Alexander Lorenz Golling

 4,3 Sterne bei 110 Bewertungen
Autorenbild von Alexander Lorenz Golling (© privat)

Lebenslauf von Alexander Lorenz Golling

Alexander Lorenz Golling wurde am 10.01.1970 in Augsburg geboren. Er spielte dort in verschiedenen Rockgruppen, bis er in Schwäbisch Gmünd seine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolvierte. Er lebt heute in Neuburg/Donau und begann 2012 mit dem Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten meist düsteren und mystischen Inhalts.

Botschaft an meine Leser

Und nun eine kleine freudige Mitteilung: Am 01.03.2021 wurde die neue Printversion meines Thrillers "Und es wurde finster" veröffentlicht - somit ist diese nun auch, zusätzlich zum E-Book von 2018,  überall erhältlich!"

Neue Bücher

Cover des Buches Und es wurde finster (ISBN: 9783740769048)

Und es wurde finster

 (9)
Neu erschienen am 01.03.2021 als Taschenbuch bei TWENTYSIX.

Alle Bücher von Alexander Lorenz Golling

Cover des Buches Und es wurde finster: Ein Donau-Krimi (ISBN: 9783958192164)

Und es wurde finster: Ein Donau-Krimi

 (31)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Creszentia (11 Schauergeschichten) (ISBN: 9783740764944)

Creszentia (11 Schauergeschichten)

 (19)
Erschienen am 11.05.2020
Cover des Buches Und es wurde finster (ISBN: 9783958192249)

Und es wurde finster

 (16)
Erschienen am 09.11.2018
Cover des Buches Die letzte Rauhnacht (ISBN: 9783958190092)

Die letzte Rauhnacht

 (17)
Erschienen am 12.09.2014
Cover des Buches Keltenmord (ISBN: 9783958190429)

Keltenmord

 (18)
Erschienen am 10.07.2015
Cover des Buches Und es wurde finster (ISBN: 9783740769048)

Und es wurde finster

 (9)
Erschienen am 01.03.2021

Neue Rezensionen zu Alexander Lorenz Golling

Cover des Buches Und es wurde finster (ISBN: 9783740769048)echs avatar

Rezension zu "Und es wurde finster" von Alexander Lorenz Golling

Düsterer Kriminalroman, der an ein wahres Verbrechen aus dem Jahr 1922 angelehnt ist
echvor 21 Tagen

In diesem Kriminalroman schickt der Autor Alexander Lorenz Golling seinen Ermittler Hendrik Brauner und sein Team von der Ingolstädter Kriminalpolizei in ihren ersten Fall, der gleich ziemlich düster ausfällt. 

Als Hendrik Brauner und sein Team zum Einödhof Finsterholz, der zum Dorf Moosbach gehört, gerufen werden, bietet sich ihnen dort ein grausames Bild. Fast die gesamte Familie, die auf dem Hof lebt, wurde brutal ermordet, nur die junge Amelie, die an Trisomie 21 leidet und nicht sprechen kann, wurde vom Täter verschont. Zu den Toten gehört auch die weibliche Angestellte der Familie, während ein männlicher Angestellter, dessen Identität zunächst unbekannt bleibt, spurlos verschwunden ist. Doch ist er deshalb automatisch auch der Täter ? Und steht der Mord etwa im Zusammenhang zum spurlosen Verschwinden des Familienoberhauptes vor einem halben Jahr ?       

Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und reichlich Lokalkolorit aus der Region rund um Ingolstadt treibt der Autor seine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte voran, die an einen wahren und bis heute nicht aufgelösten Fall aus dem Jahr 1922 angelehnt ist, hier aber in die Gegenwart verlegt wird. Neben den aktuellen Ermittlungen gibt es noch einen zweiten Erzählstrang aus der Perspektive des verschwundenen landwirtschaftlichen Helfers, der dessen Vorgeschichte und die Verhältnisse auf dem Hof Stück für Stück offenlegt, bis am Ende das erschreckende Gesamtbild enthüllt wird. Getragen wird das Ganze von durchgehend gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Kleinere Ausflüge in das Privatleben von Hendrik Brauner, dem alleinerziehenden Vater einer Tochter, lockern die eher düstere Grundstimmung immer mal wieder so ein wenig auf. Am Ende liefert der Auftaktband eine ziemlich überraschende, aber doch absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt.   

