44, Scotland Street

von Alexander McCall Smith 
4,0 Sterne bei23 Bewertungen
44, Scotland Street
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Alaiss avatar

Entertaining but not nearly as good as the The No. 1 Ladies' Detective Agency series by the same author

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Inhaltsangabe zu "44, Scotland Street"

Die kleine große Welt der Scotland Street in Edinburgh: Hier wie überall ereignen sich Katastrophen und Glücksfälle, Dramen und Märchen. Die junge Pat sucht nach ihrer Bestimmung, der schöne Bruce glaubt, sie gefunden zu haben, und der Galerist Matthew hat längst aufgehört zu suchen.
Was Armistead Maupins „Stadtgeschichten“ für San Francisco sind, ist „44, Scotland Street“ für Edinburgh.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453431928
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:06.06.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    TheSaints avatar
    TheSaintvor einem Jahr
    Schottisches Leben in Fortsetzungen

    Ein zufälliges Aufeinandertreffen des Autors mit dem amerikanischen Schriftsteller Armistead Maupin ("Tales Of The City"/"Stadtgeschichten") inspirierte ihn, das Erfolgsrezept Maupin's täglicher Kolumne im "San Francisco Chronicle" über eine Gruppe illustrer Menschen in einem Haus in der Barbary Lane in San Francisco auf ein Haus in der 44, Scotland Street in Edinburgh zu übertragen.
    So kontaktierte McCall Smith den Chefredakteur des "The Scotsman" und bot ihm an, täglich eine Geschichte über dieses fiktive Haus in einer realen Straße seiner Heimatstadt abzuliefern.
    Das Projekt bekam grünes Licht und ab Januar 2004 erschien tagtäglich über einen Zeitraum von sechs Monaten ein Streiflicht aus dem Leben der Bewohner dieses Mehrparteienhauses.
    Die ersten hundert und mehr Geschichten sind nun diesem Buch zusammen gefasst.

    Die zentrale Figur ist die liebenswerte Pat MacGregor, eine zwanzigjährige Studentin, die sich bereits im zweiten Jahr ihrer "Aus-Zeit" vom Studium befindet und die neueste Bewohnerin in der 44, Scotland Street wird. Sie bezieht ein Zimmer in der großen Wohnung des narzisstisch veranlagten Immobilienagenturangestellten Bruce Anderson, der sie zuerst wegen seiner Selbstverliebtheit abstösst, aber bald zu faszinieren beginnt.
    Um nicht ausschließlich vom Wohl ihrer besorgten Eltern abhängig zu sein, beginnt Pat in der nahe gelegenen Galerie zu arbeiten. Ihr Boss wird Matthew Duncan, der von Kunst null Ahnung hat... und auch nicht wirklich vom Leben und wie man es finanziert. Sein reicher Vater ermöglicht ihm ein bequemes Leben...
    Wenn Pat durchs Stiegenhaus geht, vernimmt sie immer wieder Töne eines Saxophons... welches vom 5jährigen Bertie Pollock gespielt wird.
    Bertie ist das Wunderkind von Irene und Stuart Pollock. Vom Vater bekommen wir in dem Buch nicht viel zu lesen, aber von Irene, die eine unheimliche Zicke ist und ihren liebenswerten Bertie in seinem Alter schon zu italienisch und zum Kinderpsychologen schleift.
    Domenica MacDonald ist eine schrullige ältliche Bohémienne, die täglich mit ihrem gelben Mercedes eine Ausfahrt macht und einen eigenen Blick auf ihre Mitbewohner und die Welt hat.
    Auf einer Party, zu der Domenica Pat mitnimmt, lernt diese den Portraitmaler Angus Lordie kennen, der mit seinem Witz und Charme und seinem Hund Cyril, der einen Goldzahn trägt, sofort Pat's Herz gewinnt.

