Alexander Lorenz Golling Keltenmord

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Inhaltsangabe zu „Keltenmord“ von Alexander Lorenz Golling

Tom Berger hat seine besten Tage als Journalist hinter sich. In der beschaulichen bayerischen Ortschaft Leitenacker sucht er eigentlich nichts anderes als Entspannung. Stattdessen stößt er vor allem misstrauische Dorfbewohner, irritierend verführerische Bäckersfrauen und rätselhafte Todesfälle. Seine alte Spürnase wittert eine heiße Story, doch je tiefer er in den Sumpf aus alter Sippschaft und unverzeihlichen Taten, aus Ritualmorde und einen uralten Fluch vordringt, desto mehr muss er an seinem gesunden Menschenverstand zweifeln - und um sein Leben fürchten.

Alles ist anders und spannend

— anke3006

Schleppender Beginn mit stetig ansteigender Spannungskurve, ein bischen Grusel und einem fulminanten Ende

— Chumha

Gelungene Kombination aus Historie und Gruselgeschichte!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende, kurzweilige Unterhaltung

— Mina1705

Holpriger Anfang, grandioses Ende

— --Mia--

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  • Keltenmord

    Keltenmord

    Booky-72

    22. June 2016 um 21:41

    Der Journalist Tom Berger möchte eigentlich nur Urlaub machen in Leitenacker, wird aber gekonnt davon abgehalten, denn in der Gegend geschehen ganz unglaubliche und merkwürdige Unfälle und seine Neugier wird geweckt. Die Einwohner in der Gegend verhalten sich sehr merkwürdig und sind stark vom Aberglauben beeinflusst. Einzig eine Verbündete findet er in Franziska, aber auch das Mädchen ist von Angst und Furcht gegenüber des Sektenkults geprägt. Auf dem Dorf lastet noch ein alter Fluch, den Tom ergründen möchte, wenn er sich da mal nicht in Gefahr begibt…. Anfangs war mir der Hauptakteur noch etwas unsympathisch, allerdings gab sich das im Verlauf der Geschichte, die mir auch viele schaurige Momente bis hin zu einem unerwarteten Ende beschert hat. Durch den mitreißenden Schreibstil, alles perfekt recherchiert vom Autor, hat mich das Thema sehr für sich eingenommen, besonders da ich vorher nicht gerade viel über die Kelten wusste. 4 Sterne mit Weiterempfehlung von mir.

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  • Grusel mit historischem und abergläubischem Hintergrund

    Keltenmord

    Chumha

    02. June 2016 um 15:59

    Das Cover und der Titel des Buches haben mich schon sehr angesprochen und neugierig gemacht. Dass es ein Gruselbuch sein sollte, hat mich dann zusätzlich animiert, es unbedingt lesen zu wollen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man kann es gut lesen und erfährt im Laufe des Buches so Einiges über die Region, in der der Protagonist seinen Urlaub verbringt. Auch der geschichtliche Aspekt der Region wird anschaulich dargestellt und erläutert. Als es dann aber zu den ersten Todesfällen im Dorf kommt, ist der Urlaub von Tom Berger schlagartig vorbei. Sein journalistisches Ich kann in dem Fall nicht ohne Nachforschungen auskommen. Doch ganz so einfach gestaltet sich sein Vorhaben nicht, denn in so einem kleinen Dorf hält man zusammen. Außenstehende werden mit Skepsis behandelt. Eine Verbündete findet er im kleinen Nachbardorf, in der jungen Bäckereiverkäufern Franziska. Mit seinem Charme und seinem journalistischem Können wickelt er sie geschickt um den Finger und kann ihr so einige Insider-Information entlocken. Tom findet sie auch sehr sympathisch und verguckt sich in Franziska. Was hat es nur auf sich, wenn die Dorfbewohner davon sprechen: "Es hat schon wieder begonnen"? Tom kommt der Sache langsam auf den Grund, doch es wird immer gefährlicher für ihn. Dr. Helberich, den er in seinem Hotel kennengelernt hat und der der Beauftragte für Umweltschutz und Renaturierung des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen ist, ist auch kein Unbeteiligter in dem Fall. Ob Tom nun die ungewöhnlichen Todesfälle aufklären bzw. verhindern kann, muss jeder selbst herausfinden. Das Ende der Geschichte ist jedenfalls zu kurz für meinen Geschmack, aber nicht schmerzlos. Man hätte noch mehr aus dem Ende herausholen können. Der Charakter des Protagonisten macht ihn zwar nicht unbedingt sehr sympathisch, aber meiner Meinung nach ist er so richtig aus dem Leben gegriffen. Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman mit ein wenig Gruselfaktor und viel historischem Hintergrund. Für einen wirklichen Gruselroman fehlt mir der richtige Grusel und das Gänsehaut-Feeling.