Ein gelungener Kriminalroman, der für die nachfolgenden Bände zwar noch ein wenig Luft nach oben lässt, mich aber dennoch gut und spannend unterhalten konnte. Auf weitere Auftritte dieses Teams bin ich auf jeden Fall schon ziemlich gespannt.

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Cover des Buches Und es wurde finster (ISBN: 9783740769048)Melanie-Schultzs avatar

Rezension zu "Und es wurde finster" von Alexander Lorenz Golling

düsterer "Donau-Krimi"
Melanie-Schultzvor 23 Tagen

"Und es wurde finster" von Alexander Lorenz Golling ist der erste Teil um den Ingolstädter KHK Brauner und sein Team. 

.

Mehrere Menschen wurden auf dem Einödhof Finsterholz bestialisch ermordet. Überlebt haben es die junge behinderte Amelie und der Hofarbeiter Paul. Paul ist seit diesem Tag spurlos verschwunden. Einzig Amelie könnte eigentlich bei den Ermittlungen behilflich sein. Da diese aber durch ihre Krankheit nicht sprechen kann, erweist sich ihre Hilfe als schwierig. Sie zeichnet sehr gut und möchte durch ihre Bilder Hinweise an KHK Brauner geben. Schafft er es, diese zu deuten? Durch die Einwohner des Dorfes Moosbach, zu dem der Einödhof gehört, kann die Kriminalpolizei sich keine große Hilfe erhoffen, diese sind streng katholisch und absolut misstrauisch. Wird es Brauner und seinem Team trotzdem gelingen? 

(Nicht wie 1922 bei dem bestialischen Mehrfachmord auf dem Einödhof Hinterkaifeck, dieser konnte ja nie aufgelöst werden! )

Alexander Lorenz Golling hat mit dem Buch einen guten Einstieg um KHK Brauner geschaffen. Die Ermittler werden zwar noch etwas oberflächlich beschrieben, aber ich denke, dass wir diese in dem nächsten Band noch etwas besser kennen lernen dürfen. 

Wir erleben die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Einmal aus Sicht des Hofarbeiters Paul, wie er auf den Hof gekommen ist und einmal aus Sicht der Ermittler. 

Die düstere Atmosphäre wird sehr gut rübergebracht. Der Schreibstil ist sehr bildlich vorstellbar. Zudem flüssig und sehr fesselnd geschrieben, sodass man das Buch recht schnell lesen kann. Ich hatte schon ein kleines "Kopfkino".

Der Spannungsbogen schnellt von Seite zu Seite empor und liefert uns am Ende ein super Showdown. Mit dieser Auflösung hätte ich so nie gerechnet, da man immer jemand anderen in Verdacht hatte. Also wir tappen wirklich bis zum Ende im Dunkeln! Super!

Auch wenn noch einige Rechtschreibfehler vorhanden sind, bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung von mir! Wer auf düsteres und abgründiges steht, ist hier auf jeden Fall genau richtig!

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Cover des Buches Und es wurde finster (ISBN: 9783740769048)Cecropzs avatar

Rezension zu "Und es wurde finster" von Alexander Lorenz Golling

Nichts für schwache Nerven.
Cecropzvor einem Monat

Jeder, der den Klappentext liest, weiß bereits, dass es sich um einen Mehrfachmord auf einem Einödhof in Niederbayern handelt. Dieser Mord soll an die tragische Geschichte in Hinterkaifeck erinnern.


Aus diesem Grund, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Aber ist es dem Autor gelungen, eine Brücke zwischen den beiden Fällen zu schlagen?


