Alexander Huber

 4,1 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor*in von Die Angst, dein bester Freund, Der Berg in mir und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Huber

Alexander und Thomas Huber - die Huberbuam - zählen zu den bekanntesten Bergsteigern unserer Zeit. Spätestens seit ihrem Kinofilm Am Limit sind sie auch vielen Nichtalpinisten ein Begriff. Mit ihren Erfolgen an den großen Wänden und Bergen dieser Welt gelten die Huberbuam als Protagonisten des modernen Bergsteigens: technisch anspruchsvolles Klettern in großer Höhe, ob in den Alpen, im Yosemite, in Patagonien oder an den hohen Bergen des Himalaya und Karakorum.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Huber

Neue Rezensionen zu Alexander Huber

Cover des Buches Bayerische Küche vom Feinsten (ISBN: 9783985410491)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Bayerische Küche vom Feinsten" von Alexander Huber

4 Sterne
Kristall86vor 9 Monaten

Klappentext:

„Die bayerische Küche gehört zu den beliebtesten Regionalküchen Deutschlands. Wie vielseitig und modern dabei die traditionellen Gerichte sein können, beweist Spitzenkoch Alexander Huber in seinem Sternerestaurant "Huberwirt", welches er bereits in der 11. Generation in Pleiskirchen im oberbayerischen Landkreis Altötting führt. Seine besten Rezepte finden sich nun in diesem Kochbuch….“


Viele meinen ja, einer typischen bayerischen Brotzeit kann man keinen Glanz verleihen, aber das stimmt nicht! Der Spitzenkoch Alexander Huber stellt uns hier seine ganz persönlichen Rezepte vor und schnell wird klar: alles kann eine spezielle Note bekommen und richtig „spitze“ werden wenn man nur etwas daraus macht! Huber zeigt uns hier anhand von knapp 60 Rezepten wie er Radieschen und Co. den nötigen Glamour einhaucht ohne es dabei zu verschandeln. Die Rezepte haben alle ihren Pfiff und sind sehr gut nachvollziehbar. Dennoch gibt es hier aber noch mehr zu erfahren: wir erhalten einen Blick hinter die Kulissen der großen Küche aber auch in das Familienleben und den Erhalt der Traditionen. 

Auch zu diesem Buch kann man nur sagen: es ist mehr als ein Kochbuch! Hier wollen Werte vermittelt werden, der Sache den Sinn wiedergeben und näher bringen wollen und vor allem das glücklich-sein zelebrieren.

Da Bayern aber neben Alexander Huber noch mehr Spitzenköche und eben sogar Sterne-Restaurants zu bieten hat, war der Blick eben hier nur auf den „Huberwirt“ begrenzt - ein wenig mehr „Auswahl“ bzw. Abwechslung wäre hier schön gewesen. 4 von 5 Sterne

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Cover des Buches Die Angst, dein bester Freund (ISBN: 9783711200112)
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Rezension zu "Die Angst, dein bester Freund" von Alexander Huber

Die Angst als Begleiter und wie man damit umgeht
Sikalvor 2 Jahren

Alexander Huber ist weit über Bergsteigerkreise hinaus bekannt als einer der Besten seines Faches. Und wenn jemand, der in hunderten Metern Höhe über Abhängen hängt uns etwas über die Angst erzählt, so hat das schon etwas Besonderes.

 

Wer kennt das Gefühl nicht, wenn uns die Angst beschleicht, sie wie ein Schauer über den Rücken läuft oder ganz plötzlich da ist, ohne dass man auch nur die geringste Möglichkeit sieht ihr zu entgehen? Ist es immer ein Zeichen von Schwäche, die eigenen Ängste zu verdrängen oder sollte man sich ihnen stellen und sie überwinden?

 

Ganz frei erzählt der Autor über die Ängste, die er selbst im Laufe der Zeit erlebt hat – welche er überwunden hat und welchen er sich geschlagen geben musste.

 

Nach der Einführung und einem Plädoyer für die Angst erfährt der Leser was es mit der Angst genauer auf sich hat. Wo kommen unsere Ängste überhaupt her und welche Rolle spielen sie in unserem Leben. Zwischen den Geschichten, die Alexander Huber über seine eigenen Erfahrungen mit der Angst erzählt, kommen auch immer wieder weitere „Angsterfahrene“ zu Wort.

 

Der Leser bekommt auf den 250 Seiten des Buches einen guten Eindruck davon, wie Profis mit der Angst umgehen und wo auch diese an ihre Grenzen stoßen. Und der Leser bekommt einen Eindruck davon, wie es möglich ist, sich seinen eigenen Ängsten zu stellen und seine eigenen Grenzen auszuweiten und besser kennen zu lernen.

 

All das erzählt der Autor nicht nur aus seiner Perspektive, sondern er untermauert seine Thesen mit wissenschaftlichen Aussagen und Fakten.

 

Ist die Angst ein Freund und vielleicht sogar unser bester?

Die Geschichte mit dem Säbelzahntiger kennt jeder – es würde uns wahrscheinlich nicht geben, hätten unsere Urahnen nicht in gewissen Situationen ihre Beine in die Hand genommen… 4 Sterne

Kommentare: 2
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Cover des Buches Die Angst, dein bester Freund (ISBN: 9783711200112)
annlus avatar

Rezension zu "Die Angst, dein bester Freund" von Alexander Huber

Ein Plädoyer für die Angst
annluvor 3 Jahren

*Hingabe als Motor, der die Träume auf den Weg bringt*


Der Begriff „Angst“ löst negative Assoziationen aus. In wie weit spielt die Angst eine Rolle beim Bergsteigen? Welche positiven Aspekte können ihr abgewonnen werden und wie wirkte sie sich auf die sportliche Karriere von Alexander Huber aus? 



Das Buch vereint Überlegungen zur Angst (aber auch anderen Motivationshelfern und -hemmern), die Biografie des Autors und einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich des Bergsteigens. Den Einstieg bilden Überlegungen zur Angst an sich. Hier werden noch einige Parallelen zum Alltag und dem Leben abseits des Bergsports gemacht. Aufgeworfene Argumente und Fragestellungen werden nicht nur hier vom Psychologen und Bergführer Jan Mersch aufgenommen und mit fachlichem Wissen unterlegt. 


Je weiter der Leser in das Leben Alexander Hubers eintaucht, umso mehr geht es spezifisch um das Bergsteigen. Unter diesem Begriff fast Huber Disziplinen wie klassisches Bergsteigen aber auch alle Klettervarianten zusammen. Anhand seiner Erlebnisse wirft er Gedanken über Ängste, Gefahren, Risiken und Entscheidungen, Erfahrung und Intuition auf. Dabei geht er auf Erfolgserlebnisse ebenso ein, wie auf Momente, in denen er die Angst ernst genommen hat und sich zum Umdrehen entschlossen hat. Vermeintliches Scheitern gehört ebenso in seine Überlegungen wie Erfolge. 


Besonders interessant fand ich die Einbindung der Entwicklungen, die das Bergsteigen in seiner Geschichte durchgemacht hat und die immer noch fortlaufen. Ebenso ansprechend fand ich die Tatsache, dass selbst hervorragende eigene Leistungen nicht in den Vordergrund gerückt wurden, manchmal fast schon in einem Nebenabsatz verschwinden. Viel mehr ist es das Scheitern aber auch das Weitermachen, das als Motor seiner Karriere dargestellt wird. 


Fazit: Eine interessante Mischung, die das Bergsteigen aus einer ganz eigenen Sicht sieht. Viele der Aussagen treffen auch auf das Leben abseits der Berge und des Sports zu, was ich ansprechend fand. 

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