Alexander McCall Smith

 3.9 Sterne bei 473 Bewertungen

Lebenslauf von Alexander McCall Smith

Alexander McCall Smith veröffentlichte über achtzig Romane,. u.a. die preisgekrönte Bestsellerserie "The No 1 Ladies` Detective Agency" um Mma Ramotswe. Seine Bücher sind in über 40 verschiedene Sprachen übersetzt worden und waren Welterfolge. Alexander McCall Smith ist eremitierter Professor für Medizinrecht der Universität Edinburg und an dreizehn Universitäten mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet worden. In seiner Freizeit spielt er Fagott in einem Ensemble namens "Really terrible Orchestra". Er lebt in Schottland. Weitere Infos unter: https://www.alexandermccallsmith.co.uk

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander McCall Smith

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Cover des Buches Ein Krokodil für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404149186)

Ein Krokodil für Mma Ramotswe

 (47)
Erschienen am 27.05.2003
Cover des Buches Ein Koch für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404157396)

Ein Koch für Mma Ramotswe

 (25)
Erschienen am 14.08.2007
Cover des Buches Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404157617)

Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe

 (25)
Erschienen am 13.11.2009
Cover des Buches Ein Gentleman für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404151332)

Ein Gentleman für Mma Ramotswe

 (24)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches 44, Scotland Street (ISBN: 9783453431928)

44, Scotland Street

 (24)
Erschienen am 06.06.2006
Cover des Buches Ein Fallschirm für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404157402)

Ein Fallschirm für Mma Ramotswe

 (18)
Erschienen am 14.08.2007
Cover des Buches Blaue Schuhe für eine Kobra (ISBN: 9783453434097)

Blaue Schuhe für eine Kobra

 (16)
Erschienen am 04.05.2009
Cover des Buches Ein Kürbis für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404158775)

Ein Kürbis für Mma Ramotswe

 (15)
Erschienen am 10.06.2008

Neue Rezensionen zu Alexander McCall Smith

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Rezension zu "Das Dezernat für heikle Fälle" von Alexander McCall Smith

Ein unterhaltsamer Cosy-Krimi mit wenig Spannung und viel Humor
Kriminevor 5 Monaten

Eine Messerstecherei auf dem Markt ist Kommissar Ulf Vargs erster Fall, den er unter Mithilfe des Streifenpolizisten Blomquist im Handumdrehen löst. Doch nicht nur der rachsüchtige Stich in die Kniekehle eines Mannes halten ihn und sein Team vom Malmöer Dezernat für heikle Fälle auf Trab. Auch das Verschwinden eines Sanitäters, der mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist und die ruhestörenden Handlungen eines Werwolfes beschäftigen sie, sodass nur wenig Zeit für ihr Privatleben bleibt. Aber genau das braucht Varg zur Zeit. Denn sein geliebter Hund Martin ist depressiv und schaut nicht einmal mehr den Eichhörnchen nach.

„Das Dezernat für heikle Fälle“ ist der Auftakt einer neuen schwedischen Krimireihe mit Kommissar Ulf Varg, der gleich mehrere skurril anmutende Fälle zu klären hat. Dass er das nicht alleine bewerkstelligen kann, ist wohl klar. Und so lernt der Leser gleich zu Beginn des Buches die gut aussehende und blitzgescheite Anna Bengtsdotter kennen, die mit Ulf Varg auf einer Wellenlänge ist, stolpert über den vom Ruhestand träumenden Erik Nykvist , der das Fliegenfischen liebt und ist ein wenig erstaunt über die aufopferungsvolle Gelassenheit von Carl Holgersson, weil er stets freiwillig die Kleinarbeit und anstehende Sonderschichten übernimmt. Eine kleine Truppe, die gut funktioniert und eine hohe Erfolgsquote aufzuweisen hat.

Angefüllt mit humorvollen Begebenheiten und absonderlichen Gestalten ist der vergnügliche Anteil in diesem Krimi hoch. Denn vor allem liebeshungrige Jugendliche, zu klein geratene Mitmenschen, imaginäre Freunde oder auch verstimmte Haustiere sorgen dafür, dass die Handlung des Romans weniger auf die Klärung von Verbrechen ausgerichtet ist, sondern eher der Bewältigung alltäglicher Probleme dient. So wird umfangreich über Kindheitserlebnisse, falsche Moralvorstellungen, Beziehungsprobleme oder auch Futterneid philosophiert, wodurch wenig Platz für eine ernsthafte Kriminalermittlung bleibt. Deshalb ist dieses Buch vor allem Lesern zu empfehlen, die eine Schwäche für trockenen Humor und skurrile Alltagssituationen haben und bedenkenlos auf eine spannende Mörderjagd verzichten können.

Fazit und Bewertung:
Ein unterhaltsamer Cosy-Krimi mit wenig Spannung und viel Humor und einem Kommissar, der wunderbar menschlich und bodenständig ist.


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Rezension zu "Das Dezernat für heikle Fälle" von Alexander McCall Smith

Heikle Fälle
Bibliomarievor 6 Monaten

Da habe ich jetzt ein Buch gelesen, dessen Autor ich schon lange kenne und schätze und bin ziemlich ratlos, wie ich meine Eindrücke zusammenfassen kann.


