Alexander Krützfeldt

 4.4 Sterne bei 8 Bewertungen

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Letzte Wünsche

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Neu erschienen am 20.11.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

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Neue Rezensionen zu Alexander Krützfeldt

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Rezension zu "Letzte Wünsche" von Alexander Krützfeldt

Was ist am Ende wirklich wichtig?
Kathy30vor einem Monat

Klappentext:
Frank Wenzlow hat seine große Liebe an einen hochaggressiven Krebs verloren, aber anstatt aufzugeben und in Trauer zu versinken, hat er einen Rettungswagen gekauft und erfüllt nun sterbenden Menschen den letzten Wunsch. Einmal noch Weihnachten bei der Familie, ein letztes Mal ans Meer oder zurück in die eigene Wohnung.

Der Journalist Alexander Krützfeldt hat Wenzlow über ein Jahr begleitet, um dem nachzuspüren, was Sterbende bewegt und um zu erfahren, was wir hoffen, vermissen und bereuen werden, kurz bevor wir sterben. „Letzte Wünsche“ ist ein Buch über Solidarität, über gegenseitige Hilfe, über das, was letztlich zählt: dass es nicht egal ist, wie wir leben. Und dass wir jederzeit selbst etwas für uns und andere tun können, um das zu ändern.

Das Cover:
Das Cover dieses Buches ist hell und sehr schlicht gestaltet.

Die Sprache:
Der Autor hat für dieses Buch eine einfache, leicht verständliche Sprache gewählt. Es ist ihm gelungen das doch sehr traurige und ernste Thema mit etwas Wortwitz und eines etwas salopperen Schreibstils aufzulockern. Dabei hat er es mit dem Humor nie übertrieben, so dass ich nie den Eindruck hatte, dass er versuchen würde das Thema ins Lächerliche zu ziehen oder das Ernsthafte daran zu überspielen.

Meine Meinung:
Das Buch hatte mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und ich habe es fast an einem Stück durchgelesen. Alexander Krützfeld versteht es durch seinen lockeren Schreibstil und den leichten Wortwitz das Thema Sterben und Tod sachlich jedoch nicht trocken und düster zu behandeln. Ich als Leser wurde zum Nachdenken angeregt, war teils sehr betroffen von den Schicksalen der einzelnen Menschen ohne dass sch eine zu düstere bedrückende Stimmung in mir breit machte. Ganz im Gegenteil, der Autor schaffte es mir den Mut, die Motivation und die Zuversicht der betroffenen Personen näher zu bringen und mir die Botschaft zu vermitteln aus jeder Situation das Beste zu machen auch wenn sie noch so Aussichtslos scheint. Mich hat die positive Einstellung der Menschen, von denen in diesem Buch erzählt wurde, sehr beeindruckt und mich motiviert selbst etwas positiver auf mein Leben zu schauen und mich auch intensiver mit dem Thema Sterben und Tod auseinander zu setzen.

In dem Buch hat der Autor viele einzelne Schicksale und Ansichten von Sterbenden, Angehörigen, Ehrenamtlichen Helfern im Hospiz und Ärzten die täglich mit dem Tod konfrontiert sind, zusammengefügt und gezeigt wie wichtig die Menschen sind, die einem in den schweren Stunden des Abschieds und Sterbens zur Seite stehen und einfach da sind um zu helfen und somit die Situation für die Betroffenen erleichtern.

Fazit:
Ein Buch das zeigt wie schnell jeder Einzelne mit dem Thema Sterben konfrontiert werden kann und dass es jeden in jedem Alter treffen kann. Aber das auch Mut macht, den Kopf nicht in den Sand zu stecken sondern das Beste aus der Situation zu machen. Mich hat dieses Buch dankbar und demütig gemacht und mir wieder bewusst gemacht wie vergänglich das Leben ist und auf was es im Leben wirklich ankommen sollte. Ich empfehle jedem, dieses Buch zu lesen und danach über sein Leben nachzudenken und für sich selbst zu entscheiden, welche Werte für sein Leben wichtig sind.

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Rezension zu "Acht Häftlinge: Leben in einer Parallelwelt (German Edition)" von Alexander Krützfeldt

Was erleben Häftlinge in der Haftanstalt?
theophiliavor 7 Monaten

Wie ist es im Gefängnis wirklich?

Liebe Leser, heute möchte ich Euch das Buch „Acht Häftlinge“ von Alexander Krützfeldt. vorstellen.

Klappentext vom Autor
„Das Gefängnis ist ein Mikrokosmos, abgeriegelt von der Außenwelt, vom Alltag der anderen. Acht Häftlinge erzählen in diesem E-Book von ihrem Leben und dem Leben hinter Gittern: Einblicke in die Maschinerie eines unbekanntes Systems, in Hierarchien und Gewalt, Sex und Drogen, Kontrolle und Angst – und in das Innere von acht Menschen, die die Gefangenschaft verändert hat.“

Meine Meinung:

Wie das Buch zu mir kam:

Herr Krützfeldt hat meinen Blog unter rezi-suche gefunden und mich angeschrieben und ihr Buch empfohlen. Da mir der Titel sehr zugesagt hat, bat ich um das Buch und erhielt es schon rasch in meinem Mail Postkasten im Computer.

