Alexander Puschkin

 4,3 Sterne bei 155 Bewertungen
Autor von Jewgeni Onegin, Pique Dame und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Puschkin

Alexander Puschkin wurde im Juni 1799 in Moskau geboren. Zeit seines Lebens verfasste er zahlreiche Gedichte, Dramen und Erzählungen und gilt heute als russischer Nationaldichter. Zudem haben seine literarischen Werke die moderne russische Literatur stark beeinflusst und geprägt. Alexander Puschkin starb am 10.02.1837 in St. Petersburg.

Alle Bücher von Alexander Puschkin

Cover des Buches Jewgeni Onegin (ISBN: 9783458342243)

Jewgeni Onegin

 (39)
Erschienen am 24.05.1999
Cover des Buches Sämtliche Erzählungen (ISBN: 9783423124591)

Sämtliche Erzählungen

 (10)
Erschienen am 01.11.1997
Cover des Buches Pique Dame (ISBN: 9783869711980)

Pique Dame

 (8)
Erschienen am 05.03.2020
Cover des Buches Gedichte (ISBN: 9783150037317)

Gedichte

 (7)
Erschienen am 01.05.1998
Cover des Buches Der Postmeister (ISBN: 9783150074688)

Der Postmeister

 (7)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Erzählungen / Die Erzählungen (ISBN: 9783538053564)

Erzählungen / Die Erzählungen

 (6)
Erschienen am 18.12.1995
Cover des Buches Die Hauptmannstochter (ISBN: 9783458360186)

Die Hauptmannstochter

 (5)
Erschienen am 14.07.2014

Neue Rezensionen zu Alexander Puschkin

Cover des Buches Eugen Onegin (ISBN: 9783862317219)Lese_Lisels avatar

Rezension zu "Eugen Onegin" von Alexander Puschkin

Versroman, mit dem die russische Literatursprache begründet wurde.
Lese_Liselvor 3 Monaten

Erstveröffentlichung 1933

Ein Roman in Versen, muss das sein, dachte ich mir zuerst... Aber ich wurde positiv überrascht! In diesem kurzen Roman steckt eigentlich alles drin, was man von einem grossen russischen Roman erwartet!

Anfang des 19. Jahrhundets: Eugen Onegin, ein reicher adliger Dandy, ist vor lauter Geld und Müssiggang gelangweilt und zieht sich auf sein geerbtes Landgut zurück. Sein Freund, der Dichter Wladimir Lensky, macht ihn mit der Familie seiner Verlobten, Olga Larina, bekannt. So lernt die Schwester Olgas, die stille, verträumte Tatjana, Onegin kennen und verliebt sich in ihn. Bei einem Fest schliesslich kommt es zum Eklat, und die Tragödie um die vier junge Leute nimmt ihren Lauf...

Mit Eugen Onegin begründete Puschkin die russische Literatursprache. Der Versroman gilt als ein Meisterwerk der russischen Literatur, als erster grosser Gesellschaftsroman. Er besticht durch die lebenidge Schilderung der russischen Gesellschaft und hat mir mit seinen faszinierenden Charakterstudien und der leisen Ironie sehr gefallen. Die Geschichte um den Dandy Onegin, der erst zu spät realisiert, was ihm wirklich wichtig ist im Leben, ist tragisch und mitreissend. Tolle russische Literatur im "Kleinformat". Auf rund 160 Seiten ist hier in komprimierter Form eigentlich alles drin, was auch Mammutromane wie Anna Karenina so faszinierend machen: Eine mitreissende Handlung, ausführliche Einblicke in den Alltag der russischen Upperclass während der Zarenzeit und in die gesellschaftlichen Strukturen, eine schöne Sprache, spannende Charakterstudien und eine gute Prise Tragik.

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Cover des Buches Pique Dame (ISBN: 9783869711980)B

Rezension zu "Pique Dame" von Alexander Puschkin

Pique Dame
BirPetvor einem Jahr

“Pique Dame” von Alexander Puschkin ist in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg und illustriert von Kat Menschik als Nummer 8 der Reihe “Illustrierte Lieblingsbücher” bei Galiani Berlin im März 2020 erschienen.