Geht so. Ich hatte das Gefühl, dass Hinterkaifeck nur beiläufig erwähnt und nicht weitere darauf eingegangen wurde. Zuerst fand ich das etwas schade, da das ein wenig der Aufhänger der gesamten Geschichte war, jedoch tut das  dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch. Es war lediglich nur nicht ganz das, was ich erwartet hatte. 


Meine Erwartungen wurden aber in vielerlei anderen Dingen absolut erfüllt oder sogar übertroffen:


Der Fall - wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei um einen Mehrfachmord auf einem Einödhof. Dieser gehört zum Dorf Moosbach in Niederbayern. Die Morde wurden sehr anschaulich beschrieben und wenn man auf die Details achtet, kommt man auf dieselben Ergebnisse, wie das Ermittlerteam.


Das Ermittlerteam -  andere Rezensenten haben zum Teil kritisiert, dass Brauner und sein Team zu oberflächlich und unsympathisch dargestellt wurde. Das kann ich so nicht bestätigen. Natürlich ist da klar mehr Luft nach oben. Das gesamte Ermittlerteam scheint ein eingespieltes Team zu sein. Sie kennen sich gut, sie sind füreinander da und jeder weiß, was er tut. Natürlich lernt man nicht die komplette Lebensgeschichte eines jeden Kriminalbeamten dort kennen, jedoch ist es für den aktuellen Fall vollkommen ausreichend. Ich finde den aktuellen Wissensstand genau richtig, um dort mit weiteren Teilen eventuell anschließen zu können. Ich denke, vor allem Brauner wird eine Geschichte zu erzählen haben. Sie neben diesen grausamen Fall zu quetschen, der soviel andere Geschichten erzählt, hätte ich schwierig gefunden. 


Weitere Protagonisten - auf den wenigen Seiten lernt man verschiedene Protagonisten und ihre Geschichten kennen. Ich finde allesamt gut getroffen. Die Sympathieträger werden gemocht, die Widerlinge werden auch als solche empfunden. Lediglich bei Paul war ich immer wieder hin und hergerissen. Zwischen Sympathie, Mitleid und Entsetzen wurde bei mir alles bedient.


Das Dorf - warum einen Donau-Krimi lesen? Ich selbst komme aus der Gegend und war gespannt, inwieweit sich Fiktion und Realität ähneln werden. Moosbach existiert, in der Oberpfalz und hat nicht allzu viel mit dem Moosbach in dem Buch gemein. Sollte es auch gar nicht, denn ich glaube, dass es hier viel mehr um die Einwohner, als um den Ort selbst geht. Die Menschen aus dem Dorf sind sehr misstrauisch fremden gegenüber. Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft und regeln die Dinge, wie sie es für richtig halten. Da muss niemand von Außen kommen und versuchen, sich einzumischen. Diese Stimmung in diesem Dorf war grundlegend finster und ich finde, der Autor hat eine unheimlich gute Atmosphäre diesbezüglich geschaffen. Natürlich sind nicht alle Dörfer so. Aber wenn ich an ein 50 Seelen-Dorf mit urbayerischen Einwohnern denke, dann stelle ich mir das genau so vor, wie es der Autor beschrieben hat.


Die Auflösung - ich rätsel bei Krimis und Thrillern gerne mit. Die Geschichte war durchgehend spannend erzählt und man hat ständig das Gefühl, auf jedes Wort achten zu müssen, damit man dem Täter oder den Tätern auf die Spur kommt. Wie der Autor den Krimi beendet hat, fand ich grundlegend gut. Es gab einen Punkt, ab dem ich dieses Ende erwartet habe. Allerdings hätte ich mir einen ausgedehnteren Weg zum Ende gewünscht (klingt jetzt komisch, will aber nicht spoilern), gefühlt war es viel schnell da. Es war logisch.


