Alexander Krützfeldt Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht

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Inhaltsangabe zu „Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht“ von Alexander Krützfeldt

Dieses Buch geht unter die Haut

„Wenn wir als Spezies überleben wollen, dann müssen wir anfangen, in neue Richtungen zu gehen.“ Tim Cannon, Grindhouse Wetware, U.S.A.

Nie war die Bindung zwischen Mensch und Maschine enger als jetzt. Schon bald werden Bauarbeiter mit Exo-Skeletten riesige Stahlträger in die Höhe wuchten, per Chip werden Nervenleiden einfach ausgeschaltet und Haustüren geöffnet werden. Schon bald könnten wir perfekt, schon bald könnten wir Cyborgs sein.

Die schöne neue Welt – ist sie wirklich so nah? Und wollen wir sie überhaupt?

Alexander Krützfeldt trifft die wichtigsten Cyborg-Pioniere und zeichnet ein Panorama von großen Hoffnungen und berechtigten Ängsten.

In seinem Buch Wir sind Cyborgs beschreibt Andreas Krützfeldt seine Recherche zum Thema Cyborgs.

— Osilla

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    Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht

    Osilla

    05. November 2016 um 17:15

    Alexander Krützfeldt ist Autor und Journalist. Er arbeitet unter anderem für Krautreporter, einem unabhängigen Online Magazin, welches ohne Werbung (dafür mit Mitgliederspenden) und ohne Verlagsbindung agiert. Sein Buch Deep Web. Die dunkle Seite des Internets erschien 2014 unter einem Pseudonym. Sein neues Buch Wir sind Cyborgs erschien 2015. In seinem Buch Wir sind Cyborgs beschreibt Andreas Krützfeldt seine Recherche zum Thema Cyborgs. Er trifft einige Menschen aus dieser Szene und schreibt die Gespräche mit ihnen nieder. Hierbei kommt immer wieder die Frage auf, ab wann ein Mensch ein Cyborg ist. Ist er dies schon, weil er ohne sein Smartphone nicht mehr zurecht kommt, oder ist er es erst, wenn er Technik in oder an seinem Körper verbaut hat? Eine Antwort auf seine Frage gibt es nicht. Es gibt verschiedene Definitionen von Cyborgs. Gleichzeitig geht es in seinem Werk auch um die Frage der Ethik. Was bedeutet es, dass die Technik immer weiter voran schreitet. Technik kann uns helfen, indem Krankheiten oder Benachteiligungen behoben bzw. ausgeglichen werden. Kann der Fortschritt aber auch dazu führen, dass wir, als Menschen, in der Zukunft gezwungen sein werden, uns beispielsweise Technik implantieren zu lassen, um selbst nicht benachteiligt zu sein? Andreas Krützfeldt schlägt einen leicht verständlichen Ton an. Das Buch lässt sich flüssig und rasch lesen. Es gibt einen guten Einstieg zum Thema Cyborgs und regt hier und da zum Nachdenken an. Ein wissenschaftlich fundiertes Werk ist es allerdings nicht. In verständlichen Worten bringt Andreas Krützfeldt dem Leser die Thematik näher, seine Reisebeschreibung lässt das Buch nicht zu einem trockenen Sachbuch werden, sondern sorgt für Abwechslung. Das Buch unterhält, bietet aber keinen großen Spannungsbogen. An den passenden Stellen fügt Krützfeldt weiteres Hintergrundwissen an, ohne dabei zu wissenschaftlich zu werden. Hin und wieder wiederholen sich Aspekte, wie zum Beispiel der Chip zur Öffnung des Autos. Ich habe mich bisher nicht mit dieser Thematik befasst, habe somit also neue Informationen gewinnen können. Jedoch bleibt das Buch an der Oberfläche und ich hätte mir mehr Tiefgang erhofft. Bei diesem Buch handelt es sich also um ein unterhaltsames Sachbuch, welches einem die Grundthematik der Cyborgs näher bringt.

