Alexander Langer Schneeschippen in Kanada

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Inhaltsangabe zu „Schneeschippen in Kanada“ von Alexander Langer

Es fing damit an, dass er mal wieder dringend einen Job brauchte … Alexander Langer, Anfang dreißig, war unter anderem schon Daytrader, Tretbootverleiher, Animateur und Besitzer einer deutschen Bar in Seoul. Seine Jobs führten ihn einmal um die Welt – und in die unmöglichsten Situationen. Wie man beispielsweise Jazzbassist wird, ohne Bass spielen zu können, oder als illegaler Taxifahrer in Montreal durch Improvisationsgeschick der Justiz entwischt, davon erzählt er ebenso witzig wie selbstironisch. Wer braucht schon eine Festanstellung, wenn Jobben so schön sein kann?

Ich fand es ziemlich dröge. Ein Schreibstil der nicht zum weiterlesen animiert.

— Linker_Mops
Linker_Mops

Ein etwas anderes Buch, interessant, lustig und nachdenklich machend.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Echt schräg und unterhaltsam!

— Sommerregen
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  • Die besten Geschichten schreibt das Leben

    Schneeschippen in Kanada
    Buecher-Liebe-de

    Buecher-Liebe-de

    02. June 2017 um 17:54

    Inhalt Es fing damit an, dass er mal wieder dringend einen Job brauchte … Alexander Langer, Mitte dreißig, war unter anderem schon Daytrader, Tretbootverleiher, Animateur und Besitzer einer deutschen Bar in Seoul. Seine Jobs führten ihn einmal um die Welt – und in die unmöglichsten Situationen. Wie man beispielsweise Jazzbassist wird, ohne Bass spielen zu können, oder als illegaler Taxifahrer in Montreal durch Improvisationsgeschick der Justiz entwischt, davon erzählt er ebenso witzig wie selbstironisch. Wer braucht schon eine Festanstellung, wenn Jobben so schön sein kann? Meine Meinung Die besten Geschichte schreibt doch das Leben, oder? Im Fall von Alexander Langer trifft das auf jeden Fall zu. Er nimmt sich selbst nicht so ganz ernst und schafft es dadurch, unterhaltsam einen Blick in sein (Berufs-)Leben zu gewähren. Ich finde es total sympathisch, dass er sich in seinem Buch nicht als den Überchecker präsentiert, der nur auf so viele unterschiedliche Jobs zurückblicken kann, weil sich alle Welt um so einen coolen Typen wie ihn reißt. Nein, denn es sind nicht gerade die Top-Jobs, auf die er hier zurückblickt. Und die Ausübung der vielen Jobs lief auch nicht immer so reibungslos. Eigentlich ging eher so einige Male ganz schön was schief. Es zeigt aber auch, dass man sich nie entmutigen lassen sollte. Klappt es mit dem einen nicht wie gewünscht, dann versucht man einfach was anderes. Irgendwann ist schon etwas dabei,  bei dem man bleiben möchte. Und wenn nicht, dann hat man am Ende wenigstens ein paar Geschichten zu erzählen.

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  • Mit Humor durch das Leben

    Schneeschippen in Kanada
    Jana_Zimmermann

    Jana_Zimmermann

    23. March 2017 um 11:38

    Als erstes fällt mir zu diesem Buch ein: Bitte nicht nachmachen – oder so ähnlich! Denn der Autor Alexander Langer beschreibt in seiner autobiografischen Darstellung die kuriosesten, teilweise auch gefährlichen Jobs, die er annimmt, um sich durch das Leben zu schlagen. Angefangen hat es mit einem Babysitterjob – diesem war er schnell überdrüssig. Und dann beginnt der Jobmarathon, den ich persönlich nicht in meinem Lebenslauf stehen haben möchte. Alexander Langer beschreibt in „Schneeschippen in Kanada – In 15 Jobs bis ans Ende der Welt“ seine persönlichen Erlebnisse auf witzige Art und Weise. Es gibt tatsächlich Jobs auf dieser Welt, von deren Existenz ich bis dato noch nicht einmal ansatzweise etwas geahnt hätte. Alexander Langer hat Jobs in Kanada, in Deutschland, in Cannes und sogar in Seoul. Nicht schlecht, mag man erst mal denken, aber ich würde nicht tauschen wollen. Denn immer wieder scheitert der Autor in den Jobs. Daher sage ich: Bitte nicht zum Vorbild nehmen, auch wenn das Buch absolut lesenswert ist, wie ich finde. Denn manches Mal habe ich laut gelacht, vor allen bei seinen Erlebnissen im großen Versandkaufhaus mit Standort in Leipzig. Zum Schreien komisch! Dennoch hat das Buch eine gute Einstellung zum Leben aufzuweisen, die da heißt: Ich gebe nicht auf. Und davor ziehe ich den Hut.

