Alexander Puschkin

 4.3 Sterne bei 122 Bewertungen
Autor von Pique Dame, Sämtliche Erzählungen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Puschkin

Alexander Puschkin wurde im Juni 1799 in Moskau geboren. Zeit seines Lebens verfasste er zahlreiche Gedichte, Dramen und Erzählungen und gilt heute als russischer Nationaldichter. Zudem haben seine literarischen Werke die moderne russische Literatur stark beeinflusst und geprägt. Alexander Puschkin starb am 10.02.1837 in St. Petersburg.

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Alexander Puschkin - Die besten Geschichten

Erscheint am 31.01.2019 als Taschenbuch bei Anaconda Verlag.

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Pique Dame

Pique Dame

 (13)
Erschienen am 01.01.1986
Sämtliche Erzählungen

Sämtliche Erzählungen

 (9)
Erschienen am 01.11.1997
Gedichte

Gedichte

 (7)
Erschienen am 01.05.1998
Der Postmeister

Der Postmeister

 (7)
Erschienen am 01.01.1997
Das Märchen vom Zaren Saltan

Das Märchen vom Zaren Saltan

 (6)
Erschienen am 01.01.2001
Die Hauptmannstochter

Die Hauptmannstochter

 (5)
Erschienen am 14.07.2014
Pique Dame

Pique Dame

 (4)
Erschienen am 01.07.2007

Neue Rezensionen zu Alexander Puschkin

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pardens avatar

Rezension zu "Der Schneesturm" von Alexander Puschkin

Wo die Liebe hinfällt...
pardenvor einem Jahr

WO DIE LIEBE HINFÄLLT...

Ein junges Mädchen beschließt gegen den Willen ihrer Eltern einen armen Fähnrich zu heiraten. Doch als der Abend zur Flucht gekommen ist, zieht ein Schneesturm auf; werden beide am vereinbarten Zeitpunkt eintreffen?

Anna Thalbach entführt in diese winterliche Liebesgeschichte des bekannten russischen Schriftstellers Alexander Puschkin. Gehalten ist diese gerade einmal 19 Minuten währende Erzählung wie ein Märchen, und märchenhaft ist auch der Verlauf. Puschkin zeigt, dass man auch auf wenigen Seiten eine eindringliche Atmosphäre schaffen kann, und so wähnt man sich trotz der Kürze mittendrin in diesem kalten Winter, dem Schneesturm, den Dingen, die da geschehen.

Eine nette kleine Geschichte, die einen ersten Einblick in das Werk von Alexander Puschkin gewährt, von Anna Thalbach wundervoll in Szene gesetzt...


© Parden

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Rezension zu "Die Hauptmannstochter" von Alexander Puschkin

Märchenhafter historischer Roman
SiColliervor 3 Jahren

Junger Mann! Falls dir meine Aufzeichnungen in die Hände geraten, merke dir, daß die besten und beständigsten Veränderungen jene sind, die sich aus der Verbesserung der Sitten ergeben und keine gewaltsamen Erschütterungen mit sich führen. (Seite 355)


Meine Meinung

Nachdem dieser Roman in meinem letzten gelesenen Buch „Der letzte Tanz“ erwähnt wurde, war es höchste Zeit, ihn endlich auch selbst zu lesen. Das Wort „endlich“ deutet an, daß das in der Tat kein Fehler gewesen, sondern längst überfällig gewesen ist. Puschkin ist einfach immer wieder lesenswert.

Schon in den ersten Sätzen ist es ihm gelungen, mich ganz in seine Geschichte hineinzuziehen. Und auch, wenn dieser Roman in meiner Ausgabe nur ganze 134 Seiten umfaßt, hatte ich am Ende das Gefühl, einen „dicken Schinken“ gelesen zu haben. Puschin gelingt es, wovon manch anderer Autor vielleicht nur träumen kann: mit wenigen Sätzen eine ganze Welt erstehen zu lassen und wen einer überschaubaren Seitenzahl eine Geschichte zu erzählen, für die andere viele hundert Seiten mehr benötigen würden.

