Alexander von Schönburg Die Kunst des stilvollen Verarmens

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst des stilvollen Verarmens“ von Alexander von Schönburg

WENIGER IST MEHR. Wir alle, wirklich alle, werden bald und nicht in irgendeiner fernen Zukunft deutlich ärmer sein als jetzt. Doch die Kunst des stilvollen Verarmens will gelernt sein. In seinem Bestseller verrät Alexander von Schönburg ein paar Geheimnisse, wie man auch ohne Geld reich bleiben kann. «Arm zu sein ist eleganter, als reich zu sein. Das scheint sich nur noch nicht herumgesprochen zu haben.» Welt am Sonntag

Ein sehr inspirirendes Sachbuch. Ideal für den Einstieg in den "Minimalismus".

— Tine_Kempf
Tine_Kempf

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  • Stilvoll verarmt?

    Die Kunst des stilvollen Verarmens
    HeikeM

    HeikeM

    In diesem Buch geht es nicht um die wirklich Armen in der Gesellschaft. Es geht eher um den Personenkreis, der sich nach und nach von seinem Reichtum und Wohlstand verabschieden musste. So beschreibt der Autor in seinem Buch den Werdegang seiner Familie. Langsam aber stetig verarmten die von Schönburgs und Unterschlupf bei noch reichen Mitgliedern der Familie zu finden, ist heutzutage kaum möglich. Früher hingegen war das üblich. Man hatte kein Geld und lebte bei der reichen Verwandtschaft wie die Made im Speck. Auch Alexander von Schönburg war an manchen Luxus gewöhnt. Er arbeitete in der Medienbranche, bis er eines Tages arbeitslos wurde. Am eigenen Leib hat er erfahren müssen, wie es ist, den Gürtel enger zu schnallen und trotzdem "stilvoll" zu leben. Erfahrungen, die er selbst und auch seine Familie machen mussten, beschreibt und verallgemeinert er in diesem Buch. Aber als einen Ratgeber sehe ich es deshalb noch lange nicht an. Unterhaltsam war es allemal. Der witzige Schreibstil hat mir gut gefallen, so hatte ich das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen. Schönburg bedient mit diesem Buch zweifellos den Zeitgeist. Aber sein Verarmen vollzieht sich auf einem recht hohen Niveau. Nicht für jeden ist es eine Chance und ein Glücksfall, sich den Arbeitsweg zu ersparen, weil man ja von daheim auch arbeiten kann. Nicht jeder kann von Champagner auf Mineralwasser umsteigen, weil er noch nie zu der Klientel gehörte, die sich Schampus leisten konnte. Bei vielen war bei Asti Spumante schließlich schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Und wie viele können nicht auf große und weite Urlaubsreisen verzichten, weil sie sich noch nie welche leisten konnten. Das ist nämlich genau das Problem in dem Buch. Den wirklich Armen kann er keine Ratschläge geben, denn dass ein gemütliches Spaghetti-Essen mit Freunden genussvoller sein kann als in ein Sterne-Restaurant "schön essen zu gehen", ist nicht nur für wirklich Arme eine Binsenweisheit. Aber wenn man Schönburgs Gedanken, dass sich Reich und Arm nicht nur über Geld definiert, weiterverfolgt, gehe ich mit ihm wieder guten Gewissens konform. Denn die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man für Geld sowieso nicht kaufen. Also bleibt die Schlussfolgerung, gut zu überlegen, wofür man sein Geld ausgibt, bringt der gekaufte Luxus wirklich mehr Lebensfreude oder wird er zur Belastung. "Die Kunst des stilvollen Verarmens" bringt nicht wirklich Neues ans Tageslicht, es bedient Bekanntes auf unterhaltsame Weise. Mir waren schon vor der Lektüre einige Weisheiten des Autors bekannt, denn ich habe sein Buch nicht gekauft, sondern nur geliehen. So gesehen bin ich wohl schon auf dem richtigen Weg.

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    wandablue

    wandablue

    09. March 2014 um 19:54
  • Rezension zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens" von Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens
    Sokrates

    Sokrates

    03. December 2010 um 12:59

    Tja, was soll man sagen: meine Vorrezensenten, die wenige Punkte vergeben haben, haben alles bereits auf den Punkt gebracht. Das Buch richtet sich eher an den "Oberschichtler", für den es offenbar notwendig ist, sich psychologischen (humorvollen) Beistand zu verschaffen, wenn er materiell-finanziell "absteigt". Leider kann sich ein Normalverdiener oder Jungakademiker mit diesem Buch nicht identifizieren, da man weder auf Luis-Vitton-Artikel noch auf das KaDeWe verzichten muss; man hat dort eh nie das Bedürfnis gehabt, einzukaufen. Und wer von seinem wenigen Geld mehr haben wollte, hat auch schon vor diesem Buch Mittel und Wege gefunden, Schnäppchen zu machen; bei Büchern bspw. den Second-Hand-Markt. Nur leider fehlen derlei Tipps für den "Normalbürger" fast völlig. So gesehen wird es die breite Masse der Leser persönlich nicht ansprechen, was der Autor mitzuteilen hat. Bezogen auf den ehemals finanzkräftigen Rest der Leserschaft ist es eine zum Teil witzige, sehr ironische Lebensanleitung, wie sie mit dem sich rapide verschrumpfenden Konto noch bis zum Monatsende auskommen - und dabei keinen Gesichtverlust erleiden. So gesehen: kurzweilige Unterhaltungsliteratur!

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  • Rezension zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens" von Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens
    Ritja

    Ritja

    30. May 2010 um 13:10

    Unterhaltsame Lektüre, die versucht den Menschen die Augen für die kleinen (und wichtigen) Dinge im Leben zu öffnen. Möglichkeiten werden gezeigt, wie man sich nicht wie ein Herdentier benimmt, sondern ein Individualist bleibt (was natürlich nicht immer gelingen kann).

  • Rezension zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens" von Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens
    patchogreen

    patchogreen

    04. August 2009 um 23:25

    "Ach, gestern waren wir in diesem sündhaft teuren Sushirestaurant in...." - manchmal wacht man aus seinem Komsumkoma auf und blickt plötzlich in bedeutungslose, weil mit so viel materiellem Ballast gefüllte Gesichter und die sich direkt dahinter anschliessende emotionale und intellektuelle Leere...manchmal ist man in der Lage die oktroyierten Konsumerwartungen zu erkennen...und manchmal hilft einem ein wunderbares Buch dabei, das ganze auch noch mit einem Lächeln, wenn nicht Lachen immer und überall zu tun. Eben!

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  • Rezension zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens" von Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 09:12

    Ich habe mich jedoch wunderbar amüsiert beim Lesen. Unheimlich lustig und mit viel Witz plaudert der Autor die kleinen und großen Geheimnisse der Etepetete-Klassen aus. Ob er sich viele Freunde mit diesem Buch gemacht hat? Man weiß es nicht, trotzdem treibt einen der angeborene Voyeurismus und die Neugierde immer wieder an, weiter zu lesen und alleine die Schilderung der Reise des mittellosen Grafenehepaars zum Geburtstag des Scheichs von Brunei war die Lesezeit wert. Absolut lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens" von Alexander von Schönburg

    Die Kunst des stilvollen Verarmens
    Eintagsfliege

    Eintagsfliege

    05. April 2007 um 15:01

    Ja, da schreibt mal einer, der sonst auf der Überholspur tätig war, seine neuesten Überlebenserkenntnisse von der Seele... Erkenntnisse, die er aber leider sehr spät erkannt hat. Aber lieber spät als nie. Was wohl humorvoll rüberkommen soll, meint der Autor wohl dennoch toternst. Was bleibt ihm in seiner neuen Situation auch übrig. Man liest aber so ziemlich seine derzeitigen Minderwertigkeitskomplexe heraus, welche er aber geschickt überspielen will. Jetzt, wo er nicht mehr zu den oberen 10.000 gehört, sind aufeinmal alle mit viel Geld die Doofen?? Echt lustig.

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