Alexander Huber

 4,1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Die Angst, dein bester Freund, Der Berg in mir und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Huber

Alexander Huber, geboren 1979 hatte eine glückliche Kindheit im elterlichen Wirtshaus im oberbayerischen Pleiskirchen. Nach seiner Ausbildung zum Koch arbeitete er in exzellenten Restaurants, wie das Tantris, das Bareiss, das Döllerer und beim Restaurant Bründlhof. Seit 2006 ist er verantwortlicher Küchenchef im Elternhaus Huberwirt und seit 2017 Patron. Zusammen mit seiner Frau Sandra führt er das Wirtshaus, das seit 2013 einen Stern hat (Guide Michelin) in der 11. Generation.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Bayerische Küche vom Feinsten (ISBN: 9783985410491)

Bayerische Küche vom Feinsten

Erscheint am 26.10.2021 als Hardcover bei Matthaes.

Alle Bücher von Alexander Huber

Cover des Buches Die Angst, dein bester Freund (ISBN: 9783711200112)

Die Angst, dein bester Freund

 (7)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Der Berg in mir (ISBN: 9783492956307)

Der Berg in mir

 (5)
Erschienen am 25.09.2012
Cover des Buches Grenzerfahrungen in der Todeszone (ISBN: 9783765450235)

Grenzerfahrungen in der Todeszone

 (2)
Erschienen am 29.04.2009
Cover des Buches Die Angst, Dein bester Freund (ISBN: 9783492406505)

Die Angst, Dein bester Freund

 (0)
Erschienen am 01.04.2021
Cover des Buches Drei Zinnen (ISBN: 9783492405393)

Drei Zinnen

 (0)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Yosemite (ISBN: 9783763375110)

Yosemite

 (0)
Erschienen am 01.01.2007

Neue Rezensionen zu Alexander Huber

Cover des Buches Die Angst, dein bester Freund (ISBN: 9783711200112)Sikals avatar

Rezension zu "Die Angst, dein bester Freund" von Alexander Huber

Die Angst als Begleiter und wie man damit umgeht
Sikalvor einem Jahr

Alexander Huber ist weit über Bergsteigerkreise hinaus bekannt als einer der Besten seines Faches. Und wenn jemand, der in hunderten Metern Höhe über Abhängen hängt uns etwas über die Angst erzählt, so hat das schon etwas Besonderes.

 

Wer kennt das Gefühl nicht, wenn uns die Angst beschleicht, sie wie ein Schauer über den Rücken läuft oder ganz plötzlich da ist, ohne dass man auch nur die geringste Möglichkeit sieht ihr zu entgehen? Ist es immer ein Zeichen von Schwäche, die eigenen Ängste zu verdrängen oder sollte man sich ihnen stellen und sie überwinden?

 

Ganz frei erzählt der Autor über die Ängste, die er selbst im Laufe der Zeit erlebt hat – welche er überwunden hat und welchen er sich geschlagen geben musste.

 

Nach der Einführung und einem Plädoyer für die Angst erfährt der Leser was es mit der Angst genauer auf sich hat. Wo kommen unsere Ängste überhaupt her und welche Rolle spielen sie in unserem Leben. Zwischen den Geschichten, die Alexander Huber über seine eigenen Erfahrungen mit der Angst erzählt, kommen auch immer wieder weitere „Angsterfahrene“ zu Wort.

 

Der Leser bekommt auf den 250 Seiten des Buches einen guten Eindruck davon, wie Profis mit der Angst umgehen und wo auch diese an ihre Grenzen stoßen. Und der Leser bekommt einen Eindruck davon, wie es möglich ist, sich seinen eigenen Ängsten zu stellen und seine eigenen Grenzen auszuweiten und besser kennen zu lernen.

 

All das erzählt der Autor nicht nur aus seiner Perspektive, sondern er untermauert seine Thesen mit wissenschaftlichen Aussagen und Fakten.

 

Ist die Angst ein Freund und vielleicht sogar unser bester?

