Alexander S. Puschkin Die Hauptmannstochter

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Inhaltsangabe zu „Die Hauptmannstochter“ von Alexander S. Puschkin

Die Erzählung \"Die Hauptmannstochter\" (1836) entstand aus dem großen Interesse Alexander Puschkins am Russischen Bauernkrieg 1773 - 1775, der auch oft als der Pugatschow-Aufstand bezeichnet wird. Nach den dreijährigen Recherchen und der schriftstellerischen Arbeit wurde das Werk fertiggestellt, das heute nicht nur zum obligatorischen Schulprogramm in Russland gehört, sondern auch zum bedeutenden Erbe der russischen Literatur. (Quelle:'Flexibler Einband/01.12.2013')

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    Die Hauptmannstochter
    sKnaerzle

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    Der Ich-Erzähler Grinew, ein junger Mann von Stand, noch ziemlich naiv, soll seinen Dienst in einer Festung im Süden Russlands ableisten. Auf der Reise gereicht ihm sein Leichtsinn des Öfteren zum Nachteil, er verliert viel Geld beim Spiel, verirrt sich im Nebel, verschenkt seinen Pelz an einen Mann, halb Bettler, halb Räuber und kommt in der Festung an.  Der Hauptmann, der die Festung kommandiert, hat eine Tochter, in die Grinew sich sofort verliebt, und weil wir uns in der russischen romantischen Literatur befinden, gibt es auch ein Duell mit einem Rivalen und eine gefährliche Verletzung. Doch dann beginnt der Pugatschow-Aufstand, die Festung wird erobert, der Kommandant und seine Frau brutal ermordet und die Tochter der Gewalt eines Überläufers übergeben. Grinew aber wird verschont, weil es Pugatschow selbst war, dem er damals den Pelz geschenkt hat und großzügig nimmt dieser ihm nicht einmal das Versprechen ab, künftig nicht gegen ihn zu kämpfen. Pugatschow muss noch einmal eingreifen, bis das Liebespaar zusammenkommt. Und so verdankt Grinew dem Aufständischen sein Glück, auch wenn er ihn beständig als Verräter beschimpft. Dagegen ist die russische Justiz kleinlich und Grinew gerät in ihre Fänge, weil er ja mit dem Verräter befreundet war. Aber dann geht ja doch alles gut aus. Der Leser fragt sich jedenfalls, ob Puschkin das mit Absicht gemacht hat, dass Pugatschow zwar brutal ist, aber treu zu seinen Freunden, während der russische Staat für geleistete Dienste nicht dankbar ist, sondern im Gegenteil voreilig bestraft. Es ist jedenfalls auffällig, wie sympathisch der Autor diesen brutalen Mörder schildert. Die Geschichte zieht sich ein wenig. Auf der Reise passiert viel, was nicht wichtig scheint und die Menschen auf der Festung werden zwar satirisch aufgespießt, aber sind für heutige Leser nicht wirklich interessant. Aber wenn man sich gerade in dieser behäbigen Welt eingerichtet hat und sich mit einer eher gemütlichen Lektüre abgefunden hat, beginnt der Pugatschow-Aufstand und es stellen sich die erwähnten moralischen Probleme. Kein Pageturner, aber der Horizont wird ein kleines bisschen weiter

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