Alexander Osang Lennon ist tot

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Inhaltsangabe zu „Lennon ist tot“ von Alexander Osang

Eigentlich ist Robert Fischer aus Berlin-Friedrichshagen nach New York gekommen, um zu studieren. Nun aber sitzt er in einem Keller im winterlichen Manhattan und sichtet im Auftrag einer Detektei stundenlang Videobänder. Als ihm dabei ein Mann auffällt, folgt er ihm auf eine Fähre, die ihn auf eine kleine Insel im Atlantik bringt. Dort gerät er in ein altes Holzhaus, in dem einmal John Lennon gewohnt haben soll. Robert Fischer schläft in Lennons Bett und hört Lennons Lieder, er erfährt die Geschichten der Inselbewohner und findet auf dem Dachboden stapelweise Zeitungen mit Berichten über Lennons Ermordung. Irgendwann glaubt er, dass ihm der tote Musiker verschlüsselte Botschaften schickt. Robert Fischer folgt den Signalen zurück nach New York, wo inzwischen auch sein Vater eingetroffen ist, um nach seinem verschwundenen Sohn zu suchen. Sie sind jetzt in derselben Stadt, aber noch immer in verschiedenen Welten.

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  • Rezension zu "Lennon ist tot" von Alexander Osang

    Lennon ist tot

    Beagle

    10. February 2013 um 20:23

    Eigentlich wollte Robert in New York ein Jahr lang studieren, aber dieses Vorhaben brach er bereits nach wenigen Wochen ab, ohne es irgendjemandem mitzuteilen. Statt dessen arbeitet er für eine Agentur, die illegale Untermieter in den teils jahrzehntelang vermieteten Häusern aufspüren soll. Dabei beobachtet er einen kleinen Mann mit Baseball-Cap, der in den nächsten Wochen noch eine große Rolle in seinem leben spielen sollte. Doch zuvor vergnügt er sich auf Partys, raucht ab und an einen Joint und wohnt bei einer ganz normalen Familie in Brooklyn, in deren Tochter Rose er sich verliebt hat. Doch die beiden kommen nur schwerlich ins Gespräch. Als er eines Morgens eine junge Punkerin mit auf sein Zimmer bei den Millers nimmt und sie dort zurücklässt, beginnt eine Odyssee, die zwar nicht lange dauern wird, aber sein Leben verändern wird. Durch Zufall begegnet er dem kleinen Mann wieder und folgt ihm quer durch New York bis nach Fire Island, einer Insel vor der Küste der Stadt. Dort dreht sich dieser abrupt um und Robert erzählt ihm die Geschichte, die ihn hinter ihm her, hierher geführt hat. Als er fertig ist, merkt er, dass der Mann ihn nicht versteht und in seiner Verzweiflung fragt ihn Robert, ob er Deutsch spreche. Hans ist, wie sich herausstellt, vor 15 Jahren ebenfalls aus Berlin nach New York gekommen und hat sich mit einigen Gelegenheitsarbeiten über Wasser gehalten – was an seiner Unkenntnis der englischen Sprache liegt – bevor er in dem kleinen Ort Point O´Woods auf Fire Island gestrandet ist, wo er sich um die Ferienhäuser eines gewissen Sam kümmert. Robert bleibt bei Hans in der 148 Häuser zählenden Gemeinde, deren kleiner Teil an der südlichen Spitze aus zwei Holzhäusern besteht, in denen sich mehrere Berühmtheiten schon einquartiert hatten – John Lennon, Greta Garbo und Frank O´Harra zählen zu den berühmtesten. Doch einzig Lennon scheint auf die Einwohner der Insel Einfluss gehabt zu haben - vor allem auf die Mutter von Lucy, einer jungen Frau, die Robert kennenlernt, eine Nacht mit ihr verbringt und die ihn danach nicht mehr sehen möchte. Und so beginnt Robert, obwohl er kein Stück von John Lennon kennt, sich näher mit dem Künstler und seinem Leben auf Fire Island zu beschäftigen. Auf dem Dachboden findet er unzählige Kartons mit Zeitungen, die sich mit dem Tod des Beatles-Musikers beschäftigen. Alexander Osang hat mit seinem Buch „Lennon ist tot“ nicht nur eine Geschichte über einen jungen Einzelgänger in New York geschrieben, sondern es gibt auch einen kurzen und vor allem interessant gehaltenen Einblick in das Leben von Yoko Ono und John Lennon, auf deren Spuren sich Robert schon bald begibt. Ein Roman, der zwar nicht tiefgreifend ist, dennoch unterhaltsam und informativ. Ein wenig hat Paul Auster wohl auch Einfluss auf Osangs Buch gehabt, denn wer dessen Werk kennt, wird immer wieder Paralellen finden.

