Alexander Puschkin Der Postmeister

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(3)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Postmeister“ von Alexander Puschkin

In der Geschichte vom Aufseher einer kleinen Poststation, der vergeblich versucht, seine "verlorene Tochter" aus den Händen eines Rittmeisters zu retten, zeichnet Puschkin psychologisch überzeugend die Gestalt eines liebenden Vaters, der schließlich an Kummer und Gram über sein Kind zugrunde geht. Mit dem "Märtyrer der 14. Rangklasse" führt er den Typus des später immer wieder geschilderten "armen Beamten" in die russische Literatur ein. In ihrer Genauigkeit, Klarheit und Kürze steht die Sprache der Erzählung am Beginn eines neuen, realistischen russischen Prosastils.

Stöbern in Romane

Das saphirblaue Zimmer

Drei starke Frauen aus unterschiedlichen Zeiten, die etwas verbindet - ein zauberhaftes Buch!

Tessa_Jones

Ich, Eleanor Oliphant

Ein Highlight für mich. Wunderbar ehrliche Protagonisten in einer erschreckenden, aber auch berührenden Geschichte mit witzigen Momenten.

Lisbeth76

Und es schmilzt

Ein wenig umständlich geschrieben in meinen Augen, aber auch tiefgründig, erschreckend und düster.

Lisbeth76

Im siebten Sommer

Ein tolles Wohlfühlbuch über Mut für einen Neuanfang, Vater-Kind-Beziehung und natürlich auch Liebe

lenisvea

Underground Railroad

Eine düstere Geschichte, die unvorstellbare Grausamkeiten bereithält, aber auch einen Hoffnungsschimmer erkennen lässt.

Johanna_Jay

Der Junge auf dem Berg

Verlust der Menschlichkeit – Eindrucksvoll, bedrückend und auf die heutige Zeit übertragbar

Nisnis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Postmeister" von Alexander Puschkin

    Der Postmeister
    marcelsarman

    marcelsarman

    Der Postmeister hat die Aufgabe, sich um die mit der Postkutsche reisenden Menschen zu kümmern. Er hört sich ihre Sorgen und Nöte an, versorgt sie mit Essen und Trinken, stellt Pferde zur Verfügung und muss sie vertrösten, falls im Moment keine Pferde mehr da sind. Der Postmeister hat eine junge, hübsche Tochter Dunja, die durch ihren Charme und ihr Aussehen schon so manchem Reisenden den Aufenthalt in der Poststation versüßt hat. Einige bleiben gar länger als unbedingt nötig, um mit Dunja ins Gespräch zu kommen. Eines Tages kommt ein junger Husar in die Poststation, der vorgibt krank zu sein, und wird einige Tage von Dunja liebevoll versorgt. Die junge Frau findet Gefallen an ihm und der Vater erlaubt dem Husaren Dunja zu nächsten Kirche zu kutschieren. Von dieser Fahrt kehrt Dunja allerdings nie zurück und lebt stattdessen fortan mit dem Husaren in der Stadt. Der liebende Vater ist verzweifelt und versucht seine Tochter zurückzugewinnen. Bewertung: Der realistische und nüchterne Erzählstil mit kurzen, knappen Sätzen steht im Gegensatz zu den dramatischen Geschehnissen. Durch die Reduktion auf das Wesentliche steht die Handlung im Vordergrund – Landschaftsbeschreibungen oder sonstige Abschweifungen kommen praktisch nicht vor. Diese 1831 entstandene Erzählung ist leicht zu lesen und wirkt durch die einfache Sprache erstaunlich modern: 5 Sterne

    Mehr
    • 2