Alexander Huber Der Berg in mir

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Inhaltsangabe zu „Der Berg in mir“ von Alexander Huber

Seit über zehn Jahren brechen die Huberbuam am Berg gemeinsam Rekorde, zuletzt an der Nose am El Capitan im Yosemite-Nationalpark. »Der Berg in mir« ist das erste Buch nur von Alexander Huber, in dem er Erfolge und Rückschläge thematisiert, Konflikte offen anspricht und die eigenen Grenzen auslotet. Seine Kreativität und sein Durchstiegswille faszinieren, und seine Risikobereitschaft schockiert immer wieder aufs Neue – zuletzt auch auf der Leinwand mit dem preisgekrönten Dokudrama »Am Limit«. Die spannende, oft nachdenkliche Autobiografie des Ausnahme¬bergsteigers Alexander Huber lässt nichts aus: seine größten Leistungen, Ziele und Visionen, Ängste, Widerstände – und was es heißt, wenn der eigene Bruder Seilgefährte und zugleich größter Konkurrent ist.
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  • Rezension zu "Der Berg in mir" von Alexander Huber

    Der Berg in mir
    metalmel

    metalmel

    20. January 2010 um 16:50

    Zuerst einmal: Ich habe überhaupt nichts mit Bergsteigen am Hut. Ich habe davon keine Ahnung. Ich kenne mich nicht aus mit Seillängen, Bohrhaken, Diretissimas etc. Und doch faszinieren mich die beiden Brüder Alexander und Thomas Huber. Ich finde es toll, was sie leisten und welche Risiken sie einzugehen bereit sind. Weil ich wissen wollte, was Menschen in solche Extremsituationen treibt, ja was sie überhaupt antreibt, habe ich mir das Buch gekauft. Es bietet durchaus interessante Einblicke in das Innenleben von Alexander, er versucht zu erklären, warum er tut was er tut, wie er denkt, plant und arbeitet. Er lässt den Leser auch an Brüchen in seinem Leben teilhaben und doch wurde ich das Gefühl nicht los, dass etwas in dem Buch fehlt. Und ich weiß auch was - es fehlt Seele. Die Leidenschaft mit der Alexander Huber seiner Passion nachgeht wird nicht spürbar. Er berichtet oft viel zu distanziert und trocken von den einzelnen Begehungen und Routen, die er gemacht hat. So als gelte es, all die Berge und Felsen auf einer großen Liste abzuhaken. Planen, hinfahren, klettern. Immer weiter. Wo bleibt der Mensch Alexander Huber? Man kommt ihm nicht nahe, was auch oft von anderen so beschrieben wurde. Er ist angeblich ein sehr rationaler Mensch, wenig von Emotionen geleitet und so ist auch das Buch. Ich dachte, es gäbe mehr und spannenderes zu erfahren über diesen ausgezeichneten Kletterer. Mehr als nur pure Besessenheit diesen oder jenen Berg so oder so, allein oder mit anderen, möglichst schnell oder free solo zu bezwingen. Aber da gab es nichts. Schade.

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