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  • Rezension zu "Lennon ist tot" von Alexander Osang

    Lennon ist tot

    Senfkorn

    26. July 2011 um 17:26

    Robert Fischer aus Berlin verbringt ein Jahr in den USA, besser gesagt in New York. Der Sohn eines Arztes und einer Lehrerin will eigentlich am College ein paar Kurse belegen, wirft dass alles aber nach kurzer Zeit hin weil er sich nichtmehr konzentrieren kann. Er nimmt einen Job in einer kleinen Detektei an und beobachtet fortwährend Videos von Hauseingängen. New York ist nicht dass was Robert sich vorgestellt hat, die Familie in der er lebt nervt ihn, in der Stadt fühlt er sich wie ein Tourist und so wirklich Anteil am gesellschaftlichen Leben hat er auch nicht. Die Erwartungen die andere in dass,in sein Leben in New York haben, werden nicht erfüllt und dass belastet ihn. Er wirft seinen Job, verlässt nach einer durchzechten Nacht sein Zimmer und verschwindet, lässt sich treiben und trifft Hans. Auf Fire Island lebt er, trifft verschiedene Menschen und man hat den Eindruck dass Robert jetzt erst erkennt wofür seine Reise gut ist, wo er hin will und wo eben auch nicht. Auf Fire Island begegnet er auch irgenwie John Lennon, bzw. den Mythos Lennon. Dieser hat hier ein paar Tage vor seinem Tod verbracht und der Besitzer des Hauses, welches er und Hans in Schuss halten, war ein Freund von Yoko und John. Von der ersten Nacht die Robert in 'Johns Bett' verbringt fängt Robert an, sich für das Leben und den Tod Lennons zu interessieren. 'Lennon ist Tod' hat mir super gefallen, die Geschichte ist interessant erdacht und fesselnd. Kann ich ruhigen gewissens empfehlen!

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  • Rezension zu "Lennon ist tot" von Alexander Osang

    Lennon ist tot

    antirauschen

    23. March 2009 um 14:40

    Der Protagonist duscht relativ oft. Eben ein reinlicher, junger Typ, der allerdings merkwürdige Entscheidungen trifft. Aber verdammt, es spielt in New York, der zweitbesten Stadt der Welt (nach Hannover).

  • Rezension zu "Lennon ist tot" von Alexander Osang

    Lennon ist tot

    shane

    17. May 2007 um 00:07

    Wie wichtig Musik im Leben ist, welche Rolle sie in unserem Unterbewußten spielt, davon erzählt "Lennon ist tot". Aber auch davon, wie wichtig es ist, mit wenigen Dingen glücklich zu sein. Oder wie Sam aus dem Roman "mit Stil weiterzuleben, wenn das Geld alle ist". Robert Fischer ist 21, kommt zum Studium aus Berlin nach New York. Schon bald bricht er dieses jedoch ab und lässt sich so dahin treiben. Dabei lernt er ziemlich außergewöhnliche Leute kennen. Und genau davon lebt dieser Roman: von seinen Figuren, die absolut authentisch wirken. Die Geschichte ist mit großer Leichtigkeit erzählt und durchwoben von Erinnerungen an John Lennon und Yoko Ono sowie Salingers "Fänger im Roggen".

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