Alexander Nastasi New Beginning

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Inhaltsangabe zu „New Beginning“ von Alexander Nastasi

Mal ehrlich, wer würde nicht gerne wissen, ob und wann und wie er gelebt hat? Also, wenn man an sowas wie Reinkarnation glaubt.

— Tamilein
Tamilein
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  • Ein Leben. Immer wieder. 261 Mal.

    New Beginning
    Tamilein

    Tamilein

    28. February 2016 um 20:56

    Nachdem ich die Rezension zu Hitler zwei null veröffentlich hatte, teilte ich Alexander gleich den Link mit. Er fragte mich kurz danach, ob ich auch "New Beginning" lesen und rezensieren möchte. Aufgrund vieler verschiedener Faktoren hat das nun viel länger gedauert, als ich es mir vorgenommen hatte. Aber hier ist sie nun endlich: Meine Rezi. Die Story Peter Sundermann, der Hauptprotagonist, stirbt schon auf den ersten Seitens des Romans. Eine Fischgräte macht ihm den Garaus. Und dann taucht da plötzlich noch dieser Fremde auf. Es stellt sich raus, dass dieser ein Reisender ist, der ihm mitteilt, dass er es mal wieder verschissen hat und ja gar nichts gebacken bekommt. Er eröffnet Peter, dass er schon 260 Mal gelebt hat. Mal als Mann, mal als Frau, arm, reich. Und jedes Mal hat er versagt. Jedes Mal ist er auf die Erde zurückgekehrt. Der Reisende lädt in ein auf eine Reise zu all den Todestagen, die Peter Sundermann erlebt hat. Nun soll Peter am Ende dieser Reise entscheiden, ob er noch ein weiters Mal auf der Erde leben möchte. Meine Meinung Das Buch gibt es in einer "normalen" und in einer FSK-18-Fassung. Ich habe mich entschlossen nur die normale Fassung zu lesen. In der FSK-18-Fassung geht es wohl um einiges brutaler mit krassen Vergewaltigungsszenen zu. Das habe ich mir nicht "antun" wollen und habe mich dagegen entschieden. Aber auch die normale Fassung hatte es in sich. Aber die Fassung, die ich gelesen habe, war wirklich sehr lesenswert. Allein auf so eine Idee muss man erstmal kommen. Ich finde, dass Alexander wirklich eine ganze Menge aus der Sache herausgeholt hat. Das Buch ist so vielseitig und greift sehr viele Themen auf. Es geht um religiöse Fragen und mal ehrlich, wer würde nicht gerne wissen, ob und wann und wie er gelebt hat? Also, wenn man an sowas wie Reinkarnation glaubt. Durch die vielen verschiedenen Szenen wirkt Peter sehr facettenreich. Peter durchlebt jeden Moment seiner vielen Leben mit dem Wesen nochmal. Besonders das Wesen fand ich sehr interessant. Es ist so geheimnisvoll und einfach einzigartig. Ein geheimnisvolles Wesen geht auf eine Reise in die unbekannte Vergangenheit... Der Schreibstil ist sehr angenehm, nicht zu schwer und nicht zu leicht. Man kommt gut durch das Buch und durch die Spannung und das Unbekannte hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen.

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  • Rezension zu "New Beginning" von Alexander Nastasi

    New Beginning
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    Es ist eine zentrale Frage, die sich wohl schon so ziemlich jeder Mensch mal gestellt haben dürfte: was erwartet mich nach dem Tod? In diesem Buch widerfährt dem Protagonist Peter Sundermann eine sehr interessante Sache. Nachdem er sich unglücklich an einer Gräte verschluckt hat und gestorben ist, findet er sich als durchsichtige Gestalt neben einem Fremden wieder, der ihn mit auf eine Reise in seine vergangenen Leben nehmen will um ihm am Schluß die Wahl zu lassen, ob er nocheinmal auf die Erde zurückkehren möchte. Mir hat die Idee zur Geschichte sehr gut gefallen, das ist wirklich mal was anderes. In der FSK 18 Version kommen die, zum Teil sehr heftigen, Erlebnisse Peters in ihrer vollen Pracht zur Geltung - das ist definitiv nichts für Leser mit sensiblem Magen und generell sensiblem Wesen, denn hierbei ist eine "normale" Vergewaltigung noch das harmloseste Übel. Die Gewaltdarstellungen sind zwar durchaus heftig, aber das ist es, was dieses Buch ausmacht: es hält der gesamten Welt schonungslos den Spiegel vors Gesicht. Das reicht von den fragwürdigen Ritualen eines afrikanischen Stammes bishin zu einem äußerst scheinheiligen Priester in den USA. Man begibt sich mit Peter auf eine Reise durch seine weit zurückreichende Vergangenheit und erlebt jeweils den letzten Tag seines aktuellen Lebens mit ihm und bekommt dann auch gleich mit, warum er auch in diesem Leben wieder gescheitert ist. Durch die ganze Geschichte hinweg ziehen sich einige esoterische und religiöse Elemente und Fragestellungen. Obwohl ich dem eher etwas skeptisch gegenüberstehe hat es mich in diesem Fall überhaupt nicht gestört, weil es einfach zu dem ganzen Setting passt. Wie sich Peter am Ende entscheidet, das werde ich natürlich nicht verraten, nur vielleicht so viel: auf dieser Welt war und ist nicht alles schlecht. Der Schreibstil ist nicht zu schwer und nicht zu leicht, er lässt sich wunderbar nacheinander weg lesen und überhaupt hat mir die Art des Autors zu Schreiben gut gefallen. Der Umfang ist natürlich nicht so gewaltig, aber das muss hier auch gar nicht sein, denn die Botschaft wurde klar und deutlich ohne großes Herumgeschreibe an den Leser gebracht. Eine lesenswerte Thematik, aber nichts für Leute, die nicht ein wenig über den rationalen Tellerrand hinausschauen können oder gegenüber Gewalt in Schriftform große Abneigungen hegen.

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