Begegnung im Schatten

von Alexander Kröger 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Begegnung im Schatten
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Inhaltsangabe zu "Begegnung im Schatten"

In einem Braunkohletagebau wird ein rätselhaftes Objekt gefunden: Es sieht fast so aus wie ein Space Shuttle, aber wie kommt ein solches in eine 10 Millionen Jahre alte Kohleschicht? Nur eine Erklärung ist denkbar!
Im Zuge der Erforschung des außerirdischen Shuttles geschehen fragwürdige, gar kriminelle Dinge. Alexander Kröger stellt hier nicht nur Fragen nach dem „Was wäre wenn ...?“ eines solchen Fundes, sondern auch nach der Ethik von Wissenschaft und Forschung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945713419
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:184 Seiten
Verlag:Edition SOLAR-X
Erscheinungsdatum:09.03.2018

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    buchwanderers avatar
    buchwanderervor 5 Monaten
    Schatten des Allzumenschlichen

    »Den Teufel werden sie [spätere Generationen] fragen, was wir heute darüber gedacht haben mögen. Moral, Ethik? Wann hätten sie in der Geschichte jemals eine Rolle gespielt, wenn es um Macht, Profit und Ruhm ging. Und man muss auch stets Fragen, um wessen Moral es geht und welcher Epoche sie verhaftet ist.«

    Zum Inhalt:

    Die Schichten im Kohletagbau sind für Fritz Hegemeister alles andere als abwechslungsreich. Der Trott ist für alle noch verbliebenen Arbeiter im Revier derselbe – und nicht wenigen gefällt diese Kontinuität, sichert sie doch einen bei weitem nicht mehr so sicheren Arbeitsplatz. Hegemeister ahnt nicht, welchen Wirbel das Stück Blech, das der Zahnkranz der Schaufel am Ausleger seines Baggers zutage fördert, lostreten wird.

    Schon bald stellt sich das Artefakt, eingebettet in das Millionen Jahre alte Kohleflöz, als ein Flugobjekt außerirdischen Ursprungs heraus. Die Ereignisse beginnen sich – zuerst im Verborgenen, dann, als es nicht mehr zu verheimlichen ist, unter Einbezug der Öffentlichkeit – zu Überschlagen. Und dies keinesfalls in rein positiver Sicht. Zu allem Überfluss wird aus dem silbernen Raumer der Leichnam eines der beiden aufgefundenen Extraterraner entwendet, um mit dessen Hilfe den Versuch zu wagen, die Besucher erneut zum Leben zu erwecken.

    So machen sich offizielle, sowie wesentlich dunklere Quellen, versucht aus teils egoistischen, teils durchwegs heeren wissenschaftlichen Beweggründen – oder einer Kombination aus beiden – daran, den Wissensstand rund um den nunmehr erbrachten Beweis intelligenten außerirdischen Lebens zu Ruhm und/oder zu Geld zu machen. Nicht selten ist es das träge Procedere der offiziellen Stellen, welches dabei helle Köpfe in dunkle, illegale und höchst fragwürdige Entscheidungsszenarien drängt. Und selbst wenn es gelänge Leben aus den Überresten der seit Äonen verschütteten raumfahrenden Besucher zu erschaffen, wie würde es mit den Menschen interagieren? Wie wären seine Anschauungen? Wer würde prägender sein: Umwelt oder Genetik? Würde eine gelingende Integration, ein fruchtbares Miteinander überhaupt möglich sein? Oder wären es Dankbarkeit, Aggression oder gar Resignation über die Einsamkeit, welche die Fremden in ihrem Handeln prägen würde…?

    Fazit:

    Alexander Kröger versucht sich in diesem Text u.a. an einer Auseinandersetzung mit der Frage nach der ethischen Aufgabe und Verantwortung von Wissenschaft angesichts einer einmaligen Gelegenheit. Einer Gelegenheit zum einen das Wissen der Menschheit sprunghaft zu erweitern, zum anderen jene der persönlichen Profilierung und nicht zuletzt schlicht materiellen Bereicherung seiner Schlüsselfiguren. Angesichts dieser moralisch ethischen Implikationen, für die auch Kröger keine finalen Antworten beanspruchen will, gerät das Szenario des ersten Kontaktes mit einer Außerirdischen Lebensform beinahe zu einer Nebenhandlung. Es liest sich die Geschichte streckenweise einem Krimi nicht unähnlich.

    Auch im vorliegenden Buch erkennt der Leser die zentralen Themenstränge und „Steckenpferde“ des Autors wieder. Seien es nun die Bedenken gegenüber Gentechnik, bzw. des unverantwortlichen Einsatzes derselben, das Potential welches er in assimilierenden Nutztieren sieht (so zu finden u.a. auch in „Die Marsfrau“ ), sowie eine durchwegs pragmatisch nüchterne Sicht auf den Menschen als nicht zwingend stets sozial denkendes und handelndes Wesen.

    Lässt man sich auf teils etwas gewagten – v.a. in biologischen Belangen – Prämissen der Handlung ein, entsteht ein durchwegs runder Erzählverlauf. Aus meiner Sicht nicht der beste der bisherigen Ausgaben aus der Alexander-Kröger-Werkausgabe (AKW), aber jedenfalls lesenswert.

    Zum Buch:

    Nachdem es sich bei Band 11 der Alexander-Kröger-Werkausgabe (AKW) um ein in Verarbeitung wie Aufmachung identes Buch, abgesehen vom Coverbild, wie bei Band 20 „Chimären“ handelt, sei hier auf ebendiesen für die Buchbeschreibung verwiesen.

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