Alexander Odin Pandämonium - Die letzte Gefahr

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Inhaltsangabe zu „Pandämonium - Die letzte Gefahr“ von Alexander Odin

Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören ...

Für mich leider unausgereift und wirr.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Ich war wirklich positiv überrascht und fand das Buch wahnsinnig gut

— Unique_Avid_Reader
Unique_Avid_Reader

Spannend, gut zu lesen. Äußerst gut beschriebene Szenarien . Man wünscht sich im Verlauf des Romans, dass so etwas nie eintreten möge!

— Michelangelo
Michelangelo

Anfangs weniger ein gelungenes Buch in die Richtung Horror als eher eine unnötige Albtraummaschine...zum Glück wirds dann noch etwas besser.

— -Imagine-
-Imagine-

Traurig, schaurig, schön, emotional, alles in einem sehr gut verarbeitet! Bin echt überrascht von dem Buch, da ich weniger erwartet hatte!

— Azouka
Azouka

Ging so. Der Anfang war spannend, aber dann flachte es zusehends ab. Es wurde einfach zu abstrus und in sich nicht stimmig . Schade.

— regina_mengel
regina_mengel

Vielversprechender Beginn mit einem leider zu abgegriffenen Setting. Hier wurde in meinen Augen Potenzial verschenkt.

— Becks_x
Becks_x

Düster, erschreckend und hoffnungslos - und doch gar nicht mal soooo unvorstellbar!

— Bluely
Bluely

Das Buch konnte mich nicht überzeugen, spannende Grundidee die leider nicht gut umgesetzt worden ist :( *seufz*

— LeFaBook
LeFaBook

Ein super Buch, habe ich innert einer Woche gelesen.

— Manfred_SH
Manfred_SH

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  • Die letzte Gefahr

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    16. March 2016 um 15:40

    Ein Virus verändert die Menschen und Berlin muss sich einer Katastrophe großen Ausmaßes entgegenstellen. Naomi und einige Mitbewohner ihres Plattenbaus sind in diesem eingeschlossen und stehen unter Quarantäne. Doch im Haus verändern sich einige Mitbewohner und das Leben der Gruppe noch nicht Infizierter wird mehr und mehr bedroht. Sie wollen fliehen und sich bis zu einer Zeltstadt durchschlagen. Doch unterwegs kommen ihnen so einige Gefahren entgegen und keiner weiß, ob er aus dieser Sache lebend herauskommt.Ein Virus verändert Menschen. Wenn so etwas im Klappentext steht, hat man mich meist schon. Und dass dies dann noch alles in Deutschland, und hier eben in Berlin stattfinden soll, hat mich dann auch noch mehr interessiert. Normalerweise passieren so Dinge doch nur auf anderen Kontinenten oder in England, wie "Shawn of the Dead" so eindrucksvoll bewiesen hat. Zu Anfang lernen wir die verschiedeneren Charaktere kennen. Allen voran Naomi, einem 16jährigen jungen Mädchen, dass mit so allerlei Ängsten zu kämpfen hat. Dies führt auch dazu, dass sie meist das Haus nicht verlässt und sie mit Hilfe ihres Fernrohrs die Nachbarn ausspioniert. Dies erinnerte sehr an den Film "Das Fenster zum Hof" und ich sah Naomi sogar mit Gipsbein vor dem Fenster im Stuhl sitzen. Doch mit der Zeit geht in Naomi eine Verwandlung vor. Sie wird mutiger, setzt sich für andere ein und ihr Selbstmitleid geht zurück. Auch die anderen Protagonisten machen solche Verwandlungen durch. Paul, ein arbeitsloser Trinker, lernt, das Liebe alles verändern kann. Dann ist da noch Sigmund Witter, der Krebs im Endstadium hat und nur darauf wartet, endlich zu sterben. Bis er anfängt, Wolken über den Köpfen der Menschen zu sehen und sich daraus seine nötige Lebensenergie zieht.Jimmy, ein Drogendealer, hat ein derart kaputtes Leben, dass ihm fast gar nicht mehr zu helfen ist. Doch lernt er noch kennen, was es heißt, Teamgeist zu beweisen.Die Charaktere sind derart unterschiedlich, dass man sich immer wieder fragt, wie die vier es schaffen sollen, sich durch ein Berlin voll infizierter Toter zu schlagen. Dabei sind diese "infizierten Toten" nicht die klassischen Zombies, die man aus "The Walking Dead" kennt, nein. Sie scheinen clever, können mit Waffen umgehen und sind darauf aus, möglichst viele in den Untergang zu reißen. Und doch greifen sie nicht wahllos alles an, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Anfänge der Seuche sind schleichend und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild, das meiner Meinung nach dann schon etwas zu abgehoben war. Es war schon interessant zu lesen, was der Autor sich da ausgedacht hat und dass er mal nicht auf den Zug anderer aufgesprungen ist, doch hat mir persönlich der Grund nicht sehr gut gefallen, passt er meiner Meinung nach nicht zu einer apokalyptischen Katastrophe solchen Ausmaßes.Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren zu bunt durcheinander gewürfelt. Auch wenn sie zusammenarbeiten, ging doch irgendwie jeder seinen Weg und man merkte ihnen deutlich an, dass sie im Endeffekt nur sich selbst im Sinn haben. Auch die Story war etwas undurchsichtig, vieles war mir - wie schon oben erwähnt - zu weit hergeholt und gab auch keinen richtigen Sinn. Und der Grund für den Ausbruch der Seuche zu wirr. Der Schreibstil tat auch nicht sein Bestes. Der Sprung zwischen den einzelnen Charaktere war mir dann auch zu häufig und manche Protagonisten hatten meiner Meinung nach auch nichts in dem Buch verloren, da sie zum Voranschreiten der Story nichts beifügten.Fazit:Leider unausgereift und wirr.

