Alexander von Schönburg

 3.5 Sterne bei 129 Bewertungen

Lebenslauf von Alexander von Schönburg

Alexander von Schönburg wurde im August 1969 in Mogadischu als Sohn einer Adelsfamilie geboren. Er ist seit vielen Jahren als Journalist und Kolumnist bei diversen Zeitungen und Zeitschriften tätig und war unter anderem der Chefredakteur der "Park Avenue". Mit seinem Debüt "Die Kunst des stilvollen Verarmens", das 2005 veröffentlicht wurde, feierte er große Erfolge. Dieser und nachfolgende Romane von Schönburg avancierten zum Bestseller. Heute lebt der Autor mit seiner Familie in Berlin.

Alle Bücher von Alexander von Schönburg

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Weltgeschichte to go

Weltgeschichte to go

 (29)
Erschienen am 15.05.2018
Lexikon der überflüssigen Dinge

Lexikon der überflüssigen Dinge

 (11)
Erschienen am 02.01.2008
Smalltalk

Smalltalk

 (6)
Erschienen am 19.12.2014
In bester Gesellschaft

In bester Gesellschaft

 (6)
Erschienen am 01.12.2008
Der fröhliche Nichtraucher

Der fröhliche Nichtraucher

 (4)
Erschienen am 01.11.2003
Die Kunst des lässigen Anstands

Die Kunst des lässigen Anstands

 (1)
Erschienen am 30.08.2018
Tausendundeine Party

Tausendundeine Party

 (0)
Erschienen am 22.04.2017

Neue Rezensionen zu Alexander von Schönburg

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Rezension zu "Die Kunst des lässigen Anstands" von Alexander von Schönburg

Ist Anstand überhaupt noch zeitgemäß?
seschatvor 4 Monaten

Für den Autor Alexander von Schönburg (*1969) ist Anstand zeit seiner Geburt ein erhaltenswertes Gut. Um mit anderen und sich selbst ins Reine zu kommen, gelte es 27 Tugenden einzuhalten, die alles andere als angestaubt seien.

Auf insgesamt 368 Buchseiten erklärt der Autor seinen Mitmenschen den korrekten Umgang miteinander, ohne dabei den altväterlichen Zeigefinger zu erheben. Schönburg geht es dabei vor allem um "ritterliche" Tugenden, wie beispielsweise Treue, Mut, Humor, Bescheidenheit, Selbstbewusstsein, Toleranz, Klugheit oder Gerechtigkeit. In Zeiten von Cybermobbing und fortschreitendem Egoismus habe es die Gesellschaft verlernt, sich auf ein friedliches und vorurteilsloses Zusammenleben zu besinnen. Auch die ständige Verfügbarkeit von Dingen stumpfe uns ab, so dass einmalige Erlebnisse nicht mehr als solche wahrgenommen und beliebig werden.

Ich empfand Schönburgs Anstandsleitfaden als stimmig und zeitgemäß, denn das soziale Miteinander ist unbestritten in Gefahr. Über seine Umsetzung lässt sich allerdings streiten. So gern ich seine persönlichen wie stark philosophisch geprägten bis literaturwissenschaftlichen Ausführungen gelesen habe, so fragwürdig ist doch seine Zielgruppe. Letztere sollte nämlich entsprechend vorgebildet sein, um allen Gedankengängen wie Anmerkungen Schönburgs folgen zu können. Denn Detailreichtum geht, wie auch in diesem Fall, oft mit Weitschweifigkeit einher. Kurzum, trotz des spannenden Sujets musste ich ein ums andere Mal weiterblättern bzw. das Buch für einen Moment beiseitelegen. Zudem blitzte die angekündigte Lässigkeit (vgl. Titel) m. E. zu wenig auf. Alltagstipps wurden auf ein Mindestmaß beschränkt.

FAZIT
Ein interessantes Sachbuch, dessen Lektüre allerdings eine gute Allgemeinbildung voraussetzt und das sich damit an ein ausgewähltes, meist schon anstandsaffines Publikum richtet. Axel Hackes „Anstandsfibel“ konnte mich mehr von sich überzeugen.

