Alexander Söderberg Unbescholten

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Inhaltsangabe zu „Unbescholten“ von Alexander Söderberg

Die Stockholmerin Sophie Brinkmann ist eine unbescholtene Frau – bis die alleinerziehende Krankenschwester den spanischen Verleger Hector Guzman kennenlernt. Hector entgeht nur knapp einem brutalen Anschlag, sie selbst wird rund um die Uhr beschattet und auch ihr Sohn wird zur Zielscheibe. Bald steht Sophie vor der Entscheidung, ob sie für Hector ihre innersten Überzeugungen opfern soll - und vielleicht sogar ihr Leben.

Pageturner mit fiesem Cliffhanger

— carpe
carpe

Für mich fehlte es an sympathischen Figuren und ich fand die Handlung ziemlich verwirrend.

— Darcy
Darcy

zu viele Handlungsstränge ohne Spannung am Anfang haben mich das Buch schnell aus der Hand legen lassen. Schade.

— MIMI2014
MIMI2014

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  • Unbescholten - Teil 1 der Trilogie

    Unbescholten
    carpe

    carpe

    16. September 2017 um 10:03

    In Kürze: Für Sophie Brinkmann, Stockholmer Krankenschwester und alleinerziehende Mutter, gibt es eine klare Grenze. Bis sie Hector Guzman kennenlernt  und Kommissarin Gunilla Strandberg sie bittet, ihn zu bespitzeln. Plötzlich tauchen unangenehme Fragen auf: Wer ist Hector Guzman wirklich, der sich ihr als charmanter Verleger vorgestellt hat? Und wie weit würde Sophie gehen, um ihrem neuen Freund zu helfen? Doch erst als Hector entführt und Sophies Sohn Albert lebensgefährlich verletzt wird, begreift sie, dass das alles keine Gewissensfrage mehr ist  sondern eine auf Leben und Tod. Am Anfang etwas verwirrend, weil die Handlung nur durch Absätze getrennt von einem Ort zum anderen springt. Es sind sehr viele Personen und damit Namen, die es zu unterscheiden gilt. Aber sobald man sich eingelesen hat, klappt das wunderbar und die Verwirrung wird von Spannung abgelöst.  Sehr flüssiger Schreibstil so dass die Seiten nur so fliegen. Teilweise sehr detailreich und blutig geschrieben, dass selbst ich, die einiges gewohnt ist, schlucken musste.  Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Krimis/Thriller mag und keine Angst vor vielen handelnden Personen und einer "Einlesezeit" von ca. 100 Seiten hat. Fazit: Ein Pageturner mit fiesem Cliffhanger. Man sollte sofort Teil 2 zur Hand haben. Sophie-Brinkmann-Trilogie1.Teil: Unbescholten2.Teil: Der zweite Sohn3.Teil: (noch nicht erschienen)

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    • 4
  • Unzählige Protagonisten - und einer unsympathischer als der andere

    Unbescholten
    sabatayn76

    sabatayn76

    31. January 2014 um 21:52

    Inhalt: Sophie Brinkmann ist Krankenschwester und betreut den spanischen Verleger Hector Guzman, der nach einem Unfall im Krankenhaus liegt. Guzman interessiert sich für Sophie, die beiden lernen sich näher kennen und verbringen Zeit miteinander. Doch die Stockholmer Polizei beobachtet Guzman, der anscheinend in dubiose Geschäfte verwickelt ist, und bald wird auch Sophie beschattet und bespitzelt. Sophie gerät immer mehr zwischen die Fronten und befindet sich zunehmend in Gefahr. Mein Eindruck: Schon der Einstieg fiel mir recht schwer: Alexander Söderberg stellt unzählige Protagonisten vor, so dass ich mehr als ein Mal den Überblick verloren habe. Auch die weitere Lektüre hat mir wenig Spaß gemacht, ich habe keinerlei Gefühl für die Figuren und für die Geschichte entwickelt. Söderberg scheint hier mehr auf Quantität als auf Qualität gesetzt zu haben, ich konnte mir keinen wirklich vorstellen, keine der Personen wurde gut und überzeugend charakterisiert. Schwer hat es mir auch die Tatsache gemacht, dass die Mehrzahl der Protagonisten kaputte und unglaublich unsympathische Typen sind. Auch in dieser Hinsicht war die Lektüre kein Vergnügen. Die Geschichte war mir zudem oft zu unglaubwürdig, das Verhalten der Protagonisten nicht nachvollziehbar und wenig realistisch. Mein Resümee: 'Unbescholten' bleibt sehr sicher mein einziges Buch von Alexander Söderberg. Der Thriller konnte mich nicht überzeugen, die wahre Flut an Protagonisten fand ich unnötig, verwirrend und nicht unterhaltsam, die Protagonisten selbst blieben farblos und nichtssagend.