Russland, das vermeintliche Land der Spieler*innen, ob Schach oder wie hier Karten hat wunderbare Literatur zu bieten. Wie dieses Werk hier, eine Kurzgeschichte, erstmals 1834 erschienen und zählt zu den bekanntesten russischen Erzählungen. Sogar in die Oper hat es Puschkin’s Werk geschafft, 1890 uraufgeführt von Tschaikowski.


Aufgrund ihrer Spielleidenschaft ist eine alte Gräfin die Pique Dame. Sie hat ein Geheimnis, denn nachdem sie sich vor sehr vielen Jahren nahezu um Haus und Hof spielte erfuhr sie Hilfe, ein Graf verriet ihr drei Karten mit Gewinngarantie und es wurde Zeit für die Revanche. Viele Jahrzehnte späterer erfährt der Offizier Hermann eines Tages von diesen Geheimkarten, ist besessen davon und um daran zu kommen lässt er sich einiges einfallen, denn diese Begierde nach dem Wissen wird zur Obsession.


Das besondere an dieser Ausgabe sind die Illustrationen von Kat Menschik, welche Szenen und Personen meisterlich darstellt als doppelte Spielkarten,auf den ersten Blick gespiegelt, aber es gibt kleine Änderungen auf der vermeintlich gespiegelten Seite. Enttäuschung,Liebe,Gier, düstere Romantik und das Spiel, die Geschichte sind großartig getroffen. Toll ist auch das Nachwort des Übersetzers, in welchem er auf die Erzählung eingeht. 


Ein Genuss für Bibliophile. Ein Klassiker meisterhaft und bunt in Szene gesetzt.

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Cover des Buches Pique Dame (ISBN: 9783869711980)JoBerlins avatar

Rezension zu "Pique Dame" von Alexander Puschkin

Die Dame im Spiel
JoBerlinvor einem Jahr

Wie wohltuend, ja wie wichtig ist es, von Zeit zu Zeit die großen Klassiker zu lesen. Da rückt dann so mancher aktuelle Roman in die hintere Reihe. Der Verlag Galiani Berlin bringt seit einiger Zeit die Reihe "Illustrierte Lieblingsbücher" heraus, in der jetzt auch Puschkins Pique Dame erscheint; und die Lektüre ist ein absoluter Hochgenuss.

Es ist die Geschichte um den Offizier Hermann, der sich – um den großen Gewinn zu machen -  die sagenumwobene Voraussagekraft  der Gräfin Fedotowna erschleicht. Das wunderschöne Extra dazu sind die Zeichnungen der bekannten Illustratorin Kat Menschik. 

 Es lohnt sich diese Bilder, im Stil von doppelseitigen Spielkarten gestaltet, ganz genau anzusehen. Nur auf den ersten kurzen Blick sind oberer und unterer Teil gleich, häufig hat Kat Menschik eine kleine Veränderung eingearbeitet. Einen ersten Eindruck davon liefert gleich das Titelbild, später sehen wir die Gräfin Anna Fedotowna einmal scheu und zurückhaltend, die Augen halb geschlossen, die zweite Seite zeigt sie jedoch offen, fast frech, dem Leser direkt ins Gesicht schauend. Und der Spieler Tschekalinski wird einmal mit warnend erhobenen Zeigefinger gezeigt, die untere Hälfte des  Bildes zeigt ihn dann aber mit einem zustimmenden, ja auffordernden Lächeln: Faites vos jeux,  monsieur! Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

 Diese sehr schönen Zeichnungen bewirken ein Innehalten, auch hin und wieder ein (genüssliches)  Zurückblättern und verhindern so ein zu schnelles Konsumieren dieser meisterlichen Erzählung. Man schaut, denkt nach, liest weiter …. langsamer …. denn zu schnell soll dieses Lesevergnügen doch nicht zuende gehen und es steht fest: Ein Band mit sämtlichen Erzählungen Allexander Puschkins muss auf den Nachttisch und in die Handtasche. Schnell!

 

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Zusätzliche Informationen

Alexander Puschkin wurde am 05. Juni 1799 in Moskau (Russland) geboren.

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