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  • Leserunde zu "Keltenmord" von Alexander Lorenz Golling

    Keltenmord

    AlexLorenzGolling

    Hallo Leute,
    ich freue mich, für meinen im letzten Juli erschienenen Gruselroman "Keltenmord" nun die zweite Leserunde veranstalten zu können! Und das passend zur Jahreszeit, denn die Story spielt im April...
    Es gibt insgesamt 6 Freiexemplare zu gewinnen - die Runde läuft zwei Wochen lang, dann wird ausgelost!
    Würde mich über guten Zuspruch sehr freuen!
    Liebe Grüsse, Alexander Lorenz Golling

    • 120

    anke3006

    15. May 2016 um 13:57

    ;-)

  • Mysteriöse Unfälle und keltische Rituale

    Keltenmord

    anke3006

    14. May 2016 um 19:02

    Tom Berger zieht sich in ein kleines bayrisches Dorf zurück um eine Auszeit zu nehmen. Aus der Ruhe wird aber nichts. Er stolpert über mysteriöse Unfälle und sein Journalisten-Instinkt ist geweckt. Alexander Golling hat hier einen Krimi geschrieben der etwas anders ist. Die Hauptfigur eckt an und gibt sich alle Mühe nicht sympathisch zu sein. Eben etwas anders. Gerade das hat mich gereizt. Und dann die keltische Mythologie in Bayern. Auch etwas, das nicht gerade typisch ist. Der Krimi startet ruhig und nimmt dann Fahrt auf. Ich bin neugierig auf auf änder Werke des Autors.

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  • Beschauliche Dörfer können gefährlich werden...

    Keltenmord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2016 um 12:53

    Tom Berger braucht etwas Abstand zu seinem stressigen Leben in der Großstadt Ingolstadt. Ihn zieht es in das beschauliche Leitenacker in Bayern. Schnell wird klar, dass aus seiner Ruhe nichts wird. Er stößt auf einen Fluch, den diese Ortschaft zu verstecken versucht. Es soll mit Ritualmorden der Kelten zusammenhängen. Toms Verstand wird auf die Probe gestellt und am Ende gerät er in eine lebensgefährliche Situation…."Keltenmord" von Andreas Lorenz Golling ist mein erstes Buch des Autors gewesen. Auch aus dem Genre Gruselgeschichten habe ich bis dahin eher weniger Erfahrung gemacht. Umso gespannter war ich, was sich dahinter verbirgt. Der Anfang war allerdings etwas sehr holprig für mich. Die Sprache hat anfangs sehr gestelzt gewirkt, dadurch wirkten die Dialoge etwas künstlich. Dies legt sich aber nach den ersten Kapiteln und dann kommt man sehr gut in die Geschichte hinein. Was ich das erste Mal erlebte habe, war, dass ich keinerlei Sympathie mit den Hauptproganisten empfunden habe. Besonders Tom Berger als saufendes, arrogantes Arschloch und seine Lebensgefährtin Klara als überforderte Mutter waren mir doch sehr fremd. Trotzdem hat Tom ein faszinierendes Geheimnis des kleinen Dorfes Leitenacker aufgedeckt. Ich möchte nicht viel davon verraten, aber gerade dieser Fluch  hat mich zum Schauern gebracht und es ist mir schwer gefallen mit dem Lesen aufzuhören. Besonders das Ende hat es in sich und hat mich völlig überrascht und gleichzeitig fürchterlich geekelt.Zusammengefasst war "Keltenmord" eine völlig neue Erfahrung für mich. Selten waren so viele Gegensätze in einem Buch vereint. Ich habe mich nicht entscheiden können, ob ich das Buch Liebe oder Hasse. Gerade Lesern, die auf der Suche nach einem Buch sind, die einen völlig "abgefuckten" Protagonisten haben und gerne grausamen Legenden auf der Spur sind, würde ich dieses Buch wärmstens Empfehlen.

