Alexander Lohmann

 3.4 Sterne bei 39 Bewertungen

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Gefährten des Zwielichts

Gefährten des Zwielichts

 (11)
Erschienen am 01.01.2011
Cotton Reloaded - 04: Die Verschwundenen

Cotton Reloaded - 04: Die Verschwundenen

 (5)
Erschienen am 10.01.2013
Ring der Elemente

Ring der Elemente

 (6)
Erschienen am 25.11.2011
Lichtbringer

Lichtbringer

 (3)
Erschienen am 01.03.2013
Der Tag der Messer

Der Tag der Messer

 (3)
Erschienen am 01.03.2013
Im Mond des Styx

Im Mond des Styx

 (2)
Erschienen am 18.05.2012
Thronräuber

Thronräuber

 (2)
Erschienen am 01.08.2004

Neue Rezensionen zu Alexander Lohmann

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Ring der Elemente" von Alexander Lohmann

Entäuschend
Der_Buchdrachevor 8 Monaten

Das mit den Tolkien-Anspielungen bei Alexander Lohmann ist vielleicht zu einer Art kleiner Tradition geworden wie die Schwerter auf Hennens Elfen-Romanen. Ein feuerspeiener Vulkan und ein goldener Ring auf dem Cover des Romans „Ring der Elemente“ wecken durchaus gewisse Assoziationen mit Mordor. Tatsächlich hat das Buch aber herzlich wenig mit Tolkien gemeinsam.

Cidos, ein junger und vielversprechender Magier, muss den Untergang seiner Heimat durch einen Vulkan und den dadurch ausgelösten Tsunami miterleben. Mehr durch Glück entkommt er und gerät dabei an seinen alten Freund und Schmuggler Helger. Dieser arbeitet mit dem alten Erzmagier Theimenes zusammen. Gemeinsam fliehen sie aus ihrer zerstörten Heimat, Theimenes hat aber bereits einen Plan, wie sie wieder dorthin gelangen können. So scheint es, denn in Wahrheit verfolgt der alte Magier ganz eigene Pläne. Und dafür ist er bereit, auch seine engsten Vertrauten zu opfern.

Es ist etwas schwierig, in die Handlung und die Welt des Romans einzusteigen, weil sowohl die Charaktere als auch das Setting nur ungenügend eingeführt werden. Zwar ist es durchaus gut, dass dem Leser nicht alles minutiös vorgekaut wird, was den Charakteren eigentlich als selbstverständlich erscheint. Dennoch sollte der Zugang geschaffen werden, dass man sich nicht allzu lang fremd fühlt. Das ist hier leider nur bedingt gelungen.

Hat man erst einmal den Zugang gefunden, ist der Roman durchaus nette Unterhaltung. Wohlgemerkt nett, nichts besonders Gutes oder Herausragendes und mitunter manchmal etwas langweilig.

Insbesondere Theimenes ist ein anstrengender Charakter. Er hat zwar seinen Masterplan, der auch am Ende enthüllt wird. Aber während die Handlung voranschreitet, passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge, von denen er stets hinterher behauptet, dass er alles im Griff hatte und die „kleinen Abweichungen“ von seinem Plan durchaus einkalkuliert waren. Tatsächlich wirken sie eher wie Zufälligkeiten und er wie ein skrupelloser alter Magier, der sich durch die Opfer seiner Begleiter aus gefährlichen Situationen herauswindet. Das macht ihn weder zu einem interessanten Antagonisten noch überhaupt zu einem Charakter, den man gern durch den Roman hindurch begleitet.

Man kann gut Cidos und Helger verstehen, die sehr bald die Nase gestrichen voll haben und am liebsten auf Theimenes verzichten wollen, es aber nicht können, weil er ihnen vermitteln konnte, dass sie ohne ihn in der Fremde aufgeschmissen sind und er der Einzige ist, der sie wieder zu ihren Freunden bringen kann.

Alles in allem hatte ich mir, nachdem ich „Gefährten des Zwielichts“ und „Tag der Messer“ in besserer Erinnerung hatte, mehr von dem Buch versprochen. Eine wirkliche Empfehlung ist es nicht, es hatte mich kaum angesprochen.

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Steppenwolfs avatar

Rezension zu "Gefährten des Zwielichts" von Alexander Lohmann

Dunkle Gefährten auf dunklen Pfaden ohne Lichtblicke
Steppenwolfvor 3 Jahren

Gefährten des Zwielichts ist der erste Teil aus der Trilogie Die Finstervölker. Eine Auflistung der erschienenen Teile erfolgt unten.

Zum Inhalt: Das Herz des dunklen Herrschers ist in Gefahr, denn eine Gruppe aus Menschen, Zwergen, Elfen und Wichteln ist auf dem Weg dieses zu vernichten. Die Finstervölker stellen ihrerseits eine Gruppe aus zwielichtigen Gefährten zusammen, um das Herz zurückzuerobern. Gnome, Trolle, Nachtalben, Wardu und Goblins setzen alles daran das Herz zurückzuholen, denn auch ihre Leben hängen davon ab.

