Alexander Odin

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Alexander Odin

Lebenslauf von Alexander Odin

Alexander Odin wurde 1970 geboren und hat in München Kommunikationswissenschaft studiert. Heute wohnt er in Berlin und arbeitet sowohl national als auch international als Creative Producer und Dramaturg. Außerdem hat er bereits Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Mit "Pandämonium" veröffentlicht er seinen ersten Thriller.

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Pandämonium - Die letzte Gefahr

Pandämonium - Die letzte Gefahr

 (93)
Erschienen am 15.02.2013

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Rezension zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin

Die letzte Gefahr
meggies_fussnotenvor 3 Jahren

Ein Virus verändert die Menschen und Berlin muss sich einer Katastrophe großen Ausmaßes entgegenstellen. Naomi und einige Mitbewohner ihres Plattenbaus sind in diesem eingeschlossen und stehen unter Quarantäne. Doch im Haus verändern sich einige Mitbewohner und das Leben der Gruppe noch nicht Infizierter wird mehr und mehr bedroht. Sie wollen fliehen und sich bis zu einer Zeltstadt durchschlagen. Doch unterwegs kommen ihnen so einige Gefahren entgegen und keiner weiß, ob er aus dieser Sache lebend herauskommt.
Ein Virus verändert Menschen. Wenn so etwas im Klappentext steht, hat man mich meist schon. Und dass dies dann noch alles in Deutschland, und hier eben in Berlin stattfinden soll, hat mich dann auch noch mehr interessiert. Normalerweise passieren so Dinge doch nur auf anderen Kontinenten oder in England, wie "Shawn of the Dead" so eindrucksvoll bewiesen hat. 
Zu Anfang lernen wir die verschiedeneren Charaktere kennen. Allen voran Naomi, einem 16jährigen jungen Mädchen, dass mit so allerlei Ängsten zu kämpfen hat. Dies führt auch dazu, dass sie meist das Haus nicht verlässt und sie mit Hilfe ihres Fernrohrs die Nachbarn ausspioniert. Dies erinnerte sehr an den Film "Das Fenster zum Hof" und ich sah Naomi sogar mit Gipsbein vor dem Fenster im Stuhl sitzen. Doch mit der Zeit geht in Naomi eine Verwandlung vor. Sie wird mutiger, setzt sich für andere ein und ihr Selbstmitleid geht zurück. Auch die anderen Protagonisten machen solche Verwandlungen durch. Paul, ein arbeitsloser Trinker, lernt, das Liebe alles verändern kann. 
Dann ist da noch Sigmund Witter, der Krebs im Endstadium hat und nur darauf wartet, endlich zu sterben. Bis er anfängt, Wolken über den Köpfen der Menschen zu sehen und sich daraus seine nötige Lebensenergie zieht.Jimmy, ein Drogendealer, hat ein derart kaputtes Leben, dass ihm fast gar nicht mehr zu helfen ist. Doch lernt er noch kennen, was es heißt, Teamgeist zu beweisen.
Die Charaktere sind derart unterschiedlich, dass man sich immer wieder fragt, wie die vier es schaffen sollen, sich durch ein Berlin voll infizierter Toter zu schlagen. Dabei sind diese "infizierten Toten" nicht die klassischen Zombies, die man aus "The Walking Dead" kennt, nein. Sie scheinen clever, können mit Waffen umgehen und sind darauf aus, möglichst viele in den Untergang zu reißen. Und doch greifen sie nicht wahllos alles an, was sich ihnen in den Weg stellt. 
Die Anfänge der Seuche sind schleichend und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild, das meiner Meinung nach dann schon etwas zu abgehoben war. Es war schon interessant zu lesen, was der Autor sich da ausgedacht hat und dass er mal nicht auf den Zug anderer aufgesprungen ist, doch hat mir persönlich der Grund nicht sehr gut gefallen, passt er meiner Meinung nach nicht zu einer apokalyptischen Katastrophe solchen Ausmaßes.
Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren zu bunt durcheinander gewürfelt. Auch wenn sie zusammenarbeiten, ging doch irgendwie jeder seinen Weg und man merkte ihnen deutlich an, dass sie im Endeffekt nur sich selbst im Sinn haben. 
Auch die Story war etwas undurchsichtig, vieles war mir - wie schon oben erwähnt - zu weit hergeholt und gab auch keinen richtigen Sinn. Und der Grund für den Ausbruch der Seuche zu wirr. Der Schreibstil tat auch nicht sein Bestes. Der Sprung zwischen den einzelnen Charaktere war mir dann auch zu häufig und manche Protagonisten hatten meiner Meinung nach auch nichts in dem Buch verloren, da sie zum Voranschreiten der Story nichts beifügten.
Fazit:Leider unausgereift und wirr.

