Alexander von Schönburg Lexikon der überflüssigen Dinge

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(1)
(5)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Lexikon der überflüssigen Dinge“ von Alexander von Schönburg

Weniger ist mehr.

Elektrische Zahnbürsten, Horoskope, Light-Produkte: Brauchen wir das eigentlich? Oder Beziehungskrisen? Müssen wir ständig erreichbar sein und nach einer Trennung 'Freunde bleiben'? Wie steht es mit Souvenirs, Coolness oder guten Ratschlägen – könnten wir darauf nicht auch verzichten? Bestsellerautor Alexander von Schönburg erklärt auf witzige Weise, warum das Leben ohne Dinge, die wir nicht wirklich brauchen, sehr viel schöner ist.

'Schönburg trifft den Nerv der Zeit.' Die Weltwoche
'Äußerst unterhaltsam.' FHM
'Ein Vademecum des Geschmacks.' Wirtschaftswoche
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Lexikon der überflüssigen Dinge" von Alexander von Schönburg

    Lexikon der überflüssigen Dinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2011 um 18:35

    Um es vorweg zu nehmen: Wie ich den Titel gelesen habe, dachte ich zuerst an das Buch selbst. Inzwischen habe ich das „Lexikon“ gelesen und bin ich davon eigentlich angetan. Wie das Wort „eigentlich“ signalisiert, aber nur „eigentlich“. Eigentlich habe ich mir nämlich etwas mehr und auch etwas anderes erwartet. Doch immerhin sehe ich das, was von Schönburg als überflüssig einer Behandlung wert ansieht, wenigstens teilweise so wie er. Zumindest stimme ich mit seinen Ausführungen in der Einleitung weitgehend überein, wenngleich ich befürchte, dass die Wirtschaft unserer Trash-Gesellschaft ohne ihren Wohlstandsmüll große Not leiden würde. Zu den einzelnen Stichworten gäbe es viel zu sagen. Man müsste zu einigen von ihnen eigentlich - ich weiß, ich wiederhole mich, doch möchte ich die Wendungen "streng genommen" oder "genau genommen" vermeiden - ein eigenes Buch schreiben. Deswegen ganz kurz: Nicht immer und überall vermag von Schönburg zu überzeugen. So kennt er die Deutschen (hier muss ich generalisieren!) schlecht, wenn er ihnen bei „Selbsthass“ jede Liebe zum eigenen Land abspricht. Oder kenne ich etwa meine Pappenheimer nicht? Anderseits könnte nach meinem Empfinden an manchen Stellen des Buches fast ein Aphorismus herausgelesen werden. So zum Beispiel im letzten Absatz zum Stichwort „Light-Produkte“, wo die Beschwernisse des Alters mit der Leichtigkeit fettreduzierter Lebensmittelerzeugnisse in Verbindung gebracht werden. Ein „Lexikon“, das nicht nur, vielleicht sogar überhaupt nicht, als Nachschlagewerk zur Hand genommen werden sollte, sondern in einem Zug gelesen werden kann. Es wird aber keine wichtige Aussage versäumt, wenn man das Buch überhaupt nicht liest. Denn "eigentlich" ist das, was in der Einleitung steht und am meisten Beifall verdient, längst bekannt. Dass ich bei den Stichworten gelegentlich ein wenig schmunzeln musste, möchte ich aber nicht verheimlichen.

    Mehr
  • Rezension zu "Lexikon der überflüssigen Dinge" von Alexander von Schönburg

    Lexikon der überflüssigen Dinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. November 2010 um 13:24

    Unser Alltag ist überfrachtet mit Dingen, die wir nicht wirklich brauchen, die nur Zeit, Geld und Lebensqualität stehlen. Mit Witz und Ironie lichtet Alexander von Schönburg das Dickicht. Auf dem Prüfstand stehen überflüssige Gegenstände, Verhaltensweisen und Redewendungen. Eine unentbehrliche Gebrauchsanweisung für denmodernen Menschen, die hilft, mit Anstand und Würde durchs Leben zu kommen. Herrlich,herrlich,herrlich. Amüsant, bissig und charmant beschreibt dieser großartige Autor die Dinge die die Welt nicht braucht. Man lacht von der ersten Seite bis zum letzten Satz und fühlt sich zugleich etwas unbehaglich denn man wird auch erwischt. So manches erscheint einem plötzlich peinlich anderes lässt einen Fremdschämen. Mein Lieblingseintrag ist der zum Thema Duzen.

    Mehr
  • Rezension zu "Lexikon der überflüssigen Dinge" von Alexander von Schönburg

    Lexikon der überflüssigen Dinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. June 2010 um 13:17

    Alexander von Schönburg hat mit diesem Buch eine nette Zusammenstellung von Dingen verfasst, die für unseren Alltag eigentlich überflüssig sind. Er nennt Dinge wie Bürotassen, Dekotomaten und Vitamintabletten, Geisteshaltungen wie Geiz oder Pessimismus und Angewohnheiten wie Lottospielen oder die ständige Erreichbarkeit. Zu jedem der Punkte, die im Buch alphabetisch aufgelistet sind, gibt es einen halb- bis anderthalbseitigen Absatz, in dem der Autor seine Meinung darlegt, aus welchen Gründen eben dies überflüssig ist. Einige Passagen sind auch wirklich lustig, gelungen formuliert. Im Großen und Ganzen meines Erachtens aber ein Buch, auf das man auch verzichten kann, wohl auch eins der überflüssigen Dinge... Die Einleitung stach für mich noch am ehesten heraus, in dem Alexander von Schönburg auf 10 Seiten über Überfluss, Luxus Notwendigkeit und die heutige Gesellschaft philosophiert. Insgesamt ein mittelmäßig unterhaltsames Buch, dass vielleicht nicht überflüssig, definitiv aber auch nicht notwendig ist. Für drei Sterne reichts nicht mehr.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks