Ein Krokodil für Mma Ramotswe

von Alexander McCall Smith 
3,8 Sterne bei44 Bewertungen
Ein Krokodil für Mma Ramotswe
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Positiv (29):
A

Mit diesem Buch fing alles an ... meine Liebe zu Afrika und der ersten Detektei, die ausschließlich von Frauen geführt wird.

Kritisch (6):
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mehr eine Aneinanderreihung von Geschichten, der vielgelobte Hr. McCall Smith konnte mich nicht überzeugen. Gebe ihm aber noch eine Chance

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Inhaltsangabe zu "Ein Krokodil für Mma Ramotswe"

Mma Ramotswe und ihr Beruf sind einzigartig. In Afrika, am Rande der Kalahari in Botswana, betreibt sie die einzige Detektivagentur des Landes. Witz, subtile Menschenkenntnis, die atmosphärisch dichte Schilderung des Alltags in Botswana und wunderschöne Landschaftsbeschreibungen machen diese ungewöhnliche Detektivgeschichte zu einem höchst vergnüglichen Leseerlebnis. Die würdigste Krimiheldin, von der seit langem zu lesen war. Die Zeit

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404149186
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:268 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.05.2003

Rezensionen und Bewertungen

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    ann-marievor einem Monat
    Kurzmeinung: Mit diesem Buch fing alles an ... meine Liebe zu Afrika und der ersten Detektei, die ausschließlich von Frauen geführt wird.
    Der Beginn einer wunderbaren Lesereise mit der ersten Privatdetektivin Botswanas

    Ich liebe heiß und innig die Geschichten über die erste Detektivin Botswanas, die ehrenwerte Mma Ramotswe.

    Mma Ramotswe ist eine vollschlanke ("traditionell gebaute botswanische") Dame Ende 30, die nach dem Tod ihres Vaters einen ungewöhnlichen Entschluss fasst -- sie eröffnet eine Privatdetektei. Die erste und einzige in ganz Botswana, die von einer Frau geführt wird.
    Normalerweise sind ihre Fälle eher von kleinerem Format: Es sind einfache Leute, die an ihre Tür klopfen und sie zum Beispiel im ersten Buch (Ein Krokodil für Mma Ramotswe) bitten, einen verschwundenen Ehemann zu finden, einen Versicherungsschwindel aufzudecken oder auch nur herauszufinden, ob die Tochter einen Freund hat. Wirklich ernst wird es, als Mma Ramotswe ergründen soll, ob die Knochen im Zauberkasten eines Medizinmanns von einem entführten Jungen stammen. In die Entführung scheint ein mächtiger Mann aus der Gegend verwickelt, was die Ermittlungen nicht eben erleichtert.
    Der Autor, Alexander McCall Smith, hat seine Kindheit in Simbabwe verbracht und in Botswana als Rechtsdozent gelehrt. Er scheint Afrika sehr gut zu kennen, und seine Schilderung von Land und Leuten ist respektvoll und hellsichtig. Mma Ramotswe ("Mma" steht für Frau und ist sehr höflich gemeint) ist eine wundervolle Figur, die ihre Fälle mit ebenso viel Intelligenz wie Einfühlsamkeit löst -- wie gerne würde ich sie im wirklichen Leben kennenlernen!

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    wampys avatar
    wampyvor 2 Monaten
    Eine Detektivin der anderen Art

    Buchmeinung zu Alexander McCall Smith – Ein Krokodil für Mma Ramotswe

    „Ein Krokodil für Mma Ramotswe“ ist ein Kriminalroman von Alexander McCall Smith, der 2003 bei Bastei Lübbe Taschenbuch in der Übersetzung von Gerda Bean erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „The No. 1 Ladies‘ Detective Agency“ und ist 1998 erschienen.

    Zum Autor:
    Alexander McCall Smith, geb. am 24. August 1948, Dozent für medizinisches Recht in Edinburgh, Verfasser von über fünfzig Büchern, in der Mehrzahl Kinderbücher, verlebte seine Kindheit in Zimbabwe und lehrte später einige Zeit als Rechtsdozent in Botswana. Er ist Vater zweier Töchter. Er liebt Afrika, seine »"natürliche Würde«, seine Kultur, und möchte mit seinen Büchern um die Detektivin Mma Ramotswe u.a. die positiven Seiten Afrikas mehr in den Blickpunkt rücken.

    Klappentext:
    Mma Ramotswe und ihr Beruf sind einzigartig. In Afrika, am Rande der Kalahari in Botswana, betreibt sie die einzige Detektivagentur des Landes. Witz, subtile Menschenkenntnis, die atmosphärisch dichte Schilderung des Alltags in Botswana und wunderschöne Landschaftsbeschreibungen machen diese ungewöhnliche Detektivgeschichte zu einem höchst vergnüglichen Leseerlebnis.


    Meine Meinung:
    Wer blutige Tatortbeschreibungen, atemberaubende Verfolgungsjagden und ausgeklügelte Plots erwartet, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Es geht um mehrere kleine Vergehen, die Mma Ramotswe beschäftigen. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die kaum etwas mit einem amerikanischen oder europäischen Detektiv gemeinsam hat. Sie nutzt ein Lehrbuch für Detektive, das ihr aber selten weiter hilft. So besinnt sie sich ihrer eigenen Stärken, der tiefen Verwurzelung im traditionellen Gedankengut Botswanas, ihrer guten Beobachtungsgabe und ihrer Fähigkeit, in Gesprächen viel erzählt zu bekommen. Die Geschehnisse laufen in aller Ruhe ab und jegliche Hektik ist Mma Ramotswe fern. Sie nutzt ihren gesunden Menschenverstand und das war es. Aus den Beschreibungen des Autors spricht in jeder Zeile die Liebe zum Land, den Einwohnern und der Art des Lebens. Es ist ein angenehmes Gefühl, das sich bei der Lektüre im Leser ausbreitet. Entspannung pur und die Zufriedenheit der Protagonistin mit ihrem Dasein prägen die Handlung, auch wenn längst nicht alles perfekt ist.

    Mma Ramotswe ist eine unglaublich sympathische Detektivin der anderen Art. Selbst die Täter sind eher unglückliche Individuen als schlimme Kriminelle. Handlung und Sprache sind einfach gehalten und haben in mir die Sehnsucht nach Botswana geweckt.

    Fazit:
    Dieses Buch lebt von der Atmosphäre eines Landes, in dem alles etwas langsamer abläuft. Mma Ramotswe ist die Verkörperung der Ruhe und Stärke, die sich in einem mit sich und der Welt zufriedenen Menschen spiegelt. Gerne vergebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten). Wer eine ruhige und atmosphärisch starke Geschichte mit sympathischen Protagonisten mag, ist hier richtig.

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    Nadezhdavor 3 Monaten
    Wunderbare Krimireihe

    Ich liebe die Mma-Ramotswe-Krimis. Bin der Reihe bis in den zweistelligen Bereich gefolgt und habe alle Bücher schon 2-3mal gelesen. Sie sind als Krimis eher nett und klein und niedlich, aber so warmherzig verpackt, mit so liebevoll beschriebenen, z.T. skurrilen Figuren, in denen man sich aber irgendwie doch oft wiedererkennen kann, es hat ja jeder so seine Eigenheiten... Der Autor weiß um das Schlechte und glaubt trotzdem an das Gute im Menschen und versteht es m.E. auch, es aus seinen Hauptfiguren herauszukitzeln, die bei allen Schwächen und Fehlern doch immer versuchen, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als sie sie in ihrer aktuellen Lebenssituation gerade vorgefunden haben. Huch, das klingt jetzt pathetisch und nach Gutmenschentum, und sowas darf heutzutage ja gar nicht mehr sein - aber ich finde, die Bücher lesen sich sehr fein und machen gute Laune.

