Alexander Kluge

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Lebenslauf von Alexander Kluge

Alexander Kluge wurde am 14. Februar 1932 in Halberstadt geboren. Er studierte in Marburg und Frankfurt/Main Rechtswissenschaften, Geschichte und Kirchenmusik. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt absolvierte er ein Volontariat bei dem Filmregisseur Fritz Lang und betätigte sich mit Erfolg als Filmemacher und literarischer Autor. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Deutschen Filmpreis 2008 (Ehrenpreis). In der filmedition suhrkamp erschien zuletzt Nachrichten aus der ideologischen Antike. Marx – Eisenstein – Das Kapital. »Ich bin und bleibe in erster Linie ein Buchautor, auch wenn ich Filme hergestellt habe oder Fernsehmagazine. Das liegt daran, daß Bücher Geduld haben und warten können, da das Wort die einzige Aufbewahrungsform menschlicher Erfahrung darstellt, die von der Zeit unabhängig ist und nicht in den Lebensläufen einzelner Menschen eingekerkert bleibt. Die Bücher sind ein großzügiges Medium und ich trauere noch heute, wenn ich daran denke, daß die Bibliothek in Alexandria verbrannte. Ich fühle in mir eine spontane Lust, die Bücher neu zu schreiben, die damals untergingen.« Alexander Kluge, (Dankesrede zum Heinrich-Böll-Preis, 1993)

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  • Filme schreiben im Korallenriff

    Geschichten vom Kino
    complitse

    complitse

    29. July 2016 um 15:36 Rezension zu "Geschichten vom Kino" von Alexander Kluge

    Als der promovierte Jurist Alexander Kluge Ende der 50er Jahre ein Volontariat bei Fritz Lang machte, der gerade Der Tiger von Eschnapur und Das indische Grabmal drehte, saß er viel in der Kantine und schrieb Geschichten, die später unter dem Titel Lebensläufe bei Suhrkamp erschienen. Kluge ist in beide Professionen, als literarischer Autor und als Filmemacher, auf höchstem Niveau eingestiegen und führt beide bis heute extensiv fort. Dabei ist ein wahrhaft einzigartiges Werk entstanden.Die große Faszination, die Alexander Kluges ...

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  • Schöne und abwechslungsreiche Geschichten

    Die Wunder zu Weihnachten
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    18. December 2015 um 23:05 Rezension zu "Die Wunder zu Weihnachten" von Clara Paul

    »Manche Leute, vor allem eine gewisse Sorte Männer, die etwas gegen Sentimentalität hat, haben eine starke Aversion gegen Weihnachten. Aber zumindest ein Weihnachten in meinem Leben ist bei mir wirklich in bester Erinnerung. Das war der Weihnachtsabend 1908 in Chicago.« Wer wissen möchte, was Bertold Brecht über einen ganz besonderen Weihnachtsabend in Chicago schrieb, kann das in diesem Buch ebenso nachlesen wie die Geschichte über „Eine Flasche voll Silber“ von Truman Capote. Bekannte Erzählungen wie die über den „Großen ...

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  • Tschernobyl

    Die Wächter des Sarkophags
    dieFlo

    dieFlo

    16. December 2013 um 07:40 Rezension zu "Die Wächter des Sarkophags" von Alexander Kluge

    Wir alle wissen, was dieses Unglück war aber dieses Buch besticht durch Details, durch Informationen und Interviews all der Leute die vor Ort waren. Grausam und ehrlich taucht der Leser ein, liest von der Unwissenheit der Bewohner von Prypjet und den Schicksalen die folgen. Fotos verstärken die ohnehin schon heftigen Texte und man schaut Richtung Himmel und fragt warum.... Man liest von Kämpfen untereinander, von Raub  und Verlust und kann sich nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die freiwillig in dieses Gebiet zurück wollen, ...

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  • Rezension zu "Das fünfte Buch" von Alexander Kluge

    Das fünfte Buch
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. January 2012 um 08:40 Rezension zu "Das fünfte Buch" von Alexander Kluge

    „Das Rumoren der verschluckten Welt, die Unverwüstlichkeit von menschlicher Arbeit und von love politics, der Kältestrom, die unsichtbare Schrift der Vorfahren – das sind die Themen. DAS FÜNFTE BUCH heißt dieser Band, weil er im Dialog mit den vorangegangenen vier Bänden meiner Erzählungen steht. Wie in meinem ersten Buch, das ich 1962 veröffentlichte, geht es um LEBENSLÄUFE. Die Geschichten sind teils erfunden, teils nicht erfunden.“ (Aus dem Vorwort des Buches.) Alexander Kluge ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten und ...

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  • Rezension zu "Das Bohren harter Bretter" von Alexander Kluge

    Das Bohren harter Bretter
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. April 2011 um 14:59 Rezension zu "Das Bohren harter Bretter" von Alexander Kluge

    Der berühmte deutsche Soziologe Max Weber hat einmal den Satz geprägt, die Politik sei „ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich“. Wer die aktuelle Politik verfolgt und genau hinhört und liest, kann immer wieder bei den unterschiedlichsten Parteien und ihren Spitzenpolitikern Zitate dieses Diktums von Max Weber lesen oder hören. Dabei wird es nie in voller Länge zitiert. Auffallend ist, dass das Attribut „stark“ meistens fehlt und immer nur auf das langsame Bohren von vor allen ...

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