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  • keltenmord

    Keltenmord

    natti_ Lesemaus

    02. May 2016 um 21:23

    Keltenmord, ein sehr gut recherchierter Roman über Ritualmorde, Opferungen und Misteriöse Vorfälle. Zu Anfang bin ich leider nur sehr schwer reingekommen, für mich persönlich war es etwas langweilig und uniteressant. Auch der Hauptcharaktere Tom wirkt etwas unsympatisch, aber dennoch sehr Menschlich. Er hat eben typische menschliche Eigenschaften (Rauchen, trinken...). Ab ca. dem 3.oder 4. Kapitel wurde es dann doch interessant und ab ca, der hälfte konnte ich das ganze nicht mehr aus der Hand legen. Das ganze ist - trotz dem lahmen Anfang - sehr spannend und interessant. Das Cover finde ich gut gelungen, genau wie der Klapptext. Beides macht neugierig. Irgendwann habe ich selber mitgefiebert, wie das ganze weitergeht und endet. Das ende ist auch gut gelungen, finde ich, obwohl ich einiges echt "blöd" fiinde, da man es sich gerne anders gewünscht hätte. Inhalt: Der Journalist Tom Berger macht Urlaub in einem kleinem, ruhigem Städchen/Dorf. Plötzlich passieren merkwürdige Unfälle, die Leute in der umgebung verhalten sich ebenso merkwürdig, bis auf die 19 jährige Franziksa. Sie versucht Tom zu warnen, darf aber nicht zuviel verraten. Tom wittert eine Geschichte für seine Zeitung. Schnell ist er in etwas verwickelt, was er nicht versteht und erst nicht glauben will. Die Einwohner glauben an einen Fluch der angeblich auf dem Dorf lastet. Um ihn zu entgehen, muss alle zehn Jahre ein Opfer gebracht werden, Die Einwohner halten dicht, wollen keine Fremden haben die sich einmischen. Tom kommt dem ganzen doch auf die Schliche und er sieht sich plötzlich übernatütlichem gegenüber. Kann er den Einwohnern klar machen das sie falsch handeln, das alles nur Aberglaube ist oder wird er gar selber ein Opfer?

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  • Keltenmord - Danksagung

    Keltenmord

    AlexLorenzGolling

    19. November 2015 um 11:29

    Vielen Dank für die Beteiligung an meiner Leserunde zu meinem neuen Roman "Keltenmord"! Die guten Rückmeldungen und Rezensionen haben mich sehr gefreut! Schon im Dezember möchte ich gerne eine erneute Aktion für mein Buch ins Leben rufen, weiß aber noch nicht, ob es eine Leserunde oder eine Verlosung sein wird... genaueres folgt also noch! Bis dann,
    Alexander Lorenz Golling

  • Mysteriös

    Keltenmord

    anra1993

    24. October 2015 um 13:32

    Bisher habe ich von dem Autoren ein Buch gelesen, welches mir allerdings nicht so zu gesagt hatte. Trotzdem habe ich mich nun an das nächste Buch von ihm getraut, da ich jungen Autoren auf jeden Fall eine Chance geben möchte. Und diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Das Cover finde ich sehr schön getroffen. Es zeigt das düstere Geschehen, das im Laufe der Geschichte auf den Leser zu kommt. Außerdem macht es neugierig auf den Inhalt. Der Einstieg war für mich etwas schwach gestaltet. Er hatte sich für mich etwas in die länge gezogen, weil erst einmal Charaktere vorgestellt wurden und der Protagonist ein Gespräch mit einem anderen Charakter führte, welches für mich nicht sehr spannend war. Dort lernen wir übrigens, wie schon genannt, den Protagonisten Tom Berger kennen. Ein Journalist der gerade Urlaub macht. Mit ihm wurde ich leider im Laufe des Buches nicht warm. Er war für mich arrogant und sehr selbstbezogen. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass er genau so auf den Leser wirken sollte. Denn warum sollte der Protagonist immer sympathisch sein? Im Laufe des Buches ist mir aufgefallen, dass der Autor sehr viel recherchiert haben muss. Es gibt viele geschichtliche Fakten, sodass ich beim lesen sogar noch etwas lernen konnte. Vielleicht hört sich das im ersten Moment langweilig an, aber das war es nicht, weil es einfach zur Handlung gepasst hatte. Wo der Einstieg sehr schwach war, wurde es aber nach einigen Seiten sehr spannend und verzwickt. Die Handlung war sehr spannend und letztendlich konnte ich selbst mit rätseln, wer vielleicht der Täter sein könnte, oder ob doch eine höhere Macht ihre Finger im Spiel hat. Ich finde die Idee auf jeden Fall sehr erfrischend und neu und sogar etwas extravagant. Auf jeden Fall eine Geschichte, die ich in solch einer Form noch nicht gelesen hatte und mir sogar den ein oder anderen Schauermoment beschwert hatte.

