Alexander Karl Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 7 Rezensionen
(11)
(2)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich“ von Alexander Karl

Johns Leben könnte ganz leicht sein – stünde ihm da nicht sein Leben im Weg. Immer wieder tauchen wie aus dem Nichts Probleme auf: Da wäre sein bester Freund, der ihm plötzlich Wichtiges verschweigt. Oder seine beste Freundin, die mit einem mehr als fragwürdigen Kerl zusammenkommt. Und natürlich Kris, die John eigentlich viel zu anstrengend findet, sich aber dennoch in sie verliebt. Auf einer Klassenfahrt nach Malta eskaliert die Situation: Kris ist in eine Intrige verwickelt, die John schaden soll. Nun gilt es zu verstehen: Wer ist Freund und wer ist Feind? Jede Episode in Real Me ist wie ein Song. Doch wer ist eigentlich John?

Stöbern in Kinderbücher

Der zauberhafte Eisladen

schöne Geschichte mit magischen Elementen.

Siraelia

Mia 11: Mia und der Jette-Jammer

Abenteuer junger Mädchen, die zusammenhalten und ewige Freundschaft schwören.

Kiki77

Das Wunder der wilden Insel

ein eindringliches Buch

Sabine_Hartmann

Amalia von Flatter, Band 01

Ein vielversprechender Reihenauftakt mit viel Humor und Fantasie!

lehmas

König Guu

Märchenhaft, Zauberhaft

hexegila

Mami Fee & ich - Der große Cupcake-Zauber

Ganz süß, aber leider bestechen die Illustrationen mehr als die eigentliche Geschichte. Hatte mir von Sophie Kinsella etwas mehr erwartet.

Cailess

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Testleser für Debütroman "Soap" vom Autor gesucht

    Meisheit

    Ich suche Testleser für meinen Roman "Soap". Man kann sich bewerben, um das gesamte Manuskript Monate vor Veröffentlichung zum Lesen und Kommentieren zu bekommen! Mehr Infos hier!  Hier der Klappentext:  Die große Liebe, Intrigen, verbotener Sex, Selbstmordversuche, ungewollte Schwangerschaften, Verrat und der sichere Tod vor den Augen. Nachdem der Filmstudent Markus als neuer Autor bei der berühmten wöchentlichen Serie “Schöneberg“ engagiert wurde, muss er sich mit diesen Dramen beschäftigen. Bei der Arbeit? Nein! In seinem eigenen Leben. Denn im Autorenteam trifft er auf seine Traumfrau. Ausgerechnet die Freundin des Chefautors! Doch damit fangen die Probleme nur an. Plötzlich jagt ein absurdes Erlebnis das nächste. Als die überraschenden Wendungen Markus’ Leben immer mehr zu reinsten Soap Opera machen, dämmert ihm, dass das doch alles kein Zufall sein kann … Michael Meisheit – seit 15 Jahren Drehbuchautor bei der „Lindenstraße“ – gibt mit seinem Debütroman „Soap“ auf spannende und witzige Weise einen Einblick in das Leben und Leiden eines Serienautors. Während sich das Leben seines jungen Helden rasant zum mustergültigen Drama entwickelt, schaut der Leser hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion wie man es sonst nie kann. 

    Mehr
    • 101
  • Leserunde zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    Alexander_Karl