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  • "Pandämonium" von Alexander Odin

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    Jacynthe

    Jacynthe

    22. August 2015 um 12:56

    Inhalt Ein rätselhaftes Virus, das Menschen zu Bestien werden lässt, wird in einem Plattenbau in Berlin entdeckt. Die 16-jährige Naomi sitzt in dem Haus fest, nachdem es von der Regierung unter Quarantäne gestellt wird und muss mit einigen ihrer Nachbarn bald ums nackte Überleben kämpfen. Gleichzeitig erhalten Menschen auf der ganzen Welt  myseriöse Einladungen zu einem Netzwerk namens "I share evil". User können dort ihren Frust ablassen und sich mit anderen Benutzern austauschen. Doch was steckt wirklich dahinter? Und ist es tatsächlich möglich, dass ein Netzwerk Vergeltung übt und Rache an denen nimmt, auf die die User wütend sind? Falls ja, ist "I share evil" der Grund für die Epidemie? Meine Meinung Dieses Buch habe ich beim Stöbern in der Bücherei entdeckt. Das Stöbern ist eigentlich meine typische Vorgehensweise, wenn ich in die Bücherei gehe, denn dabei finde ich meist die größten Schätze. Andererseits beweist es mir, wie wichtig die äußere Aufmachung eines Buches ist - selbst der Buchrücken. Denn der ist es oft, der einem als erstes ins Auge sticht. "Pandämonium" zog mich von Anfang an in seinen Bann. Odin (was für ein toller Nachname :D ) beweist ausgesprochenes Talent bei der Ausarbeitung der Charaktere, vor allem bei dem von Naomi. Nachdem ihr Vater vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz  ums Leben kam, hat sie mit verschiedenen Neurosen zu kämpfen, die Odin einfühlsam und absolut nachvollziehbar beschreibt. Ihre Angewohnheit, ihre Nachbarn zu beobachten und akribisch zu dokumentieren, was sie wann machen, bringt von Anfang an Spannung in den Roman. Denn der Leser weiß im Gegensatz zu Naomi natürlich genau, was dahinter steckt, als die Nachbarn sich plötzlich anders verhalten als sonst... Sobald sich die Situation jedoch zuspitzt, geht eine sonderbare Verwandlung mit Naomi vor sich und sie nimmt plötzlich bestimmend die Zügel in die Hand. Das kann man jetzt zwar negativ auslegen, ich finde aber, dass sich eine solche Verhaltensänderung ganz gut erklären lässt. Nämlich mit der Aussage, dass Menschen an ihren Aufgaben wachsen. Zuvor war sie durch den Tod ihres Vaters wie gelähmt, doch jetzt gilt es, zu überleben um ihre Mutter wieder zu finden. Ich finde, das ist ein guter Grund, um alte Neurosen zu überwinden. (An dieser Stelle möchte ich amüsiert anmerken, dass ich Rezensionen gelesen habe, bei denen der Autor dafür kritisiert wird, dass er eben KEINE Begabung für die Ausarbeitung und Beschreibung von Charakteren hätte. Das zeigt mal wieder, wie sehr die Meinungen auseinander gehen können und wie wichtig es ist, dass ihr euch selbst ein Bild macht und euch nicht nur auf Rezensionen verlasst.) Odin kann jedoch auch anders, als einfühlsam und tiefgründig zu schreiben, was ich nach einigen Seiten erfuhr. Derbe Sprache und brutale Gewaltszenen lassen den Leser schnell merken, dass es der Roman in sich hat. Doch Odin hat genau das richtige Maß für diesen Roman gefunden und beschränkt diese Szenen auf ein Minimum - passend zum betreffenden Charakter. Die Protagonisten stehen jeweils für unterschiedliche Handslungsstränge, die dann aber mehr oder weniger zusammen laufen. Anfangs sind alle weit voneinander entfernt, nähern sich dann jedoch immer weiter aneinander an. Die verschiedenen Orte, die Odin zu Schauplätzen gemacht hat, zeigen, dass das Virus sich langsam auf der ganzen Welt ausbreitet und lassen Schlimmes ahnen. Die Wirkungsweise des Virus beruht allerdings nicht auf einer revolutionären Idee sondern bedient die gängigen Zombie-Klischees, was aber ja nicht negativ ist. Man muss das Rad schließlich nicht immer neu erfinden um einen guten Roman zu schreiben. "Pandämonium" ein guter Roman, ist aber meiner Meinung nach in sich nicht 100%ig schlüssig und manches wird auch nicht aufgeklärt. Es bleibt der unrealistische Aspekt, dass das Netzwerk "I share evil" seine Mitglieder findet, wenn diese Wut empfinden. So etwas mag ich bei Zombie-Romanen eigentlich nicht, denn ich finde es viel spannender und auch gruseliger, wenn das Beschriebene tatsächlich geschehen könnte (z.B. durch einen Vorfall in einem Labor). Mir wäre eine lokale, dafür reale Gefahr lieber gewesen, die sich auf Berin beschränkt, als diese weltumspannende Verschwörung - der unter Quarantäne stehende Plattenbau hätte dafür alle Möglichkeiten geboten. Trotzdem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich habe ihn nahezu verschlungen. Daher vergebe ich 4 von 5 Wolken.

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  • Vielversprechender Beginn... mit zu vorhersehbarem Verlauf