    Da jede tägliche Kolumne mit einer Art "Cliffhanger" zu enden hat (um den Leser der Tageszeitung bei Laune zu halten), liest sich dieses Buch (wie es schon bei Maupin's "Tales" geschah) sehr flott und flüssig. Man ist gespannt, wie es weitergeht... Die Figuren sind herzlich, authentisch und die erzählten Geschichten alltäglich und keineswegs überdreht.
    Das erklärt wohl den großen Erfolg dieser fiktiven Menschen aus diesem fiktiven Haus...
    Bis dato gibt es 11 Romane, die die Fortsetzungsgeschichten zusammenfassen... und es geht fröhlich weiter... jedes Jahr über einen Zeitraum von drei Monaten jeweils veröffentlicht McCall Smith weiter seine Geschichten und macht somit diese Art der Erzählung zur längsten Fortsetzungsgeschichte der Welt.
    Ich freue mich schon auf Band 2 - "Hausgeflüster"!

    Kommentare: 2
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    Alaiss avatar
    Alaisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Entertaining but not nearly as good as the The No. 1 Ladies' Detective Agency series by the same author
    Life in Edinburgh

    "44 Scotland Street" had orginally been written as a serialised novel for The Scotsman and centers around the adventures of Pat, a young woman on her second gap year who has just moved to Scotland Street, and the people around her: her narcissistic flatmate Bruce, her neighbours Irene, Stuart and their talented son Bertie, her neighbour Domenica with a rather interesting past and a rare talent to comfort others, her decent boss Matthew, Big Lou with her coffee bar, Angus Lordie with his winking dog...
    For me, this novel was very entertaining with some fabulous slapstick humour and it provides interesting insights into life in Edinburgh. However, I was a bit disappointed by the characters - with the exception of Big Lou and Matthew, I could not relate to them, not even to Angus Lordie who gives beer to his dog (would an educated man who loves his dog really do something so stupid and risk his doggo's health? Alcohol can kill dogs far more quickly than it kills human beings...). My main problem was with Pat whose shallow behaviour towards Chris and Bruce I could not understand even when I tried really hard. And yet, I liked her anyway just as I liked this maybe not-so-perfect but very funny and entertaining book!

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    S
    StinaFarinavor 2 Jahren
    ABGEBROCHEN: Charaktere blieben blass, ihre Geschichten berührten mich nicht

    Leider muss ich sagen, dass ich den Roman abgebrochen habe. Ich habe mich eher durch die Seiten gequält, als dass ich die Geschichte genossen hätte.
    Anfangs gut gefallen haben mir die vielen unterschiedlichen Charaktere, zum Teil Bewohner des Hauses in der 44th Scotland Street, zum Teil aber auch Bekannte und Freunde dieser. Mit der Zeit musste ich aber leider feststellen, dass die Charaktere und ihre Geschichten mich nicht berührten, teilweise auch gar nicht interessierten. Zudem konnte ich zu keinem der vielen Charaktere eine Bindung aufbauen, geschweige denn mich mit ihnen identifizieren. Ihre Gedanken und Gefühle blieben für mich blass und irgendwie langweilig, sodass ich den Roman letztendlich weggelegt habe.
    Da die Rezensionen zu dem Roman allerdings ziemlich gut ausfallen, werde ich ihm vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt nochmal eine Chance geben.

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    lovely_anns avatar
    lovely_annvor 8 Jahren
    Rezension zu "44, Scotland Street" von Alexander McCall Smith

