Alexander Lohmann Gefährten des Zwielichts

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Inhaltsangabe zu „Gefährten des Zwielichts“ von Alexander Lohmann

Gnome, Trolle, Nachtalben, Wardu und Goblins: Sie alle gehören zu den Finstervölkern. Sie sind die Gefährten des Zwielichts ═ das wahre Böse. Doch wie würden sie selbst ihre Geschichte erzählen? Eine Gruppe aus Menschen, Elfen, Zwergen und Wichteln will das steinerne Herz des dunklen Herrschers vernichten. Die Finstervölker schicken die Gefährten des Zwielichts aus, um das Herz zurückzuholen. Denn wenn sie überleben wollen, müssen sie die Guten aufhalten ... um jeden Preis. Die Gefährten des Zwielichts machen eines deutlich: Ob gut gleich gut und böse gleich böse ist, hängt allein von der Perspektive ab

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  • Dunkle Gefährten auf dunklen Pfaden ohne Lichtblicke

    Gefährten des Zwielichts

    Steppenwolf

    02. November 2015 um 09:51

    Gefährten des Zwielichts ist der erste Teil aus der Trilogie Die Finstervölker. Eine Auflistung der erschienenen Teile erfolgt unten. Zum Inhalt: Das Herz des dunklen Herrschers ist in Gefahr, denn eine Gruppe aus Menschen, Zwergen, Elfen und Wichteln ist auf dem Weg dieses zu vernichten. Die Finstervölker stellen ihrerseits eine Gruppe aus zwielichtigen Gefährten zusammen, um das Herz zurückzuerobern. Gnome, Trolle, Nachtalben, Wardu und Goblins setzen alles daran das Herz zurückzuholen, denn auch ihre Leben hängen davon ab. Meine Meinung: Es sind ja bereits etliche Romane erschienen, die Themen aus Der Herr der Ringe aufnehmen. Neben den ganzen Völkerbüchern über Orks, Zwerge, Elfen etc. und natürlich Parodien war der Roman von Alexander Lohmann zunächst ein echter Lichtblick, denn hier sollte einmal alles umgekehrt werden. Erzählt wird von einer Gruppe Gefährten bestehend aus einem Goblin, einer Nachtalbe, einem Troll, drei Gnomen und einem Wardu. Letzterer ist eine Art magisches Wesen, das seine Kraft aus dem Herz des dunklen Herrschers schöpft. Jedenfalls sind bereits hier die Parallelen zu Tolkiens Meisterwerk offensichtlich, als begäben sich die dunklen Zwillinge der Ringgefährten auf den Weg. Bis hier alles noch soweit in Ordnung. Ich fand die Vorstellung einer solchen Gruppe wirklich faszinierend und reizvoll, auch gefiel mir der Humor, welcher besonders durch den Goblin und die Gnome hinzukam gut. Aber damit nahm das Übel auch schon seinen Lauf. Besagter Humor hat für mein Empfinden an manchen Stellen überhand genommen, so dass ich doch wieder dachte eher eine Parodie zu lesen. Die Figuren bleiben zudem unbeleuchtet und verkümmern im Zwielicht (man verzeihe mir dieses plumpe Wortspiel). Es mag auch unter anderem an Lohmanns Schreibstil liegen, aber es wollte einfach nicht so recht Atmosphäre aufkommen. Auf der einen Seite hatte ich passagenweise das Gefühl vom Stil her eher ein Kinderbuch zu lesen und auf der anderen Seite kommt im nächsten Moment dann jemand brutal zu Tode. Dieses Hin und Her empfand ich als äußerst störend. Die Dialoge waren im Übermaß eher flach und langweilig zu lesen. Das Buch kann sich nicht entscheiden komisch oder unkomisch zu sein. Inhaltlich ist auch nicht viel los, ich habe nicht viel erwartet, aber dann doch noch weniger bekommen. Mehr als "Wir müssen das Herz beschaffen" ist es eigentlich auch nicht. Ein merkwürdiges Intermezzo mit einem Drachen hat mich dann vollends aus der Geschichte katapultiert, somit habe ich dann den einen oder anderen Abschnitt tatsächlich quergelesen. Das passiert mir wahnsinnig selten. Aber ich war zur Hälfte des Buches schon arg gefrustet. Irgendwann traf man dann auch auf die Gefährten, welche das Herz zerstören wollten und diese Gruppe war den Gefährten aus Der Herr der Ringe dann so ähnlich, dass mir alles nur noch wie ein billiger Abklatsch vorkam. Nichts mit erhoffter Innovation, die anfänglich gute Idee verpuffte vor meinen Augen wie eine Seifenblase. Ich dachte die ganze Zeit über nur, wie schade das doch ist. Ansatzweise ist zumindest gelungen aufzuzeigen, dass Gut und Böse letztlich eine Frage der Perspektive ist. Nur die Bösen waren teilweise zu gut und die Guten zu böse und so bleibt auch dieses Perspektivenspiel auf der Strecke. Es fehlt mir einfach an zu vielen Ecken und Enden. Vielleicht waren meine inneren Erwartungen auch einfach zu hoch, das mag sein und will ich auch nicht verneinen, aber eigentlich bin ich auf diesem Sektor immer recht begeisterungsfähig gewesen. Fazit: Der Anfang des Buches ist noch unterhaltsam und verheißungsvoll, aber dann geht eigentlich alles schief. Soll das hier nun ein ernsthafter Gegenentwurf zum Herrn der Ringe sein oder eine Parodie? Das Buch bleibt einem diese Antwort schuldig. Mich konnte das alles jedenfalls überhaupt nicht in seinen Bann ziehen. Eine richtig gute Idee scheitert an der Umsetzung. Teil 1: Gefährten des Zwielichts Teil 2: Der Tag der Messer Teil 3: Lichtbringer