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    Becks_x

    Becks_x

    19. September 2014 um 20:59

    Als ich das Buch von Alexander Odin in Händen hielt, habe ich mich nach einem Blick auf das Cover auf eine düstere, spannende Geschichte mit der gewissen Portion Spannung und Nervenkitzel gefreut. Nach den ersten Seiten habe ich gedacht: Das wird etwas, denn der Einstieg gelingt sowohl atmosphärisch als auch stilistisch. Nach weiterem Lesen stellte sich jedoch die große Ernüchterung ein. Das Odin schreiben kann, merkt man meiner Meinung nach deutlich. Nicht umsonst habe ich mich versucht gefühlt, dass Buch so schnell wie möglich zu lesen. Dennoch bedient er sich - und dies ist das Problem von "Pandämonium" - eines viel zu vorhersehbaren Verlaufes, eines viel zu bekannten, schon oft abgegriffenen Szenarios. Apokalyptische Settings und Endzeitszenarien müssen trotz der etlichen Filme und Bücher, die es bereits in Vielzahl gibt, nicht derart klischeehaft und abgegriffen sein. Was gut hätte werden können, wird für mich so zum Beliebigem. Letztlich lässt sich sagen, dass mit "Pandämonium" kein Feuer einer prägnanten Story und der großen Überraschungen zu erwarten ist. Dazu fehlte mir das gewisse Etwas sowie der eigene Charakter der Geschichte, die nach einem durchaus guten Beginn ihren anfänglich erkennbaren Charakter verlor. So hat der Autor das Potenzial seines eigenes Buches mehr oder weniger zunichte gemacht. Schreiben kann Alexander Odin definitiv - womit ich mich durchaus gerne noch einmal an neuen Werken aus seiner Feder versuchen werde in der Hoffnung, dass er so letztlich doch zu überzeugen weiß.

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  • Interessante Idee

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    06. July 2014 um 17:01

    Inhalt: Die 16-jährige Naomi lebt mit ihren Eltern in Berlin-Charlottenburg (gehobene Wohngegend) und verliert durch tragische Weise ihren Vater. Allein kann ihre Mutter die teure Wohnung nicht mehr halten und so ziehen beide nach Berlin-Mitte, in eine Plattenbausiedlung. Naomi leidet sehr unter dieser Veränderung, kapselt sich ab und lebt immer mehr in ihrer eigenen Welt. Als Teen, mit einem Fernrohr und Notizbuch ausgestattet, stellt sie brutale Veränderungen in ihrer Nachbarschaft fest. Was geht nur in der Platte vor und warum haben alle Lust auf Menschenfleisch ?! Schreibstil: Der Stil von Alexander Odin gefiel mir gut. Im ersten Abschnitt konnte ich noch sehr gut in die Geschichte eintauchen, das Geschehen war normal und Berlin wurde hervorragend beschrieben. Aber irgendwann tauchten viele Brutalitäten auf, die sehr detailliert beschrieben wurden - mir war das irgendwie zu heftig. Auch wurde es mit zunehmender Action immer unlogischer. Viele Fragen tauchten auf, wurden mir aber nicht beantwortet. Der Ausdruck war die ganze Zeit über passend und angebracht, allerdings nicht für Leser unter 14 Jahren zu empfehlen. Charaktere: Naomi war mir sympathisch. Ihre Verzweiflung um den Verlust des Vaters war glaubhaft geschildert und ihre psychischen Probleme ebenfalls. Im Laufe der Handlung wurde sie mir dann zu übermächtig. Sie wirkte viel zu reif für ihr alter und handelte nicht mehr so, wie ich sie zu Beginn kennenlernte. Naomis Mutter blieb farblos, ebenso andere Charaktere, die eine große Rolle und viel Platz einnahmen. Dennoch sind sie mir kaum in Erinnerung geblieben. Sie handeln kaum eigenständig und dadurch vorhersehbar. Cover: Das Cover ist genial. Berlin in einem mystischen Nebel. Fazit: Ein spannendes Buch mit einem offenen Ende - Teil 2 ist geplant - welches sich mit dem Hass der Menschheit beschäftigt. Die Idee hinter Pandämonium ist sehr interessant und dadurch ist diese Geschichte lesenswert. Mich konnten die Charaktere sowie viele Ungereimtheiten nicht überzeugen, dennoch gefiel mir Pandämonium ganz gut, daher vergebe ich 3 Sterne.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Verrückt. Total verrückt!

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    sr_rolando

    sr_rolando

    02. September 2013 um 20:09

    “Für die kleine Splatterfreude zwischendurch ist dieses Stück dann jedoch durchaus zu empfehlen. Ein tödlicher Virus spielt mit, eiskalte Ganoven sind dabei, etwas Verschwörungstheorie mäandert hindurch. Da ist für verschiedene Geschmäcker etwas dabei. Und es liest sich natürlich fix nebenbei weg.”

    (http://papaswort.de/2013/08/28/aus-dem-regal-pandamonium-die-letzte-gefahr-von-alexander-odin/)

  • Mein persönlicher literarischer Tiefpunkt 2013

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    30. August 2013 um 11:15

