Alexander Prinz

 3,3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor*in von Oststolz, »Du kannst sie nicht alle töten« und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Alexander Prinz wurde 1994 in Sachsen-Anhalt geboren und wuchs im beschaulichen Nemsdorf-Göhrendorf auf, einem der letzten Funklöcher der Republik. Von dort aus entwickelte sich Der Dunkle Parabelritter erst zum erfolgreichsten Content Creator der deutschen Metalszene und bald zu einem der bekanntesten Politikkommunikatoren des Landes. In seinen Videos hilft er seiner Community, politische und gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen, und arbeitet Hintergründe und Zusammenhänge heraus. Mittlerweile produziert er auch für das öffentlich-rechtliche Content-Netzwerk Funk. Alexander Prinz lebt in Halle an der Saale.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Prinz

Cover des Buches Oststolz (ISBN: 9783426565629)

Oststolz

(8)
Erschienen am 01.09.2025
Cover des Buches »Du kannst sie nicht alle töten« (ISBN: 9783742316271)

»Du kannst sie nicht alle töten«

(8)
Erschienen am 23.03.2021
Cover des Buches Rennfahrertraining (ISBN: 9783966642811)

Rennfahrertraining

(0)
Erschienen am 11.12.2020
Cover des Buches »Du kannst sie nicht alle töten« (ISBN: 9783745316858)

»Du kannst sie nicht alle töten«

(0)
Erschienen am 01.07.2021

Neue Rezensionen zu Alexander Prinz

Cover des Buches Oststolz (ISBN: 9783426565629)
Henri3tt3s avatar

Rezension zu "Oststolz" von Alexander Prinz

Henri3tt3
Sehr klug und sehr persönlich

Viel zu oft wird über die Menschen im Osten Deutschlands geredet, aber viel zu selten wird ihnen zugehört. Ich wusste schon durch Johannes Nichelmanns Buch "Nachwendekinder", dass es nicht die eine Ost-Biografie gibt, sondern jede Familie ihre eigene Geschichte hat. Dennoch eint viele Menschen in den "neuen Bundesländern", dass sie in Armut aufgewachsen sind, sozial benachteiligt, ohne Rücklagen und ohne Kontakte zu Menschen mit Vermögen. Im Osten werden keine Reichtümer vererbt. Viele Firmen im Osten gehören Leuten aus dem Westen. Auch viele Wohnungen und Häuser im Osten gehören Vermietern aus dem Westen. Dazu kommen Abwertungen wegen des Dialekts, der Herkunft und des schlechten Bildungsniveaus. Wer sich dermaßen benachteiligt fühlt, schlägt irgendwann um sich, egal welche Folgen das für ihn selbst hat. Und der Blick auf die sozialen Brennpunkte im Westen zeigt, dass es weder an der Geografie noch an der DDR-Vergangenheit liegt, sondern an Armut, schlechter Infrastruktur und Hoffnungslosigkeit. Und diese Faktoren wachsen überall in Deutschland, weil die Schere zwischen Arm und Reich immer stärker wird. Der Osten ist quasi das Trendbarometer für den Westen.

Ich habe bewusst die Hörbuchfassung gehört, weil auch ich Vorurteile gegenüber ostdeutschen Dialekten habe, die ich abbauen will. Ich kannte Alexander Prinz vorher nicht. Anfangs hat mich sein Dialekt tatsächlich genervt, aber ich habe einfach weiter gehört und am Ende habe ich ihn zwar noch wahrgenommen, aber nicht mehr als störend empfunden. Dieses kluge Buch ist sehr gut geschrieben, die persönlichen Geschichten sind sehr berührend und der Autor transportiert dabei mit seiner Stimme genau die Richtige Dosis Emotionen.

Ich wünsche diesem (Hör-)Buch viele Leser'innen/Höhrer'innen aus allen Bundesländern, Jung und Alt, Arm und Reich. 

Cover des Buches Oststolz (ISBN: 9783426565629)
R

Rezension zu "Oststolz" von Alexander Prinz

ReviewedByAlex
Im Osten nichts neues?

Ostdeutschland als verlorenen Fall zu bezeichnen, ist fast schon eine Plattitüde. Man hat sich mit den zahlreichen Problemen dort abgefunden. Aber ist wirklich alle Hoffnung verloren? Und was ist nötig, um dem Osten eine neue Perspektive aufzuzeigen? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Autor und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch sein Aufwachsen im Osten. Dabei streut er immer wieder zum Thema passende statistische Fakten, Umfrageergebnisse und Pressestimmen ein, um seine persönlichen Erzählungen mit einer fundierten Basis zu unterfüttern. Und das gelingt zum allergrößten Teil. So lernt man die Person hinter dem Influencer näher kennen und erhält persönliche, manchmal erschütternde Einblicke in die Lebensrealität vieler junger Menschen in Ostdeutschland. Alles garniert mit einer angenehmen und nie unangemessenen Prise Humor.

Der einzige Kritikpunkt, der mir etwas sauer aufgestoßen ist, war das Unter-den-Teppich-Kehren und Verharmlosen vieler realer, aber eben politisch eher weniger korrekter Tatsachen. Migration wird im Buch als ausschließlich positiv dargestellt. Die Schattenseiten finden keine Erwähnung. Auch die oft einseitige Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu bestimmten Themen wird nur am Rande erwähnt. Dass sich der Youtube-Kanal von Alexander Prinz mittlerweile im ÖRR finanzierten Funk-Netzwerk befindet, sorgt damit für einen leicht bitteren Beigeschmack.

Als langjähriger, gleichnamiger (und fast gleichaltriger) Zuschauer des „dunklen Parabelritters“ auf YouTube war ich aber trotzdem bestens unterhalten und nehme auch einiges aus dem Buch für mich mit.

Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar.

Cover des Buches »Du kannst sie nicht alle töten« (ISBN: 9783742316271)
nicigirl85s avatar

Rezension zu "»Du kannst sie nicht alle töten«" von Alexander Prinz

nicigirl85
Der Hass, der in ihm brodelt...

Der krawallige Titel hat mich neugierig gemacht und so begann ich unvoreingenommen zu lesen, denn der Autor ist mir gänzlich unbekannt.

Dieser vermeintliche Ratgeber ist wie zu erwarten war keiner, aber richtig lustig oder tolle Satire ist er leider auch nicht.

Das geschriebene Wort von Alexander Prinz fühlt sich auf 224 Seiten wie Hasskommentare bei Social Media an. Alles ist zu derb, zu übertrieben und zu überspitzt.

Bereits nach den ersten 50 Seiten wollte ich schon abbrechen, aber da dies meine letzte Urlaubslektüre war, dachte ich wir geben dem Ganzen mal eine Chance und warten ab, was sich aber leider nicht gelohnt hat.

Die Dinge, über die Herr Prinz nachdenkt sind durchaus berechtigt und hätten Potential zu unterhalten, hier ging dies jedoch gänzlich nach hinten los. Generation Y benimmt sich dann zum Glück doch arg anders als das Geschilderte vermitteln will.

Zudem hatte ich stark das Gefühl, dass dieses Buch zur Selbstbeweihräucherung des Autors dient, da jede angerissene Thematik unterbrochen wird durch Kommentare zur eigenen Person.

Die Art den Leser direkt anzusprechen fand ich eigentlich ganz cool, leider fühlte sich die Ansprache wie anschreien an, aber mit reichlich Wind und Thermik.

Fazit: Mein Geschmack wurde nicht getroffen, weshalb ich keine Leseempfehlung aussprechen kann. Vielleicht was für Hardcore- Fans oder Menschen, die sich gern beleidigen lassen.

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