Der Erzählstil - Der Autor bedient sich eines Perspektivenwechsels. Der Leser wird meist zwischen dem Ermittlerteam (bzw. Brauner) und Paul hin und hergeworfen. Auch die Zeitstränge sind nicht zwingend chronologisch. Das hat mir gut gefallen, denn so wurde die Grundspannung durchgehend aufrecht erhalten und man konnte sehr viel mit den Protagonisten miterleben.


Und es wurde finster ist also ein sehr düsterer aber lesenswerter Krimi, auch für nicht ortskundige Leser. Leider kann man keine halben Sterne vergeben. Hier wären es 3,5/5 Sterne


Warum 1,5 Sterne Abzug? Wenn sich die Bewertung rein auf die Geschichte beziehen würde, wären wir bei klaren 4 Sternen. Leider hatte die aktuelle Ausgabe ein paar Rechtschreib- und Wortfehler. Manchmal wurden Satzzeichen weggelassen oder ein Satz ging in der nächsten Zeile aus unerfindlichen Gründen weiter. Es tut der Geschichte keinen Abbruch. Sie ist immer noch sehr gut und atmosphärisch! Aber mein innerer Monk konnte über die Fehler nicht hinwegsehen. Ich weiß, dass der Autor diese Fehler bereits gemeldet bekommen hat und sie auch überarbeiten wird.


Sobald diese Fehler behoben wurden, sehe ich den Krimi bei 4 Sternen. Es ist grundsolide, spannend aufgebaut und sehr atmosphärisch. Ich habe das Lesen sehr genossen und hätte mir ein etwas längeres Vergnügen gewünscht. Sollte es weitere Teile mit Brauner und Co geben, werde ich sie definitiv lesen wollen.


Hat Spaß gemacht (:

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Gespräche aus der Community

Hallo liebe Leute,  anläßlich des ersten Jahrestages der Veröffentlichung meiner Kurzgeschichtensammlung "Creszentia - 11 Schauergeschichten" möchte ich hier auf LB eine Leserunde veranstalten. Es gibt 12 Printexemplare zu gewinnen! Ich freue mich auf eine rege Beteiligung eurerseits! Liebe Grüsse, Alexander Lorenz Golling

So, die Leserunde ist eröffnet! Ich freue mich schon auf die ersten Beiträge und Bewerbungen für meine Gruselgeschichtensammlung! LG. Alexander Lorenz Golling

94 BeiträgeVerlosung beendet
AlexLorenzGollings avatar
Letzter Beitrag von  AlexLorenzGollingvor 19 Stunden

Also, ich habe ehrlich gesagt noch an keinem einzigen teilgenommen😉

Hallo liebe Leute, seit dem 01.03.2021 gibt es wieder eine Printversion meines düsteren Kriminalromans "Und es wurde finster" im Handel. Aus diesem freudigen Anlass veranstalte ich nun wieder eine Leserunde auf LB. Ich freue mich auf eine rege Beteiligung!

Hallo Leute, herzlich willkommen bei meiner Leserunde für "Und es wurde finster"!

116 BeiträgeVerlosung beendet

Hallo Leute, ein schönes neues Jahr noch mal für euch alle! Passend zur Jahreszeit möchte ich für meinen düsteren Kriminalroman "Und es wurde finster" eine Leserunde veranstalten. Es sind 12 Exemplare zu gewinnen. Über eine rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen! P.S. Es handelt sich um ein E-Book!

Hallo liebe Leute, herzlich willkommen zu meiner Leserunde!  Ich hoffe es melden sich etliche, die Interesse an meinem Kriminalroman haben! Es sind 12 E-Books zu gewinnen. Freue mich auf eure Bewerbungen! Liebe Grüsse, Alexander Lorenz Golling

102 BeiträgeVerlosung beendet
AlexLorenzGollings avatar
Letzter Beitrag von  AlexLorenzGollingvor 3 Monaten

Nichts zu danken! :)

Zusätzliche Informationen

Alexander Lorenz Golling wurde am 10. Januar 1970 in Augsburg (Deutschland) geboren.

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