    In Australien wird eine ganze Kleinstadt ausgerottet und in Berlin tobt dasselbe Virus in einem Plattenbau und verwandelt die Bewohner in Zombies. Da geht eine ältere Dame schon mal dazu über ihre Vögel lebendig zu verspeisen oder der Hausmeister Türen mit einer Kettensäge zu öffnen. Mittendrin Naomi die nach dem Tot ihres Vaters, mit ihrer Mutter in die triste Platte gezogen ist und eher zu den Einzelgänger gehört. Ihr liebstes Hobby ist das Überwachen der Nachbarn und darum bekommt sie auch als eine der Ersten mit das irgendetwas gewaltig schief läuft. Hatte ich gedacht mit „Kirschroter Sommer“ den literarischen Tiefpunkt meines Lesejahres erreicht zu haben, wurde ich mit „Pandämonium“ eines Besseren belehrt. Ich musste das Buch ab der Hälfte abbrechen, sonst hätte mein Kindle gelitten. Frau Bartsch’s Ergüsse habe ich ja wenigstens bis zum Ende durchgehalten. Gott sein Dank habe ich für diesen vorpupertären Schwachsinn keinen müden Euro ausgegeben, sonst hätte ich mich noch mehr geärgert. Der Anfang ging aber alles was danach folgte, war sprachlich gesehen und vom Plot her eine Talfahrt. Beginnen wir mit den Figuren, die so klischeebehaftet und überzeichnet waren, wie Keksausstechformen. Naomi, die ihre Nachbarn ausspioniert und darüber Tagebuch führt, wird nach dem Blutbad im Zoo nicht traumatisiert sondern schreibt nüchtern in ihr Buch „ 24. November Tod“(S.78). Und ihre geniale Rettungsidee aus dem abgesperrten Plattenbau? Malen wir ein Transparent, auf dem steht „Wir sind nicht infiziert.“ Buhu das hat bestimmt alle umgehauen. Die Behörden haben das gelesen und gesagt: „Och na dann, hebt die Quarantäne auf, da ist ein Plakat auf dem steht, die sind nicht infiziert.“ Diese Wendung ist reine Spekulation, denn bis zur Ausführung des Plans bin ich nicht mehr vorgedrungen. Schwachsinn, der nur noch getoppt wurde von der Idee, dass ein Drogendealer, der die obere Zehntausend mit Drogen versorgt, in einer Sozialwohnung in Berlin wohnt und einen 3er BMW fährt. Ebenso realistisch wie der Krebskranke Witter der plötzlich farbige Wolken über den Menschen sieht und die Bedrohung in einer schwarzen Wolke wahrnimmt, die aus einem Portal zur Vorhölle in seinem Fahrstuhl entwichen ist. Aber am idiotischsten war die Idee einen Plattenbau in Berlin abzuschirmen und unter Quarantäne zu setzten und zu denken es würde niemandem auffallen. Die Verantwortlichen haben eine Nachrichtensperre verhängt und wundern sich das dennoch, dass Informationen nach Außen dringen. Wie konnte das nur passieren in einer Stadt mit 3. Millionen Einwohnern? Ich vermute ja das Polizeiaufgebot und die Verriegelungen hat sie drauf gebracht, dass da was läuft, aber sicher bin ich mir nicht. Wären diese kruden Ausgeburten eines Autorenhirns noch sprachlich gut in die Geschichte eingebunden gewesen, hätte ich es vielleicht bis zur letzten Seite geschafft, aber geschwollener Mist wie: „Während der Produktpräsentation eines Lebensmittelherstellers, der durch geschicktes Sponsoring seine zahnschädigenden Frucht-Joghurts an die Zielgruppe bringen wollte, hatte Paul ohne lange Umschweife moralische Bedenken geäußert und die Idee einfach nur verwerflich gefunden“ (S. 41), gepaart mit primitiven Auswürfen wie: „Wahrscheinlich fickte der faule Sack gerade mal wieder die fette Matrone aus dem dritten Stock, dachte er und spürte wie Wut in ihm hochstieg.“(S.71), brachte mich an den Rand meiner Geduld und darüber hinaus. Teilweise hatte ich das Gefühl ein Zwölfjähriger mit einem Faible für Splatterfilme hätte dem Mist verzapft. Und mir stellte sich immer wieder die Frage, hat ein Lektor dieses Buch je zu Gesicht bekommen? Muss ja, denn schließlich gibt’s das ja auch als Taschenbuch von Bastei Lübbe. Aber jeder soll sich selbst seine Meinung bilden. Im Nachhinein steht für mich fest: Das erste Kapitel war das Beste, ich wünschte ich hätte das Buch an der Stelle beendet und nicht erst 180 Seiten später. .

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  • Bedrückendes Endzeitszenario...

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    unclethom

    unclethom

    25. August 2013 um 14:38

    Der Klappentext: Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören ... Quelle: www.lovelybooks.de Der Autor: Alexander Odin wurde 1970 geboren und hat in München Kommunikationswissenschaft studiert. Heute wohnt er in Berlin und arbeitet sowohl national als auch international als Creative Producer und Dramaturg. Außerdem hat er bereits Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Mit "Pandämonium" veröffentlicht er seinen ersten Thriller. Quelle. www.lovelybooks.de Meine Meinung: Ein herausragendes Debüt als Thrillerautor ist Alexander Odin mit „Pandämonium“ gelungen. Ein bedrückendes Endzeitszenario, welches die Urängste des Menschen aufleben lässt. Die Angst steht mir noch immer, Stunden nachdem ich den Roman beendet habe ins Gesicht geschrieben. Zu Beginn noch ganz sacht steigert sich die Spannung sehr schnell ins unermessliche. Man kann das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen und man wissen wie es ausgeht. Ich selbst habe die letzten knapp 300 Seiten am Stück gelesen, zu spannend war die Story. Sicherlich ist manches nicht in der Realität denkbar, aber dies kann man getrost unter der Rubrik schriftstellerische Freiheit ablegen. Dennoch tut dies der Sache keinen Abbruch. Für jeden Fan von Dystopien ist dieser Thriller ein absolutes „must read“ !

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  • Blutig von Anfang an

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    moorlicht

    moorlicht

    22. August 2013 um 12:14

    Eine Seuche überrollt die Stadt Berlin, also inzwischen schon so etwas wie das klassische Szenario. Immerhin dieses Mal nicht wie gewohnt in Amerika, sondern in Deutschland. Auch wenn es seine Anfänge in Australien nimmt. Allerdings konnte mich eine Geschichte, die gleich mit nachbarschaftlichem Blutvergießen beginnt, nicht wirklich begeistern. Zumal ein 'ehemaliger' Geschäftsführer eines Wallmarts in der Rolle auch etwas fragwürdig wirkt. Ein eher sachlicher, wissenschaftlich basierter Umgang mit der Pandemie hätte mich eher überzeugen können. (Vermutlich gehöre ich auch nicht zum angestrebten Leserkreis. Mehr kann ich zu dem Buch nicht schreiben, so leid es mir tut).