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  • Nichts für mich.

    Unbescholten
    Ritja

    Ritja

    26. January 2014 um 12:40

    Endlich mal wieder eine kleine Serie aus Schweden. Als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, freute ich mich auf ein paar spannende Stunden. Doch leider, leider war die Spannung schnell vorbei und die Geschichte zog sich über viele Seiten. Die Geschichte startet mit einem ständigen Wechsel der Charaktere. Immer wieder kamen neue Figuren hinzu. Teilweise wurden sie aber nur sehr oberflächlich in die Geschichte eingeführt und so musste man nicht, welche Rolle sie so richtig für die Geschichte spielen. Durch die ständigen Wechsel hatte man immer wieder das Gefühl aus der Geschichte herausgerissen zu werden. Ich hatte auch starke Probleme mich in die Geschichte einzulesen. Aufgrund der Vielzahl an Figuren konnte sich keine so richtig gut entwickeln. Sie wirkten oberflächlich und emotionslos. Es gab für mich keinen Symphatieträger mit dem ich mitfiebern konnte.  Zudem hatte ich wohl das Pech das „Montagsbuch“ in der Hand zu halten. Mehrfach tauchten Rechtschreibfehler, fehlende Buchstaben oder doppelte Buchstaben (z.B. iim) auf, was den Lesefluss beeinträchtigte. Ich habe mich durch die Geschichte gequält immer mit der Hoffnung, dass die Geschichte an Struktur gewinnt und spannender wird. Doch leider bleibt sie bis zum Schluss eher langatmig und oberflächlich. Schade.

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  • Ohne Grenzen

    Unbescholten
    Bellexr

    Bellexr

    23. January 2014 um 18:37

    Gunilla Strandberg vom Reichskrimanalamt in Stockholm ermittelt gegen den Verleger Hector Guzman. Dieser soll im großen Stil Drogen von Südamerika nach Schweden schmuggeln. Als Guzman wegen eines Unfalls ins Krankenhaus eingeliefert wird und sich dort mit der Krankenschwester Sophie Brinkmann anfreundet, sieht Gunilla Strandberg hier eine Chance, mithilfe von Sophie näheres über Guzman zu erfahren. Sophie geht auf Gunillas Vorschlag ein, obwohl ihr die genauen Beweggründe der Kriminalbeamtin nicht bekannt sind. Erst als Hector entführt und ihr Sohn bei einem Unfall mit Fahrerflucht schwer verletzt wird, muss Sophie feststellen, dass sie zwischen die Fronten geraten ist. Sophie bleibt nur noch die Flucht.   Alexander Söderberg geht im ersten Teil seiner Trilogie neue Wege, Unterschiede zwischen Gut und Böse gibt es hier nicht, auf nichts ist mehr Verlass. „Unbescholten“ zeigt, dass unbescholtene Bürger vor der Polizei nicht sicher und Verbrecher sehr sympathisch sein können.   Aber bevor es soweit kommt, lässt der Autor es erst einmal etwas ruhig angehen und stellt den Lesern seine couragierte, eigenwillige Protagonistin Sophie Brinkmann vor. Die Witwe lebt mit ihrem 15-jährigen Sohn Albert in Stockholm und ist eigentlich rundherum mit ihrem Leben zufrieden. Damit ist es jedoch schnell vorbei, als Sophie den charismatischen, zuvorkommenden Verleger Hector Guzman kennenlernt und sich zu ihm hingezogen fühlt. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr wie es vorher war und so ganz langsam beginnen sich die Grenzen zwischen Gut und Böse zu vermischen.   Hector Guzman handelt im großen Stil mit Drogen, doch die Route, welche die Drogen von Südamerika nach Stockholm nehmen, ist begehrt. Konkurrierende Deutsche fackeln nicht lange und schicken dem Verleger unmissverständliche Drohungen. Dem nicht genug sieht Hector Guzman sich auch noch den Ermittlungen des Reichskriminalamtes ausgesetzt, welche nach handfesten Beweisen für seine Drogengeschäfte suchen. Und hierbei ist Gunilla Strandberg wirklich jedes Mittel recht, um ihr Ziel zu erreichen.   Die Story entwickelt sich äußerst komplex und gerade dadurch, dass viele der Mitwirkenden atypisch ihrem Berufsstand entsprechend agieren, bleibt sie durchweg überraschend und unvorhersehbar.   Die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Alexander Söderberg lässt sich anfangs Zeit, den ersten Band seiner Trilogie zu erzählen und dies ist bei der Fülle der Mitwirkenden auch nicht das Schlechteste. Seine Charakterzeichnungen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen sind detailreich, wodurch schnell Verwechslungen ausgeschlossen sind. Und als man denkt: Na, jetzt könnte die Story für einen Thriller doch endlich mal ein wenig spannender werden, zieht diese an. Vorher versteht es der Autor allerdings durch ständig wechselnde Handlungsstränge sehr gut, die Geschichte temporeich und kompakt zu erzählen.   Fazit: Gelungener Auftakt der Trilogie, die sich in einer komplexen, spannenden und in sich abgeschlossenen Geschichte präsentiert und Lust auf mehr macht.