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Kuempelds avatar

Rezension zu "Weltgeschichte to go" von Alexander von Schönburg

Weltgeschichte mal anders
Kuempeldvor 7 Monaten

Alexander von Schönburg widmet sich in diesem Buch einem Thema, über das schon viele Bücher erschienen sind. Die wirklich wichtigen geschichtlichen Ereignisse kann man dadurch schnell überall nachlesen, in ihren Darstellungen unterscheiden sie sich kaum. Der Autor geht Geschichte jedoch anders an. Statt sich von Epoche zu Epoche zu hangeln oder jeden Kontinent abzuhandeln, unterteilt er die Geschichte in verschiedene Kategorien (Bsp.: Irrtümer, Worte, Erfindungen, Kunst), unter denen auch klassische Kategorien zu finden sind (Menschen, das Böse), um in diesen dann die wichtigsten Entwicklungen darzustellen. Dabei legt er den Fokus aber bewusst auf eher unbekannte Phänomene, die dem Leser etwas Neues bieten sollen.

Durch die Unterteilung in kurze übersichtliche Kapitel kann man eine angenehme Reise durch die Geschichte erleben, welche viele neue Aspekte zu bieten hat und interessante Storys liefert. Absolut empfehlenswert. 

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens" von Alexander von Schönburg

Keine Angst mehr vor einem leeren Konto ...
angi_stumpfvor einem Jahr

Alexander von Schönburg ist vielleicht nicht allen ein Begriff, aber seine Schwester Gloria kennt wahrscheinlich jeder: sie trägt nun den Namen „von Thurn und Taxis“. Er erzählt uns vom Untergang des Adels in Deutschland, dass man ungeachtet eines klangvollen Titels durchaus Probleme haben kann, seine täglichen Rechnungen bezahlen zu können.

Aber er zeigt uns in einer unglaublich eindrucksvollen, zuweilen sehr humorvollen und nachvollziehbaren Art und Weise, dass „arm sein“ keine Frage des Geldbeutels ist, sondern vielmehr unserer eigenen Einstellung.
Er zeigt anhand vieler Beispiele, dass Reichtum im Überfluss die Menschen nicht glücklich macht, eher im Gegenteil. Wer viel besitzt, hat auch mehr Angst vor Verlust, weiß die einzelnen Dinge nicht mehr zu schätzen, strebt immer nach Höherem und wenn wirklich eine Krise kommt, stürzen diese Leute in ein ganz tiefes Loch.
Wer sich dagegen auf andere Dinge im Leben konzentriert, kann auch mit ganz wenigen Dingen sehr glücklich und zufrieden werden.
Es gibt Menschen, die definieren sich nur über ihre Arbeit, sehen diese als ihre Hauptaufgabe im Leben. Doch wer ist wohl glücklicher? Der Vater, der abends nach einem 12-Stunden-Tag erschöpft und gestresst mit viel Geld in der Tasche nach Hause kommt oder derjenige, der sich auch mal nachmittags die Zeit nimmt und mit seinen Kindern einen Spaziergang durch die Natur macht? Der eine bietet seiner Familie gemeinsame Zeit, die durch nichts zu ersetzen ist, der andere schenkt dafür vielleicht zu Weihnachten jedem Kind ein iPhone.
Letztlich muss jeder selbst wissen, welche Werte er in seinem Leben schätzt. Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, ein erfülltes Familienleben sind Werte, die nichts kosten … jeder Mensch kann damit sein Dasein bereichern.
Wer dagegen ein teures Auto fahren will, viele Fernreisen machen will und immer die neueste Designermode tragen will, der wird damit nicht zwingend glücklicher.

Dieses Buch nimmt die Angst vor Verzicht, zeigt eindrucksvoll, dass wir die vielen Dinge, die uns die Werbung vorgaukeln will, gar nicht brauchen. Man kann mit wenig Geld auf dem Konto genauso glücklich (oder noch viel glücklicher) sein als ein Multimillionär – es ist alles eine Frage der Einstellung und der Wertevorstellung.

Mir hat diese Lektüre extrem gut gefallen und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Sollte ich mal wieder essen gehen, werde ich mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen können, wenn „Rucola“ in der Speisekarte auftaucht … ;) Lest selbst, was es damit auf sich hat!

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Alexander von Schönburg wurde am 15. August 1969 in Mogadischu geboren.

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