Alexander Kröger Der erste Versuch

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Inhaltsangabe zu „Der erste Versuch“ von Alexander Kröger

Die erfolgreiche Forscherin Alina entdeckt Lebensformen auf dem Mars und arbeitet an dessen Renaturierung mit. Sie wird in die Machenschaften um ihren ehemaligen Gefährten, der eigentlich im Dauerschlaf sein wollte, und einen zweiten, dem anderen sehr ähnlichen Mann verwickelt. Dieser ist an der Errichtung einer risikobehafteten Anlage auf einer Mittelmeerinsel beteiligt, deren Betreiber nicht nur über Leichen gehen, sondern auch alle Warnungen ignorieren. Der Roman stellt die Parallel- oder Hintergrundhandlung zu den in „Das zweite Leben“ geschilderten Ereignissen dar.

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  • Rezension zu "Der erste Versuch" von Alexander Kröger

    Der erste Versuch

    RogerSuffo

    08. April 2012 um 12:40

    Da hat Alexander Kröger tief in den Topf „Agententhriller“ und die Zutatentruhe „Verschwörungstheorien“ gegriffen, als er dieses Wortgericht bereitet hat. Im Wesentlichen hat er sich dabei nicht vergriffen. Allerdings verfliegt der stinkende Grusel der Startszene schnell. Die „Geheimbündler“, die Mitmenschen aus einer Zeit etwa 200 Jahre nach uns in einen Tiefschaf versetzen, aus dem sie viele Jahrzehnte später, wenn die Welt ihnen hoffentlich mehr zusagt, wieder aufwachen wollen, spielen in den Haupthandlungen keine aktive Rolle mehr. Sie werden nur als Objekt obskurer Geschäfte und Machenschaften gebraucht … und als Menschenreserve nach dem Untergang der alten Menschheit. Der Fehler, der darin steckt, fällt kaum auf: Die Leute brauchten viel Geld, um ihr Leben „aufzuschieben“. Sie werden mit ihrer verschrobenen Haltung auch aufwachen … Ansonsten … Wer hat schon von HAARP gehört? Es handelt sich um ein Lieblingsobjekt nicht zu durchgeknallter Verschwörungstheoretiker. Kröger gebraucht es zum schnellen Untergang der Menschheit, nachdem es mit Atomstrahlung und genetischen Spielereien nicht geklappt hatte. Über seinen negativen 007 kann man geteilter Meinung sein. Man kann sich aber gut darauf einlassen. Seine Alina entfaltet sich zur positiven Heldin mit Glück und Ausdauer. Beim Verknoten der spannenden Handlungsstränge braucht Kröger allerdings einen Viersternegeneral Zufall, um die Entknotung ausgerechnet auf dem Mars durch Details zu eröffnen, bei denen er seine Heldin über den Zufall staunen lassen muss, damit die Leser nicht über das Konstrukt lachen. Ausdrücke wie Kapitalismus oder Kommunismus spielen keine Rolle, sind aber gegenwärtig. Die grenzenlose Jagd nach Profit, die am Beispiel der „Agentur“, so einem Mix aus Mafia und CIA, durchgespielt wird, führt letztlich zur Totalkatastrophe, weil das Objekt der Begierde zu unbeherrschbar riesig geworden ist. Alina dagegen zeigt, dass es auch anders ginge. Sie kommt einer fremden, den Mars besiedelbar machenden Intelligenz auf die Spur, als sie dieses Projekt zusammen mit ersten Menschen selbst probiert. Der Handlungsstrang wird nicht zu Ende geführt, nur gebraucht, um den Agenturstrang zum Untergang voranzutreiben. Da hat auch alles seine Logik. An die Kapitel musste ich mich erst gewöhnen. Immer neu wechselt die Situation. Kröger scheint hier bei amerikanischen Actionthrillern abgeguckt zu haben. Stets bricht ein Kapitel so ab, dass zumindest ich das nächste erst einmal überspringen wollte, um zu erfahren, wie es weitergeht. Weltliteratur wird das Buch wohl nicht, aber eine fesselnde Unterhaltung ist es allemal und die Ideologie, die supergut versteckt ist, ist die richtige. Also lesen. Kann man übrigens auch, wenn man von SF nichts hält. Selbst die technischen Details, die Kröger an sich liebt, kommen für technische Tiefflieger verdaulich rüber ...

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