Wobei ich durchaus nichts dagegen hätte, wenn das Buch deutlich länger gewesen wäre. Aber zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, als ob etwas zu kurz erzählt worden sei, etwas fehle oder gar - wie das heute oft der Fall ist - am Schluß schnell mit wenigen Zeilen die Handlung zu Ende gebracht wird. Das Buch ist von Anfang bi Ende eine „runde Sache“.

Puschkin hat in diesem Roman im Pugatschow-Aufstand angesiedelt. Bei seinen Studien zum Thema stieß er auf einen Adeligen namens Schwanwitsch, der nach dem Aufstand relativ milde verurteilt wurde. Dies regte ihn an, das im Roman zu verwenden. Allerdings spaltete er Schwanwitsch in zwei Figuren auf: Grinjow und seinen Gegner Schwabrin, vereinfacht einen guten und einen bösen. Dabei hat er eine Familiengeschichte gekonnt mit der historischen Handlung verbunden; inwieweit, wie das manchmal behauptet wird, Puschkin mit Pugatschow sympathisierte, mag ich nicht beurteilen. Jedenfalls wird er dem Leser hier in manchen Szenen sogar sympathisch.

In der Endfassung fehlte ein Kapitel, das ist nur im Entwurf enthalten. Ich habe das an der entsprechenden Stelle eingeschoben und mitgelesen. Es ist zum Verständnis zwar nicht unbedingt notwendig, erklärt jedoch einiges und insofern war ich dankbar, daß das Kapitel in meiner Ausgabe enthalten war.

Personen wie Orte erwachten für mich zum Leben, das vielzitierte Kopfkino sprang sehr rasch an, so daß ich am Ende das Gefühl hatte, mitten bei den Geschehnissen dabei gewesen zu sein. Am Ende bin ich dann tatsächlich noch auf eine falsche Fährte Puschkins hereingefallen und konnte eine Überraschung erleben.

Aber was ich damit meine bzw. worauf ich anspiele, werde ich hier natürlich nicht verraten. Das sollte man schon selbst lesen.


Kurzfassung

Familiengeschichte eingebettet in einen historischen Roman - gekonnt und lesenwert entführt Puschkin in die Zeit des Pugatschow-Aufstandes.


Mein gelesenes Exemplar:
Gesammelte Werke in sechs Bänden - Alexander Sergejewitsch Puschkin, Band 4, gebunden mit Schutzumschlag.
Diese Geschichte: 134 Seiten
Aus dem Russischen von Lieselotte Remané
Verlag: Aufbau Verlag Berlin/Weimar, 6. Auflage 1984

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Rezension zu "Der Postmeister" von Alexander Puschkin

Rezension zu "Der Postmeister" von Alexander Puschkin
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Der Postmeister hat die Aufgabe, sich um die mit der Postkutsche reisenden Menschen zu kümmern. Er hört sich ihre Sorgen und Nöte an, versorgt sie mit Essen und Trinken, stellt Pferde zur Verfügung und muss sie vertrösten, falls im Moment keine Pferde mehr da sind. Der Postmeister hat eine junge, hübsche Tochter Dunja, die durch ihren Charme und ihr Aussehen schon so manchem Reisenden den Aufenthalt in der Poststation versüßt hat. Einige bleiben gar länger als unbedingt nötig, um mit Dunja ins Gespräch zu kommen. Eines Tages kommt ein junger Husar in die Poststation, der vorgibt krank zu sein, und wird einige Tage von Dunja liebevoll versorgt. Die junge Frau findet Gefallen an ihm und der Vater erlaubt dem Husaren Dunja zu nächsten Kirche zu kutschieren. Von dieser Fahrt kehrt Dunja allerdings nie zurück und lebt stattdessen fortan mit dem Husaren in der Stadt. Der liebende Vater ist verzweifelt und versucht seine Tochter zurückzugewinnen.


Bewertung:

Der realistische und nüchterne Erzählstil mit kurzen, knappen Sätzen steht im Gegensatz zu den dramatischen Geschehnissen. Durch die Reduktion auf das Wesentliche steht die Handlung im Vordergrund – Landschaftsbeschreibungen oder sonstige Abschweifungen kommen praktisch nicht vor. Diese 1831 entstandene Erzählung ist leicht zu lesen und wirkt durch die einfache Sprache erstaunlich modern: 5 Sterne

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Alexander Puschkin wurde am 06. Juni 1799 in Moskau (Russland) geboren.

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