Alexander Osang

 4 Sterne bei 101 Bewertungen
Autor von Lennon ist tot, die nachrichten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Osang

Alexander Osang wurde im April 1962 in Ost-Berlin geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker und begann anschließend, Umwelttechnik zu studieren. Dies gab er jedoch bald wieder zugunsten eines Volontariats auf und entschied sich hinterher für ein Journalistik-Studium in Leipzig. Später war er zunächst bei der Berliner Zeitung, dann für den Spiegel in New York tätig. Sein erstes Buch "Die Nachrichten" wurde im Jahr 2000 veröffentlicht und wenig später unter dem gleichnamigen Titel verfilmt.

Neue Bücher

Die Leben der Elena Silber

 (1)
Erscheint am 14.08.2019 als Hardcover bei S. FISCHER.

Die Leben der Elena Silber

Erscheint am 11.09.2019 als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg.

Die Leben der Elena Silber

Erscheint am 13.09.2019 als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg.

Alle Bücher von Alexander Osang

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Cover des Buches Lennon ist tot (ISBN:9783596157976)

Lennon ist tot

 (26)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches die nachrichten (ISBN:9783596152568)

die nachrichten

 (19)
Erschienen am 01.02.2002
Cover des Buches Königstorkinder (ISBN:9783596185467)

Königstorkinder

 (9)
Erschienen am 23.08.2012
Cover des Buches Berlin - New York (ISBN:9783596171026)

Berlin - New York

 (6)
Erschienen am 01.05.2006
Cover des Buches Comeback (ISBN:9783596032471)

Comeback

 (5)
Erschienen am 25.08.2016
Cover des Buches Neunundachtzig (ISBN:9783596159789)

Neunundachtzig

 (5)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Lunkebergs Fest (ISBN:9783596160884)

Lunkebergs Fest

 (5)
Erschienen am 01.05.2005

Neue Rezensionen zu Alexander Osang

Neu
S

Rezension zu "Die Leben der Elena Silber" von Alexander Osang

Fesselnd!
SabinaFKvor 16 Stunden

          
Fesselnde Geschichte, ich konnte nicht aufhören zu lesen.

Jelena muss als kleines Mädchen mit ihrer Familie fliehen, als ihr Vater, ein Revolutionär, getötet wird. Ihre Reise führt sie an viele Orte und immer ein Stückchen der Freiheit näher, die sie sucht. Sie heiratet Robert Silber von dem sie sehr beeindruckt ist und geht mit ihm nach Deutschland, wo sie den zweiten Weltkrieg durchleben. Robert verschwindet und Jelena steht alleine mit vier Töchtern da...

Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. 
Es enthält Kapitel aus der Gegenwart, in der ihr Enkel versucht die Familiengeschichte zu rekonstruieren und aus Teilen aus der Vergangenheit von Jelenas Leben. 

Inhaltlich ist die Geschichte manchmal sehr traurig, aber trotzdem nicht zu schwermütig.  Es finden sich keine typischen, vorhersehbare Ereignisse und ich war über die Wendungen recht erstaunt, das hat mir sehr gut gefallen. 
Ich habe schnell in das Geschehen hineingefunden und die vielen Charaktere gleich verinnerlicht.
Der Schreibstil ist klar und flüssig zu lesen. 

Das Cover gefällt mir überhaupt nicjht, die Farben sind gut, aber die sich wiederholenden Bilder wirken auf mich sehr altbacken. Ich würde es aufgrund des Covers nicht kaufen, wahrscheinlich würde ich es nicht einmal in die Hand nehmen. 

Ansonsten ein gelungenes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der auch geschichtliches gern lesen mag.
        

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Rezension zu "Winterschwimmer" von Alexander Osang

Resümee ziehen, Neuanfang wagen, oder nicht?
Antekvor 2 Jahren

Winterschwimmer ist eine Sammlung von vierzehn Weihnachtsgeschichten, die der Autor Alexander Osang zum großen Teil bereits in der BERLINER ZEITUNG veröffentlicht hat.

Als Leser bekommt man hier keine Weihnachtsgeschichten, die von einem tollen, besinnlichen Fest, dem Festtagsbraten oder schönen Familientreffen berichten. Wenn von Geschenken die Rede ist, dann eher von den falschen. Alexander Osang stellt in jeder seiner Geschichten einen Menschen in den Mittelpunkt, den man inmitten unserer Gesellschaft finden könnte. Er blickt mit ihm auf sein Leben und gräbt aus, mit was man eigentlich unzufrieden ist. Themen wie Erfolgsdruck, Frust und Zukunftsängste im Beruf, Gier, übermäßiger Aufstiegswille oder zufrieden mit dem was man hat, auch ein Nebeneinanderher-Leben in der Beziehung, bzw. Trennung, werden hier aufs Tapet gebracht und damit der Leser angeregt, vielleicht auch einmal selbst zu reflektieren und in seinem Leben aufzuräumen, wenn Bedarf herrscht.

