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anja_bauer

vor 2 Monaten

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Thomas Martini ist wieder Action. Er soll einen vermissten Banker suchen, doch dieser liegt praktisch tot vor seiner Haustüre. Und bald darauf findet man eine zweite Leiche auf. Was als normaler Fall für die Kommissare Carstens und Ressmann erscheint, erweist sich dann doch als weitaus mysteriöser. Und immer wieder gibt es Hinweise auf den Engelmacher. Aber der ist doch tot, oder? Als sich schließlich noch der BND einschaltet. Ist der Fall total komplex. Und wieder gerät Martini in Bedrängnis. Schafft er es mithilfe seiner Freunde den Fall aufzuklären?

Am Anfang wird hier abwechselnd in der Gegenwart geschrieben und dann in der Vergangenheit. Das ändert sich jedoch im zweiten Drittel und findet hier den roten Faden zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Schreibstil ist gut und der Spannungsbogen wird hier kontinuierlich aufgebaut.  Ich habe das Buch teilweise gar nicht aus der Hand legen können. Auch die Weg bzw. Ortbeschreibungen sind hier wieder gut gelungen und regen die Vorstellungskraft an (zumindest, wenn man Frankfujrt nicht so kennt).

Wie beim ersten Teil endet dieser Krimi mit einem Cliffhanger, was aber nicht weiter schlimm ist.  Da kann man sich wenigstens auf den dritten Teil freuen Und sich schon mal Gedanken machen, wer überhaupt der Engelmacher ist.

Das ist ja der zweite Teil vom Autor und ich muss sagen, da hat sich einer gesteigert.  Selbst die Tiefe in den einzelnen Charakteren der Protagonisten ist hier besser vorhanden. Sie sind irgendwie „menschlicher“ geworden. Mir sind sie jedenfalls inzwischen ans Herz gewachsen.

Das Cover hat jedenfalls wiedererkennungswert. Es zeigt einen Turm von Frankfurt  und wieder ist bis auf den blutroten Titel alles in grau gehalten. Im Hintergrund wieder die Engelsflügel.

Autor: Alexander Schaub
Buch: Der Schatten des Engelmachers
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