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  • Rezension: "Wir sind Cyborgs"

    Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht

    JamieRose

    18. March 2016 um 09:36

    Meine Meinung Cyborg? Was ist das eigentlich? Es ist eine Vermischung zwischen Mensch und Maschine, aber wie wird das eigentlich definiert? Ist ein Mensch mit Hörgerät oder Herzschrittmacher, bereits ein Cyborg? Oder reicht schon das Smartphone, das unser täglicher Begleiter ist? Dies sind ein paar der spannenden Fragen denen sich der Autor Alexander Krützfeldt in seinem Sachbuch “Wir sind Cyborgs” widmet. Alexander Krützfeldt, studierter Journalist, schildert in seinem Buch wie er an das Thema Cyborgs herangegangen ist und seine ersten Begegnungen mit selbsternannten Cyborgs, die sich nicht davor scheuen sich Technik sogar implantieren zu lassen. Er interviewt Wissenschaftler, die an Mensch-Maschine-Interaktion forschen, Bastler, Geschäftsleute, Menschen, die aus der Body Modification Scene stammen, Professoren, Psychologen und natürlich die Cyborgs und viele mehr und schafft so ein sehr umfassendes Bild, vom heutigen Stand der Cyborg-Technik. Das Buch ist in meinen Augen absolut nicht parteiisch. Alexander Krützfeldt hat seine Interviewpartner sehr vielfältig ausgewählt (was mich echt beeindruckt hat!), so dass ich als Leser viele verschiedene Blickwinkel auf dieses Thema erhaschen konnte. In diesem recht schmalen Buch mit rund 190 Seiten kann dieses Thema sicherlich nicht vollständig diskutiert werden, doch es regt zum Nachdenken an. Völlig verschiedene, teils sehr positive, aufgeschlossene, neugierige Sichtweisen, stehen pessimistischen Sichtweisen, die in der Cyborg-Technik eine Bedrohung oder zumindest Gefahren sehen gegenüber. Zwei Seiten der Medaille Cyborg-Technik, oder Technik im Allgemeinen, hat immer zwei Seiten. Die eine bietet wahnsinnig viele neue, tolle, aufregende Möglichkeiten. Sei es um blinde Menschen ihr Augenlicht zurück zu geben, oder auch Exoskelette, mit denen man super stark wird und schwere Lasten mühelos tragen kann oder Gadgets mit denen man „Superheldenfähigkeiten“ bekommen kann. Die dunkle Seite der Geschichte ist, dass uns die Technik auch überholen könnte. Superintelligente PCs die uns unterjochen, wie in düsteren Science Fiction Geschichten schon vielfach thematisiert, oder das Militär greift scheinbar friedliche Technik auf und baut daraus noch verheerendere Waffen. Wie man den technischen Fortschritt für sich selber einordnen möchte, muss jeder für sich selber entscheiden, aber aufzuhalten ist er sicherlich nicht. Ich persönlich bin aufgeregt, welche Innovationen in der Zukunft noch auf uns warten. Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Roboter? Absolut spannend fand ich die Frage: Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Roboter? wann wird ein Mensch zum Roboter und wann ein Roboter zum Menschen. Wenn der Roboter äußerlich und von seinem Verhalten so nah an den Menschen herankommt, dass er zum Verwechseln ähnlich ist, wenn er emotional zu sein scheint, wird er dann zum  Mensch? Auch habe ich viel Neues erfahren, z.B. die “technische Singularität”. Der Zeitpunkt an dem die künstliche Intelligenz klüger ist als der Mensch, sich selbst weiterentwickelt und den Menschen nicht mehr braucht. Wahnsinnige und gruselige Vorstellung. Wahrscheinlich dauert es noch einige Zeit, wenn es denn überhaupt dazu kommen wird, aber hey alles ist möglich und darüber nachdenken sollte man mal gemacht haben. Fazit In »Wir sind Cyborgs« greift Alexander Krützfeldt ein echt cooles und aktuelles und zugleich auch beängstigendes Thema auf und berichtet von spannenden Menschen und spannenden Ideen und Visionen, was alles möglich sein könnte und im – mehr oder weniger – geheimen schön möglich ist. Es beschreibt den technischen Fortschritt, aber auch Gefahren und philosophische Fragen, die man sich in Zusammenhang mit Cyborgs und Robotern stellen muss. Ein überaus gelungenes, spannendes Buch, das viele Sichtweisen aufzeigt und viele Ansatzpunkte zum nachdenken liefert.

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  • Wie weit sind wir Menschen wirklich?

    Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht

    LimitLess

    30. January 2016 um 09:41

    Was sind Cyborgs? Wie viele gibt es? Wo findet man sie? Alexander Krützfeldt geht diesen Fragen auf den Grund und verbindet Journalismus mit Literatur. Er versucht das wissenschaftliche, exklusive Thema auf eine gesellschaftliche Ebene herunterzubrechen und für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Wir sind jeden Tag mit Technik konfrontiert und kennen Filme, die die Zukunft sehr technisch sehen, aber wie weit ist unsere Gesellschaft wirklich, wie weit sind die Menschen wirklich? Krützfeldt hat einige Pioniere in diesem Bereich getroffen und die entstanden Interviews in diesem Buch festgehalten. Das Buch liest sich teilweise wie ein Roman und teilweise wie ein richtiges Sachbuch. Die Fakten wurden in ein literarisches Setting verpackt. Seine Umgebung beschreibt der Autor oft sehr poetisch. Ich wusste oft nicht so richtig, was ich davon halten soll. Die Idee das zu verbinden ist nicht schlecht, mir war der Kontrast jedoch etwas zu viel gewollt. Außerdem kommen ziemlich viele Personen vor, die im romanhaften Teil des Buches zwar eine Rolle spielen, aber irgendwie konnte ich zu ihnen keine Verbindung herstellen. Meine Fragen über Cyborgs wurden alle beantwortet. Ich wusste davor so gut wie nichts darüber. Das Buch hat mir einen tollen ersten Eindruck verschafft. Durch die Gespräche mit den Personen werden Ideen und Visionen aufgeworfen und durchdacht. Das Thema wird auch kritisch beleuchtet, was mir gut gefallen hat. Sehr gelungen fand ich auch die Illustrationen, die man im Buch findet, und auf die man vom Cover einen Vorgeschmack bekommt. Das Buch liest sich sehr angenehm. Ich musste mich jedoch einige Seiten lang einlesen, bevor ich es richtig mochte. Den Prolog musste ich überspringen, da ich mit ihm überhaupt nicht klargekommen bin. Fazit Wir sind Cyborgs beschäftigt sich mit dem Gedanken, was passiert, wenn wir uns die Technik in den Körper einpflanzen. Ich empfehle es jedem, der sich für das Thema interessiert oder sich informieren will. Die Kombination aus Journalismus und Roman konnte mich nicht immer überzeugen, aber die Ansätze waren sehr gut. Das ganze Thema steht unter einem kritischen Blickwinkel, es werden aber auch einfache Fakten geklärt und banale Fragen gestellt, deren Antworten jedoch genauso interessant sind wie die, bei denen es um die Zukunft geht.

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  • Ein Buch, das unter die Haut geht.

    Wir sind Cyborgs - Wie uns die Technik unter die Haut geht

    GrueneRonja

    19. December 2015 um 12:31

    „Eigentlich ist ein Cyborg zunächst jemand, der Technik implantiert hat – sie also nicht ablegen kann.“ S. 26 „Cyborgs gehen aber nach meinem Verständnis eine sehr tiefe Verschmelzung von Biologie und Technologie ein – sie sind teils kybernetisch und teils organisch. […] Mit dem Begriff Cyborgs meinen wir, dass Menschen sich und ihre Fähigkeiten physisch und mental mit Hilfe von Technologie erweitern.“ S. 50 Was genau sind also Cyborgs? Der Autor macht sich zunächst auf die Suche nach einer Defintion und lernt dabei einige Cyborgs kennen, und stellt zwei Thesen auf. Zum einen, dass Cyborgs Menschen mit Technik im Körper sind, die sie nicht abnehmen können, ohne chirurgische Hilfe, oder aber Menschen, die durch Technik, egal ob im oder am Körper, implantiert oder außen, ihre Fähigkeiten verbessern. Nach der zweiten These sind wir alle Cyborgs. Sei es der Mensch mit einem Herzschrittmacher, oder ein Bein- oder Armprothese, oder der Mensch mit einem Smartphone, oder sogar einer einfachen Brille, verbessert sie doch das Sehen. Und Hunde sind eigentlich auch Cyborgs, haben sie doch alle Chips unter der Haut…. Das Buch ist eine Mischung aus geführten Interviews, mit Cyborgs und Wissenschaftlern, und Reiseberichten, Anekdoten aus der Reise nach einer Definition, und die Suche nach der Wahrheit. Sind wir denn nun Cyborgs? Und wenn nein, wie lange wird es wohl noch dauern, bis es soweit ist? Ein Buch, das unter die Haut geht.

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