    Es ist soweit: Mein Debütroman „Real Me – Die Suche nach dem wahren Ich“ ist erschienen – und ihr dürft darin schmökern! Was erwartet euch? In „Real Me“ geht es um John, dessen Leben ganz leicht sein könnte, stünde ihm da nicht sein Leben im Weg. Immer wieder tauchen wie aus dem Nichts Probleme auf: Da wäre sein bester Freund, der ihm plötzlich Wichtiges verschweigt. Oder seine beste Freundin, die mit einem mehr als fragwürdigen Kerl zusammenkommt. Und natürlich Kris, die John eigentlich viel zu anstrengend findet, sich aber dennoch in sie verliebt. Auf einer Klassenfahrt nach Malta eskaliert die Situation: Kris ist in eine Intrige verwickelt, die John schaden soll. Nun gilt es zu verstehen: Wer ist Freund und wer ist Feind? Das Besondere: Jedes Kapitel hat als Überschrift einen Songtitel, wodurch ihr beim Lesen quasi einen Soundtrack zum Buch bekommt. Außerdem ist „Real Me“ authentisch, aber nicht autobiografisch: Ich habe mit 15 ¾ Jahren mit dem Buch in einer Unterrichtsstunde auf einem Collegeblock begonnen und konnte mich gut in die Protagonisten einfühlen und rein denken. So bekommt ihr das Buch: Ihr dürft euch bis zum Sonntag, 8.7.2012 um 24.00 Uhr bewerben, um eines von fünf Büchern zu bekommen. Dazu solltet ihr mir einfach sagen, was euch spontan zum Cover von „Real Me“ einfällt – und dann entscheidet Fortuna, ob ihr ein Exemplar bekommt ;-) Ich frage euch dann nach eurer Adresse und ihr bekommt das Buch schnellstmöglich. Alle anderen dürfen natürlich auch bei der Leserunde mitmachen, es gibt ja bereits weitere Exemplare im Handel. Ich hoffe, ihr habt Lust auf die einzelnen Leserunden und Aktionen. Denn soweit ich weiß gab es noch nie auf Lovelybooks die Möglichkeit, ein Gespräch mit dem Autor zu gewinnen ;-) Ich freue mich auf die Gespräche und Diskussionen mit euch und wünsche euch natürlich viel Spaß beim Lesen! Und wer noch mehr über mich als Autoren wissen will: www.realmebuch.wordpress.de und natürlich unter www.facebook.de/realmebuch. Hier gibt es die Leseprobe zum Lesen und hier zum Hören und Sehen

    Mehr
    • 262
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    Moosbeere

    02. September 2012 um 19:55

    “Ohne sich noch einmal umzudrehen, stieg sie in den Bus und verschwand mit ihm. Dorthin, wo sie vor zwei Tagen wie aus dem Nichts zu mir gekommen war.“ Inhalt John hat es gar nicht so leicht. Er steckt mitten in der Pubertät, in seiner Clique bilden sich zusehens Pärchen und dann geht es auch noch auf Klassenfahrt, auf der es heiß hergeht. Strand, Alkohol und die eine oder andere Intrige warten. Wer sind eigentlich seine richtigen Freunde? Und was ist mit Kris? Eigentlich ist sie richtig anstrengend, aber verliebt ist er trotzdem. Macht sie bei der Sache gegen ihn mit? Meine Meinung Das Buch „Real me – Die Suche nach dem wahren Ich“ ist der Auftakt zu einer Jugendbuch-Reihe, die der Autor bereits in der Schulzeit begonnen hat zu schreiben und erzählt aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte der Clique um John. Die unterschiedlichsten Themen wie erste Liebe, Verhütung, Verrat, Streit, Selbstmordgedanken, homosexuelle Gefühle und vieles mehr werden angesprochen. Leider für mich etwas zu oberflächlich – eine tiefere Reflexion oder eine „Lösung“ der Probleme (bzw. ein möglicher Ausweg) wäre hier sicherlich auch interessant gewesen. Die sehr jugendliche Sprache lässt sich leicht lesen, nur ab und an bin ich auf ein paar merkwürdige Formulierungen gestoßen. Zudem aufgefallen ist mir die Auswahl der Namen – äußerst ungewöhnlich für eine Gruppe deutscher Jugendlicher. Fazit Die Reihe birgt sicherlich viel Entwicklungspotenzial. Das erste Buch vermochte mich nicht so recht zu überzeugen, dafür blieb die Story an sich zu seicht und unabgeschlossen. Daher vergebe ich knappe 3 Sterne und empfehle das Buch wirklich nur deutlich jüngeren Lesern ab ca. 12 Jahren.

