Alexander Zeithammer Nox Magica: (Buch 1 der Nox Magica Trilogie)

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Inhaltsangabe zu „Nox Magica: (Buch 1 der Nox Magica Trilogie)“ von Alexander Zeithammer

Als der Dieb Anselm Dorn einwilligt, eine Reliquie aus dem Haus eines einflussreichen Magus zu stehlen, ahnt er nicht, dass diese Tat ihn zum meistgesuchten Mann des ganzen Habsburger Kaiserreichs machen wird. Gejagt vom Besitzer der Reliquie, den Handlangern seines Auftraggebers und der Wiener Stadtwache findet er sich unverhofft im Zentrum von Machenschaften wieder, die längst nicht nur sein eigenes Leben bedrohen. Um seinen Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen und eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes abzuwenden, muss Anselm sich seiner eigenen Vergangenheit stellen und ein Bündnis mit dem einen Mann schließen, den er noch um vieles mehr fürchtet als seine Verfolger.
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  • Wien im Jahr 1873

    Nox Magica: (Buch 1 der Nox Magica Trilogie)
    Phoenicrux

    Phoenicrux

    22. January 2016 um 14:27

    Inhalt: Als der Dieb Anselm Dorn einwilligt, eine Reliquie aus dem Haus eines einflussreichen Magus zu stehlen, ahnt er nicht, dass diese Tat ihn zum meistgesuchten Mann des ganzen Habsburger Kaiserreichs machen wird. Gejagt vom Besitzer der Reliquie, den Handlangern seines Auftraggebers und der Wiener Stadtwache findet er sich unverhofft im Zentrum von Machenschaften wieder, die längst nicht nur sein eigenes Leben bedrohen. Um seinen Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen und eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes abzuwenden, muss Anselm sich seiner eigenen Vergangenheit stellen und ein Bündnis mit dem einen Mann schließen, den er noch um vieles mehr fürchtet als seine Verfolger. Zum Buch: Das Cover ist schlicht in schwarz weiß gehalten, dennoch verspielt mit dem Muster das aussieht wie Ranken die an manchen Stellen Dinge oder Figuren formen. Man bekommt mehrere Einblicke von verschiedenen Leuten die zuerst etwas unzusammnhängend wirken, aber ab einem gewissen Punkt zu einem Handlungsstrang zusammen führen.  Protagonisten: In diesem Buch liest man aus einigen Perspektiven. Zuerst einmal gibt es da Anselm, er ist ein Meisterdieb, mit besonderen Talenten. Dann gibt es Katyana von Teuffenbach, eine Kommissarin die Menschen nicht leiden kann und sich gerne mit ihrer Magie rühmt. Dann gibt es noch einige Untertanen der Magi die wir kennenlernen dürfen, ob es eine untote Taube ist, ein dicker Herr mit merkwürdigen Vorlieben bei seinem Essen oder ein Affe der irgendwie Zombiemässig ist, das alles findet man in diesem Buch, mal abgesehen von den Magi die auch nicht ganz normal sind. Meinung: Wir erleben hier eine Geschichte die in Wien um 1873 spielt und dementsprechend ist auch die Formulierung. Der Autor hat sich einige Gedanken gemacht und seine Schauplätze und Handlungen detailreich beschrieben. Die Thematik das es neben der normalen Welt noch parallel eine magische gibt mit allerlei Kreaturen und Artefakten hat mir wirklich gut gefallen. Ein wirklich fantasievolles Buch, mit tollen Schauplätzen, das mich leider trotzdem nicht wirklich fesseln konnte und ich es manchmal schon anstrengend fand bei den Ereignissen mitzukommen und nicht den Überblick zu verlieren. Anselm ist zwar kein unsympathischer Protagonist, aber dennoch fehlte mir beim Lesen das gewisse Etwas. Ich werde mich bestimmt mal an den zweiten Teil setzen und mal schauen wie es da so läuft und ob der Autor eine weniger überambitionierte Herangehensweise hat als in diesem Teil, der tolle Ideen hat, aber auf mich durch den ständigen Sichtwechsel nach jedem Kapitel etwas chaotisch wirkte.