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  • Lederhose! Bootsverlei! Amazon!

    Schneeschippen in Kanada
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    22. March 2017 um 16:46

    Wer gerne was über diverse Jobs in aller Welt liest, hat sicher viel Freude an diesem Buch. Manchmal staunt man, manchmal findet man es witzig, es ist immer interessant und wird nie langweilig. Fees Schnellcheck Alexander Langer Schneeschippen in Kanada In 15 Jobs bis ans Ende der Welt Heyne Verlag 12/2016 207 Seiten 12,99 Euro Fee erzählt vom Buchinhalt Alexander Langer wird mit 15 – von seiner "alleinerziehenden" Mutter - gesagt, er solle sich einen Job suchen. Er findet das toll und fängt mit Babysitten an. Dann schippt er Schnee in Montreal, wo er aufwächst und arbeitet sich so ziemlich durch allerlei Jobs. Arbeiten bei Amazon in Leipzig, Inhaber eines Tretbootsverleihs, Englischlehrer, "Sachen am Computer" und vieles anderes. Glücklich ist er meistens nicht dabei und so ist er froh, wenn eine Sache beendet ist. Allerdings steht er sofort wieder Schlange um den nächsten Job anzutreten. Fee meint zu Schneeschippen in Kanada Das ganze ist recht unterhaltsam, teils spannend geschrieben, fast wie ein Abenteuerroman. Oft hat man Verständnis für den Autoren. Manchmal ist man mit ihm und manchmal ist man meilenweit von ihm weg. Er macht normale Jobs und völlig durchgeknallte, wobei ich das mit dem Tretbootverleih witzig und "normal" finde. Auch Schneeschippen, blöde nur, dass man das nur im Winter machen kann und doof, dass er nicht immer Geld bekommt. Seine Mama ist arm dran, immer auf der Sorge nach ihrem Jungen, mit seinen x-Jobs. Am kuriosesten fand ich ihn als er in Montreal nachts Taxi fuhr. Das fand ich einfach hammerhart und ich dachte, klar, dass es so was nicht in Deutschland gibt!? Ich fand das ganze Buch ziemlich sarkastisch-humorvoll. Jedenfalls kann er seine deutschen Wurzeln nicht verleugnen. Kaum ist er arbeitslos sucht er sich den nächsten Job. Aber wenn man jung ist, dann scheint das kein Problem zu sein. Die Zeit bei Amazon in Leipzig fand ich interessant. Vielleicht ist Amazon doch nicht so schlecht? Und was die Deutschen so alles kaufen, das muss man selbst gelesen haben! Hier kann man sich doch tatsächlich noch weiterbilden. ;-) Fees Fazit Wer sich humorvoll unterhalten lassen will, von jemand, der sich nicht unterkriegen lassen möchte und bei dem es immer und mit dem nächsten Job weitergeht, der sollte diese Lektüre unbedingt lesen! Das Buch ist recht schnell zu Ende gelesen und ich warte auf das nächste! Alexander Langer Schneeschippen in Kanada Heyne Verlag 2016

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  • Echt schräg und unterhaltsam!