Meine Meinung: Es sind ja bereits etliche Romane erschienen, die Themen aus Der Herr der Ringe aufnehmen. Neben den ganzen Völkerbüchern über Orks, Zwerge, Elfen etc. und natürlich Parodien war der Roman von Alexander Lohmann zunächst ein echter Lichtblick, denn hier sollte einmal alles umgekehrt werden. Erzählt wird von einer Gruppe Gefährten bestehend aus einem Goblin, einer Nachtalbe, einem Troll, drei Gnomen und einem Wardu. Letzterer ist eine Art magisches Wesen, das seine Kraft aus dem Herz des dunklen Herrschers schöpft. Jedenfalls sind bereits hier die Parallelen zu Tolkiens Meisterwerk offensichtlich, als begäben sich die dunklen Zwillinge der Ringgefährten auf den Weg. Bis hier alles noch soweit in Ordnung. Ich fand die Vorstellung einer solchen Gruppe wirklich faszinierend und reizvoll, auch gefiel mir der Humor, welcher besonders durch den Goblin und die Gnome hinzukam gut. Aber damit nahm das Übel auch schon seinen Lauf. Besagter Humor hat für mein Empfinden an manchen Stellen überhand genommen, so dass ich doch wieder dachte eher eine Parodie zu lesen. Die Figuren bleiben zudem unbeleuchtet und verkümmern im Zwielicht (man verzeihe mir dieses plumpe Wortspiel).
Es mag auch unter anderem an Lohmanns Schreibstil liegen, aber es wollte einfach nicht so recht Atmosphäre aufkommen. Auf der einen Seite hatte ich passagenweise das Gefühl vom Stil her eher ein Kinderbuch zu lesen und auf der anderen Seite kommt im nächsten Moment dann jemand brutal zu Tode. Dieses Hin und Her empfand ich als äußerst störend. Die Dialoge waren im Übermaß eher flach und langweilig zu lesen. Das Buch kann sich nicht entscheiden komisch oder unkomisch zu sein.
Inhaltlich ist auch nicht viel los, ich habe nicht viel erwartet, aber dann doch noch weniger bekommen. Mehr als "Wir müssen das Herz beschaffen" ist es eigentlich auch nicht. Ein merkwürdiges Intermezzo mit einem Drachen hat mich dann vollends aus der Geschichte katapultiert, somit habe ich dann den einen oder anderen Abschnitt tatsächlich quergelesen. Das passiert mir wahnsinnig selten. Aber ich war zur Hälfte des Buches schon arg gefrustet.
Irgendwann traf man dann auch auf die Gefährten, welche das Herz zerstören wollten und diese Gruppe war den Gefährten aus Der Herr der Ringe dann so ähnlich, dass mir alles nur noch wie ein billiger Abklatsch vorkam. Nichts mit erhoffter Innovation, die anfänglich gute Idee verpuffte vor meinen Augen wie eine Seifenblase. Ich dachte die ganze Zeit über nur, wie schade das doch ist. Ansatzweise ist zumindest gelungen aufzuzeigen, dass Gut und Böse letztlich eine Frage der Perspektive ist. Nur die Bösen waren teilweise zu gut und die Guten zu böse und so bleibt auch dieses Perspektivenspiel auf der Strecke. Es fehlt mir einfach an zu vielen Ecken und Enden. Vielleicht waren meine inneren Erwartungen auch einfach zu hoch, das mag sein und will ich auch nicht verneinen, aber eigentlich bin ich auf diesem Sektor immer recht begeisterungsfähig gewesen.

Fazit: Der Anfang des Buches ist noch unterhaltsam und verheißungsvoll, aber dann geht eigentlich alles schief. Soll das hier nun ein ernsthafter Gegenentwurf zum Herrn der Ringe sein oder eine Parodie? Das Buch bleibt einem diese Antwort schuldig. Mich konnte das alles jedenfalls überhaupt nicht in seinen Bann ziehen. Eine richtig gute Idee scheitert an der Umsetzung.

Teil 1: Gefährten des Zwielichts
Teil 2: Der Tag der Messer
Teil 3: Lichtbringer

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Jares avatar

Rezension zu "Cotton Reloaded - 04: Die Verschwundenen" von Alexander Lohmann

Wer sind die Verschwundenen?
Jarevor 3 Jahren

Im New Yorker Hafenbecken wird eine Leiche gefunden. Die Behörden finden heraus, dass die Tote eigentlich seit einigen Jahren nicht mehr am Leben war. So werden Jerry Cotton und seine Partnerin Philipp Decker auf den Fall angesetzt. Bei ihren Ermittlungen finden die beiden heraus, dass dies kein Einzelfall ist. Schon mehrfach sind Personen, die unter falschem Namen lebten, ermordet worden. Als Cottons Ermittlungen behindert werden, ist seine Neugier geweckt.


Alexander Lohmann zeichnet sich für die vierte Folge der eBook-Serie „Cotton Reloaded“ verantwortlich. Ähnlich wie Folge 3, konnte mich auch dieser Roman nur bedingt überzeugen. 


Die Idee ist wirklich gut, nur zieht sich das Ganze in die Länge. Wirkliche Spannung hat sich, zumindest bei mir, nicht eingestellt. Zwar ist der Roman eine Spur innovativer, als es noch Band 3 war, doch insgesamt konnte mich der Roman nicht fesseln. 


Stilistisch liefert auch Alexander Lohmann solides Handwerk ab. Insgesamt kann man sagen, dass die Romane hier durchaus gut aufgestellt sind.


Fazit:

Wirklich schlecht ist auch „Die Verschwundenen“ nicht. Trotz der etwas zähen Handlung ist es noch ein durchschnittlicher Thriller, den man auf dem Weg zur Arbeit schnell konsumieren kann.


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