Alexander Pechmann

 3.7 Sterne bei 40 Bewertungen

Lebenslauf von Alexander Pechmann

geboren 1968, Autor, Herausgeber und Übersetzer, u.a. Mark Twain, Mary Shelley, Henry David Thoreau.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Pechmann

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Cover des Buches Die Bibliothek der verlorenen Bücher (ISBN: 9783841210005)

Die Bibliothek der verlorenen Bücher

 (21)
Erschienen am 28.04.2015
Cover des Buches Das Haus des Bücherdiebs (ISBN: 9783351033170)

Das Haus des Bücherdiebs

 (8)
Erschienen am 01.10.2010
Cover des Buches Die Nebelkrähe (ISBN: 9783958295834)

Die Nebelkrähe

 (6)
Erschienen am 25.02.2019
Cover des Buches Sieben Lichter (ISBN: 9783958293700)

Sieben Lichter

 (3)
Erschienen am 07.03.2018
Cover des Buches Das Buch der fatalen Affären (ISBN: 9783746624259)

Das Buch der fatalen Affären

 (0)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Die zehnte Muse (ISBN: 9783958297159)

Die zehnte Muse

 (0)
Erschienen am 17.03.2020

Neue Rezensionen zu Alexander Pechmann

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Rezension zu "Die Nebelkrähe" von Alexander Pechmann

Oscar Wilde lässt grüßen
Buecherschmausvor einem Jahr

London, 1923. Der Große Krieg ist mehr als vier Jahre vorbei, aber die Gräuel sind noch lange nicht vergessen. Auch Peter Vane, ein junger Wissenschaftler, ist tief traumatisiert. Besonders den Verlust seines Kameraden Finley hat er nicht verwunden. Dieser gilt seit einer Verletzung an der Front als vermisst und gab ihm kurz vor seinem Verschwinden eine kleine Daguerrographie, die ein Mädchen darstellt und die Peter zu einer Art Talisman geworden ist.
Seit einiger Zeit hört der junge Mann Stimmen. Eine raunt ihm immer wieder ins Ohr: „Lily, Lily.“ Peter kennt niemanden dieses Namens, glaubt aber an eine Verbindung zu Finley und dem Bild. Ein Kommilitone, Frank Bunyan, rät ihm zu einem Besuch der London Spiritualist Alliance, wo man Séancen abhält. Besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende boomte diese Form der Geisterbeschwörung und tatsächlich beruht auch Alexander Pechmanns Romangeschehen auf realen historischen Vorbildern. Nicht nur die Alliance gab es, sondern auch das Medium, an das sich Peter Vane wendet, die Irin Hester Dowden, ist eine historische Figur. Zunächst sehr zögerlich und skeptisch beschließt Peter, sich einer solchen Séance anzuschließen, um Kontakt mit der jenseitigen Welt aufzunehmen und so vielleicht etwas über das Mädchen auf der Daguerrographie und das Schicksal seines Kriegskameraden herauszufinden.
Tatsächlich scheint Peter zugänglich für Botschaften aus der Geisterwelt zu sein, nur der, der ihm Botschaften mittels des Ouija-Boards schickt, ist nicht sein alter Freund, sondern – Oscar Wilde. Peter hält daran fest, eine rationale Erklärung für die Vorgänge zu finden, die alle auf merkwürdige Weise zusammenhängen. Doch Klarheit lässt sich nicht endgültig finden.
Nach Aufzeichnungen der historischen Hester Dowden, die in ihren Protokollen sowohl Botschaften von Wilde als auch die Anwesenheit eines „Mr.V“ erwähnt, strickt Alexander Pechmann eine erstaunliche, abenteuerliche Geschichte. Bestens recherchiert und atmosphärisch perfekt inszeniert, dazu spannend erzählt, fesselt der kurze Roman auch dem Spirituellen und Übernatürlichen völlig ablehnend gegenüberstehende Leser*innen. Dichte, berührende Passagen aus dem Kriegsgeschehen, Referenzen an den klassischen Detektivroman, ein düster-geheimnisvolles London-Porträt, ein wenig Oscar Wilde und die Kunstszene der damaligen Zeit – die Nebelkrähe hat noch viel mehr zu bieten als eine Geister- und Gruselgeschichte. Dem Wiener Autor Alexander Pechmann, der u.a. auch Werke von Herman Melville und Mary Shelley übersetzt und herausgibt, ist ein wirklich origineller Roman gelungen.

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Rezension zu "Das Haus des Bücherdiebs" von Alexander Pechmann

Skuril, aber trotzdem kurzweilig und interessant
leserinvor 4 Jahren

"Im Haus des Bücherdiebs" bringt der Buchautor die Bücherleidenschaft auf den Punkt. In den 26 Kapiteln liest man von Bücherdieben, der Sammelwut, einer Bücherapotheke, von vielen überfüllten Zimmern mit antiquarischen Büchern, Manuskripten.
Teils humorvoll, oft extrem skuril liest man sich durch diese erstaunliche Lektüre.

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W

Rezension zu "Das Haus des Bücherdiebs" von Alexander Pechmann

Rezension zu "Das Haus des Bücherdiebs" von Alexander Pechmann
WinfriedStanzickvor 9 Jahren

In 26 Kapiteln mit genauso so viel kleinen Geschichten erzählt Alexander Pechmann, der sich durch viele sehr gelungene Übersetzungen in der Welt der Bücher schon längst einen Namen gemacht hat, von der großen Passion derer, die Bücher lieben und ihnen schon lange verfallen sind. Menschen, die niemals ein E-Book lesen würden, weil sie das Buch das sie lesen, in der Hand halten, riechen, begreifen müssen.

Menschen, für die Bücher mehr sind als nur eine Lektüre und ein Freizeitvergnügen, sondern eine Leidenschaft mit durchaus erotischen Komponenten.

Im „Haus des Bücherdiebs“ hat er sie in bewegenden und spannenden, teilweise auch hintersinnigen Geschichten alle versammelt, jene Büchersammler und Büchernarren, berühmte und weniger berühmte. Antike Büchernarren werden porträtiert wie zum Beispiel Sokrates, die meisten von ihnen kommen allerdings aus weit späteren Zeiten.

Schöne und heitere Geschichten sind das, kurz und schnell zu lesen – ein Genuss für jeden Bücherliebhaber.

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