    Erzählt wird die Geschichte eines Hauses in Edinburgh und seiner Bewohner: die ruhige Pat, die ihr zweites Jahr Studienauszeit nimmt, ihr neuer Boss Matthew, ein erfolgloser Geschäftsmann, der von seinem Vater nun in einer Galerie geparkt wird, Pats Mitbewohner Bruce, ein von sich selbst überzeugter Immobiliensachverständiger, sein Boss Todd und dessen Familie, der kleine Bertie, der von seiner überengagierten Mutter zum Wunderkind getriezt wird... und viele mehr. All diese Familien und Personen mit ihren mal mehr mal weniger alltäglichen Dramen und Geschichten verweben sich zu einem Roman. Es geht um Gemälde, Liebe, Ehrgeiz und Freundschaften - im Haus 44 Scotland Street.
    Ich tue mich schwer ein Urteil für mich zu fällen. So wirklich begeistert bin ich nicht. Was aber vermutlich mehr über meine übersteigerte Erwartungshaltung sagt, wie über das Buch. Die hochlobenden Kritiken, die ich im Vorfeld gelesen habe und der immer wiederkehrende Vergleich mit Maupins Stadtgeschichten, haben mich dazu bewogen, das Buch zu kaufen. Leider wurde das Buch meiner Erwartungshaltung nicht gerecht. Dem Vergleich mit den Stadtgeschichten kann es nicht standhalten, weil es auch meiner Meinung nach damit nichts zu tun hat. Abgesehen von der Tatsache, dass es in einem Haus spielt, haben diese Romane und Arten der Erzählung nicht im Ansatz etwas gemein.
    Was mir persönlich jetzt bei 44 Scotland Street nicht so sehr gefallen hat, war die Erzählweise in diesen kurzen Kapiteln. Das erklärt sich natürlich, weil es eine Fortsetzungsgeschichte für eine Zeitung war. Allerdings dem "am-Stück"Leser, wie mir, kommt die Art nicht wirklich entgegen. Zum zweiten habe ich mich sehr schwer getan, eine sympathische Figur in den Geschichten zu finden, von der ich gerne mehr erfahren möchte. Es ist schön, wenn Romanfiguren Ecken und Kanten haben. Aber die in diesem Roman haben mir ein paar zu viel. Es fehlt irgendwie für mich eine positive Figur, die mir trotz oder wegen der Ecken und Kanten ans Herz geht und mit der ich mich identifizieren möchte. Dem Autor gelingt es irgendwie nicht, mir diese Loser oder Arroganzlinge, die sich in dem Buch tummeln, wirklich ans Herz zu legen.
    Damit möchte ich aber nicht sagen, dass ich dieses Buch nicht als Lektüre empfehlen kann. Es ist bestimmt eine tolle Lektüre - und es ist auf jeden Fall lesenswert. Ich warne nur vor zu hohen Erwartungen. Die kamen mir hier leider völlig in die Quere.

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    firlefanzs avatar
    firlefanzvor 9 Jahren
    Rezension zu "44, Scotland Street" von Alexander McCall Smith

    Das nenne ich einen vielversprechenden Start ins neue Lesejahr. Die ersten Seiten waren noch etwas zäh, sobald die wichtigsten Personen aber alle eingeführt waren, ging das Vergnügen los. Ursprünglich war das Buch als Fortsetzungsroman in einer schottischen Zeitung erschienen. Schon das allein machte mir den Autor sympathisch, denn wer macht sowas heute noch? Dazu kommt, dass er mit einer großen Wärme schreibt, seine Figuren mit leicht exzentrischen Persönlichkeiten ausstattet, Edinburgh eine großartige Stadt zu scheint (die ich unbedingt mal besuchen möchte) und - als wäre das alles nicht schon schön genug- auch noch Ian Rankin auftaucht (den ich sehr schätze, auch wenn ich schon länger nichts mehr von ihm gelesen habe). Ian Rankin liegt in seinem Garten-Whirlpool, den ich vor ein paar Tagen noch in einer Doku gesehen habe. Tssa, Zufälle gibts.
    Manche Leser werden sich vielleicht langweilen. Denn allzu viel passiert in der Scotland Street nicht. Zwar taucht ein Bild von zweifelhaftem Wert auf (ein Peploe?), der fünfjährige hochbegabte Bertie setzt den Guardian seines Vaters in Brand und wird von seiner Mutter daraufhin zur Therapie geschleppt (auch weil er sich plötzlich gegen seinen Saxophon- und Italienischunterricht wehrt und eine beunruhigende Vorliebe für Eisenbahnen entwickelt). Der narzisstische Bruce fühlt sich in seinem bisherigen Job unterfordert und möchte gerne ins Weinbusiness einsteigen, wo er sich fraglos hervorragend auskennt.
    Mir reichen diese Handlungsstränge aber völlig aus. Die Figuren sind liebenswert und eine gute Gesellschaft für ein paar entspannte Stunden. Ich freue mich schon auf das Wiedersehen, schließlich gibt es etliche Fortsetzungen in dieser Reihe.

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    R
    rosarotvor 11 Jahren
    Rezension zu "44, Scotland Street" von Alexander McCall Smith

    einfach nur neugierig auf die Fortsetzung "Hausgeflüster" - denn allein 44 ScotlandStreet war super. Witzig, in kleinen Abschnitten, detailiert und dennoch nie langweilig.

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    Drachenfreundin
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    achillesvor 3 Jahren
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    MaiMervor 4 Jahren

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