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  • Leserunde zu "Keltenmord" von Alexander Lorenz Golling

    Keltenmord

    AlexLorenzGolling

    Hallo Leute,
    ich freue mich sehr, für mein neues Buch "Keltenmord", welches am 10. Juli 2015 als e-book bei Midnight@Ullstein erschienen ist, eine Leserunde auf Lovelybooks veranstalten zu können! Es gibt 6 Freiexemplare zu gewinnen. Über regen Zuspruch würde ich mich natürlich freuen! Bis dann!

    • 51
  • Spannende, kurzweilige Unterhaltung

    Keltenmord

    Mina1705

    16. September 2015 um 08:58

    Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und bedanke mich dafür ganz herzlich. Als ich das Cover sah, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Auch der Klappentext macht Lust auf mehr. Ebenso der Titel, da ich mich auch sehr für historische Geschichten, Mythen und Kulturen interessiere. Der Anfang war holprig. Ich hatte Schwierigkeiten mich einzulesen, weil mir die Sprache irgendwie komisch vorkam. Ich wusste nicht genau was, aber irgendwas störte mich an dem Schreibstil. Es klang ein wenig veraltet, in Gesprächen z.B. wählte der Autor eine sehr hochgestochene Ausdrucksweise, dir für mich etwas befremdlich erschien. Auch das hinter (fast) jedem Satz der Name des jeweiligen Gesprächspartners genannt wird, empfand als ich störend beim Lesen. Aber hat man sich erst einmal eingelesen, gewöhnt man sich auch relativ schnell an diese Schreibweise. Der Hauptcharakter, Tom Berger, war mir durchgehend unsympathisch (was aber, glaube ich, so gewollt ist). Er ist ein sehr anstrengender Typ, der zuviel trinkt und zuviel raucht. Achtung, kleiner SPOILER: Kurz nach seiner Ankunft im Hotel lernt er die 19-Jährige Franziska kennen. Er kommt als Fremder in ein kleines Dorf, spricht Franziska in einer Bäckerei an und hat nach zwei Sätzen schon Franziskas komplettes Vertrauen gewonnen. Franziska wurde total schnell abhängig von Tom und verliebte sich dann auch noch in ihn (Sie 19, Er Ü40). Das war für mich total absurd und unrealistisch. Dass man sich vllt in jemanden Älteren verliebt, ok. Aber nach einem 5-Minütigen Gespräch?? Niemals. Tom nervte mich mit seiner Art. Er war aufdringlich, frech und nicht gerade einfühlsam. Er war immer nur auf seine Informationen aus und dachte dabei wenig an die Gefühle seines Gegenüber. (Sind Journalisten grundsätzlich so?!)Kurz vorm Ende wurde er einigermaßen erträglich und ganz zum Schluß könnte man glatt ein wenig Mitleid mit ihm haben. Aber lest selbst ;) Die Stimmung im Buch ist durchgehend spannend. Die Umgebung wird sehr schön und detailliert beschrieben und löst daher schon genug Gänsehaut aus. Dennoch habe ich mehr eine Art Thriller erwartet, und nicht so etwas "Dämonisches". Klar, es passt zu den alten Mythen der Kelten usw, aber hätte man es bei dem Mythen belassen und eine etwas realistischere Handlung geschaffen, wäre es eher etwas für mich gewesen. Das ist aber durchaus Geschmackssache. Ich bin eher so der Realist, deswegen sind so Geschichten grundsätzlich nicht mein Fall. Dennoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es wird zum Ende hin sehr rasant und gewinnt an Spannung. Man muss es also zu Ende lesen, was ich immer sehr positiv an Büchern finde. Daher empfehle ich dieses Buch für Freunde dieses Genres gerne weiter:)

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  • ein sehr gelungener Mystery Roman