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  • Pandämonium Rezension

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    19. July 2013 um 12:41

    Autor: Alexander Odin, geb. 1970, studierte Kommunikationswissenschaften in München und lebt in Berlin. Er arbeitet als Creative Producer und Dramaturg für nationale und internationale TV-Projekte. Als Autor hat er Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht und schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen. "Pandämonium" ist sein erster Spannungsroman außerhalb des Jugendbuchbereichs. Klappentext: Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören ... Cover: Das Cover ist dunkel und sehr düster. Aber genau deswegen spiegelt es eindrucksvoll den Inhalt und die Grundstimmung des Buches wieder. Außerdem wird man auf den ersten Blick darauf hingewiesen, dass diese Geschichte in Deutschland spielt. Es ist selten, dass es solche ortsbezogenen Cover gibt, deswegen finde ich es um so besser. Inhaltsangabe: Naomi ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das durch den Tod des Vaters eine Psyche entwickelt. Sie bekommt Panikattacken, wenn Menschen in ihrer Nähe sind. Deswegen zieht sie sich von ihrer Umgebung und der Außenwelt immer mehr zurück. Sie verbringt die Tage in ihrem Zimmer und schaut mit einem Fernglas nach den Nachbarn. Jede einzelne Bewegung der vielen Menschen in dem Berliner Plattenbau hat sie minutiös aufgeschrieben. Jede kleinste Abweichung macht ihr Angst, denn das Beobachten der Menschen ist für Naomi der einzige Kontakt zur Umwelt. Deswegen fällt ihr auch als Erstes auf, das ihre Nachbarin nicht wie gewohnt vom Einkaufen kommt. Dennoch hört sie Geräusche aus der Wohnung, gleich auf der anderen Seite ihrer Zimmerwand. Naomi beobachtet mit Verwunderung, dass der komplette Plattenbau mit schweren Betonmauern und Zäunen abgeriegelt wird. Niemand sagt den noch im Haus befindlichen Menschen, was los ist und was nun geschieht. Naomi, ein älterer Nachbar der das Böse sieht und ein Kleinkrimineller müssen sich nun gegen viele Menschen, die anscheinend mit irgendetwas infiziert sind, zur Wehr setzen. Irgendwann wird es still im Haus. Und auch davor ist niemand mehr zu sehen. Die Überlebenden beschließen, das Gebäude zu verlassen. Draußen treffen sie auf ein spätherbstliches Berlin und viele Tote, die sie umbringen wollen. Meinung: Alexander Odin schafft einen postapokalyptischen Roman, der auf eine erschreckende Weise fast schon zu Real wirkt. Er spielt mitten in Berlin, unserer Hauptstadt und jeder hat schon mindestens einmal von einem der Schauplätze gehört, wenn man nicht sogar selbst da gewesen ist. Was in meinen Augen das Kopfkino beim Lesen noch mehr anheizt. Das Bekannte gepaart mit dem Unbekannten, Unvorstellbaren. Das ist der erste und wahrscheinlich auch größte Pluspunkt: dass die Geschichte in Deutschland, Berlin spielt. „… Sie war erstaunt über den Menschenandrang, der inzwischen in dem großen Shoppingcenter am Alexanderplatz herrschte. …“ Die Figuren sind Leute wie du und ich. Allerweltsgesichter, unscheinbar und im Grunde nichts besonders. Und genau das, macht sie so glaubwürdig. Das ist der zweite Pluspunkt. Die Normalität, welche die einzelnen, handelnden Personen ausstrahlen. Als Leser kann man sich in fast jeden der Protagonisten hineinversetzen. Meistens nimmt man ihnen ohne Zweifel ihr Handeln in den gegebenen Situationen ab und bewundert deren Mut. Der arbeitslose Trinker, der verkorkste Rentner und der liebestolle Teenager, neben den alltäglichen Problemen unserer Gesellschaft. Eine gescheiterte Ehe, finanzielle Probleme und Feinde, die man sich in der Dauer seines Daseins zugelegt hat. „… Außerdem zerriss er die Briefe von der Arbeitsagentur nicht mehr sofort, ohne sie gelesen zu haben, sondern studierte sie. Er bewarb sich sogar – zumindest für eine Weile – auf vorgeschlagene Stellenangebote. …“ Allerdings hat der Autor mit der Normalität und fast schon übertrieben. Naomi, die weibliche Hauptprotagonistin, wirkt so entrückt von der Welt, dass es in vielen Situationen so erscheint, als wäre ihr im Grunde eigentlich alles egal. Die Welt geht vor die Hunde, und sie beschützt ihr Buch mit den Informationen über ihre Mitmenschen. In den seltensten Fällen dringen Emotionen durch ihre harte Schale. Sie wirkt wie ein Mitläufer der Geschichte, obwohl sie eigentlich handlungsweisend ist. Gleichzeitig bewältigt sie das Trauma um den Tod ihres Vaters, gibt der Mutter die Schuld daran, das der Mann eine neue Freundin hatte und die Familie verlassen hat. Und trotzalledem reist sie in infiziertes Gebiet, um ihre Mutter zu retten. Es ist ein sehr gewagter Gefühlsspagat den der Autor uns hier präsentiert, aber in den meisten Situationen funktioniert er. Obwohl Naomi oftmals ein wenig ernüchternd wirkt, nimmt man ihr doch die typische Sechzehnjährige unserer Zeit ab und sie macht das, was von ihr in einer toten Welt verlangt wird. Sie kämpft, aber eben auf ihre Weise. Leider sind ihre Gedankengänge nicht immer nachvollziehbar. Sie macht sich Sorgen um ihre Nachbarin, erkundigt sich aber nicht nach ihr. „… Sie wollte, dass das Schicksal – oder, wenn man nicht daran glaubte, eben der reine Zufall – ohne ihr Eingreifen seinen ungestörten Lauf nehmen sollte. … „ Jimmy, der egoistische Drogendealer und Alleinkämpfer, ist die flachste und überflüssigste Figur in der Geschichte. Am Ende stirbt er, ohne Eindruck zu hinterlassen. Anders als bei Naomi, deren Rolle erst am Ende klar definiert ist, ist Jimmy einfach nur da. Er ballert durch die Gegend, schleppt seinen Aktenkoffer voll Drogen mit sich rum und meckert, was das Zeug hält. Er ist zwar der Aufmerksamste von der kleinen Gruppe, die