Alexandra Adornetto Hades

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  • Rezension zu "Hades" von Alexandra Adornetto

    Hades
    LisasBuecherchaos

    LisasBuecherchaos

    13. November 2012 um 22:41

    Zum Buch: Achtung, dies ist die Rezension zum zweiten Band der Trilogie und kann Spoiler zum ersten Teil enthalten! Sop, nun habe ich auch den zweiten Teil der Trilogie hinter mir, der wohl auch mein letzter war. Das Cover gefällt mir eigentlich gar nicht; die Farben sind zu krass und auch die Auswahl des Motivs finde ich unglücklich gewählt. Alles wirkt plump, es gibt kaum Details und auch so passt es kaum zum Inhalt, also auf ganzer Linie etwas zu meckern. Bei dem Original sieht das schon anders aus. (Habe das Gefühl, die Originale sind in letzter Zeit immer besser) Beth und Jake auf dem Motorrad, die Blitze und die gesamte Atmosphäre des Covers passen perfekt. Auch die Abstimmung der Farben und die Verzierung des Titels finde ich gut gewählt; alles in allem schonmal ein Pluspunkt. (Das gilt soweit für beide, abgesehen von der Sache mit dem Motorrad) Doch ab jetzt geht es wie Beth in die Hölle rasant bergab, denn der Schreibstil der Autorin hat sich wider Erwarten kaum geändert. Die Autorin hat immer noch ihre kleine, perfekte Welt um sich und es gibt kaum einen Bezug zur Realität. Ich konnte mich so gut wie gar nicht in die Geschichte einfinden, da mir alles ein wenig zu abgehoben vorkam und auch kein wirklicher Drang entstand das Buch zu lesen. Es gab immer wieder kurze Phasen, in denen mich das Buch gefesselt hat, doch dann wurde es schnell wieder langweilig und verfiel in das alte Muster. Beth und Xavier,...oh Beth und Xavier. Ich habe wirklich gedacht, dass in dieser absolut perfekten Märchenbeziehung irgendwann mal ein kleiner Fehler auftaucht, aber nichts da. Xavier ist immer noch der wunderbare Märchentyp, der so ganz anders als alle anderen ist. Ich habe ja nichts dagegen, wenn der Protagonist ein wenig reifer ist, als er in der Realität wäre, aber so? Beth sagt sogar einmal, dass sie froh ist, dass Xavier nicht wie alle anderen aus ihrem Jahrgang ein unreifer Teenager ist. Also da frage ich mich, wo da ein Hauch von Realität sein soll, was für den Leser greifbar sein soll. Nun ja, Xavier ist nunmal der einzige Schüler, der von seinen Hormonen vollkommen in Ruhe gelassen wird und die Pubertät übersprungen hat. :) Wie man vielleicht merkt hat mich die Beziehung der beiden echt aufgeregt und als dann auch noch die Krönung in Form von Beths Spitznamen für Xavier ("Huggie Bear") kam, hatte ich echt genug. Bah, Beth hatte kaum noch eine eigene Persönlichkeit, es war als würde alles in ihrem Kopf irgendwie mit Xavier zusammenhängen; teilweise war es schon gefährlich nach an der Grenze zum Lächerlichen. Auch die anderen Charaktere haben sich kaum verändert und der einzige Charakter, der mir auch nur annähernd sympathisch war, ist Gabriel. Molly ist verliebt in ihn wie eh und je, Gabriel weist sie ab, Ivy ist die fürsorgende Mama und ja, es hat sich so gut wie nichts geändert. Als Beth gleich am Anfang von Jake in die Hölle entführt wird, dachte ich, dass endlich mal Spannung aufkommen würde; glatte Fehlanzeige. Von da an wird sich nur noch im Kreis gedreht: Beth will zurück, Jake will Beth für sich gewinnen, Beth weist ihn ab. Jedes mal das Gleiche und wenn Beth dann mal eine Chance zur Flucht hat, verpatzt sie alles oder bleibt um jemanden zu retten. Als es am Ende zu ihrer endgültig erfolgreichen Flucht kommt, unternimmt sie nur einen lahmen Versuch, ihre in Hades gewonnenen Freunde, wie versprochen, mitzunehmen. In diesem Moment konnte ich Beth nur noch weniger leiden, sie läuft so naiv und kopflos durch die Welt und hat ihre klaren Momente nur in Xaviers Abwesenheit. Aber als er wieder auftaucht ist ihr alles andere egal. Sogar der Cliffhanger am Ende konnte mich nicht wirklich dazu bringen, mich auf den letzten Band zu freuen, obwohl die Überraschung am Ende ganz gut gelungen ist; aber auch zu erwarten war, wenn man den Faden in wenig weiter gesponnen hätte. Fazit: Li, la, langweilig war "Hades" für mich und wird mich wohl nicht zum Lesen des letzten Bandes verleiten. Es gab einige Lichtblicke im Dunkel, die jedoch sofort wieder erstickt wurden; die Geschichte hatte also kaum eine Chance. Eine Steigerung in jeglicher Hinsicht gab es kaum und so gibt es für den Nachfolger von "Halo" wieder 2,5/5 Törtchen.

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