Alexander Maksik

 3.5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Die Gestrandete, Sein oder Nichtsein und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alexander Maksik

Die Gestrandete

Die Gestrandete

 (4)
Erschienen am 02.05.2017
Sein oder Nichtsein

Sein oder Nichtsein

 (1)
Erschienen am 01.03.2013
You Deserve Nothing

You Deserve Nothing

 (1)
Erschienen am 31.08.2011
A Marker to Measure Drift

A Marker to Measure Drift

 (0)
Erschienen am 19.06.2014
No te mereces nada / You Deserve Nothing

No te mereces nada / You Deserve Nothing

 (0)
Erschienen am 01.06.2012

Neue Rezensionen zu Alexander Maksik

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mandalottis avatar

Rezension zu "Die Gestrandete" von Alexander Maksik

Sehr aktuelles Thema
mandalottivor 5 Monaten

Das Buch an sich ist sehr interessant und auch wirklich ein aktuelles Thema. Aber leider kam ich nur schwer mit der Schreibweise klar. Immer diese unverhofften Rückblicke mitten im Absatz und dann diese Gespräche mit ihrer "Geister-Mutter". Ich fand es teilweise etwas verwirrend. Auch das Ende war, für mich, nicht zufriedenstellend.  

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Nespavanjes avatar

Rezension zu "Die Gestrandete" von Alexander Maksik

Eine griechische Flüchtlingstragödie
Nespavanjevor einem Jahr

In dieser Geschichte begegnet der geneigte Leser einer obdachlosen Frau auf einer griechischen Insel im Mittelmeer. Jacqueline ist ihr Name und sie ist hier als Flüchtling gestrandet. Nachts schläft sie in einer Höhle am Strand, in Parks unter alten Zypressen oder in verlassenen Gebäuden. Der Leser begleitet sie wenn sie Morgens mit Schmerzen aufwacht, wenn sie die Nacht auf Beton geschlafen hat. Tagsüber versucht sie nicht aufzufallen und tut so - als ob sie selbst Touristin wäre. Immer von der Stimme ihrer Mutter begleitet - die sie ständig erinnert wer sie eigentlich war. 

Die Gestrandete ist ein äußerst gut gelungener und sehr gut durchdachter Roman. Wir begleiten Jaqueline in ihren Alltag und ihren fiktiven Unterhaltungen mit ihrer Mutter. Es ist kein sehr spannender Roman - wer so etwas sucht wird sich hier langweilen. Aber genau durch die Wiederholung bekommt die Erzählung eine unbestimmte Langsamkeit - aber keine Langatmigkeit. Dadurch wird der Leser eher dazu animiert dran zu bleiben schließlich will man ja wissen warum Jacqueline in Griechenland gestrandet ist und auf den letzten Seiten offenbart sich der ganze Schrecken - den man vielleicht schon geahnt hat - und ist über die Dramatik entsetzt. Lange nach dem Lesen hat mich der Roman nicht losgelassen und gerade in der Hinsicht auf die aktuelle Flüchtlingstragödie an Europas Stränden bekommt dieser Roman eine ganz eigene Gewichtung. 
Es ist aber nicht der einzige Roman - der sich mit dem Drama der Flüchtlinge beschäftigt - Das Meer am Morgen von Margaret Mazzantini ist ein ebenso kraftvoller und nachdenklicher Roman über zwei Mütter und deren Flucht aus Libyen - den ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen kann.

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Lia_Lunas avatar

Rezension zu "Die Gestrandete" von Alexander Maksik

Gestrandet am Strand von Griechenland
Lia_Lunavor einem Jahr

Jacqueline, 23, Flüchtling aus Afrika, hat alles verloren was einem im Leben lieb und teuer ist. Ihre Familie, Freunde und ihr Hab und Gut mußte sie auf ihrer Flucht vor dem Krieg in Liberia zurücklassen.

Vollkommen auf sich allein gestellt kämpft sie sich bis nach Griechenland durch und begegnet währenddessen und vor Ort allerlei Menschen, die ihr helfen, soweit es in ihrer Macht steht, aber auch Zeitgenossen, die ihr alles andere als Gutes wollen.
Dabei erzählt sie uns ihre Erinnerungen an Damals und die alltäglichen Geschehnisse, die ihr widerfahren und das vorallem sehr schonungslos und ehrlich.

Fazit:
Alexander Maksik beschert uns mit "Die Gestrandete" einen Roman, der sich sehr tief in die eigene Gefühlswelt bohrt, insofern man sich darauf einlässt.
Die Geschichte regt zum Nachdenken an, lässt einen stutzen, mit dem Kopf schütteln und ab und an auch mal zu einem Taschentuch greifen.
Mich hat sie sehr bewegt und obwohl es sich dabei um keine reale Erzählung handelt,  weiss man ganz genau, solch oder so ähnliche Dinge passieren jeden Tag, im Leben eines Flüchtlings.
Von mir 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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