sich durch Berlin schlägt, aber ich denke, das hätte man auch anders lösen können. Das Einzige, was wirklich gut an der Figur ist, er bleibt der Böse. Von Anfang an macht der Autor kein Geheimnis daraus, dass Jimmy einfach nur ein Arsch ist. Keinerlei Mitgefühl außer für sich. Und am Ende stirbt er genau in dieser Rolle, ohne vorher noch eine allumfassende gute Tat vollbracht zu haben. Alexander Odin versucht zwar, durch ein paar Geschichten von dem gewalttätigen Vater der Figur Tiefe zu verleihen, aber das wirkt eher gezwungen und verschlechtert im Grunde nur das Gesamtbild. „ … Jimmy hatte keine Lust, dem armen Alkoholiker eine zu verpassen, damit der sich von der Stelle bewegte; aber ihm war auch bewusst, dass er wahrscheinlich keine andere Wahl hatte, wenn der Kerl sich querstellte. »Beweg deinen Arsch weg«, knurrte er ihn an. … „ Herr Witter, der Rentner mit dem Gehirntumor und ohne Gefühle für seine Frau oder sonst wen, sieht Wolken über den Menschen. Seine Rolle in der Geschichte ist verwirrend, aber dennoch klar strukturiert. Er gibt dem Bösen, das für die Wandlung in Untote sorgt ein Gesicht, beschreibt es und verleiht dem ganzen einen seltsamen Schrecken, denn außer ihm sieht niemand sonst, das Böse oder den Virus der sich in den Menschen festsetzt und sie von Grund auf ändert. Diese Figur wächst über sich hinaus und merkt am Ende, das es noch mehr gibt, als nur Arbeit und Tod. „… Ein Gedanke, den er immer verdrängt hatte, traf ihn jetzt mit voller Wucht, und ihm wurde ganz anders. Die Wolken mochten verschwunden sein, aber er hatte weiterhin Gefühle. Ganz eindeutig. …„ Naomis Mutter und ihr verliebter Freund Rafael laufen eigentlich nur so am Rande mit. Was Rafael für eine Rolle spielt, wird bis zum Ende hin eigentlich nicht klar. Naomi findet zwar ihre Gefühle für ihn, aber die Geschichte wäre auch ohne verliebte Teenager ausgekommen. Die Mutter ist verbittert und funktioniert nur noch, bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihrer Tochter gerettet wird. Und das, obwohl sie infiziert ist. Sie weiß, dass sie sterben wird, und ist ihrer Tochter dennoch eine große Stütze. Das Mutter-Tochter-Verhältnis ist gespannt und sehr gut dargestellt. Die Untoten, oder „Infizierten“ wie der Autor sie nennt, geben ein völlig neues Bild der Zombies ab. Sie sterben nicht direkt, werden nicht gebissen oder Ähnliches, sondern handeln sich einen Virus ein, der sie verwandelt. Sie sind aggressiv, nutzen Waffen zum töten und erscheinen, als würden sie trotz allem noch auf irgendeine auf Instinkt begründete Art, denken. Natürlich fehlen nicht die typischen Merkmale, wie die Körperhaltung oder das Fressen der Menschen. Und das beste, es wird nicht ein einziges Mal das Wort Zombies erwähnt, aber dennoch weiß der Leser, mit was er es zu tun hat. „Pandämonium“ beginnt am Anfang schon recht brutal, was aber durchaus Genretypisch ist. Die Abgeklärtheit, mit welcher die erste Szene aus Sicht der Figur geschrieben ist, macht es nur noch schlimmer. „… Heiser flüsterte er noch: »Schatz, verzeih mir … Ich werde dich immer lieben.« Dann riss er die Machete aus dem Holster, holte aus und schlug ihr den Kopf ab. …“ Würde dieser Stil beibehalten werden, wäre diese Geschichte der neue Zombie-Roman schlechthin und würde mit vielen neuen Ideen und einer Menge Potenzial um das Thema der wandelnden Leichen aufwarten. So webt der Autor aber alsbald eine zunehmend unglaubwürdige Vorbereitung zum Auflösen der Vorfälle ein, die den Leser mehr als Zweifeln lassen. Recht schnell ist klar, worauf es am Ende hinausläuft und das Potenzial des Anfangs ist verschenkt. Böse Gedanken, die sich in einem sozialen Netzwerk bündeln und dadurch für „Gerechtigkeit“ sorgen, in dem andere Mitglieder einen tödlichen Virus auf die Welt loslassen. Das alles wird genährt durch Hass. Sobald man anfängt zu hassen, findet einen das Netzwerk von alleine. Wenn diese Erklärung vielleicht anders ausgearbeitet und verwickelt gewesen wäre, hätte der Autor auf eine wirklich sehr subtile Art auf die Gefahren in sozialen Netzwerken hinweisen können. So aber wirkt es eher krampfhaft und einfach nur unglaubwürdig. Zu Beginn befindet man sich ein einem vielversprechenden postapokalyptischen Endzeit-Thriller, und wenn der Autor seine Geschichte auf die beklemmende Stimmung des abgeriegelten Plattenbaus und des toten Berlins beschränkt hätte, wäre es auch ohne Probleme bis zum Ende hin dabei geblieben. Sobald man aber die recht fade und in meinen Augen unglaubwürdigste Erklärung für ein Todesvirus vorgesetzt bekommt, verliert der Roman jeden Schrecken. Das Ende ist vorhersehbar und mir leider auch zu undurchsichtig. Es fehlt die endgültige Auflösung der in der Geschichte verknüpften Fäden, was ich mir nur damit erklären kann, dass der Autor eine Fortsetzung plant. Fazit: Schreibtechnisch kann der Autor sich wirklich mit anderen genretypischen Romanen messen. Das Grauen durch einen Virus kommt in vielen Szenen hervorragend rüber. Obwohl in meinen Augen hier, und da einige Defizite sind, die wahrscheinlich nicht hätten sein müssen, finde ich „Pandämonium“ als Endzeit-Roman ansprechend. Es gibt einige Ansätze über, die sich das Nachdenken lohnt, die inhaltliche Struktur ist stimmig und logisch nachzuvollziehen. Dass die aufklärende Lösung unglaubwürdig ist, ist wirklich schade, tut aber dem neuen Bild der wandelnden Virusschleudern keinen Abbruch. Wer also nichts gegen eine sehr eigene Erklärung in Bezug auf Zombies hat, ist mit diesem Buch bestens bedient. Hat man jedoch höhere Ansprüche an einen postapokalyptischen Zombieroman, sollte man sich das Lesen dieser Geschichte gut überlegen. Liebe Grüße und Vorsicht bei sozialen Netzwerken! Eure Tilly Jones