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  • Alles in allem langweilig

    Gefährten des Zwielichts

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 02:29

    Seit die Herr der Ringe (HdR) Verfilmungen im Kino liefen sind (zu)viele Bücher auf den Markt gekommen, die direkt auf HdR aufbauen. Dieses Buch hebt sich jedoch durch einen interssanten Ansatz von vielen anderen ab. Wenn der HdR die (schöngefärbte) Version aus Sicht der "Guten" wäre, wie könnte dann eine ähnliche Geschichte aus Sicht der "Bösen" aussehen? Gut, die Idee ist nicht vollkommen neu, hat aber sicherlich Potential. Doch wurde dieses Potential genutzt? Leider kann meine Antwort nur nein lauten. Die Geschichte ist insgesamt vorhersehbar. Keiner der Charaktere vermag es dem Leser ans Herz zu wachsen, so dass es einem eigentlich auch fast egal ist, wie die Geschichte weiter geht. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen. Warum? Es gibt einige wenige Szenen, die eine nette Homage an HdR darstellen. Auch diese sind nicht überragen, aber zumindest geeignet einen HdR-Fan zum weiterlesen zu bewegen. Trotzdem: unter dem Strich ein langweiliges Buch.

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  • Rezension zu "Gefährten des Zwielichts" von Alexander Lohmann

