Alexander Kluge Das fünfte Buch

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Inhaltsangabe zu „Das fünfte Buch“ von Alexander Kluge

»Unsere Lebensläufe sind die Häuser, aus deren Fenstern wir Menschen die Welt deuten: ein Gefäß der Erfahrung für das literarisch Erzählbare.« Alexander Kluge

Mit diesem Fünften Buch gelangt Alexander Kluges großes Erzählprojekt zu seinem Abschluß. In vier voraufgegangenen Bänden, der zweibändigen »Chronik der Gefühle« und den einbändigen Geschichtensammlungen »Die Lücke, die der Teufel läßt« sowie »Tür an Tür mit einem anderen Leben«, wurden seit dem Jahr 2000 die über sechs Jahrzehnte hinweg entstandenen Geschichten des Autors in großformatigen Bänden versammelt. Alle Geschichten, die darin nicht enthalten waren, werden diesem Eckband seines Lebenswerks nun auf neue Weise eingeschrieben: konzentriert und endgültig.

Darüber hinaus aber führt »«Das fünfte Buch mit einer großen Gruppe »Neuer Lebensläufe« auf den Beginn von Kluges Laufbahn als Erzähler zurück. Seine »Lebensläufe« erschienen 1962, vor genau 50 Jahren. Und wieder nutzt dieser Erzähler sein bewährtes Gefäß: den »Lebenslauf« als das Gefäß aller Erfahrung – für Abgründe der Vernunft, für Brückenköpfe zu offenen Horizonten, für die realistisch-antirealistische Doppelnatur des Menschen und den inneren Partisanen in jedem von uns.

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  • Rezension zu "Das fünfte Buch" von Alexander Kluge

    Das fünfte Buch

    WinfriedStanzick

    23. January 2012 um 08:40

    „Das Rumoren der verschluckten Welt, die Unverwüstlichkeit von menschlicher Arbeit und von love politics, der Kältestrom, die unsichtbare Schrift der Vorfahren – das sind die Themen. DAS FÜNFTE BUCH heißt dieser Band, weil er im Dialog mit den vorangegangenen vier Bänden meiner Erzählungen steht. Wie in meinem ersten Buch, das ich 1962 veröffentlichte, geht es um LEBENSLÄUFE. Die Geschichten sind teils erfunden, teils nicht erfunden.“ (Aus dem Vorwort des Buches.) Alexander Kluge ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten und originellsten Intellektuellen in Deutschland. In seinem letzten, 2011 erschienenen Buch „Das Bohren harter Bretter“ fragte er in "133 politischen Geschichten" nach den Werkzeugen, die politisch agierenden Menschen in der Vergangenheit und der Gegenwart zur Verfügung standen und stehen. Er fragt sich als Literat, wie man davon erzählen kann, wie sich das "Politische", mit dem er sich auch in seinem Gesamtwerk immer wieder beschäftigt (vgl. vor allem das mit Oskar Negt geschriebene große Werk "Geschichte und Eigensinn") beschreiben lässt. Dabei benutzt er wie schon damals einen weiten Politikbegriff. Kluge nennt die Politik einen "besonderen Aggregatzustand alltäglicher Gefühle". Sie sei überall anzutreffen und bewege die privaten Lebensläufe genauso wie die Öffentlichkeit. In seinem hier vorliegenden, mit zahlreichen schwarz-weiß-Fotos versehenen neuen Buch „Das fünfte Buch.Lebensläufe. 402 Geschichten“ erzählt er, einen weiten Bogen von der Antike bis zur aktuellen Gegenwart spannend, und berühmte wie unbekannte Menschen beschreibend, davon. Er nennt seine Lebensläufe „Behausungen, wenn draußen Krise herrscht.“ Wie in seinen bisherigen Geschichten auch, treibt Alexander Kluge der Gedanke um, wie er durch sein Erzählen die Bereitschaft von Menschen, aus dem eigenen Leben und dem Leben anderer Menschen etwas zu lernen, fördern kann. In allen seinen Büchern, auch den eher philosophischen mit Oskar Negt, geht es immer darum, diese Lernbereitschaft wach zu halten und weiterzuerzählen. Hier liegt wohl auch der Grund seiner docta spes verborgen, mit der er immer wieder gegen den von Ernst Bloch so genannten Kältestrom in der Geschichte anschreibt. Geschichten sind das, voller Überraschungen und tiefer Erkenntnis, auf sprachlich hohem Niveau. Ihre Lektüre ist, wie bei Kluge immer, ein intellektueller Genuss.

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