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  • kein Buch für mich

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    kira35

    kira35

    26. June 2013 um 12:19

    Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbsr zerstören.... Meinung / Fazit: Anhand des Klappentextes dachte ich mir, ja, es könnte ein Buch für mich sein. Ein Thriller mit dem Hintergrund einer Pandemie. Begonnen hat es dann auch gemächlich mit dem Leben von Naomi, die, nach dem Tod ihres Vater, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, aus finanziellen Gründen mit ihrer Mutter in die Plattenbausiedlung nach Berlin-Mitte umzog. Naomi leidet sehr unter dem Tod des Vaters. Sie igelt sich ein in der Wohnung im 22. Stock und beobachtet das tägliche Leben ihrer Nachbarn und führt ein Tagebuch darüber. Als sich die Gewohnheiten der alten Frau Wedekind veränderten, traf mich der erste Schlag. Die Beschreibung, wie Frau Wedekind sich veränderte und ihr daraus resultierendes Verhalten , brachte mich über meine Ekelgrenze. Auch konnte ich das Verhalten der infizierten Menschen, die praktisch zu kannibalischen Zombies mutierten, nicht mehr als Lesevergnügen empfinden. Einzig Naomis Verhalten ließ mich weiterlesen. Sie war, neben einigen wenigen Personen, dass einzig positive an der Geschichte. Vielleicht war ich nicht die richtige Leserin für dieses Buch, andere Leser werden es evtl. anders empfinden.kein

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  • spannend und abwechslungsreich

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    hexe2408

    hexe2408

    19. June 2013 um 20:17

    An jeder Ecke lauern unsichtbare Keime auf uns, von manchen wissen wir, bei anderen ahnen wir, dass sie da sind, aber das was jetzt kommt, damit hat niemand gerechnet! Ein unbekanntes und sehr aggressives Virus breitet sich in Berlin aus. Waren zunächst nur wenige Menschen betroffen, verteilt sich das Virus rasend schnell und Berlin ist nicht die Endstation. Eine globale Ausbreitung der Seuche droht und niemand scheint es aufhalten zu können.   Besonders gut gefallen haben mir die vielen Orts- und Perspektivwechsel. So bekommt der Leser einen sehr umfangreichen Blick auf die Ereignisse, die Personen werden einem näher gebracht, man entdeckt Verbindungen, Verstrickungen und Vertuschungen, die den spielenden Figuren selbst teilweise verborgen bleiben. Die persönlichen Schicksale werden so auch viel deutlicher und es wird eine große Spannung aufgebaut, da man wissen möchte, wie es an den anderen Schauplätzen weitergeht in der Geschichte.   Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch ließ sich sehr flüssig und eben weg lesen. Die Charaktere waren gut dargestellt, man hat einen Einblick in ihr Leben und ihre Gedanken bekommen, ohne dass es zu langatmig wurde. Die bunte Mischung der Charaktere fand ich sehr gelungen, sie haben sich ergänzt, gestritten, bekriegt oder sich lieb gehabt, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Sympathisch war mir besonders die sechszehnjährige Naomie, die einen kühlen Kopf bewahrt hat und zeitweise sogar die Führung der kleinen Überlebensgemeinschaft übernommen hat. Obwohl auch sie Verluste einstecken musste, wollte sie für sich und das Leben der anderen kämpfen und hat damit viel Mut bewiesen.   Der Klappentext von „Pandämonium“ bereitet einen gut auf die Story vor. Es gibt spannende, actionreiche und dann auch wieder ruhigere Passagen, die die Situation in dieser Extremsituation von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Mir hat das Buch gut gefallen.

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  • Mörderische Zombies in Berlin

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    anushka

    anushka

    02. June 2013 um 21:09

    Berlin: Durch den Tod ihres Vaters und der damit verschlechterten finanziellen Situation müssen die 17-jährige Naomi und ihre Mutter in eine günstige Plattenbauwohnung am Alexanderplatz ziehen. Da Naomi so einige Probleme hat, verbringt sie viel Zeit zuhause und damit, ihre Nachbarn zu beobachten. Als sich die alte Frau von nebenan merkwürdig benimmt, will Naomi der Sache auf den Grund gehen und muss dabei zusehen, wie die alte Frau im Streichelgehege bestialisch die Tiere abschlachtet und auch einen Menschen tötet. In diesem Moment beginnt der Albtraum, der bald ganz Berlin im Griff haben wird, denn es handelt sich hierbei um eine Seuche, die rasend schnell um sich greift.   Dieses Buch ist ein ziemliches Splatter-Buch und ganz schön eklig. Bereits auf den ersten Seiten des Prologs werden reihenweise Köpfe abgeschnitten und die Mordlust und ekligen Szenen ziehen sich durch das ganze Buch und machen auch vor Kindern nicht halt. Die Seuche macht die Infizierten zu einer Art mordender Zombies, die es auf die Lebenden abgesehen haben und die plötzlich und überall und vor allem ständig in Gruppen auftauchen. Abgesehen vom Ekelfaktor und den oftmals unnötig blutrünstigen Szenen hatte das Buch für mich aber auch noch andere Schwächen. Der Autor reißt viele Themen an und wirkt umfassend gebildet, an manchen Stellen kommt es mir aber zu lehrbuchhaft vor, vor allem in Bezug auf Psychologie. Auch entwickelt der Autor eine mögliche Erklärung für den Ausbruch der Seuche, bleibt am Ende aber eine Antwort schuldig, denn die Erklärungsmöglichkeiten werden zwar angerissen, aber nicht bis zum Ende verfolgt, sodass unklar bleibt, ob es sich um einen natürlichen Erreger, eine biologische Waffe oder etwas Mystisches/Übernatürliches handelt. Zudem findet die Handlung in Berlin innerhalb einer relativ kurzen Zeit statt. Ich würde erwarten, dass man als 17-jähriges Mädchen durch die geschilderten Szenen doch ziemlich traumatisiert sein dürfte (wenn schon der Tod des Vaters, zu dem kein enger Kontakt bestand, das auslöst). Statt dessen ist die Siebzehnjährige inmitten von Erwachsenen immer wieder die treibende Kraft. Eine weitere Ungereimtheit ist, dass sich die Seuche rasend schnell ausbreitet und diese kleine Gruppe von Menschen ständig mit Infizierten konfrontiert wird, die  jede Menge Körperflüssigkeiten (vor allem Blut) verlieren, sich aber dabei (fast) nie anstecken.   Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass das Buch durchaus einen Sog entwickelt und ich es innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Trotzdem kann ich es nicht besser als mittelmäßig bewerten, denn mir hat eine "intelligente" Auflösung gefehlt und mir lag der Fokus zu sehr auf den Splatter-Szenen. Schade um das verschenkte Potenzial, denn mit  Berlin als Setting wirkte das Ganze zunächst sehr vielversprechend.