Gemeinsam haben die Protagonisten, dass sie die besten Jahre bereits hinter sich haben, sollten sie je welche gehabt haben und deshalb mehr oder weniger unzufrieden sind. Nichtsdestotrotz könnten sie unterschiedlicher nicht sein, ein Unternehmensleiter, eine Schauspielerin, eine Bankangestellte, ein Radiomoderator, ein Altenpfleger, ein Bestatter, ein Makler oder ein Swimmingpool Vertreter. Auch die Vielfalt der Handlungsorte steht dem nicht nach, Weihnachten und Heilig Abend im Flieger, im steckengebliebenen Lift, nackt vor verschlossener Haustür, bei der Arbeit im Altenheim oder Radiosender, oder auch bei den Schwiegereltern in Florida bei den drei deutschen Eichen. Der Autor sorgt hier gelungen für Abwechslung.

Die Geschichten spielen in Berlin und Brandenburg was deutlich zu merken ist. Erinnerungen an die DDR-Zeit, trübe Zukunftsaussichten, der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, ein Blick auf den Gendarmenmarkt oder Fernsehturm und auch ab und an ein bisschen Dialekt, „Ick kann doch nüscht dafür, diste heute ranmusst.“, schaffen gelungenes Regionalkolorit.

Der Sprachstil des Autors liest sich locker, leicht. Gut gefallen haben mir vor allem spitze Bemerkungen wie „Ein Mann, der aussah, als habe Ikea ihn sich ausgedacht. Igmar, der Mann, der nach anderthalb Jahren auseinander fällt.“  oder auch ausgefallene Beschreibungen wie das „Verdeck öffnetet sich in ihrem Rücken wie eine fleischfressende Pflanze und bedeckte sie.“

Ich konnte nicht mit allen Geschichten gleich viel anfangen und musste mich anfangs auch erst auf die etwas andere Art von Weihnachtsgeschichten einstellen. Die überwiegende Mehrheit hat mich gelungen unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Ich hatte auch richtige Highlights, wie z.B. „Die Schneekönigin“, eine Art moderne Herbergssuche, dich mich zum Schmunzeln brachte, aber auch sehr berührte. Ebenfalls richtig getroffen hat mich u.a. auch „Tod eines Fernreisenden“, bei dem ein Sohn an Heilig Abend nach Thailand fliegen soll um seinen tödlich verunglückten Vater zu identifizieren und bei all der Tragik aber zum Glück auch positive Erkenntnisse gewinnen kann.

Sicher eine Empfehlung für alle, die einmal Weihnachtsgeschichten einer etwas anderen Art lesen wollen.

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Rezension zu "Comeback" von Alexander Osang

Steine
walli007vor 3 Jahren

Die Steine waren eine Rockband in der ehemaligen DDR, natürlich als sie noch nicht ehemalig war. In den 80ern hatten sie einige Hits. Allerdings wurden sie von der Wende überrollt und dann nicht mehr gebraucht. Die Band war auch innerlich zerrissen, Streitereien, Unstimmigkeiten, Machtspiele. Die ganzen Querelen führen schließlich zur Trennung. So wie sie miteinander nicht können, so können sie auch nicht ohne einander. Im Jahr 1994 stirbt ihr Manager Conny bei einem Autounfall und möglicherweise könnte dies als der Anfang verschiedener Wiedervereinigungen der Band und etlicher Revivaltourneen sein. 


Über dreißig Jahre kann man unterschiedliche Episoden aus dem Leben der Bandmitglieder oder einiger nahestehenden Personen verfolgen. Man empfindet die Momente, in denen die Band funktioniert, man fühlt ihren Zauber, man erinnert sich an die Musik, die für einen selbst funktionierte. Gerne denkt man an die eigne Jugend zurück, an die Geschichte der Maueröffnung, mit der nie zu rechnen war, auf die man nicht zu hoffen wagte und die doch schließlich möglich wurde. Vielleicht hat man einige Botschafter des Ostens auf der Bühne gesehen, sie und ihre Musik gefeiert. Als Jugendlicher hat man es genommen wie es war und sich keine großen Gedanken um das Leben der Musiker gemacht.


Und hier nun schließt der Roman eine Lücke. Auf sympathische Weise lässt er einen Blick hinter die Kulissen zu. Er dokumentiert die Versuche der Band sich selbst treu zu bleiben, die Streitereien untereinander, die wechselnden Beziehungen. Man ist gezwungen die rosa Brille abzusetzen, um ein realistisches und stimmiges Bild zu erkennen. Zwar scheitern die Musiker, jeder auf seine Weise. Man könnte den Eindruck gewinnen, sie seien ohneeinander besser dran. Und doch ist dieses Buch eine manchmal heitere, meist melancholische Reise in die Vergangenheit, die man gerne unternimmt.

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Zusätzliche Informationen

Alexander Osang wurde am 30. April 1962 in Ost-Berlin (Deutschland) geboren.

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