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  • Zwischen den Fronten

    Unbescholten
    hundertwasser

    hundertwasser

    09. December 2013 um 08:45

    „Unbescholten“, das ist die junge Krankenschwestern Sophie Brinkmann zu Beginn des Romans von Alexander Söderberg. Doch nicht nur sie wird ihren unschuldigen Charakter im Laufe des Buches einbüßen und sich tief in kriminelle Machenschaften verstricken. Ohne hier zu viel von der Handlung des 470 Seiten starken Romans vorweg nehmen zu wollen: mit der Pflege des charismatischen Verbrechers Hector Guzmann beauftragt schlittert die Krankenschwester zwischen Gangstern und Polizei. Von beiden Seiten wird sie zu vereinnahmen versucht und muss um ihr Überleben kämpfen. Gefühlt hundert neue skandinavische Krimis überschwemmen von Jahr zu Jahr den Krimimarkt. Wenn man sich vom Gros der Literatur abzuheben will, muss man da schon ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen.Wenn man das Alleinstellungsmerkmal von „Unbescholten“, dem Auftakt zu einer geplanten Trilogie, sucht, dann dürfte das wohl die Angleichung von Gut und Böse sein. Die Grenzen verschwimmen und die Polizei ist um keinen Deut besser als die Verbrecher, die sie zu bekämpfen versucht. Trotz dieser überraschend negativen Darstellung der Polizeikräfte kommt das Buch nicht über unteres Mittelmaß hinaus. Das liegt vor allem an den Charakteren, die das Buch bevölkern. Von diesen bekommen die meisten vom Autor nichts außer einem Namen mit. So etwas wie Eigenschaften, Brüche oder Identifikationspunkte bietet so gut wie keine Figur. Die Polizei ist böse, die Gangster sind manchmal charismatisch, aber auch meist böse und Sophie Brinkmann stolpert anfangs wirklich so blauäugig durch die Handlung, dass man sich ärgert. All das verleidete mit die Freue an „Unbescholten“ und sorgt so dafür, dass ich diesem Buch leider nur eine allzu mittelmäßige Bewertung zukommen lassen kann – sehr schade!

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  • Wer ist gut, wer ist böse?

    Unbescholten
    goldfisch

    goldfisch

    08. December 2013 um 18:19

    Spannung pur! Sophie Brinkmann ist Witwe,Mutter und Krankenschwester.In ihrem Leben hat sie genug erlebt.Doch das ändert sich, als Hector Guzman ins Krankenhaus eingeliefert wird.Sophie fühlt sich zu Hector hingezogen und Hector macht ihr Avancen.Bedauerlicherweise hat Hector keine weiße Weste und Sophie sollte sich entscheiden. Sophie wird überwacht, eine Spezialeinheit der Stockholmer Polizei ist ihr und Hector immer auf den Fersen.Aber wer ist hier gut? Wer ist hier böse? Immer tiefer gelangen auch die Ermittler in den Sog.In Deutschland und Russland machen sich kriminelle Gestalten auf den Weg. Ein spannender Krimi, der nach einer Fortsetzung verlangt.Dringend!