Wie ich das Cover finde:

Das Cover ist in weißer Farbe nüchtern mit schwarzer Schrift. Nur die nötigstigen Informationen erhält der Leser – aber auch nicht zu wenig. Die Ziffer ist noch in römischen Zeichen dargestellt. Der Untertitel – Leben in einer Paralellwelt – ist in der Darstellungskombination Ziffern in Buchstaben und römischen Zeichen versucht darzustellen.

Wie das Buch aufgebaut ist:
Das 118 Seiten lange Ebook habe ich als pdf erhalten.
Es wird als Kindel Edition verkauft. nach dem Vorwort von Herrn Heribert Prantel über den Strafvollzug heutzutage kommen 8 Männer zu Wort, die in ihrer Zeit im Gefängnis von Alexander Krützfeld interviewt wurden. Jede Geschichte ist grundlegend individuell. Die Lebensberichte werden durchweg sachlich geschildert. In die Biographien ist Hintergrundinformation eingeflochten. Diese ist sehr wichtig, damit der Leser den Hintergrund des aktuellen Strafvollzuges versteht. Dies ist sehr gut gelungen. Die Information sind so unscheinbar und geben viel Inhalt wieder.


Das Buch entstand im Rahmen eines Crownfounding Projektes.




Was ich gelernt habe:

Wer eine Straftat begangen hat, kommt ins Gefängnis. Doch ob unter den aktuellen Umständen die Leute sich bessern oder nur aufbewahrt werden, ist fraglich. Das Leben im Knast ist schwer und für viele die Hölle. Erniedrigung bis zum Tod kommen vor oder sind an der Tagesordnung.

Wie ich das Buch bewerte

Die 5 Sterne vergebe ich für dieses Buch gerne. Es fasst die Lebensbeschreibungen der Männer zusammen und gibt dem Leser ausreichend Hintergrundinformationen.


Dank an den Autor

Danke an Herrn Alexander Krützfeld für dieses Buch. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn das Gefängnis ist oft nicht zur Besserung da.

Herr Krützfeld hat sich eingehend mit dem Thema Gefängnis und Strafvollzug befasst und konnte uns Lesern einen tiefen Einblick in die Welt hinter Gittern bzw. Dunkelheit vermitteln.

Ich bin froh, dass ich in der Freiheit bin.


Fazit
Das Gefängnis kenne ich nur von außen. Danke dieses Buches kenne ich jetzt aus den Gefängnisalltag von Innen etwas. Gut, dass ich das Wissen aus einem Buch bekommen kann und nicht ausprobieren muss.


Autor
Mein Name ist Alexander Krützfeld. Ich bi in Achim geboren in den 80ern. Ich arbeite als Buchautor und Journalist.


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Rezension zu "Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht" von Alexander Krützfeldt

Auf den Spuren der Zukunft.
Osillavor 2 Jahren

Alexander Krützfeldt ist Autor und Journalist. Er arbeitet unter anderem für Krautreporter, einem unabhängigen Online Magazin, welches ohne Werbung (dafür mit Mitgliederspenden) und ohne Verlagsbindung agiert. Sein Buch Deep Web. Die dunkle Seite des Internets erschien 2014 unter einem Pseudonym. Sein neues Buch Wir sind Cyborgs erschien 2015.

In seinem Buch Wir sind Cyborgs beschreibt Andreas Krützfeldt seine Recherche zum Thema Cyborgs. Er trifft einige Menschen aus dieser Szene und schreibt die Gespräche mit ihnen nieder. Hierbei kommt immer wieder die Frage auf, ab wann ein Mensch ein Cyborg ist. Ist er dies schon, weil er ohne sein Smartphone nicht mehr zurecht kommt, oder ist er es erst, wenn er Technik in oder an seinem Körper verbaut hat? Eine Antwort auf seine Frage gibt es nicht. Es gibt verschiedene Definitionen von Cyborgs. Gleichzeitig geht es in seinem Werk auch um die Frage der Ethik. Was bedeutet es, dass die Technik immer weiter voran schreitet. Technik kann uns helfen, indem Krankheiten oder Benachteiligungen behoben bzw. ausgeglichen werden. Kann der Fortschritt aber auch dazu führen, dass wir, als Menschen, in der Zukunft gezwungen sein werden, uns beispielsweise Technik implantieren zu lassen, um selbst nicht benachteiligt zu sein?

Andreas Krützfeldt schlägt einen leicht verständlichen Ton an. Das Buch lässt sich flüssig und rasch lesen. Es gibt einen guten Einstieg zum Thema Cyborgs und regt hier und da zum Nachdenken an. Ein wissenschaftlich fundiertes Werk ist es allerdings nicht. In verständlichen Worten bringt Andreas Krützfeldt dem Leser die Thematik näher, seine Reisebeschreibung lässt das Buch nicht zu einem trockenen Sachbuch werden, sondern sorgt für Abwechslung. Das Buch unterhält, bietet aber keinen großen Spannungsbogen. An den passenden Stellen fügt Krützfeldt weiteres Hintergrundwissen an, ohne dabei zu wissenschaftlich zu werden. Hin und wieder wiederholen sich Aspekte, wie zum Beispiel der Chip zur Öffnung des Autos.

Ich habe mich bisher nicht mit dieser Thematik befasst, habe somit also neue Informationen gewinnen können. Jedoch bleibt das Buch an der Oberfläche und ich hätte mir mehr Tiefgang erhofft. Bei diesem Buch handelt es sich also um ein unterhaltsames Sachbuch, welches einem die Grundthematik der Cyborgs näher bringt.

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