    Keltenmord

    Kendra

    „Keltenmord“ von Alexander Golling ist ein dunkel angehauchtes Mystery Buch, dass nicht nur mit einem Sektenkult und einen außergewöhnlich schrecklichen Fluch den Leser in den Bann zieht, sondern auch mit seiner tollen Schreibweise den Leser am Haken hält. Auch seine Eigenart jedes seiner Bücher einen ganz eigenen unerwarteten Schluss zu geben, trifft bei mir ins Schwarze, da ich es immer liebe, wenn die Geschichte nicht wie in den meisten Büchern rosig endet....dann lieber doch etwas rötlicher und blutiger...^^ Alles beginnt damit das unsere Hauptperson: Tom Berger einen kleine Auszeit vom Leben nehmen will und dabei in ein abgelegtes Dörfchen vereist. Dort erhofft er sich endlich ein wenig Abstand zu seinem Privatleben und seiner momentan ins stockend geratene Beziehung zu seiner Freundin Klara und zu seinem ebenfalls mittlerweile ziemlich erfolglosen Job als Journalist zu finden. Doch dort angekommen wird er bald schon seine Ruhe vergeblich suchen......denn in dem kleinen Ort: Leitenacker tragen sich seltsame Unfälle in letzter Zeit zu. Während sein Beruf eine gewisse Neugierde mit sich bringt, fängt er schon bald an Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt er auf einen alten Fluch der schon Jahrzehnte das Dorf in seinen Klauen hält und dementsprechend sind dessen Bewohner sehr schweigsam und furchtsam. Doch mithilfe von der jungen Franziska hofft Tom Licht ins Dunkle zu bringen....Denn kann es wirklich sein dass es ein Fluch ist? Oder doch eher der ländliche Aberglaube der tief in die verschworene Gemeinschaft verwurzelt ist? Erstmal Feuer gefangen, ist Tom bald nicht mehr zu bremsen und versucht alles, um dem Geheimnis der rätselhaften Todesfälle auf die Schliche zu kommen. Zitat Seite 60: „Er war der Überzeugung, dass auch die dickste Mauer des Schweigen einen Riss haben musste!“ Doch bringt ihn gerade seine angeborene Neugierde noch in Gefahr? Die Lage spitzt sich dramatisch zu , als seine Freundin Klara samt ihrem Sohn plötzlich ebenfalls im Ort auftauchen...ausgerechnet zu Belthain.... Eine schöne düstere Atmosphäre umgibt dieses Buch und auch das Ende hat mich wirklich sehr überzeugen können. Jedoch gab es eine Sache die mich etwas gestört hat, denn unser Protagonist war mir manchmal etwas zu übermotiviert und mit seinem Verhalten und auch mit seiner Alkoholsucht, nicht gerade eine angenehme Figur. Daher habe ich mir manchmal mit dem Mitfiebern etwas schwer getan^^ Dennoch ein sehr gelungener Mystery Roman, der den Leser gekonnt mit in eine ganz besonderes dunkle Zeit nimmt :)

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    • 2

    Helene2014

    08. September 2015 um 19:20
  • Holpriger Anfang, grandioses Ende

    Keltenmord

    --Mia--

    Auch ich durfte ein paar schöne Stunden mit diesem Buch verbringen. Anfangs hatte ich etwas Probleme, richtig in die Geschichte reinzukommen, aber das weiterlesen lohnt sich auf alle Fälle. Tom Berger, der Protagonist, wird hier mit allen seinen Ecken und Kanten dargestellt. Er fühlt sich ausgelaugt, trinkt zu viel und ist unfreundlich. Anfangs hat man als Leser so seine Probleme mit ihm, aber schnell merkt man, das er im Grunde ein anständiger Kerl ist. Mir hat es gut gefallen, das in diesem Buch der Hauptdarsteller nicht als aalglatt und für alle Welt sympathisch dargestellt wird.  Das Dorf, in das es Tom, den Journalisten, verschlagen hat, könnte authentischer nicht sein. Jeder kennt jeden, und somit werden alle Geheimnisse und Probleme totgeschwiegen.Die Sprache der Dorfbewohner ist sehr passend getroffen. Direkt und wortkarg.So hat man als Journalist aus der Großstadt schon seine Probleme in seiner Story weiterzukommen. Die anderen Beteiligten im Buch haben, ebenso wie die Hauptperson, jeder sein eigenes Päckchen zu tragen und könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Eine hat ebenfalls ein kurzzeitiges Alkoholproblem und ist mit ihrer Lebenssituation überfordert, die Andere könnte blauäugiger und auch naiver nicht sein,Der kleine Daniel tat mir in vielen Stellen des Buches leid. Die vom Autor, sehr gut recherchierten Hintergrundinformationen über Glaube, Aberglaube, die Kelten, deren Kult und die Gegend rund um das Donaumoos, versetzen den Leser in eine glaubhafte Welt, von Bewohnern eines kleinen einsamen Dorfes voller Angst vor dem Übernatürlichen, Zum Ende des Buches möchte ich hier nicht viel verraten, aber nach dem erwähnten holprigen Anfang, war ich gefesselt von der Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so wie es sein soll. Ich freue mich auf weitere Bücher von Alexander Lorenz Golling.