Die Geschichte mit dem Säbelzahntiger kennt jeder – es würde uns wahrscheinlich nicht geben, hätten unsere Urahnen nicht in gewissen Situationen ihre Beine in die Hand genommen… 4 Sterne

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Cover des Buches Die Angst, dein bester Freund (ISBN: 9783711200112)annlus avatar

Rezension zu "Die Angst, dein bester Freund" von Alexander Huber

Ein Plädoyer für die Angst
annluvor einem Jahr

*Hingabe als Motor, der die Träume auf den Weg bringt*


Der Begriff „Angst“ löst negative Assoziationen aus. In wie weit spielt die Angst eine Rolle beim Bergsteigen? Welche positiven Aspekte können ihr abgewonnen werden und wie wirkte sie sich auf die sportliche Karriere von Alexander Huber aus? 



Das Buch vereint Überlegungen zur Angst (aber auch anderen Motivationshelfern und -hemmern), die Biografie des Autors und einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich des Bergsteigens. Den Einstieg bilden Überlegungen zur Angst an sich. Hier werden noch einige Parallelen zum Alltag und dem Leben abseits des Bergsports gemacht. Aufgeworfene Argumente und Fragestellungen werden nicht nur hier vom Psychologen und Bergführer Jan Mersch aufgenommen und mit fachlichem Wissen unterlegt. 


Je weiter der Leser in das Leben Alexander Hubers eintaucht, umso mehr geht es spezifisch um das Bergsteigen. Unter diesem Begriff fast Huber Disziplinen wie klassisches Bergsteigen aber auch alle Klettervarianten zusammen. Anhand seiner Erlebnisse wirft er Gedanken über Ängste, Gefahren, Risiken und Entscheidungen, Erfahrung und Intuition auf. Dabei geht er auf Erfolgserlebnisse ebenso ein, wie auf Momente, in denen er die Angst ernst genommen hat und sich zum Umdrehen entschlossen hat. Vermeintliches Scheitern gehört ebenso in seine Überlegungen wie Erfolge. 


Besonders interessant fand ich die Einbindung der Entwicklungen, die das Bergsteigen in seiner Geschichte durchgemacht hat und die immer noch fortlaufen. Ebenso ansprechend fand ich die Tatsache, dass selbst hervorragende eigene Leistungen nicht in den Vordergrund gerückt wurden, manchmal fast schon in einem Nebenabsatz verschwinden. Viel mehr ist es das Scheitern aber auch das Weitermachen, das als Motor seiner Karriere dargestellt wird. 


Fazit: Eine interessante Mischung, die das Bergsteigen aus einer ganz eigenen Sicht sieht. Viele der Aussagen treffen auch auf das Leben abseits der Berge und des Sports zu, was ich ansprechend fand. 

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Cover des Buches Die Angst, dein bester Freund (ISBN: 9783711200112)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Die Angst, dein bester Freund" von Alexander Huber

Angst als Absicherung
katikatharinenhofvor einem Jahr

Due Huber-Brüder sind nicht nur ein Begriff bei Liebhabern des Extrembergsteigens, sie sind auch Nicht-Alpinisten bekannt und ihre Berichte sorgen immer für ein bisschen Gänsehaut, Abenteuerlust und Nervenkitzel.

Alexander Huber nimmt den Leser hier wirklich an die Hand und zeigt ihm seine Welt, in der die Angst ständiger Begleiter ist. Aber sie hemmt ihn nicht, sondern sie gibt ihm die Kraft, sich den Herausforderungen am Berg zu stellen. Und genau da setzt Huber an - Angst soll kein Hemmer, sondern ein Antreiber sein und so den Menschen dazu bringen, sich den ihm gestellten Herausforderungen mit sehendem Auge zu widmen und anzunehmen.

Huber gibt hier einen ehrlichen uns sehr persönlichen Einblick in sein Leben, dass vom Extremsport bestimmt ist und somit für ordentlich Nervenkitzel sorgt. Er stellt sich immer wieder der Angst, nimmt sie als das an ,was sie ist - die nächste Herausforderung und eine Art Lebensversicherung. Denn eine kleine Unachtsamkeit beim Klettern kann hier den sicheren Tod bedeuten.

Er zieht Parallelen zwischen dem Bergsteigen und dem Alltag im normalen Berufsleben, gibt Hinweise, wie das Überwinden von Angst jeglicher Art die eigene Persönlichkeit entfaltet und so vorantreibt. Huber zeigt auf, was passiert, wenn die Angst Oberhand gewinnt und wie man damit umgeht.

Die qualitativ hochwertigen Fotos mit unterschiedlichen Kletterszenen sind eine echte Augenweide,  ein optisches Schmankerl und runden das Buch perfekt ab.





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