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    TheSaintvor 3 Monaten
    Die verborgenen und wertvollen Qualitäten der Detektivin Ramotswe

    1998 eröffnete die erste Detektei in Gaborone, Botswana. Inhaberin und einzige Detektivin: die traditionell gebaute Precious Ramotswe. Auch Mma Ramotswe gerufen - wobei "Mma" eine höfliche Form der Ansprache für eine Frau ist.
    Die Heldin dieses und der folgenden 18 Romane (Stand 2018) erbt von ihrem Vater eine Viehherde, die sie zu einem guten Preis verkaufen kann. Von dem Erlös ersteht sie ein kleines Häuschen und ein Büro in Gaborone, der Hauptstadt von Botswana... welches als Land selbst eine wichtige Rolle in den Geschichten des schottischen Autors Alexander McCall Smith spielt.

    Der Beginn des vorliegenden ersten Romans dieser Reihe schildert das junge Leben von Precious. Eher zähflüssig und unspektakulär wird von der unglücklichen Ehe der Protagonistin erzählt. Das gemeinsame Kind stirbt aufgrund der Misshandlungen durch den Ehemann bald nach der Geburt.
    Ein wirkliches Tempo oder ein gar spannender Kriminalfall eröffnet sich aber auch in späterer Folge nicht.
    Vielmehr wird von kleinen Vergehen berichtet, die die dickliche Mma Ramotswe in ihrer eigenen liebenswerten Art unter Mithilfe ihres kleinen weißen Lastwagens löst.
    Eingewoben in dieses Kaleidoskop der Fälle um betrogene Ehemänner und -frauen, kleine Betrügereien, Liebeleien und Gaunereien ist die Romanze zwischen dem Mechaniker J.L.B. Matekoni und der Detektivin. Er verzehrt sich nach ihr, doch sie selbst schwor sich nach der unglücklichen Ehe, in der es Gewalt und Tod gab, nie wieder zu heiraten...

    Der Schreibstil McCall Smith's ist sehr simpel, beinahe kindlich. Die pausenlosen Wiederholungen von "Mma Ramotswe" oder "Mr. J.L.B. Matekoni" werden im Laufe des Romans etwas lästig. Doch diese Art des Schreibens war beabsichtigt - und brachte dem Autor mitunter den "British Book Award" und den "Crime Writers Assosciation Dagger" ein. Die Buchserie erfreut sich weltweiter Beliebtheit und führte sogar zu einer TV-Serie, die eine Staffel lang lief und vor Ort in Botswana von so namhaften Filmleuten wie Anthony Minghella, Sidney Pollack oder Richard Curtis in Szene gesetzt wurde.
    McCall Smith adaptierte seine Geschichten auch für das Radio.

    Es sind keine reißerischen Kriminalfälle, die dargeboten werden... vielmehr sind es kleine menschliche Tragödien, die träge unter der heißen Sonne Botswanas gelöst werden. Die verborgenen precious qualities dieser Krimireihe liegen wohl in einer liebenswerten Protagonistin und dem Land selbst, welches nicht den Vorschusslorbeer der üblichen Krimischauplätze besitzt.


    Kommentare: 1
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    itwt69s avatar
    itwt69vor 3 Jahren
    eine Privatdetektivin in Afrika?!?

    Mma Ramotswe gründet in Botswana eine Detektivagentur und übernimmt diverse Fälle. Kriminalistisch auf eher bescheidenem Niveau - die Nachforschungen sind recht simpel und vorhersehbar. Da viel über das Land und die Geschichte von Precious Ramotswe erzählt wird dennoch 3 Sterne.

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    Melli2505s avatar
    Melli2505vor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Die ersten 45 Seiten fand ich jetzt noch nicht so überzeugend... :o(
    Rezension zu "Ein Krokodil für Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith

    Die "afrikanische Miss Marple" konnte ich in diesem Buch nicht finden - genauer gesagt, habe ich die Suche nach der Hälfte völlig entnervt aufgegeben. In einem kindlich-naivem Erzählstil beschreibt der Autor die Personen und deren Leben sowie das Land Afrika. Das ist bestimmt ganz nett, wenn man sich ein gezielt ein Buch über dieses Thema vornimmt, aber nicht, wenn man einen Krimi erwartet.

