Alexander Nitzberg

 4,1 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor*in von Gedichte für die Katz, Wir hauen die Natur entzwei und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Nitzberg

Alexander Nitzberg gehört zu den wichtigsten Übersetzern u.a. aus dem Russischen. Er hat mit seinen Gedichten und Übertragungen russischer und englischer Klassiker wie Daniil Charms und Edmund Spenser auf sich aufmerksam gemacht und sorgte zuletzt mit seinen Neuübersetzungen von Bulgakows Meister und Margarita und Das hündische Herz sowie Sawinkows Das fahle Pferd und Das schwarze Pferd für Furore. 2019 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für literarisches Übersetzen. Zuletzt erschien Bulgakows Die weiße Garde in einer Neuübersetzung Nitzbergs bei Galiani Berlin (2018).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der geschliffene Geomant (ISBN: 9783899972924)

Der geschliffene Geomant

Erscheint am 01.04.2023 als Buch bei Chiron.

Alle Bücher von Alexander Nitzberg

Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)

Meister und Margarita

 (429)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Das hündische Herz (ISBN: 9783864060625)

Das hündische Herz

 (24)
Erschienen am 15.03.2016
Cover des Buches Die weiße Garde (ISBN: 9783869711591)

Die weiße Garde

 (11)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Das fahle Pferd (ISBN: 9783423145855)

Das fahle Pferd

 (5)
Erschienen am 04.08.2017
Cover des Buches Poem ohne Held (ISBN: 9783933749383)

Poem ohne Held

 (4)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Das schwarze Pferd (ISBN: 9783423146333)

Das schwarze Pferd

 (2)
Erschienen am 20.04.2018
Cover des Buches Wir hauen die Natur entzwei (ISBN: 9783869710303)

Wir hauen die Natur entzwei

 (2)
Erschienen am 19.05.2011
Cover des Buches Weihnachtsgedichte (ISBN: 9783446203624)

Weihnachtsgedichte

 (2)
Erschienen am 02.09.2004

Neue Rezensionen zu Alexander Nitzberg

Cover des Buches Das hündische Herz (ISBN: 9783423143714)
Marisa_Agnatovas avatar

Rezension zu "Das hündische Herz" von Michail Bulgakow

Die Bolschewiken und der Hund
Marisa_Agnatovavor 8 Monaten

Was mich besonders an diesem Buch fasziniert, ist die Tatsache, dass Bulgakow überhaupt versucht hat, dieses Buch im Jahre 1925, also unter der neu errichteten Herrschaft der Bolschewiken (genauer Josef Stalin), zu  veröffentlichen. Da verwandelt sich durch den Eingriff des Prof. Preobraschenski  der Straßenhund Lumpi in den Genossen Lumpikow. Und siehe da, der neu geschaffene Genosse ist ein echtes Schwein, ein Widerling, kein Vergleich zum sympathischen Hund, der er vorher war. So dumm konnte die Zensur in Moskau 1925 gar nicht sein, um nicht zu begreifen, wie das vom Autor gemeint war. Rückblickend ist es erstaunlich, dass Bulgakow weder Lagerhaft noch Schlimmeres für diesen Text zugestoßen ist, außer natürlich, dass er damit leben musste, dass sein Werk nicht veröffentlicht werden durfte.   

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Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
claudiaZs avatar

Rezension zu "Meister und Margarita" von Michail Bulgakow

Skurrile Satire
claudiaZvor 9 Monaten

Grundsätzlich mag ich Bücher, in denen die Handlung nicht vorhersehbar ist, die mich vielmehr überraschen. Hier stellte sich für mich beim Lesen jedoch die Frage, ob das Maß überschritten wurde.

Zu Beginn konnte ich die Handlung sehr gut nachvollziehen und die gesellschaftskritische Satire gut interpretieren. Später ging für mich die Handlung komplett ins Fiktionale über. Interessant fand ich die Einbindung des Erzählstrangs, der in Jerschalaim spielt.

Hilfreich war im Nachhinein, das in meiner Ausgabe enthaltene Nachwort der Übersetzerin Alexandra Berlina. Vieles wurde dadurch verständlicher. Auch habe ich mich mit dem Leben bzw. den Lebensumständen Bulgakows beschäftigt, wodurch nochmals Einiges klarer wurde. Vor diesem Hintergrund finde ich den Roman wirklich bemerkenswert. Ein re-read ist nicht ausgeschlossen.

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Cover des Buches Die weiße Garde (ISBN: 9783869711591)
dunkelbuchs avatar

Rezension zu "Die weiße Garde" von Michail Bulgakow

Ein verworrener Roman in einer verworrenen Zeit
dunkelbuchvor 9 Monaten

Ein junger Arzt (hier ist Bulgakov ein Stück weit autobiographisch) ist ein Verfechter des Zarentums, des russischen Zaren und sieht mit Sorge den Ansturm der militanten Ukrainisch-Nationalisten auf die Stadt entgegen. Aber hinter den Nationalisten steht eine weitere Strömung bereit, Trotzki mit der roten Armee (Bolschewiken).

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