Alexander Puschkin

 4.3 Sterne bei 137 Bewertungen
Autor von Pique Dame, Sämtliche Erzählungen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Puschkin

Alexander Puschkin wurde im Juni 1799 in Moskau geboren. Zeit seines Lebens verfasste er zahlreiche Gedichte, Dramen und Erzählungen und gilt heute als russischer Nationaldichter. Zudem haben seine literarischen Werke die moderne russische Literatur stark beeinflusst und geprägt. Alexander Puschkin starb am 10.02.1837 in St. Petersburg.

Neue Bücher

Das Märchen vom Zaren Saltan

Neu erschienen am 15.03.2020 als Buch bei Kloeden, v.

Alle Bücher von Alexander Puschkin

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Cover des Buches Sämtliche Erzählungen9783423124591

Sämtliche Erzählungen

 (10)
Erschienen am 01.11.1997
Cover des Buches Der Postmeister9783150074688

Der Postmeister

 (7)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Gedichte9783150037317

Gedichte

 (7)
Erschienen am 01.05.1998
Cover des Buches Erzählungen / Die Erzählungen9783538053564

Erzählungen / Die Erzählungen

 (6)
Erschienen am 18.12.1995
Cover des Buches Die Hauptmannstochter9783458360186

Die Hauptmannstochter

 (5)
Erschienen am 14.07.2014
Cover des Buches Pique Dame9783830513971

Pique Dame

 (4)
Erschienen am 01.07.2007
Cover des Buches Pique Dame9783869711980

Pique Dame

 (3)
Erschienen am 05.03.2020

Neue Rezensionen zu Alexander Puschkin

Neu
B

Rezension zu "Pique Dame" von Alexander Puschkin

Pique Dame
BirPetvor 20 Tagen

“Pique Dame” von Alexander Puschkin ist in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg und illustriert von Kat Menschik als Nummer 8 der Reihe “Illustrierte Lieblingsbücher” bei Galiani Berlin im März 2020 erschienen.


Russland, das vermeintliche Land der Spieler*innen, ob Schach oder wie hier Karten hat wunderbare Literatur zu bieten. Wie dieses Werk hier, eine Kurzgeschichte, erstmals 1834 erschienen und zählt zu den bekanntesten russischen Erzählungen. Sogar in die Oper hat es Puschkin’s Werk geschafft, 1890 uraufgeführt von Tschaikowski.


Aufgrund ihrer Spielleidenschaft ist eine alte Gräfin die Pique Dame. Sie hat ein Geheimnis, denn nachdem sie sich vor sehr vielen Jahren nahezu um Haus und Hof spielte erfuhr sie Hilfe, ein Graf verriet ihr drei Karten mit Gewinngarantie und es wurde Zeit für die Revanche. Viele Jahrzehnte späterer erfährt der Offizier Hermann eines Tages von diesen Geheimkarten, ist besessen davon und um daran zu kommen lässt er sich einiges einfallen, denn diese Begierde nach dem Wissen wird zur Obsession.


Das besondere an dieser Ausgabe sind die Illustrationen von Kat Menschik, welche Szenen und Personen meisterlich darstellt als doppelte Spielkarten,auf den ersten Blick gespiegelt, aber es gibt kleine Änderungen auf der vermeintlich gespiegelten Seite. Enttäuschung,Liebe,Gier, düstere Romantik und das Spiel, die Geschichte sind großartig getroffen. Toll ist auch das Nachwort des Übersetzers, in welchem er auf die Erzählung eingeht. 


Ein Genuss für Bibliophile. Ein Klassiker meisterhaft und bunt in Szene gesetzt.

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Rezension zu "Pique Dame" von Alexander Puschkin

Die Dame im Spiel
JoBerlinvor 2 Monaten

Wie wohltuend, ja wie wichtig ist es, von Zeit zu Zeit die großen Klassiker zu lesen. Da rückt dann so mancher aktuelle Roman in die hintere Reihe. Der Verlag Galiani Berlin bringt seit einiger Zeit die Reihe "Illustrierte Lieblingsbücher" heraus, in der jetzt auch Puschkins Pique Dame erscheint; und die Lektüre ist ein absoluter Hochgenuss.

Es ist die Geschichte um den Offizier Hermann, der sich – um den großen Gewinn zu machen -  die sagenumwobene Voraussagekraft  der Gräfin Fedotowna erschleicht. Das wunderschöne Extra dazu sind die Zeichnungen der bekannten Illustratorin Kat Menschik. 

