Alexander Kröger Energie für Centaur

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Inhaltsangabe zu „Energie für Centaur“ von Alexander Kröger

Mit "Energie für Centaur" endet die Trilogie um den Kontakt und die mitunter schwierige Zusammenarbeit der Menschen mit den Centauren. Einige Jahrhunderte in der Zukunft versucht eine größere Gruppe Menschen auf dem Heimatplaneten der Centauren eine moderne Energieerzeugungsanlage zu installieren, denn der Planet scheint ohne diese dem langsamen Untergang geweiht. Allerdings zeigt sich bald, dass dies nicht allen Centauren passt. Gegen den Widerstand der Wesen, denen sie eigentlich helfen wollen, stehen die Menschen auf verlorenem Posten, falls sie nicht noch eine Möglichkeit finden, die Fremden zu begreifen und zu überzeugen.

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    Energie für Centaur

    buchwanderer

    16. July 2017 um 19:55

    „Im Kontakt mit einer anderen Zivilisation ist nichts ungeschehen zu machen. Jeder Schritt ist nicht lange genug zu überdenken…“ (S.178) Zum Inhalt: Eine bahnbrechende Idee der Ingenieure auf der Erde und dem Mars birgt das Potential auf Centaur der bereits Äonen anhaltenden Energieknappheit wirksam entgegenzuwirken. Das Magnetfeld des Heimatplaneten der außerirdischen Besucher, die mit der Marskolonie zu Nachbarn wurden, bietet sich förmlich an diese Idee in die Tat umzusetzen. Die Erde beschließt, der Bitte der Führung auf Centaur nachzukommen und einen Stab an Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern auf die lange Reise zu schicken, das Vorhaben auf Centaur in die Tat umzusetzen. Anfangs noch als Pioniervorhaben mit Enthusiasmus, Mut und freundschatlicher Zusammenarbeit beginnend, gerät das ambitionierte Projekt zusehens ins Stocken. Dabei läge es nicht am Tatendrang der Menschen oder der offiziellen centaurischen Auftraggeber. Das Problem liegt weitaus tiefer in der undurchsichtigen Geschichte des centaurischen Volkes, wie auch in der ungeahnten Inhomogenität der Gesellschaft auf dem Centaur. Präsentierte sich letztere bis dato stets als fast unheimlich einheitliches Gebilde –  einem Bienenstock nicht unähnlich  – so entpuppt sich diese Annahme der Terraner immer mehr als Trugschluss. Einem Trugschluss mit fatalen Folgen, dessen Konsequenz ein unrühmlicher Rückzug seitens der Menschen oder ein Weg beharrlicher Konsensfindung mit ungewissem Ausgang zu stehen scheint… Fazit: „In der DDR-SF werden die Fähigkeiten der Menschheit, ihre Probleme zu lösen, vorwiegend überaus optimistisch dargestellt.“, so schreibt es Hartmut Mechtel in seinem Essay „Die phantastische Methode“ („Lichtjahr 4 -Ein Phantastik-Almanach“, S.111 ). Alexander Kröger bleibt diesem Credo in seiner Centaure-Trilogie bis zum Schluss treu und unabhängig davon, wie man dazu stehen mag, entwirft er basierend darauf ein durchwachsenes, interessantes Stück SF-Literatur, welches immer wieder die nie enden wollende Problematik von Verständigung, Toleranz, Kulturunterschied und einer divergierenden Welt(all)-Sicht zum Thema macht. Und dabei bleibt die Verständigungsproblematik beileibe nicht nur bei den intergalaktischen Kommunikationsproblemen bestehen, sind es doch auch die Menschen, die trotz Lichtjahre währender Reisen stets sich und ihre Handicaps im Gepäck mitnehmen – kulturelle Evolution hin oder her. Das Problem solcher Verständigungsunwägbarkeiten und die resultierende Einstellung der Menschen bringt Wolfgang Kellner in seiner SF-Kurzgeschichte „Tödlicher Irrtum“ auf den Punkt: „Entweder ist unsere Arbeit Quatsch oder das bestechendste Beispiel für den unendlichen Optimismus der Menschheit.“ („Lichtjahr 4 -Ein Phantastik-Almanach“, S.137). Die Trilogie rund um den Erstkontakt mit den Centauren („Sieben fielen vom Himmel“), deren Kolonisationspläne für den Mars („Das Kosmodrom im Krater Bond“) und dem Versuch einer intergalaktischen Zuasmmenarbeit, ist Kröger aus meiner Sicht durchgängig und in sich stimmig gelungen. Zum Buch: Nachdem es sich bei Band 3 der Alexander-Kröger-Werkausgabe (AKW) um ein in Verarbeitung wie Aufmachung identes Buch, abgesehen vom Coverbild, wie bei Band 20 „Chimären“ handelt, sei hier auf ebendiesen für die Buchbeschreibung verwiesen.

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