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Jacynthes avatar

Rezension zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin

"Pandämonium" von Alexander Odin
Jacynthevor 3 Jahren

Inhalt


Ein rätselhaftes Virus, das Menschen zu Bestien werden lässt, wird in einem Plattenbau in Berlin entdeckt. Die 16-jährige Naomi sitzt in dem Haus fest, nachdem es von der Regierung unter Quarantäne gestellt wird und muss mit einigen ihrer Nachbarn bald ums nackte Überleben kämpfen.

Gleichzeitig erhalten Menschen auf der ganzen Welt  myseriöse Einladungen zu einem Netzwerk namens "I share evil". User können dort ihren Frust ablassen und sich mit anderen Benutzern austauschen. Doch was steckt wirklich dahinter? Und ist es tatsächlich möglich, dass ein Netzwerk Vergeltung übt und Rache an denen nimmt, auf die die User wütend sind? Falls ja, ist "I share evil" der Grund für die Epidemie?


Meine Meinung


Dieses Buch habe ich beim Stöbern in der Bücherei entdeckt. Das Stöbern ist eigentlich meine typische Vorgehensweise, wenn ich in die Bücherei gehe, denn dabei finde ich meist die größten Schätze. Andererseits beweist es mir, wie wichtig die äußere Aufmachung eines Buches ist - selbst der Buchrücken. Denn der ist es oft, der einem als erstes ins Auge sticht.

"Pandämonium" zog mich von Anfang an in seinen Bann. Odin (was für ein toller Nachname :D ) beweist ausgesprochenes Talent bei der Ausarbeitung der Charaktere, vor allem bei dem von Naomi. Nachdem ihr Vater vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz  ums Leben kam, hat sie mit verschiedenen Neurosen zu kämpfen, die Odin einfühlsam und absolut nachvollziehbar beschreibt. Ihre Angewohnheit, ihre Nachbarn zu beobachten und akribisch zu dokumentieren, was sie wann machen, bringt von Anfang an Spannung in den Roman. Denn der Leser weiß im Gegensatz zu Naomi natürlich genau, was dahinter steckt, als die Nachbarn sich plötzlich anders verhalten als sonst...

Sobald sich die Situation jedoch zuspitzt, geht eine sonderbare Verwandlung mit Naomi vor sich und sie nimmt plötzlich bestimmend die Zügel in die Hand. Das kann man jetzt zwar negativ auslegen, ich finde aber, dass sich eine solche Verhaltensänderung ganz gut erklären lässt. Nämlich mit der Aussage, dass Menschen an ihren Aufgaben wachsen. Zuvor war sie durch den Tod ihres Vaters wie gelähmt, doch jetzt gilt es, zu überleben um ihre Mutter wieder zu finden. Ich finde, das ist ein guter Grund, um alte Neurosen zu überwinden. (An dieser Stelle möchte ich amüsiert anmerken, dass ich Rezensionen gelesen habe, bei denen der Autor dafür kritisiert wird, dass er eben KEINE Begabung für die Ausarbeitung und Beschreibung von Charakteren hätte. Das zeigt mal wieder, wie sehr die Meinungen auseinander gehen können und wie wichtig es ist, dass ihr euch selbst ein Bild macht und euch nicht nur auf Rezensionen verlasst.)

Odin kann jedoch auch anders, als einfühlsam und tiefgründig zu schreiben, was ich nach einigen Seiten erfuhr. Derbe Sprache und brutale Gewaltszenen lassen den Leser schnell merken, dass es der Roman in sich hat. Doch Odin hat genau das richtige Maß für diesen Roman gefunden und beschränkt diese Szenen auf ein Minimum - passend zum betreffenden Charakter.

Die Protagonisten stehen jeweils für unterschiedliche Handslungsstränge, die dann aber mehr oder weniger zusammen laufen. Anfangs sind alle weit voneinander entfernt, nähern sich dann jedoch immer weiter aneinander an. Die verschiedenen Orte, die Odin zu Schauplätzen gemacht hat, zeigen, dass das Virus sich langsam auf der ganzen Welt ausbreitet und lassen Schlimmes ahnen. Die Wirkungsweise des Virus beruht allerdings nicht auf einer revolutionären Idee sondern bedient die gängigen Zombie-Klischees, was aber ja nicht negativ ist. Man muss das Rad schließlich nicht immer neu erfinden um einen guten Roman zu schreiben.

"Pandämonium" ein guter Roman, ist aber meiner Meinung nach in sich nicht 100%ig schlüssig und manches wird auch nicht aufgeklärt. Es bleibt der unrealistische Aspekt, dass das Netzwerk "I share evil" seine Mitglieder findet, wenn diese Wut empfinden. So etwas mag ich bei Zombie-Romanen eigentlich nicht, denn ich finde es viel spannender und auch gruseliger, wenn das Beschriebene tatsächlich geschehen könnte (z.B. durch einen Vorfall in einem Labor). Mir wäre eine lokale, dafür reale Gefahr lieber gewesen, die sich auf Berin beschränkt, als diese weltumspannende Verschwörung - der unter Quarantäne stehende Plattenbau hätte dafür alle Möglichkeiten geboten. Trotzdem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich habe ihn nahezu verschlungen. Daher vergebe ich 4 von 5 Wolken.