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  • Alexander Odin, Pandämonium - Dystopie aus dem Ghetto

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    Frau_Lichterloh

    Frau_Lichterloh

    31. May 2013 um 14:01

    Die Pest kommt aus dem Plattenbau, oder so. Klar, dass die Endzeit dort beginnen muss, wo ohnehin schon alles zu spät ist und genau hier ist die Keimzelle einer Seuche, die Menschen in eine Art Zombies verwandelt. Ausgelöst wird die Krankheit durch ein Social Network namens I Share Evil, in dem Menschen ihren Hass miteinander teilen. An sich eine interessante Idee, die Umsetzung hat mir allerdings gar nicht gefallen. Zwar lässt sich Alexander Odins erster Roman für Erwachsene schnell lesen, doch der vielerorts unbeholfene hölzerne Satzbau schmälert das Lesevergnügen. Die vielen bluttriefenden Szenarien und die vulgäre Sprache sollen vermutlich die Endzeitstimmung vermitteln, doch diese übertriebene Anhäufung und die allesamt unsympathischen überzeichneten Figuren sind für mich zu viel des Guten bzw. Bösen. Dazu kommen noch einige Ungereimtheiten wie z.B. wo eigentlich der ganze Strom für die Handys herkommt, auf denen alle rumspielen, wo doch schon fast die ganze Stadt tot oder krank ist oder auch wie ein Junge, der eben noch einen Pfeil im Beine hatte problemlos über hohe Mauern klettern und stundenlang herumlaufen kann - um nur Einiges zu nennen. Das sind zwar vielleicht für manche Kleinigkeiten, aber ich finde das ein wenig ärgerlich. Genau wie das zuckersüße Ende, zu dem ich aber nichts weiter verraten möchte. Um nicht nur zu mosern: Ich kann mir gut vorstellen, dass ältere Jugendliche/Jungs - wie zum Beispiel unser 18-Jähriger - die Geschichte toll finden und die Idee mit I Share Evil verdient auch ein kleines Lob. Aber im Großen und Ganzen nicht meins.

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  • Nicht ganz überzeugend!

    Pandämonium - Die letzte Gefahr
    merlin78

    merlin78

    17. May 2013 um 08:13

    Erst vor einem Jahr hat Naomi ihren Vater verloren und nun muss sie mit ihrer Mutter in einen Berliner Plattenbau ziehen, da sie sich die Miete für die alte Wohnung nicht mehr leisten können. Aus dem 22. Stockwerk beobachtet Naomi ihre Nachbarn mit einem Fernglas und macht sich Notizen in ihrem Tagebuch. Zu jeder Person schreibt sie Berichte und hält alles fest. Als sie mit ansieht, wie ihre Nachbarin sich stark verändert, nimmt Naomi die Spur auf und geht den Anzeichen auf den Grund. Was steckt wirklich dahinter? Das Cover ist ein wahrer Blickfang, das Neugierde weckt und Spannung verbreitet. Doch wenn der Leser hinter die Worte des Debütautors schaut, fällt es nicht immer leicht, der Geschichte und Handlung zu folgen. Trotz eines sehr guten Starts der Erzählung schafft er es leider nicht, die Dramatik zu halten. Erst in der zweiten Hälfte des Buches wird es wieder ein wenig packender, doch bis dahin heißt es durchhalten. Naomi selbst kann leider auch nicht ganz überzeugen. Wenn sie auch liebevoll dargestellt wird, so schafft sie es nicht den Leser in ihren Bann zu ziehen und bleibt ein wenig farblos. Ihre Wechsel zwischen Gegenwart und den Erinnerungen einer vergangenen Zeit werden spielerisch mit eingebaut und geben einen zusätzlichen Überblick über ihre Beweggründe und Motive. Jedoch vermittelt der Roman durch den jungen Charakter teilweise den Eindruck eines Jugendromans und weniger eines Endzeit-Thrillers. Die Idee hinter der Geschichte ist vielversprechend. Berlin steht vor der größten Katastrophe der Menschheit. Ein Virus breitet sich aus und befällt die Menschen. Morde und Verwüstung nehmen den Alltag ein und ein normales Leben scheint nicht mehr möglich. Denn die Seuche breitet sich schnell aus. Fazit: Ein Buch, das mich leider nicht erreicht hat. Sicherlich bietet es eine interessante Story, durch die Ausbreitung einer Pandemie, doch es überzeugt nicht ganz. Die Protagonisten bleiben oberflächlich und bieten wenig Tiefe. Alles ist blutig und böse, eine Hoffnung gibt es kaum. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, sollte selbst einen Blick auf die Katastrophe über die Hauptstadt werfen. Von mir gibt es schwache 3 von 5 Sternen. 

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