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  • Zwischen den Fronten

    Unbescholten
    hundertwasser

    hundertwasser

    04. December 2013 um 13:05

    „Unbescholten“, das ist die junge Krankenschwestern Sophie Brinkmann zu Beginn des Romans von Alexander Söderberg. Doch nicht nur sie wird ihren unschuldigen Charakter im Laufe des Buches einbüßen und sich tief in kriminelle Machenschaften verstricken. Ohne hier zu viel von der Handlung des 470 Seiten starken Romans vorweg nehmen zu wollen: mit der Pflege des charismatischen Verbrechers Hector Guzmann beauftragt schlittert die Krankenschwester zwischen Gangstern und Polizei. Von beiden Seiten wird sie zu vereinnahmen versucht und muss um ihr Überleben kämpfen. Gefühlt hundert neue skandinavische Krimis überschwemmen von Jahr zu Jahr den Krimimarkt. Wenn man sich vom Gros der Literatur abzuheben will, muss man da schon ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen.Wenn man das Alleinstellungsmerkmal von „Unbescholten“, dem Auftakt zu einer geplanten Trilogie, sucht, dann dürfte das wohl die Angleichung von Gut und Böse sein. Die Grenzen verschwimmen und die Polizei ist um keinen Deut besser als die Verbrecher, die sie zu bekämpfen versucht. Trotz dieser überraschend negativen Darstellung der Polizeikräfte kommt das Buch nicht über unteres Mittelmaß hinaus. Das liegt vor allem an den Charakteren, die das Buch bevölkern. Von diesen bekommen die meisten vom Autor nichts außer einem Namen mit. So etwas wie Eigenschaften, Brüche oder Identifikationspunkte bietet so gut wie keine Figur. Die Polizei ist böse, die Gangster sind manchmal charismatisch, aber auch meist böse und Sophie Brinkmann stolpert anfangs wirklich so blauäugig durch die Handlung, dass man sich ärgert. All das verleidete mit die Freue an „Unbescholten“ und sorgt so dafür, dass ich diesem Buch leider nur eine allzu mittelmäßige Bewertung zukommen lassen kann – sehr schade!

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  • Gut oder böse

    Unbescholten
    robbylesegern

    robbylesegern

    20. October 2013 um 21:00

    das ist die Frage im ersten Buch der Thrillertriologie "Unbescholten" vom schwedischen Bestsellerautor Alexander Söderberg. Hier verschwimmen die Grenzen, denn keiner ist eigentlich so wie er sein sollte, gut bzw. böse. Die Krankenschwester Sophie Binkmann ist alleinerziehende Mutter ihres Sohnes Adam. Ihr Mann ist vor einigen Jahren an Krebs verstorben und so lebt sie mit Adam allein. Im Krankenhaus lernt sie den charmanten Spanier Hector Guzmann kennen, der mehr und mehr Gefallen an Sophie findet. Er verbredet sich nach seinem Krankenhausaufenthalt mit Sophie . Als sie dann eines Tages von der Kommissarin Gunilla Strandberg angesprochen wird, mit der Bitte Hector zu bespitzeln und ihr alles Informationen zukommen zu lassen, fragt sich Sophie, wer Hector denn wirklich ist, der sich bei ihr als Verleger vorgestellt hat. Alexander Söderberg macht es dem Leser zu Anfang nicht einfach, denn er bringt viele Personen in seine Geschichte ein, so dass mir zu Anfang schon der Kopf rauschte, wer denn nun wer ist und welche Rolle er bekleidet. Auch die einfache Einteilung von Gut und Böse, wie sie häufig in anderen Büchern zu finden ist, trifft hier nicht zu. Nichts ist so wie es scheint und keiner reagiert so wie man denkt. Das Ganze wird dann mit Themen wie Drogen,- und Waffenhandel gewürzt und die gegenseitigen Auseinandersetzungen dieser Banden sind dann auch spannend beschrieben. Sophie Brinkmann, die Hauptperson dieses Buches ,steht zwischen den Fronten und als auf ihren Sohn ein Attentat verübt wird, muss sie sich entscheiden auf welcher Seite sie steht. Doch die Frage ist, wer sind die Guten und wer die Bösen ?