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Becks_xs avatar

Rezension zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin

Vielversprechender Beginn... mit zu vorhersehbarem Verlauf
Becks_xvor 4 Jahren

Als ich das Buch von Alexander Odin in Händen hielt, habe ich mich nach einem Blick auf das Cover auf eine düstere, spannende Geschichte mit der gewissen Portion Spannung und Nervenkitzel gefreut. Nach den ersten Seiten habe ich gedacht: Das wird etwas, denn der Einstieg gelingt sowohl atmosphärisch als auch stilistisch. Nach weiterem Lesen stellte sich jedoch die große Ernüchterung ein.

Das Odin schreiben kann, merkt man meiner Meinung nach deutlich. Nicht umsonst habe ich mich versucht gefühlt, dass Buch so schnell wie möglich zu lesen. Dennoch bedient er sich - und dies ist das Problem von "Pandämonium" - eines viel zu vorhersehbaren Verlaufes, eines viel zu bekannten, schon oft abgegriffenen Szenarios. Apokalyptische Settings und Endzeitszenarien müssen trotz der etlichen Filme und Bücher, die es bereits in Vielzahl gibt, nicht derart klischeehaft und abgegriffen sein. Was gut hätte werden können, wird für mich so zum Beliebigem.

Letztlich lässt sich sagen, dass mit "Pandämonium" kein Feuer einer prägnanten Story und der großen Überraschungen zu erwarten ist. Dazu fehlte mir das gewisse Etwas sowie der eigene Charakter der Geschichte, die nach einem durchaus guten Beginn ihren anfänglich erkennbaren Charakter verlor. So hat der Autor das Potenzial seines eigenes Buches mehr oder weniger zunichte gemacht. Schreiben kann Alexander Odin definitiv - womit ich mich durchaus gerne noch einmal an neuen Werken aus seiner Feder versuchen werde in der Hoffnung, dass er so letztlich doch zu überzeugen weiß.

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Gespräche aus der Community

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AndreKussmauls avatar
Nur noch wenige Tage bis zum Ausbruch des Virus!! Diese Zeit möchte ich nutzen, um mit Euch eine Leserunde zu meinem Horror-Thriller "Pandämonium - Die letzte Gefahr" zu starten. Der Roman ist bei meinem Verlag Bastei Lübbe erschienen und hat sich seit letzten Freitag wie ein Virus in allen Buchläden des Landes ausgebreitet. 
Habt Ihr Lust, Eure bösen Gedanken mit mir zu teilen? Dann ran an die Tasten und sich bis zum 28. Februar für eines der 20 Freiexemplare bewerben, die mein Verlag unter Einhaltung strengster Quarantänevorschriften an die Gewinner der Verlosung verschicken wird. Die "Survivor" nehmen dann automatisch an der Leserunde teil. 
Natürlich ist auch jeder andere Leser zur Leserunde herzlichst willkommen, der stahlharte Nerven und den Mut hat, sich gemeinsam mit mir und den anderen in die Seuchenzone Berlin Mitte zu begeben. Folgendes erwartet Euch:

Der Inhalt

Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören ...



Wer dabei sein will, sollte folgende Frage im Unterthema "Bewerbung" beantworten:

Meinem Roman ist folgendes Zitat von Buddha vorangestellt: "Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt." Jetzt die Frage: Glaubt Ihr an die Macht böser Gedanken?  

Jetzt überlegt Euch noch ein letztes Mal, ob Ihr auf die Reise ins Inferno auch wirklich vorbereitet seid. Denn fürchtet Euch! Ihr habt allen Grund dazu...

Weitere Informationen zu mir und dem Roman findet Ihr auf meiner website: alexander-odin.com und bei facebook unter: Alexander Odin - Pandämonium
Schrecken und Panik bei der Leserunde wünscht Euch Euer Alexander Odin (In Sicherheit, irgendwo in Berlin)

ChattysBuecherblogs avatar
Letzter Beitrag von  ChattysBuecherblogvor 6 Jahren
Zur Leserunde
AndreKussmauls avatar
Liebe Fans, am 28. März um 12 Uhr geht´s los! Und zwar verlost UNICUM zusammen mit Bastei Lübbe 5555 Mal meinen Roman als E-book!!!! Also beeilt Euch und schaut mal auf der FACEBOOK-Seite von UNICUM vorbei und mit etwas Glück habt Ihr schon kurz darauf meinen Roman auf Euren E-Book-Readern oder Smartphones. Eine gruselige Überraschung in Euren Osternestern wünscht Euch Alexander Odin


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