Mit Scorpio – Die Hüter der Zukunft geht die Sternen-Saga rund um Natalie und Giles zu Ende. Und obwohl es zunächst so aussieht, als hätte Natalie das Chaos aufgehalten, wird schnell klar, dass die Gefahr noch lange nicht vorbei ist. Die Welt versinkt immer weiter im Chaos, Naturkatastrophen häufen sich und der Eris-Kult scheint seinen Supercomputer Scorpio tatsächlich fertiggestellt zu haben.
Mittendrin steht weiterhin die junge Natalie, die gemeinsam mit ihrem Großvater, ihrer Mutter und Giles versucht, doch noch etwas gegen den drohenden Untergang zu unternehmen. Diesmal führt ihre Reise unter anderem nach Peru, Nord-Finnland und Japan. Auf der Suche nach den legendären Waffen der Hüter der Zukunft müssen sie wieder verschiedene Rätsel lösen und sich den Plänen des Eris-Kults entgegenstellen.
Ich mochte grundsätzlich, dass die Geschichte noch einmal größer wird und sich die Handlung an so unterschiedliche Orte verlagert. Gerade das Weltuntergangsszenario sorgt dafür, dass immer etwas auf dem Spiel steht. Auch die Idee mit den vier mächtigen Waffen fand ich passend für das große Finale.
Trotzdem konnte mich auch der dritte Band wieder nur mittelmäßig überzeugen. Die Charaktere haben sich für meinen Geschmack über die drei Bände hinweg einfach nicht stark genug weiterentwickelt. Gerade bei einer Trilogie hätte ich mir gewünscht, dass man Natalie und die anderen Figuren am Ende deutlich anders erlebt als am Anfang.
Auch die Rätsel haben mich nicht mehr wirklich überraschen können. Sie funktionieren grundsätzlich und passen zur Geschichte, erinnern aber sehr stark an die Aufgaben aus den vorherigen Bänden. Dadurch hatte ich beim Lesen nicht mehr das Gefühl, etwas völlig Neues zu entdecken.
Das Finale selbst war für mich deshalb ebenfalls eher mittelmäßig. Es gibt zwar viel Chaos, Naturkatastrophen und eine große Bedrohung, aber der ganz große Wow-Moment ist bei mir ausgeblieben.
Insgesamt gebe ich auch dem Abschluss 3 von 5 Sternen. Die Sternen-Saga ist für mich eine unterhaltsame Reihe für jüngere Leser, die Abenteuer, Rätsel, Geschichte und ein bisschen Fantasy mögen. Für mich persönlich fehlten über die drei Bände hinweg aber die stärkere Charakterentwicklung und abwechslungsreichere Rätsel, um mich wirklich zu begeistern.














