Alexander Rupflin

 4,3 Sterne bei 88 Bewertungen

Lebenslauf

Alexander Rupflin, geboren 1991, lebt in Hamburg. Als Kriminalreporter schreibt er für die ZEIT und das Magazin ZEIT Verbrechen. Er studierte Jura an der Universität Augsburg, verfasste und inszenierte zugleich teils prämierte Theaterstücke. Zudem ist er Mitgründer der Autorenagentur Hermes Baby, die sich der literarischen Reportage widmet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Rupflin

Neue Rezensionen zu Alexander Rupflin

Cover des Buches Protokoll eines Verschwindens (ISBN: 9783365009338)
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Rezension zu "Protokoll eines Verschwindens" von Alexander Rupflin

REGINCHEN
Protokoll eines Verschwindens - wahrer Fall

Der Roman " Protokoll eines Verschwindens " von Alexander Rupflin ist von der Verlagsg Harper Collins Deutsch GmbH herausgegeben worden. Alexander Rupflin ist Krimenalreporter. Es ist von ihm das Erstlingswerk. Ich finde es ist ein gut gelungener Roman. Er schreibt aus Sicht der Verschwinden Personen , also die Sicht von verschiedenen Fermilienmitgliedern des Opfers aber auch aus der Sicht des Täters. Da es sich um einen wahrer Kriminalfall handelt fand ich es besonders interessant. Es es ein schrecklicher , sehr trauriger Fall. Ich haben ihn mit großen Interesse gelesen und fand es waren spannende Lesestunden. Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig. Also wer literarische Reportgen mag und gern liest , der wird diese Buch sehr mögen und interessante Lesestunden haben. Von mir gibt es 4 Sterne für den Roman und eine Lesempfehlung.

Cover des Buches Protokoll eines Verschwindens (ISBN: 9783365009338)
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Rezension zu "Protokoll eines Verschwindens" von Alexander Rupflin

Test-LR
True Crime, Roman oder...?

Gestaltung:

Das Titelbild wirkt sehr schlicht und nüchtern in den schwarzen und weißen Farben. Durch die Silhouette ist der Täter anonymisiert. Für einen True Crime-Bericht wäre es passend.

Kurzeindruck:

Der Brasilianer Gabriel ist von seiner Schwester nach Deutschland geholt worden und hat sich als IT-Experte in Hamburg gut eingelebt. Er hat sich in eine Frau verliebt, doch dann verschwindet er auf einmal spurlos. Auf der anderen Seite ist da Fabio, der Monate später des Mordes an Gabriel verdächtigt wird. Immerhin lag die Leiche monatelang in seiner Wohnung. Doch er sagt, er wäre unschuldig. Alexander Rupflin trifft Fabio nach dem 2. Prozess und versucht, diesem Mann näher zu kommen, seinen Charakter zu erschließen und zu erfahren, was tatsächlich geschah. Dabei rekonstruiert er in diesem Buch den Fall, wobei hin und her springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Romanform und Berichtsform. Mir waren die Teile, in denen er von Gabriel und seinem Leben vor dem Mord berichtet, zu ausschweifend. Der Autor schmückt viele Details aus, die m. E. für einen True Crime nicht erforderlich sind. Dann wechselt er wieder und zitiert aus der Fallakte oder schildert biografisch die Begegnung mit dem Täter, wobei er auch dabei immer mal wieder Sprüche oder Gedichte zitiert. Der Fall ist schockierend bis faszinierend, vor allem Fabios Persönlichkeit lässt einen immer wieder schaudern. Insgesamt hatte ich mir jedoch etwas anderes von einem True Crime erwartet. Mehr nüchterne Fallkonstruktion gepaart mit Interviewausschnitten. Die Mischung in diesem Buch ist mir zu wild, folgt keinem roten Faden und hat mich stellenweise durch die ausschweifende Schreibweise häufig genervt, sodass ich an diesen Stellen eher quergelesen habe. Man hätte diesen interessanten Fall durchaus besser darstellen können, um ihm und seiner Komplexität gerecht zu werden.

Fazit:

Der Fall an sich ist interessant, die Darstellungsweise mit fehlendem roten Faden und wechselnden Text-Genres konnte nicht überzeugen.

Cover des Buches Protokoll eines Verschwindens (ISBN: 9783365009338)
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Rezension zu "Protokoll eines Verschwindens" von Alexander Rupflin

TineBook87
Reportage in Romanform

Eine Kriminalgeschichte die keine ist, weil sie wahr ist und trotzdem hat es Alexander Rupflin geschafft daraus eine Geschichte zu machen, eine Romanreportage. Eine Geschichte über einen Kriminalfall der durch die Medien ging und so tiefgründig von ihm wiedergegeben wird ohne fiktiv zu werden oder zu wirken.

 

Ein Mann verschwindet spurlos in Hamburg, die Familie sucht unablässig nach ihm, während in der Wohnung eines für sie vollkommen Fremden, die Leiche des Vermissten 4 Monate im Gästezimmer liegt. In dem Roman lässt Rupflin die Geschichten der der Familie und des Täters parallel zueinander herlaufen. So wie es damals in der Realität auch passiert ist. Nichts verbindet diese Leben bis auf den einen Punkt. Der Autor erzählt mit viel Feingefühl, sprachlichen Bildern und seinem diplomatischen Schreibstil die Zeit vom Verschwinden bis zum Punkt des Findens. Er geht darüber hinaus, berichtet vom Prozess gegen den Täter, von Gesprächen mit den Beteiligten und bleibt hierbei so diplomatisch, dass er Dinge nicht erfindet, fiktiv nichts hinzufügt. Er äußert seine Meinung über Abläufe die im bis heute nicht aufgeklärt sind, zieht Rückschlüsse ohne unbewiesene Behauptungen aufzustellen.

 

Dieses Buch ist ein gut recherchiertes Werk und ich würde es jedem empfehlen.

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