel sind treffend gewählt, weil sie so aktuell sind. Auch die Idee, einem Mörder über sie Schulter zu schauen und dabei den Leser so direkt anzusprechen, ist wirklich gut, nur sollte man da noch an der Umsetzung pfeilen, denn die Auflösung konnte mich leider nicht überzeugen. Wer Mal einen ganz anderen Thriller lesen möchte, ist hier sicher an der richtigen Adresse, meinen Geschmack konnte er jedoch nicht so ganz treffen.

    Mehr