Das Dezernat für heikle Fälle ist Malmö angesiedelt, einen harten Schwedenkrimi darf man aber nicht erwarten. Aber das ist ja schon aus der Beschreibung ersichtlich. Es geht um Menschliches-Allzumenschliches, das McCall Smith in seinen Fällen thematisiert. Ob ein unerklärlicher Messerstich in die Kniekehle eines Markthändlers, der angebliche Mord an einem imaginären Freund oder die seltsamen Begebenheiten um ein einsames Wellnesshotel, so unwahrscheinlich es klingt, so „normal“ ist die Auflösung.


Ulf Varg geht seine Fälle anders an. Er umkreist sie, lässt seine Gedanken schweifen, greift Gespräche mit seinem Therapeuten auf, bis er zu einer logischen Erklärung kommt. Dabei wird er von einem Team unterstützt, das genau zur Skurrilität der Fälle passt. Das alles beschreibt der Autor mit intelligenten Finten in seiner eleganten Sprache. Seine Figuren sind schon sehr eigen, aber meist sehr menschlich in all ihren Fehlern oder Eigenheiten.

Es ist amüsant für einen gemütlichen und entspannten Nachmittag, es unterhält mit einem Augenzwinkern, aber Spannung sollte man nicht erwarten.


Ich denke, ich werde mir wieder einmal meine alten Mma Ramotswe –Fälle aus dem Regal ziehen.

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Rezension zu "Das Dezernat für heikle Fälle" von Alexander McCall Smith

Alexander McCall Smith: Das Dezernat für heikle Fälle
RenaMvor 6 Monaten

Auch um diese Fälle muss sich ja schließlich jemand kümmern, sollte man meinen. Fälle, bei denen man vielleicht nicht unbedingt erwartet, dass sie in die Zuständigkeit der Polizei fallen.

Dieses Buch spielt auf absurde Weise mit dem absurden Verhalten von Menschen in absurden Situationen.

Ulf, Anna, Carl und Erik bilden das Team innerhalb der Polizei Malmö, das sich um die „heiklen“ Fälle zu kümmern hat. Da geht es beispielsweise um eine hinterhältige Attacke mit einem Messer von hinten auf die Kniekehle eines scheinbar unbescholtenen Mannes. Oder das mysteriöse Verschwinden eines jungen Mannes, vermisst gemeldet von der Freundin seiner Freundin – wobei an der Wahrheit der Freundschaft zwischen den beiden jungen Frauen einige Zweifel angebracht sind. Und dann der besonders heikle Fall, den Ulf persönlich für den Polizeipräsidenten aufklären soll. Nur gemordet, das wird in diesem Krimi nicht.

Die vier Mitglieder des Dezernats arbeiten schon lange zusammen und kennen sich und ihre jeweiligen Marotten gut. So zum Beispiel Erik, dessen ganzes Leben sich um das Fliegenfischen dreht oder Carl, der jede Arbeit übernimmt, um den Kollegen zu helfen oder Ulf und sein depressiver Hund Martin. Dazu noch die aufkeimenden Gefühle zwischen Anna und Ulf. Und natürlich begegnen sie bei ihrer Arbeit ständig besonders skurrilen Mitmenschen.

Das alles klingt witzig und spritzig, es birgt einiges an Potential, an Humor wie durchaus auch an Spannung. Dennoch konnte mich der Roman nicht überzeugen. Die Figuren führen permanent lange Unterhaltungen, die nur ganz nebenbei mal Bezug zur Handlung haben und diese voranbringen. Besonders Ulf und Anna driften in ihren Gesprächen immer wieder zu allen möglichen und unmöglichen Themen ab, wenn sie sich miteinander unterhalten ebenso wie wenn sie ein Verhör führen. Das ist vielleicht lustig beim ersten oder auch noch beim zweiten Mal, im Laufe des Romans hat es aber leider schon ein wenig genervt. Die Dialoge erscheinen so unsinnig, wenn zum Beispiel während der Vernehmung einer jungen Frau das Gespräch sich plötzlich für eine ganze Weile um Nepal dreht. Oder bei der Diskussion über einen Fall auf einmal nur noch über Austern gesprochen wird.  Und so geht es durch das ganze Buch, so dass man irgendwann die eigentliche Handlung ziemlich aus dem Blick verliert.

Dabei hat sich der Autor sichtlich Mühe gegeben, seine Charaktere zu entwickeln. Er hat sie liebevoll kreiert, sich herrliche Marotten für sie ausgedacht und ihnen auch wirklich Leben eingehaucht. Und durch die absurden Dialoge die Absurdität des Lebens dargestellt. Trotzdem hat mich das Buch leider nicht recht erreicht.

Alexander McCall Smith: Das Dezernat für heikle Fälle
Knaur, Juli 2020
 Taschenbuch, 300 Seiten, 14,99 €

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Zusätzliche Informationen

Alexander McCall Smith wurde am 24. August 1948 geboren.

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