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  • Das Ende hat mich ein wenig versöhnt

    Unbescholten
    Natalie77

    Natalie77

    07. October 2013 um 18:00

    Inhalt: Sophie Brinkmann ist Krankenschwester und hat einen Sohn. Auf ihrer Station liegt ein spanischer Verleger Hector Guzman. Er wurde bei einem Unfall mit Fahrerflucht verletzt. Sophie mag ihn und trifft ihn auch außerhalb des Krankenhauses ohne zu ahnen wie gefährlich das werden kann... Meine Meinung: Eine Inhaltsangabe zu schreiben fällt mir hier etwas schwer, da ich auf den ersten Seiten überhaupt keinen Zugang zu der Geschichte bekam. Nun könnte ich den Rückentext kopieren. Allerdings finde ich das dieser nicht ganz passend ist bzw. schon ein wenig zu sehr voraus greift. Denn das was in dem Rückentext beschrieben steht ist schon ziemlich weit in der Geschichte drin. Wie oben schon geschrieben kam ich nur schwer in die Geschichte rein. Ich denke es liegt an den vielen Personen zwischen denen dann auch noch laufend hin und her gewechselt wird. So konnte ich zunächst mit den Figuren und auch nicht mit den Gegebenheiten warm werden und befürchtete schon das dieses Buch eine zähe Lektüre wird. Das mit den Figuren gab sich erst recht spät. Da gibt es Lars und Jens die ich irgendwie immer durcheinander schmiss. Einen Russen und noch einen. Anders (der mich immer wieder an den Osloer Attentäter erinnerte)Hasse der eigentlich Hans heißt und und und.Das unter einen Hut zu bekommen wer nun wo hin gehört und ob Gut oder Böse war doch recht schwer. Nun steht auf dem Buchrücken vom Svenska Dagbladet das der Autor die Grenze zwischen gut und Böse neu zieht und das ist richtig. Am Anfang fragte ich mich wo der Autor überhaupt hin will. Hector scheint nicht so gut zu sein wie Sophie denkt und die brave unbescholtene Sophie wird von der Polizei beschattet. Aber man erfährt zunächst keine Gründe dafür. Hier und da gibt es mal eine Szene die man dem organisierten Verbrechen zuordnen könnte, aber da haben dann wieder andere mit zu tun. Also warum beschattet die Polizei Sophie? Was will sie von Hector? Das ist hier die Zentrale Frage und die geisterte laufend in meinem Kopf rum. Bis sich aber alles etwas zusammen findet dauert es. Ich will nicht sagen die Geschichte ist bis dahin langweilig. Sonst hätte ich nicht weiter gelesen, aber sie ist recht flach und auch Spannung muss man hier suchen gehen. Trotzdem fesselte die Geschichte mich und somit hat der Autor in dem Bezug alles richtig gemacht. Figuren gibt es in diesem Thriller einige und viel zu viele um sie einzeln aufzulisten. Sie alle haben eins gemeinsam, man erfährt sehr wenig von ihnen und sie sind nicht durchschaubar. Von Hector der ja einer der Hauptfiguren ist wusste ich auch zum Schluss nicht viel mehr wie zu Beginn. Sophie ist eine der wenigen Figuren die wirklich eine Tiefe haben und mit der ich warm geworden bin. Von Lars erfährt man ein bisschen was aber wirkliche Tiefe kann er auch nicht erlangen. Jens bleibt ziemlich blass, Gunilla ist zwar präsent, aber auch sie bleibt blass. Alle anderen Nebenfiguren sind austauschbar, haben keine Persönlichkeit und halten nur für die Sache her. Am Ende gehe ich trotzdem als zufriedener Leser aus dieser Geschichte und das obwohl ich so viele negative Kritikpunkte habe, aber das Ende hat mich einfach versöhnt. Ich verstehe nun was wie zusammen hängt und wurde mehrere Male wirklich überrascht. Am Ende schaffte es Alexander Söderberg auch eine Spannung aufzubauen und so fesselte mich diese Geschichte nicht mehr nur aus Neugier. Zu mehr als den 3 Büchern reicht es aber dann schon alleine wegen den blassen Figuren und dem holprigen Anfang nicht.

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