 Es lohnt sich diese Bilder, im Stil von doppelseitigen Spielkarten gestaltet, ganz genau anzusehen. Nur auf den ersten kurzen Blick sind oberer und unterer Teil gleich, häufig hat Kat Menschik eine kleine Veränderung eingearbeitet. Einen ersten Eindruck davon liefert gleich das Titelbild, später sehen wir die Gräfin Anna Fedotowna einmal scheu und zurückhaltend, die Augen halb geschlossen, die zweite Seite zeigt sie jedoch offen, fast frech, dem Leser direkt ins Gesicht schauend. Und der Spieler Tschekalinski wird einmal mit warnend erhobenen Zeigefinger gezeigt, die untere Hälfte des  Bildes zeigt ihn dann aber mit einem zustimmenden, ja auffordernden Lächeln: Faites vos jeux,  monsieur! Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

 Diese sehr schönen Zeichnungen bewirken ein Innehalten, auch hin und wieder ein (genüssliches)  Zurückblättern und verhindern so ein zu schnelles Konsumieren dieser meisterlichen Erzählung. Man schaut, denkt nach, liest weiter …. langsamer …. denn zu schnell soll dieses Lesevergnügen doch nicht zuende gehen und es steht fest: Ein Band mit sämtlichen Erzählungen Allexander Puschkins muss auf den Nachttisch und in die Handtasche. Schnell!

 

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Rezension zu "Pique Dame" von Alexander Puschkin

Ein gelungener neuer Band für die Lieblingsbuch-Reihe!
Naburavor 3 Monaten

Im Russland der 1830er Jahre sind Glücksspiele wie das Kartenspiel Pharo ein beliebter Zeitvertreib, bei dem so manch einer viel Geld verliert. Der junge Offizier Hermann beobachtet das Treiben interessiert, beteiligt sich jedoch nicht aktiv, denn er will das mit dem Spiel verbundene Risiko nicht eingehen. Als ihm eines Abends ein Spieler erzählt, dass seine Großmutter, die Gräfin Fedotowna, in der Lage ist, drei gewinnbringende Karten vorherzusagen, lässt ihn das nicht mehr los. Er schmiedet einen verzweifelten Plan, um der Gräfin ihr Geheimnis zu entlocken.

„Pique Dame“ ist der inzwischen achte Titel der Lieblingsbuch-Reihe, die von Kat Menschik illustriert wird. Ich habe zuvor noch nie etwas von Alexander Puschkin gelesen und habe mich über die Gelegenheit gefreut. In der ersten Szene wird ein Kartenabend beschrieben und ich konnte den Diskussionen dank der Anmerkungen im Anhang gut folgen, in denen die Regeln des Kartenspiels Pharo und einige damit verbundene Begriffe erklärt werden.

Puschkin erzählt seine Geschichte in schnörkellosen Sätzen. Schnell steht die Legende rund um die Gräfin Fedotowna im Raum und ruft Hermann auf den Plan. Er entwirft eine List und täuscht als Teil davon Interesse an der jungen Lisaweta vor, die im Haus der Gräfin aufwächst. Entsprechend stehen eine wahnhafte Gier und eine enttäuschte Liebe als Themen im Fokus. Im Nachwort des Übersetzers diskutiert dieser die Bedeutung Puschkins als Autor sowie der Novelle im Speziellen, was ich für die Einordnung sehr hilfreich fand.

Die Illustrationen von Kat Menschik haben mir wieder sehr gut gefallen. Alles dreht sich hier ums Kartenspiel, und entsprechend erinnern die Zeichnungen an Spielkarten, bei denen das Motiv oben nach unten gespiegelt wird. Dabei unterscheidet sich das Motiv oben mal sehr stark bis völlig, mal nur in wenigen Details oder überhaupt nicht von seinem gespiegelten Pendant. Das Cover ist hierfür ein gutes Beispiel: Oben hält die Dame Spielkarten in der Hand und trägt Ohrringe, unten zwinkert sie und trägt eine Kette. In ähnlicher Weise sind alle handelnden und erwähnten Charaktere sowie einige zentrale Gegenstände abgebildet.

Das Buch ist ein Must Have für alle Fans der Lieblingsbuch-Reihe von Kat Menschik und lädt dazu ein, eine bekannte Novelle aus der russischen Literatur (neu) zu entdecken!

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Zusätzliche Informationen

Alexander Puschkin wurde am 05. Juni 1799 in Moskau (Russland) geboren.

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von 2 Lesern aktuell gelesen

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