    Mehr
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    Lizzy1984w

    24. August 2012 um 00:14

    Ein Buch das einen in die eigene Kindheit zurück versetzt und viele Erinnerungen wach ruft. Es geht um John, einen 16-Jährigen Teenager, der alle Situationen des Teenagerdaseins durchlebt. Diese Situationen meistert er mit seiner Klassen-Clique die aus vielen verschiedenen Charakteren besteht. Neue Beziehungen, Sex, Alkohol, Zigaretten gehört dazu wie auch unerwiderte Liebe. Dieses Buch versetzt einen richtig gut in die pubertierende Lebensweise von Teenagern mit all ihren Problemen. Manche Situationen haben mich schon mal genervt aber so reif sind sie eben noch nicht. Und trotz allem kamen die Charaktere richtig sympathisch rüber. Die meiste Zeit verfolgt man das Geschehen aus Johns Sicht bekommt aber auch mal einen Einblick in die Sicht von Gwen oder Kris. Was zum Beispiel die Situationen auch ganz anderster da legt aber auch andere Probleme mit sich bringt. Jedes Kapitel hat einen eigenen Songtitel was auch mal was schönes und anderes war. Mir hat das Buch auf jedenfall gefallen und ich freu mich schon auf die nächsten Bände. So bekommt man mal wieder dargestellt wie schwer doch der Weg ins Erwachsenleben ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    Sophia!

    16. August 2012 um 00:47

    "... und ich verdeutlichte meine Gesprächsbereitschaft, indem ich die Stöpsel aus den Ohren zog!" _ Dank diesem Buch fühlt man sich als Leser zurückversetzt in eine Zeit des unbeschwerten Daseins - der eigenen Jugend! Eine Zeit, in der die Zukunft als ein unbeschriebenes Blatt vor einem lag, alle Möglichkeiten und Wege offen. Eine Zeit, in der es keine Sorgen um das Morgen gab, sondern in der nur das Heute, das Hier und Jetzt zählte. Dem jungen Autor schon jetzt ein herzliches Dankeschön für die Wiedererweckung dieser Gefühle! Inhaltlich geht es, wie der Titel schon andeutet, um die alles entscheidende Frage eines Jugendlichen: Wer bin ich wirklich? Was will ich vom Leben? Welche Rolle spiele ich in den Augen der anderen? In diesem Sinne begleitet man John und seine Clique in ihrem Alltag. Da wäre der arrogante und eigensinnige Bulldog, die gutaussehende Kris, die in sich gekehrte Gwen und viele weitere. Gleich gegen Anfang der Geschichte begleitet man die Freunde auf ihrer turbulenten Klassenfahrt voller Intrigen und sexueller Eskapaden. Aufrichtigkeit, Vertrauensmissbrauch, Liebe und Enttäuschungen spielen hier eine entscheidende Rolle. Die Charaktere geraten oftmals an ihre Grenzen und müssen schwierige Entscheidungen treffen, die alles verändern können. Und inmitten all dieser Turbulenzen ist es alles andere als leicht, zu sich selbst zu finden. Die Klassenfahrt entwickelt sich schließlich zu einem Ereignis, das vieles verändert. Und auch wieder zurück in ihrem Schulalltag geschehen Dinge, die die individuelle Entwicklung der Figuren fordern. Sei es eine vermeintliche Schwangerschaft oder homosexuelle Neigungen. _ Alexander Karl hat einen Roman geschaffen, der das ganze Spektrum jugendlicher Erfahrung wiedergibt. In authentischer Schilderung erleben die Leser verschiedenste Perspektivwechsel und somit Selbstreflexionen einzelner Charaktere in ihrer Entwicklung. Sowohl Handlung als auch Sprache sind sehr nah an der Realität, wie etwa die aus den unterschiedlichsten Charakteren zusammengesetzte Clique. Dadurch ist es leicht möglich, sich mit den sympathischen Figuren zu identifizieren. Wie ereignisreich und aufwühlend die Jugend sein kann, verdeutlicht dieser Text immer wieder aufs Neue. Aber auch Spaß und Unbeschwertheit dieser Zeit werden deutlich spürbar. _ Fazit: Schule, Liebe, Party, Freunde, Probleme, Sex, Drugs and Rock'n Roll, … Die volle Ladung, das Leben! Ein gelungenes Debüt, bei dem man sich auf weitere Teile der Reihe freuen darf.

