Alexander Lohmann

 3,4 Sterne bei 45 Bewertungen

Alle Bücher von Alexander Lohmann

Cover des Buches Gefährten des Zwielichts (ISBN: 9783404202836)

Gefährten des Zwielichts

(13)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Cotton Reloaded - 04 (ISBN: 9783838721378)

Cotton Reloaded - 04

(6)
Erschienen am 10.01.2013
Cover des Buches Ring der Elemente (ISBN: 9783404205639)

Ring der Elemente

(6)
Erschienen am 25.11.2011
Cover des Buches Lichtbringer (ISBN: 9783404207046)

Lichtbringer

(3)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Der Tag der Messer (ISBN: 9783404206964)

Der Tag der Messer

(3)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Thronräuber (ISBN: 9783890645124)

Thronräuber

(2)
Erschienen am 01.08.2004
Cover des Buches Cotton Reloaded - 11 (ISBN: 9783838747231)

Cotton Reloaded - 11

(0)
Erschienen am 08.08.2013

Neue Rezensionen zu Alexander Lohmann

Cover des Buches Gefährten des Zwielichts (ISBN: 9783404202836)
Buecherbaronins avatar

Rezension zu "Gefährten des Zwielichts" von Alexander Lohmann

Buecherbaronin
Schöne Idee schwach umgesetzt

Die Idee, die klassischen Fantasy-Konventionen mal umzudrehen und die Bösewichte zu den „Helden“ des Romans zu machen, ist eigentlich klasse und bietet wahnsinnig viele Möglichkeiten. Der Leser begleitet die bunt zusammengewürfelte Truppe aus Bösewichten und Fieslingen auf ihrer gefahrvollen Mission. Diese führt sie mitten durch die Länder der „Guten“ – durch die umgekehrte Perspektive also in diesem Fall die „Bösen“.

Leider wird viel zu wenig aus diesem tollen Ansatz gemacht. Vor allem die Gnome sind zu nett und sympathisch, um zu überzeugen, und auch die übrigen Charaktere zeigen nur selten, dass sie fiese, blutrünstige Bösewichte sind. Da fehlt es dann einfach an Glaubwürdigkeit.

Dass dem geneigten Fantasyleser viele Versatzstücke aus anderen Romanen (Tolkien lässt grüßen!) bekannt vorkommen, ist noch nicht schlimm. Aus bekannten Elementen etwas Neues zu formen oder diese ironisch zu betrachten, kann ja sehr spaßig sein. Aber dafür fehlt es an der richtigen Portion Humor. Zu simpel, zu platt, zu wenig selbstironisch.

Auch die Charaktere können das Ganze nicht retten. Hey, wir haben es hier mit einer Gruppe von Nachtalben, Goblins, Trollen usw. zu tun! Da darf es ruhig wesentlich deftiger zugehen. Hinzu kommen flache Dialoge zwischen den Figuren. Was Lohmann allerdings gelingt, ist die sprachliche Ausarbeitung: Stilistisch gibt es nichts zu meckern, vor allem die Beschreibungen machen die Welt lebendig.

Cover des Buches Cotton Reloaded - 04 (ISBN: 9783838721378)
Jenny_Colditzs avatar

Rezension zu "Cotton Reloaded - 04" von Alexander Lohmann

Jenny_Colditz
Auch wieder ein gelungener Teil der Reihe

auch wenn dieser weniger spannender ist. Trotz der kürze des Buches, zieht die Geschichte sich teilweise in die Länge.

Wie durch den Klappentext vermuten lässt, folgt man der Spur vermeintlich Toter Krimineller, welche durch das Zeugenschutzprogramm geschützt werden sollten. Aber sind sie hier wirklich sicher?

Cotton und Philippa ermitteln, trotz Verbot weiter und begeben sich somit in weitere Gefahr. 

Cover des Buches Ring der Elemente (ISBN: 9783404205639)
Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Ring der Elemente" von Alexander Lohmann

Der_Buchdrache
Entäuschend

Das mit den Tolkien-Anspielungen bei Alexander Lohmann ist vielleicht zu einer Art kleiner Tradition geworden wie die Schwerter auf Hennens Elfen-Romanen. Ein feuerspeiener Vulkan und ein goldener Ring auf dem Cover des Romans „Ring der Elemente“ wecken durchaus gewisse Assoziationen mit Mordor. Tatsächlich hat das Buch aber herzlich wenig mit Tolkien gemeinsam.

Cidos, ein junger und vielversprechender Magier, muss den Untergang seiner Heimat durch einen Vulkan und den dadurch ausgelösten Tsunami miterleben. Mehr durch Glück entkommt er und gerät dabei an seinen alten Freund und Schmuggler Helger. Dieser arbeitet mit dem alten Erzmagier Theimenes zusammen. Gemeinsam fliehen sie aus ihrer zerstörten Heimat, Theimenes hat aber bereits einen Plan, wie sie wieder dorthin gelangen können. So scheint es, denn in Wahrheit verfolgt der alte Magier ganz eigene Pläne. Und dafür ist er bereit, auch seine engsten Vertrauten zu opfern.

Es ist etwas schwierig, in die Handlung und die Welt des Romans einzusteigen, weil sowohl die Charaktere als auch das Setting nur ungenügend eingeführt werden. Zwar ist es durchaus gut, dass dem Leser nicht alles minutiös vorgekaut wird, was den Charakteren eigentlich als selbstverständlich erscheint. Dennoch sollte der Zugang geschaffen werden, dass man sich nicht allzu lang fremd fühlt. Das ist hier leider nur bedingt gelungen.

Hat man erst einmal den Zugang gefunden, ist der Roman durchaus nette Unterhaltung. Wohlgemerkt nett, nichts besonders Gutes oder Herausragendes und mitunter manchmal etwas langweilig.

Insbesondere Theimenes ist ein anstrengender Charakter. Er hat zwar seinen Masterplan, der auch am Ende enthüllt wird. Aber während die Handlung voranschreitet, passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge, von denen er stets hinterher behauptet, dass er alles im Griff hatte und die „kleinen Abweichungen“ von seinem Plan durchaus einkalkuliert waren. Tatsächlich wirken sie eher wie Zufälligkeiten und er wie ein skrupelloser alter Magier, der sich durch die Opfer seiner Begleiter aus gefährlichen Situationen herauswindet. Das macht ihn weder zu einem interessanten Antagonisten noch überhaupt zu einem Charakter, den man gern durch den Roman hindurch begleitet.

Man kann gut Cidos und Helger verstehen, die sehr bald die Nase gestrichen voll haben und am liebsten auf Theimenes verzichten wollen, es aber nicht können, weil er ihnen vermitteln konnte, dass sie ohne ihn in der Fremde aufgeschmissen sind und er der Einzige ist, der sie wieder zu ihren Freunden bringen kann.

Alles in allem hatte ich mir, nachdem ich „Gefährten des Zwielichts“ und „Tag der Messer“ in besserer Erinnerung hatte, mehr von dem Buch versprochen. Eine wirkliche Empfehlung ist es nicht, es hatte mich kaum angesprochen.

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