    Schneeschippen in Kanada
    Sommerregen

    Sommerregen

    15. December 2016 um 19:43

    Als Jugendlicher, der hauptsächlich sein Skateboard im Sinn und schon das ein oder andere Mal Unfug gemacht hat, ist es an diesem kalten Tag in Kanada nicht gerade das beste Zeichen, dass seine Mutter unbedingt mit ihm reden muss. Allerdings will Alexander Langer partout nicht einfallen, was er dieses Mal angestellt haben soll. Als seine Mutter das Gespräche mit der Feststellung eröffnet, dass es um ihre Finanzen nicht gerade rosig bestellt ist, zermatert ihr Sohn sich sein Hirn, was er wohl derart demoliert haben könnte, dass es nun neu angeschafft werden müsse. Aber dieses Mal scheint es um nichts dergleichen zu gehen; stattdessen stellt seine Mutter in den Raum, er könne doch ein bisschen arbeiten gehen. Vor seinem innreren Auge schon im Geld badend, sagt Alex bereits begeistert zu – dass ihm praktisch schon ein Job besorgt worden ist, ist umso besser. Bis er erfährt, dass er als Kindermädchen bei den Delachaux’s anfangen soll. Denn eine solche Arbeit klingt so gar nicht nach wenig Arbeit mit viel Gewinn. Dementsprechend kurz hält er es auch nur bei diesem Arbeitsplatz aus. Doch dann stellt er fest, dass er dringend einen Job braucht, da er das Rascheln von frisch verdienten Dollarscheinen vermisst. Es folgen zahlreiche, teils sehr kuriose und auch dubiose Jobs, die er jedoch nach Kurzem wieder aufgibt. Dann macht er sich auf die Suche nach einer neuen Anstellung, einem neuen Abenteuer, denn es fängt immer wieder damit an, dass er mal wieder dringend einen neuen Job braucht – nach einer Weile auch in Deutschland, nachdem er dort zu Verwandten gezogen ist. Ob Schneeschipper in Kanada, Golfplatzwächter mit Gewehr, Jazz-Bassist ohne wirklich Ahnung vom Bass spielen zu haben (wobei das ja zu 80% eh nur die richtige Haltung ist), illegaler Taxifahrer oder Leitplankenmonteur ist nicht so wichtig, da die Erfahrungen und der Weg zählen. Auf der Suche nach kurzer harter Arbeit mit einigem Gehalt sieht er so einiges von der Welt. In seinem Buch stellt er 15 Job-Erlebnisse vor, die sich nur darin gleichen, dass die Arbeitsstellen nicht das gewünschte große Geld bringen und Alexander dementsprechend nicht lange locken können. Es ist schon faszinierend, wie man mit echt verrückten Jobs um die Welt kommen und sich nach einer Weile eine Art Sucht nach solchen einstellen kann. Denn jedes Mal, wenn mal wieder das Geld fehlt und dringend ein neuer Job benötigt wird, kann man nur ins Staunen kommen, womit man sich – mehr schlecht als recht, aber immerhin – über Wasser halten kann. Man hat das Gefühl, Alexander Langer habe keine Möglichkeit ausgelassen, verrückte Arbeitsangebote anzunehmen oder ebenso verrückte Geschäftsmodelle zu entwerfen. Was er dabei erlebt und wem er alles begegnet ist schon amüsant – auch aufgrund des lockeren und selbstironischen Schreibstils. Schön sind dabei auch die „Weisheiten“ seiner Kollegen, die, zum Teil „gerade erst raus“, mal mehr, mal weniger von dem Arbeiten angetan sind. Alexander scheint ständig Neues ausprobieren zu wollen, wobei das Ergebnis, in Form eines (häufig nicht einmal existenten) Lohnes, doch sehr ernüchternd ist. Aber, wie es sein Kollege Dustin auf den Punkt bringt: „Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.“ (S. 170) Mich haben die kurzen Erzählungen sehr unterhalten können – so viel Improvisationsgeschick muss erst einmal jemand aufbringen… Es ist spannend, Alexander Langer bei seinen 15 Abenteuern, die mit kleinen Running Gags gespickt sind, zu begleiten. Und wenn er seine letzte Festanstellung bei der Wirtschaftszeitschrift „Business Punk“ nicht gefunden hätte, probierte er noch immer verschiedene Jobs aus… Ich vergebe 5 auch ganz abenteuerlustige Sterne, die aufgeregt am Himmel funkeln.

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