    Mehr
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    Buchfan276

    14. August 2012 um 12:01

    In "Real me - Die Suche nach dem wahren Ich", dem Debütbuch von Alexander Karl, geht es um den 16-jährigen John und sein Leben. Das Buch erzählt von einer Klassenreise nach Malta, ersten Beziehungen, Konflikten und einfach dem ganz normalen Wahnsinn, den das Leben bietet. Wie John und seine Freunde das alles meistern, wird über den Zeitraum ihres 10. Schuljahres sehr unterhaltsam beschrieben. Das Buch wirkt von außen recht edel, da es hauptsächlich in weiß gehalten ist. Format und Textgröße sind in Ordnung. Im Buch finden sich vereinzelt Rechtschreibfehler. Der sprachliche Stil des Autors ist sehr gut verständlich und der Leser landet gleich mitten im Geschehen. Schnell hat sich der typische "Lesefluss" eingestellt. Die absolut passende sprachliche Gestaltung enthält zudem auch zahlreiche Stellen zum Schmunzeln, das Buch hat aber auch Tiefgang und Passagen, die zum Nachdenken einladen. Der Umfang des Erzählten erscheint mir nirgends zu stark gedehnt oder gerafft. Die Handlung ist glaubhaft und realistisch. Besonders gut gefallen hat mir auch der zeitweise Wechsel der erzählenden Protagonisten. Mit dessen Hilfe kann man sich gut auch in andere Charaktere wie Graham oder Kris hineindenken und erfährt mehr über sie. Die Protagonisten haben allesamt viele Sympathiepunkte gesammelt. Sie haben viele positive Eigenschaften, aber auch Schwächen, was sie sehr menschlich und realistisch wirken lässt. Insgesamt ein Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte und auf dessen Fortsetzung ich schon jetzt gespannt bin.

    Mehr
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    LeseJulia

    11. August 2012 um 16:20

    Beim Lesen fühlt man sich glatt wieder wie 16 (wenn man es nicht mehr ist!) Inhalt: John ist 15 und hat es nicht leicht... Er liebt Kris, die aber undurchschaubar scheint und zudem mit Jack liiert. nebenher hat sie noch die ein oder andere Affäre, nur leider nicht mit John... Als seine beste Freundin Gwen dann auch noch mit Bulldog (eigentlich Graham, neureicher Typ) zusammenkommt, ist John das 5. Rad am Wagen... Es ist schon nicht leicht so ein Leben als Teenager... Unglückliche Liebe, Betrügen und betrogen werden, Lügen und andere Unehrlichkeiten, sexuelles Ausprobieren - dazu Alkohol und Musik.... All das braucht es wohl um an sich Wachsen und reifen zu können... Fazit Mit seinem Debüt "Real me" gelingt es Alexander Karl (der mit 16 anfing diese, als Vierteiler geplante, Geschichte um John und seine Clique zu schreiben) ein doch recht realistisches Abbild des Teenager-Daseins zu zeichnen! Die Charaktere werden durch wechselnde Erzählperspektiven in ihren Entscheidungen und Gefühlen nachvollziehbar (der Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Johns Perspektive). Sprachlich waren es, für mein Empfinden, manchmal zu viele Fremdwörter, die ich durchschnittlichen 16-jährigen so nicht zutrauen würde, aber das tut dem Lesefluss und -vergnügen keinen Abbruch. Anfangs war ich mir nicht so sicher, wohin mich das Buch führen soll, doch je weiter man in die Clique eintrat, desto spannender wurde es, sie in ihrem Handeln zu beobachten! Eines ist klar, man muss scheinbar als Teenager diverse Fettnäpfchen und mittelschwere Katastrophen erleben, um erwachsen zu werden. Lesenswert! Und ich freu mich auf den 2. Teil!