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  • Anselm der Meisterdieb

    Nox Magica: (Buch 1 der Nox Magica Trilogie)
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    02. September 2014 um 12:52

    Neben unserer Welt existiert unbemerkt von den meisten Sterblichen, die der mächtigen Magie. Sowohl in dieser, als auch in der Menschenwelt ist Anselm Dorn bekannt als Meisterdieb. Von daher bekommt er die Aufgabe eine gut gesicherte Reliquie zu stehlen, die Hand des Patriarchen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Bei der Übergabe weigert sich sein Auftraggeber zu bezahlen und Anselm kann gerade so entkommen. Doch wohin nun, in Wien ist er der meist gesuchten Verbrecher und nach Prag kann er nach einem Mord an einem ranghohen Magier auch nicht zurück. Da soll ihm seine ehemalige Geliebte Katyana aus der Patsche helfen, doch dummerweise arbeitet sie als Kommissarin bei der Polizei die ihn sucht, hinzukommt das sie ohnehin noch eine persönliche Rechung mit Anselm zu begleichen hat. Ein fantastisches Abenteuer im Wien des 19. Jahrhunderts, spannend und rasant erzählt und für einen Debütroman nicht schlecht. Nur nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, da doch einige Szenen recht plastisch erzählt werden und so manche Abartigkeit mir der Magen herumdrehte. Insbesondere die sexuellen Vorlieben des Dieners. Anselm ist zwar der Meisterdieb und sollte eigentlich auf der Seite der bösen Buben spielen, aber mit seinem Charme hat er mich auch um den Finger gewickelt. Ganz besonders seine Fähigkeit brenzligen Situationen zu entkommen und um sich her unbeabsichtigt Chaos zu stiften. Ich kann gut verstehen, warum Katyana auf seine Schmeicheleien hereingefallen ist. Hatte ich die Befürchtung, das es sich bei der Jagd um die Hand des Patriarchen um einen Auftakt zu einer Trilogie handelt, habe ich mich geirrt, denn wenn ich den Klappentext des Nachfolgebandes richtig deute, macht Anselm sich einfach nur auf zu einem neuen Abenteuer, dem ich bestimmt früher oder später auch folgen werde. Es macht Spaß an der blühenden Phantasie des Autors teilzuhaben und ich freue mich auf meine Rückkehr nach Wien an Anselms Seite.

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  • Rasante Jagd im Wien des Jahres 1873

    Nox Magica: (Buch 1 der Nox Magica Trilogie)
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    28. August 2014 um 13:03

    Wien 1873: die Sitzung bei einer Wahrsagerin endet in einer schaurigen Katastrophe, seltsame und hungrige Wesen, halb Fisch, halb Schlange suchen sich einen Weg in ihre Wohnung und hinterlassen eine schlammige Brühe. Ähnliche Fälle gab es letzter Zeit häufiger, die ermittelnde Kommissarin von Teuffenbach und ihr Assistent Jean-Baptiste Bellemont tappen im Dunkeln. Zur selben Zeit verschwinden immer wieder Kinder von Menschen in der Stadt, die nie wieder auftauchen. In Prag bekommt der Meisterdieb Anselm Dorn ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann – allerdings muß er dafür nach Wien zurückkehren, wo er mehr als nur einen Feind hat. Eine Menge Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und im Laufe der Lektüre zusammenfinden. Die Welt von 1873 teilt sich in die sterblichen Menschen und die unsterblichen Magi auf, die sich den Menschen gegenüber als höherwertig ansehen. Details zu den Magiern und über ihre Herkunft erhält der Leser Stück für Stück während der Lektüre. Dabei gibt es einige verblüffende Offenbarungen, die ich nicht erwartet hatte. Das Buch ist flüssig zu lesen und die Verfolgungsjagden temporeich beschrieben. Die detaillierte Erzählweise des Autors sorgt für lebendige Bilder in meinem Kopf, wobei es für meinen Geschmack manches mal zu detailliert zuging. Einiges ist gruslig und schaurig, manchmal eklig, aber auch skurril. Auch wenn dieses Buch der erste Band einer Trilogie ist, ist die Handlung in sich abgeschlossen. Mein Lieblingscharakter ist eindeutig der Meisterdieb Anselm Dorn, ein Sterblicher, der mit seiner Cleverness und Fingerfertigkeit die Magier immer mal wieder an der Nase herumführt – und sich dabei in tödliche Gefahr begibt. Sehr gut hat mir auch der Assistent Jean-Baptiste Bellemont der Kommissarin gefallen, der rückhaltlos zu seiner Partnerin hält, auch wenn diese einen schweren Stand innerhalb der Magier hat. Die Kommissarin von Teuffenbach muß sich immer wieder gegen die männlichen Magier behaupten, die der Meinung sind, daß sie als höhere Tochter eine völlige Fehlbesetzung für den Posten der Kommissarin ist. Daß sie in ihren Ermittlungen nicht weiterkommt, macht es nicht leichter. Eigentlich mag ich sie ganz gerne, aber sie hat einen Charakterzug, der mir gar nicht an ihr gefällt und hoffe, daß ihr in den nächsten zwei Bänden noch die Augen geöffnet werden. Mir hat die magische Nacht in jedem Fall eine schlaflose Nacht eingebracht – und direkt nach Ende der Lektüre habe ich mir den zweiten Teil heruntergeladen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Anselm weitergehen wird.

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