Alexander Röder Der Mönch in Weimar

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Inhaltsangabe zu „Der Mönch in Weimar“ von Alexander Röder

Im Sommer 1792 trifft der junge, unerfahrene Engländer Matthew Gregory Lewis im beschaulichen Residenzstädtchen Weimar ein. Freundlich aufgenommen, erlebt er anfangs heitere Tage. Sogar der Geheime Rat Johann Wolfgang von Goethe nimmt ihn großmütig unter seine Fittiche und lädt ihn zu einem abenteuerlichen Ausflug in die Bergwerke von Ilmenau ein. Doch plötzlich tun sich hinter den Fassaden Weimars Abgründe auf. Unvermittelt findet sich Lewis in einem Gewirr von Intrigen und Spuk wieder. In düsteren Gassen, unterirdischen Gängen, herrschaftlichen Schlössern und unheimlichen Ruinen gerät er in eine Verschwörung, die sich zum Staatsstreich auszuweiten droht. Neben Goethe treten auf: Schiller, Wieland, Herder, Novalis, die Herzogin Anna Amalia, ein listiger Geheimagent, ein geschwätziger Schulmeister und ein lebender Toter.

ein liebenswert naiver Charakter trifft auf die größten Köpfe der deutschen Literatur, die ein freches Spiel mit ihm treiben! Großartig!!

— Siebenstein

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  • Verschwörung im historischen Weimar

    Der Mönch in Weimar

    Siebenstein

    10. June 2015 um 12:02

    Auf dieses Buch bin ich über die Auswahlliste zum Seraph Literaturpreis gestoßen und ich habe jede Zeile genossen! Der siebzehnjährige Brite Lewis kommt nach einer Studienreise nach Paris ins verschlafene Weimar, um dort die großen Köpfe der deutschen Literatur kennenzulernen und seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Er trifft auf den von ihm verehrten Weiland, freundet sich mit dem jungen Herder an und lernt sogar die Herzogin Anna Amalie kennen. Vor allem aber Geheimrat Goethe treibt kleine Späße mit ihm, aus denen nach und nach jedoch bitterer Ernst wird und die in einer großen Verschwörung eskalieren, die es zu verhindern gilt. Das Erzähltempo dieses Romans ist langsam und gemächlich und legt mehr Wert auf Atmosphäre und Figuren, als auf Plot und Spannung. Nach und nach wird der Leser zusammen mit Lewis in die Ränkespiele des politisch unruhigen Weimars hineingezogen und muss sich, wie Lewis selbst, immer wieder fragen, wer auf wessen Seite steht. Obwohl bei einem fantastischen Verlag erschienen, ist der überwiegende Großteil der Handlung realistisch erklärbar und eher auf Lewis‘ Einbildung und Hirngespinste, als auf übernatürliche Gegebenheiten zurückzuführen. Um niemanden in die Irre zu führen: Der Roman hat kleine Schwächen. Manchmal scheint der Autor den Faden verloren zu haben und am Anfang des Kapitels eine andere Absicht zu haben als am Ende. Lewis‘ Sinneswandel sind nicht immer nachvollziehbar oder falls doch, überraschend abrupt. Zum anderen habe ich mich so in das historische Setting eingelesen, dass ich über den kleinen übernatürlichen Schlenker am Ende gestolpert bin und ich mich gefragt habe, ob dieser überhaupt noch nötig gewesen wäre. Insgesamt empfinde ich diese Details jedoch als Kleinigkeiten, die dieses besondere Lesevergnügen nicht beeinträchtigt haben. Dieser Roman ist anders, abseits des Mainstreams und daher sicherlich nicht für jeden Leser geeignet. Er ist vor allem für diejenigen, die einen ruhig erzählten „Nicht-Pageturner“ suchen, in dessen Handlung sie zeitweise genüsslich versinken können.

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  • Verschwörung in historischen Weimar

    Der Mönch in Weimar

    Siebenstein

    15. April 2014 um 13:23

    Auf dieses Buch bin ich über die Auswahlliste zum Seraph Literaturpreis gestoßen und ich habe jede Zeile genossen! Der siebzehnjährige Brite Lewis kommt nach einer Studienreise nach Paris ins verschlafene Weimar, um dort die großen Köpfe der deutschen Literatur kennenzulernen und seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Er trifft auf den von ihm verehrten Weiland, freundet sich mit dem jungen Herder an und lernt sogar die Herzogin Anna Amalie kennen. Vor allem aber Geheimrat Goethe treibt kleine Späße mit ihm, aus denen nach und nach jedoch bitterer Ernst wird und die in einer großen Verschwörung eskalieren, die es zu verhindern gilt. Das Erzähltempo dieses Romans ist langsam und gemächlich und legt mehr Wert auf Atmosphäre und Figuren, als auf Plot und Spannung. Nach und nach wird der Leser zusammen mit Lewis in die Ränkespiele des politisch unruhigen Weimars hineingezogen und muss sich, wie Lewis selbst, immer wieder fragen, wer auf wessen Seite steht. Obwohl bei einem fantastischen Verlag erschienen, ist der überwiegende Großteil der Handlung realistisch erklärbar und eher auf Lewis‘ Einbildung und Hirngespinste, als auf übernatürliche Gegebenheiten zurückzuführen. Um niemanden in die Irre zu führen: Der Roman hat kleine Schwächen. Manchmal scheint der Autor den Faden verloren zu haben und am Anfang des Kapitels eine andere Absicht zu haben als am Ende. Lewis‘ Sinneswandel sind nicht immer nachvollziehbar oder falls doch, überraschend abrupt. Zum anderen habe ich mich so in das historische Setting eingelesen, dass ich über den kleinen übernatürlichen Schlenker am Ende gestolpert bin und ich mich gefragt habe, ob dieser überhaupt noch nötig gewesen wäre. Insgesamt empfinde ich diese Details jedoch als Kleinigkeiten, die dieses besondere Lesevergnügen nicht beeinträchtigt haben. Dieser Roman ist anders, abseits des Mainstreams und daher sicherlich nicht für jeden Leser geeignet. Er ist vor allem für diejenigen, die einen ruhig erzählten „Nicht-Pageturner“ suchen, in dessen Handlung sie zeitweise genüsslich versinken können.

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