    Mehr
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    dajoko

    02. August 2012 um 11:36

    Kurzweiliges Sommerbuch "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" ist ein Buch, das man locker, leicht an einem Stück durchlesen kann. PROTAGONIST JOHN ist eine vollausgereifte Figur, die ihre Macken (vielleicht ein wenig zu viele) hat und so für den Leser manchmal sympathischer, oft aber doch recht nervig wird. Man will nicht unbedingt mit ihm tauschen. DER INHALT ist insgesamt sehr interessant, es bleibt während des gesamten Buchs spannend. Die alles entscheidende Frage, wer John nun wirklich ist, wird dem Leser beantwortet. Auch wenn sie vielleicht nicht so ausfällt, wie man es gerne hätte. John ist eben insgesamt doch eher ein etwas ruppiger und wie bereits erwähnt auf Dauer leicht nerviger Typ. Nichtsdestotrotz vermag er es, dass man ihn liebgewinnt. Und dass er es nicht einfach hat, gehört eben zum Erwachsenwerden dazu. GANZ GROSSES PLUS: Für die großartige Idee mit den Songtiteln in den Kapitelüberschriften. Da hat man gleich noch einen passenden Soundtrack zum Buch. Und die Titel passen stets ideal zu dem folgenden Kapitel (man bekommt also schon kleine Andeutungen mitgeliefert, wie es weitergehen könnte --> spannungssteigernd). ZUM SPRACHLICHEN STIL: Da muss ich meiner Vorrezensentin widersprechen. Denn: Gerade der einfache Satzbau und die Jugensprache machen das Werk authentisch. Auch tragen sie maßgeblich zur hervorragenden Lesbarkeit bei. Genau so sprechen, denken, fühlen Jugendliche. DER HÄUFIGE PERSPEKTIVWECHSEL - auch wenn er durch die Namenszeile eindeutig gekennzeichnet ist - ist teilweise etwas verwirrend. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Gedanken der "Anderen" nicht deutlich genug von Johns unterscheiden. Die unterschiedlichen Charaktäre wirken teilweise zu ähnlich. DAS THEMA RAUCHEN kommt eben durch den Protagonisten etwas zu prominent rüber, steht teilweise sehr im Vordergrund. Manchmal wirkt es dadurch so, als würden 90% der Jugendlichen rauchen. KURZUM: Ein sehr interessantes Jugendbuch, das bei keinem Strandurlaub fehlen darf.