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    dykes avatar
    dykevor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein Krokodil für Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith

    ein Brite, weiß, Dozent für medizinisches Recht in Edinburgh, schreibt über eine afrikanische Privatdetektivin?? Kann das überhaupt etwas sein??
    Ja, es kann, wenn ein Autor seine ganze Liebe zu einem Land und seinen Menschen hineinlegt.
    Wer hier allerdings „normale" Krimi-Kost mit Mord, Totschlag, Missbrauch und was die aktuellen Krimi-Themen derzeit sind, sucht, dem seien die „Standard-Autoren" empfohlen.
    Mma. Ramotswe erzählt von sich, ihren Lieben, ihren Freunden, dem Leben in Botswana., der Vergangenheit, der Gegenwart auf eine einfache schlichte Art. Es mutet an wie ein Gespräch unter Freunden, auf der Terrasse, vorm Hause, bei Sonnenuntergang und einer Kanne Buschtee.
    Ein Krimi, in dem die Fälle mehr dazu dienen, die afrikanische/botswanische Lebensart dem Leser nahe zubringen, als einen Spannungsbogen aufzubauen.
    Ein Buch über Afrika, das verzaubert und Sehnsucht weckt, nach einem gemächlicheren Leben jenseits der westlichen Hektik, bevor es auch dort der Globalisierung weichen muss und Menschen als Freunde, Menschen wie Mma. Ramotswe und ihre Freunde.
    Ein kleiner Nachteil hat das Buch - es gibt keine Begriffs-Erklärungen - ein kleines Glossar wäre angebracht.

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    lilamonalisavor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein Krokodil für Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith

    eine afrikanische miss marple.tolles buch.exotisch,fröhlich beswingt vermittelt es mir einen guten eindruck vom harten leben der frauen in afrika. die kriminalfälle sind eher putzig denn spannend.es besticht durch seine einfachste,aber kluge lebensphilosophie.
    selbstverständlich habe ich alle fälle gelesen und für gleich gut befunden.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Ein Krokodil für Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith

    Also, um ehrlich zu sein, ich fand das Buch ziemlich öde. Ich habe es immer zwischendurch gelesen, wenn ich gerade nichts besseres zu tun hatte.
    Es entsteht keinerlei Spannung, aber man kann gut den kleinen Geschichtchen folgen.
    Der Autor versucht einen Einblick in die Kultur der afrikanischen Bevölkerung zu geben, was für mich bei dem Buch das Positivste ist.
    Es geht um Mma Ramotswe, die von ihrem Erbe ein Detektivbüro eröffnet - das erste weibliche in Afrika. Sie löst kleinere Fälle und philosophiert über die menschliche Natur und ihre Fehler.
    Ich kann es nicht wirklich empfehlen, aber für schnell zwischendurch ist es ganz nett.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Ein Krokodil für Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith

    Ich bin ein bisschen hin und her gerissen. Das afrikanische Flair mit seiner Gemütlichkeit, das durch McCall Smith Schreibstil wirklich gut rübergebracht wird, hat mir wirklich gut gefallen. Ich würde das Buch auch als Wohlfühlkrimi einordnen, eine Art Afrikanische Tante Dimity (ohne Tante Dimity Augenzwinkern
    Mma Ramotswe löst ihre Fälle mit Herz und Köpfchen, das fand ich sehr nett. Es sind keine dramatischen Fälle sondern Alltagssorgen, um die sie sich mit der ihr ganz eigenen Art kümmert.

    Was mir nicht gefallen hat, war die Sprunghaftigkeit und das ständige Abdriften vom jeweiligen Fall. Da wird eine Handlung erzählt, dann erinnert sich die Protagonistin durch eine Kleinigkeit an etwas völlig anderes, über das sie sinniert und irgendwann gehts dann zum Fall zurück. Oder zum nächsten, der dazwischen kommt. Der Fall des Jungen aus der Inhaltsbeschreibung z. B. wird angerissen, es schieben sich zig Sachen dazwischen und am Ende wird er wieder aufgegriffen.

    Nichts desto trotz werde ich mir wohl nach und nach auch die anderen Bände der Reihe zulegen. Wenn man einfach mal abschalten möchte, sind diese Bücher wirklich das richtige.

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