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    • 2
  • Opferkult und Götterverehrung

    Keltenmord

    Antek

    24. August 2015 um 13:54

    Tom Berger fehlt in letzter Zeit der Pfiff für gute Artikel und sein Chef macht ihm mehr als deutlich klar, dass er ersetzbar ist. Außerdem läuft es bei Tom mit seiner Klara längst schon nicht mehr so gut. Er beschießt eine Auszeit zu nehmen, um sein Leben wieder zu ordnen. Mit den guten Vorsätzen kein Alkohol, kein Auto und keine Zigaretten sucht er in der kleinen bayrischen Ortschaft Leitenacker eigentlich nur Erholung. Doch weder aus seinen guten Vorsätzen, noch aus der Erholung wird es etwas. Es geschehen einige mysteriöse Unfälle und als ihm eine alte Frau auf dem Friedhof noch die Worte „es geht wieder los“ zuflüstert, wittert der Journalist natürlich eine große Story, eine die auch seinen Chef davon überzeugen muss, dass Tom Berger einfach ein Topmann ist. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf eine Mauer aus Schweigen unter den Dorfbewohnern. Wird er die verführerische Bäckereiverkäuferin Franziska um den Finger wickeln können und ihr weitere Informationen entlocken können? Tom Berger ist auf den Spuren einer nahezu unglaublichen Geschichte, die ihn völlig in seinen Bann zieht und zudem noch so richtig gefährlich wird. Keltenmord hat mich gut unterhalten. Es geht etwas gemächlicher los, schließlich muss sich Tom ja auch erst einfinden und überhaupt eine Spur wittern. Das große Schweigen der Dorfbewohner macht es zudem nicht leicht auf die ersten Hinweise zu stoßen. Als dann aber die ersten Spuren auftauchen, nimmt die Spannung stetig zu und gegen Ende hin war ich wirklich am Bibbern, ein fulminantes Ende. Die Charaktere sind interessant dargestellt. Mit Tom konnte ich leider nicht richtig warm werden. Klar er ist mit seinem Leben unzufrieden und genauso launisch gibt er sich auch. Er lässt sich leicht aus der Reserve locken und neigt auch zu unüberlegten Reaktionen. Sein rhetorisches Geschick spricht nicht immer für einen guten Journalisten, dafür ist er im Entschuldigen sehr gut. Gar nicht nach meinem Geschmack war sein viel zu großer Alkoholkonsum, sodass manche Tage nichts möglich war, als den Kater auszukurieren. Auch seine Lebensgefährtin Klara scheint dem Alkohol nicht abgetan zu sein, besonders als sie erfährt, dass ihr Tom sie munter betrügt. Ihr Sohn Daniel hat mir des Öfteren richtig leid getan und ich konnte ihr Verhalten als Mutter nicht nachvollziehen. Sehr zu Gute halte ich ihr aber, dass die Mutterinstinkte im entscheidenden Moment dann doch noch ans Tageslicht kommen.  Franziska wird überzeugend dargestellt. Man fühlt ihre Bedenken, ihre Angst und auch ihre vielleicht etwas blauäugigen Hoffnungen auf ein besseres Leben richtig gut. Sie spielt eine tolle Rolle. Sehr gut haben mir die geschichtlichen Informationen zum Opferkult der Kelten und zur Götterverehrung gefallen.  Die Gottheit Cernunnus, der zum Belthain ein Opfer gebracht werden muss, spielt eine zentrale Rolle und scheinbar geht von ihr eine enorme Faszination aus.

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  • Keltenmord - das Cover

    Keltenmord

    AlexLorenzGolling

    14. July 2015 um 11:08

    So, und hier noch meine Neuveröffentlichung: Keltenmord

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