    Mehr
  • Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

    Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich

    sheltonLE

    16. July 2012 um 10:38

    Aus dem Leben eines Teenagers Johnathon Beaucane (genannt John) hat es nicht so leicht. Mit seinen Freunden hat er ständig Auseinandersetzungen, die Leute aus dem Nachbardorf können ihn aus unerfindlichen Gründen nicht leiden und die Schule ist auch nicht gerade der tollste Ort auf der Welt. Sein größtes Problem ist allerdings seine Beziehung zu Kris, auch Diva genannt, die ihrem Spitznamen alle Ehre macht. Irgendwie scheint jeder Junge bei ihr Chancen zu haben - nur John nicht. Dabei würde er so gern mehr für sie sein, als der Kumpel, bei dem sie sich ausweinen kann. Es muss sich etwas an dieser vertrackten Situation ändern, da ist sich John sicher. Um etwas ändern zu können, muss er aber dummerweise erst einmal herausfinden, was er eigentlich wirklich will ... In diesem Buch findet sich das volle Pubertätsprogramm mit erster Liebe/Sex, komplizierten Freundschaftsbeziehungen, Familienproblemen, Alkohol- und Zigarettenerfahrungen, Klassenfahrt, Schulstress und jeder Menge Party. Zu Johns eigenen Problemen kommen noch die seiner Clique, bestehend aus Kris (der Diva), seinem besten, eher ruhigen Freund David und der gutmütigen, aber etwas blauäugigen Gwen, die einfach nicht ohne Graham kann (Spitzname:bulldog), ein ziemlich versnobter und intriganter Kerl, der anscheinend immer das bekommt, was er will. Als Kris' Anhängsel tauchen dann noch Jack und Sven auf, die eigentlich beste Kumpels sind, aber durch ihre Gefühle für Kris zu Konkurrenten gemacht werden. Dann gibt es da noch einige recht unterhaltsame Figuren, wie z.B. die kindische Ökoschnalle Milana, die Streberin Jenny und die allerhand Verschwörungstheorien verbreitende Debbie, die außerdem das Schoßhündchen von Kris zu sein scheint. Besonders interessant fand ich die Idee, als Kapitelüberschriften Songtitel zu verwenden. Die Songs passen meist recht gut zum Inhalt der jeweiligen Kapitel und haben mich gefühlsmäßig schnell in meine eigene Teenagerzeit in die Jahre 2005/2006 zurückversetzt, was auch die Entstehungsphase dieses Romans ist. Eine weitere tolle Idee ist, dass der Autor immer wieder andere Figuren neben John (dem eindeutigen Protagonisten) zu Wort kommen lässt, was einen weiteren Einblick in deren Gefühlswelt ermöglicht. Hier hätte man aber noch etwas differenzierter vorgehen können, ich hatte oft das Gefühl, dass hier nicht wirklich eine andere Figur denkt, sondern eher beschrieben wird, wie John sich den Charakter der Figuren so vorstellt. Die Erzählweise hat überwiegend Tagebuchcharakter, so weiß man genau Bescheid, was in John gerade abgeht und kann mit ihm mitfühlen - oder sich über seine Stimmungsschwankungen und notorischen Rachegedanken aufregen. Denn sympathisch ist mir die Hauptfigur nicht immer gewesen! Pubertierende können eben ganz schön anstrengend sein und Johns Handlungen sind nicht selten überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Aber auch dieser Charakterzug kann ja seinen Reiz haben, da man nie weiß, was dem Protagonisten gleich als Nächstes durch den Kopf schießt. Abzüge gibts von mir für die sprachlich recht einfach gehaltene Erzählweise, z.B.: "Langsam wurde es uns dann doch etwas frisch, weshalb wir den Pool verließen, uns abtrockneten, um uns dann in der Sonne zu wärmen. Jeder von uns legte sich sogleich auf seine Liege, wobei Diva dumm dastand. Sie war zu spät gekommen und wir hatten alle Liegen belegt. Sofort ging sie wieder zu Jack, der nach etwas Geschubse bereitwillig Diva mit auf seine Liege ließ. Plötzlich, immer noch von dem Schauspiel fasziniert, merkte ich, wie Milana mich anstupste." Für mich hatte sie oft so ein wenig "Und dann, und dann, und dann"-Charakter, aber das mag ein subjektiver Eindruck sein. Dem mag man entgegenhalten, dass ein 16-Jähriger wohl nicht so die perfekt geschliffene Ausdrucksweise hat. Nichtsdestotrotz halte ich "Real Me" für einen kurzweiligen Teenieroman, gespickt mit den vielen kleinen, alltäglichen Katastrophen im Leben eines Jugendlichen und durchaus mit einigem Witz geschrieben, der auch für nichtmehr-pubertäre Leser unterhaltsam sein kann. Meine Altersempfehlung liegt so bei 13-18 Jahren.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks