Alexandra Adornetto Halo

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Inhaltsangabe zu „Halo“ von Alexandra Adornetto

She was sent to save him...but can she save herself?
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  • eine langatmige Story, mit ausführlicher Liebesgeschichte, aber wenig Spannung

    Halo
    annlu

    annlu

    Bethany ist ein junger Engel. Gerade mal siebzehn Jahre alt, soll sie ihre Geschwister, den Krieger Gabriel und die Heilerin Ivy, auf die Erde begleiten. Dort angekommen brauchen sie erst einmal Zeit, um sich an ihre neue, menschliche Gestalt zu gewöhnen. Bethany ist auf Grund ihres Alters zwar verwundbarer als die anderen beiden, sie ist aber auch fasziniert von der Menschheit und gewöhnt sich schneller an das Leben mitten unter ihnen. In dem kleinen Ort, an dem sie sich niedergelassen haben, wollen sie ihre Mission erfüllen: durch ein gutes Beispiel vorangehen und den Einwohnern neue Spiritualität geben um den Einfluss der Agents of Darkness zu verringern, der sich auf den ganzen Welt mehr und mehr ausbreitet. Dafür wird Bethany in die highschool eingeschrieben um bei den jungen Menschen zu beginnen. Dort begegnet sie einem Jungen wieder, den sie nicht mehr vergessen kann und der nie gekannte Gefühle in ihr auslöst. Wie soll sie sich diesem Xavier gegenüber verhalten ohne ihre Mission aus den Augen zu verlieren? Die Geschichte wird aus Sicht Bethanys erzählt. Diese ist zwar ein Engel, ihre Gedanken sind allerdings nicht nur von ihrer Mission besessen. Im Gegenteil erinnert die Erzählung in vielen Anschnitten an andere Jugendbücher. Auch von ihren Geschwistern wird sie wie die kleine Schwester behandelt, die nicht in alle Einzelheiten eingeweiht werden muss und der man Informationen vorenthalten kann. Ihre Faszination für die Menschen wird besorgt wahrgenommen oder belächelt. Die Geschichte beginnt etwas langsam. Ohne mehrere Informationen zu den Engeln oder ihrer Mission zu geben, geht es hier mehr um Bethanys erste Eindrücke der Erde. Sobald die high school erwähnt wurde war ich schon mal enttäuscht. Ich befürchtete, dass das Ganze auf das typische Setting hinauslaufen würde: neuer Schüler/in kommt an die Schule, im Gepäck ein fantastisches Geheimnis und trifft dort auf seine/ihre Liebe. Davon gibt es schon hunderte von Büchern, die alle nach dem selben Schema ablaufen. Auch hier hatten die Szenen etwas klischeehaftes an sich. Doch immer, wenn mir die Erzählung und Gedanken Beths zu pubertierend wurden, kam eine nette Auszeit, bei der sie wieder engeltypische Gedanken und Gefühle hatte. Mir haben auch die Szenen gefallen, die das Alltagsleben als Familie der Drei darstellten – hier muss ich mich als Gabrielfan outen. Die Mission wird zwar immer wieder erwähnt, Konsequenzen oder Handlungen, die mit ihr zusammenhängen, lassen aber lange auf sich warten. Daher ist der fantasy – Anteil des Buches auch recht gering. Das Einschätzen und Bewerten des Buches fällt mir etwas schwer, da ich einige Passagen geliebt und andere gehasst habe. Daher gab es auch Kapitel, die ich locker – flockig vor mich hin gelesen habe und die mich zum Lächeln gebracht haben, während ich mich durch andere gequält habe. Und dann gab es auch noch Entscheidungen und Wendungen, die mir absolut unlogisch vorkamen und mich geärgert haben. Zusammen mit der fehlenden Spannung (in Bezug auf die übernatürlichen Ereignisse, die wenn, dann erst im letzten Drittel des Buches aufkommt) kann ich nur einen Mittelwert nehmen und dem Buch 2,5 Sterne geben. Wer einen (manchmal sehr kitschigen) Jugendliebesroman lesen möchte, ist hier richtig, wer sich einen spannenden Fantasyroman erwartet sicher nicht!

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