    Gefährten des Zwielichts

    Chimiko

    08. March 2013 um 21:40

    Meine Meinung Wito wird zusammen mit seinen Gnomgefährten Skerna und Darnamur in einen Trupp berufen, dessen Aufgabe darin besteht, das Herz Leuchmadans - dem ehemaligen Anführer der Finstervölker - zurückzuholen und so die Macht über die lichten Völker gewinnen. Begleitet werden die Gnome dabei von Baskon, einem Wardu, Daugrula, der Nachtalbin, Gibrax, dem Troll und Werzaz, seines Zeichens Goblinkrieger. Gemeinsam müssen die ungleichen Gefährten das Herz finden und zurückbringen - für Leuchmadan. Dabei müssen sie jedoch weit in die Gebiete der lichten Völker hinein und treffen dabei auf so manchen Elf, Zwerg oder auch Wichtel. Es gibt viele Völker, denen man hier begegnet und ich persönlich verlor da manchmal auch den Überblick - eigentlich peinlich, oder? Aber ich gib es zu, ich kam durcheinander, komischerweise insbesondere bei Gnom und Goblin, aber auch die Wichtel kamen da dann im Verlauf des Buches dazu. Es sind sehr unterschiedliche Charaktere, die hier gestaltet wurden, aber auch stereotyp, eben ihrem Volk, das sie repräsentieren sollten, entsprechend. So war Gibrax wirklich extrem dämlich - aber immer beleidigt, wenn es hieß, er würde Menschen verzehren. Und Werzaz war aufbrausend, kampfeslustig, ein echter Goblinkrieger. Das könnte ich jetzt noch so weiterführen. Der einzige, der für mich charakterlich wirklich hervorstach, war der Gnom Wito. Das lag unter anderem daran, das ein Großteil des Buches einen Einblick in seine Sicht der Dinge gab. Aber für einen Gnom war er auch sehr vernünftig, im Gegensatz zu seinen Gefährten spielte er den anderen keine Streiche, sondern verurteilte sie stellenweise und dachte auch immer wieder über ihre Mission und mögliche Gefahren und Folgen nach. Auch als die Gruppe ihren Gegner aus dem lichten Volk gegenüber stand, war Wito geradezu höflich und ruhig. Ein sehr sympathischer... Protagonist oder Antagonist? Je nachdem, wie man es sieht. Das Buch lebt hier jedoch eindeutig von der Überzeichnung der Stereotypen, typischer ging wirklich nicht mehr. Eine interessante Art finde ich übrigens die Wardu, eine eigens für diese Buch entwickelte Rasse. Die Wardu leben durch Leuchmadans Gnade und sterben, um bei ihm ein zweites Leben zu beginnen. Ihre Art zu leben und wie sie existieren fand ich an diesem Buch mit am Interessantesten - auch wenn Baskon ein sehr unsympathischer Zeitgenosse ist, was vermutlich auch typisch für die Wardu ist, arrogant und sehr selbstbewusst. Ich hatte jedoch immer wieder das Gefühl, in eine Welt hineingeworfen zu werden, zu der mir der Schlüssel zum Verständnis fehlt. Es war, als ob der Anfang fehlen würde und ich ein Buch einfach mal in der Mitte begonnen hätte. Es ist zweifellos eine unglaublich spannende Welt, die Alexander Lohmann hier entwickelt hat und vielleicht gäbe sich dieses mein Gefühl mit den weiteren Bänden, aber hier kam es immer wieder auf. Die Idee von Leuchmadan und seinem steineren Herz finde ich doch recht faszinierend, doch irgendwo muss ich etwas überlesen haben, denn so ganz stieg ich nicht dahinter, was mit dem Herz geschehen sollte, wenn die Gefährten es gefunden hätten. Aber wenn man das mal missachtet, war ich wirklich begeistert von der Geschichte. Fantasy in ihrer Reinform: die unterschiedlichen Rassen, ihr Umgang untereinander, ihre Fähigkeiten, ihre Charakterzüge, es war alles perfekt aufeinander abgestimmt. Auch die Hintergrundgeschichte über die Finstervölker und die lichten Völker war stimmig. Fazit Eigentlich eine sehr stimmige und gut geschriebene Fantasy-Geschichte, doch hatte ich immer das Gefühl, dass mir ein Teil fehlt, der zum Verständnis wesentlich wäre. Jedoch kann ich nicht sagen, ob das an meiner Lesestimmung lag oder am Buch.

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  • Rezension zu "Gefährten des Zwielichts" von Alexander Lohmann

    Gefährten des Zwielichts

    Inishmore

    20. August 2009 um 19:04

    Dass Gewinner auch zwangsläufig Verlierer ergeben zeigt Alexander Lohmann mit „Gefährten des Zwielichts“. Erzählt wird die typische Fantasy-Quest mal anders, nämlich aus der Sicht der vermeintlich Bösen: die müssen den Schatz, das gestohlene Herz ihres Meisters, zurückerobern, um ihre Heimat, die Grauen Lande zu retten. Nicht Elfen und Halblinge bilden hier das Ensemble, sondern Nachtalben, Trolle und Goblins. Das ist eigentlich eine sehr nette Idee, und die Spitzen gegen „Herr der Ringe“ und Konsorten sind sehr treffend und durchaus amüsant zu lesen. Leider mag der Funke trotzdem nicht so recht überspringen. Vielleicht liegt es daran, dass der Autor sich zu sehr auf den Plot und die Anspielungen auf andere große Werke konzentriert, um sich tatsächlich Zeit für die Figuren zu nehmen. Auf Seite 150 ging dann für mich die Puste aus, und trotz aller Bemühungen des Autors war es mir einfach egal, ob Wito und Co es schaffen würden, ihre Heimat zu retten. Vielleicht bin ich aber auch einfach die falsche Klientel für diesen Roman, und einem andren Leser, der sich für klassische Geschichten begeistert, könnte das Buch trotzdem gut gefallen. Daher gibt es von mir fairerweise drei Sterne.

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