Alexander Solschenizyn Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

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Inhaltsangabe zu „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ von Alexander Solschenizyn

Nikita Chruschtschow mahnte eindringlich auf dem 22. Parteitag der KPdSU: "Es ist unsere Pflicht, derartige Angelegenheiten, die mit dem Mißbrauch der Macht zusammenhängen, sorgfältig und allseitig zu klären. Solange wir arbeiten, können und müssen wir vieles klarstellen und der Partei und dem Volk die Wahrheit sagen..." Mit dieser Erklärung setzte er sich für ein literarisches Werk ein, das nach Erscheinen sofort Weltruhm erlangte: "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch". Es bringt keine sensationellen Enthüllungen, sondern die nüchterne, mikroskopisch genaue Untersuchung des Lagerlebens in Sibirien, so wie es von den Opfern der stalinistischen Periode erlebt wurde.

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  • '[...] wünschen, dass unser Gefühl der Anerkennung auch von anderen Lesern geteilt wird.‘

    Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

    sabatayn76

    26. November 2017 um 22:35

    ‚Im Ganzen aber gehört ‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ zu jenen literarischen Werken, denen wir nach der Lektüre von ganzem Herzen wünschen, dass unser Gefühl der Anerkennung auch von anderen Lesern geteilt wird.‘ (Alexander Trifonowitsch Twardowski, Chefredakteur der Moskauer Literaturzeitschrift Nowy Mir)‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ ist das Debüt des Literaturnobelpreisträgers Alexander Issajewitsch Solschenizyn und erschien erstmals 1962 in der Zeitschrift Nowy Mir. Der Roman erzählt von einem Tag in einem sowjetischen Gulag und beruht auf Solschenizyns eigenen Erfahrungen als Häftling. Aufgrund der Tatsache, dass ‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ auf den Memoiren, Aufzeichnungen und Erinnerungen Solschenizyns basiert, besticht der Roman durch hohe Authentizität, und die Schilderungen des Autors, die nicht das große Grauen der Gulags thematisieren, sondern vielmehr die alltäglichen Schikanen, den permanenten Hunger, die klirrende Kälte, die allgegenwärtigen Beschimpfungen und die schwere Arbeit behandeln, bieten einzigartige Einblicke in die eher unbekannte Welt der sowjetischen Gulags. Der Leser/Hörer begleitet Iwan Denissowitsch Schuchow, der zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt wurde, vom Aufwachen über die Mahlzeiten und den Appell bis zum Arbeitseinsatz durch einen gewöhnlichen Arbeitslagertag und erlebt so hautnah, was den Protagonisten beschäftigt, wie sein Alltag aussieht und welche Schwierigkeiten alltägliche Sehnsüchte und zutiefst menschliche Belange darstellen.Doch auch von den kleinen glücklichen Momenten und freudigen Ereignissen erfährt der Leser/Hörer, so dass ‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ eine komplexe Beschäftigung mit dem Thema Gulag und keine bloße Schwarzweißmalerei bietet. Sprachlich ist ‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ eher einfach gehalten, aber dennoch anspruchsvoll. Zudem wird das Hörbuch ansprechend von Hans Korte gelesen, der der Geschichte die passende Dramatik gibt, aber auch die Alltäglichkeit der Erlebnisse gelungen vermittelt.Durch die Musikeinspielungen zu Beginn und am Ende des Hörbuchs wird ein schöner Rahmen geboten, der den Hörer direkt nach Sibirien versetzt bzw. den Hörer am Ende wehmütig zurücklässt. Ich kenne Solschenizyns Hauptwerk ‚Der Archipel Gulag‘ noch nicht, aber ‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ hat mich neugierig auf eine umfassendere Beschäftigung mit dem Autor gemacht und stellt meiner Meinung nach (auch aufgrund der Kürze und der eindringlichen Erzählweise) eine gute Einführung in Solschenizyns Werk dar.

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