Alexandra Adornetto Halo

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Inhaltsangabe zu „Halo“ von Alexandra Adornetto

Hoffentlich wird "Halo" bald übersetzt!

— Ines_Mueller
Ines_Mueller
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  • Rezension zu "Halo" von Alexandra Adornetto

    Halo
    chrisujlo

    chrisujlo

    16. February 2011 um 10:53

    Inhalt Bethany und ihre Geschwister Ivy und Gabriel sind Engel, die auf die Erde gesandt werde, um wieder mehr Verständnis und Liebe unter die Menschen zu bringen und alles Böse zu vertreiben. In einer Kleinstadt leben sie von nun an als normale Geschwister, Bethany besucht die Highschool und Gabriel unterrichtet dort, während sich Ivy ganz ihrer gemeinnützigen Arbeit widmet. Am Anfang haben die drei, und vor allem Bethany, die noch nie zuvor menschliche Gestalt angenommen hat, starke Schwierigkeiten sich unter den Menschen zurechtzufinden. Doch Bethany entdeckt schon bald die menschliche Seite an sich und lebt sich sehr gut an ihrer neuen Schule ein und findet bald Freunde. Auch ein Junge - Xavier - gewinnt ihre Aufmerksamkeit und die beiden verlieben sich - ganz zum Unmut ihrer Geschwister, die fürchten, dass Bethany den eigentlichen Grund ihres Aufenthalts auf Erden aus den Augen verliert. Nachdem Xavier aber erfährt, dass es sich bei seiner neuen Freundin um einen wahrhaften Engel handelt und er dennoch bei ihr bleibt, verstummen die Zweifel von Bethany's Geschwistern. Der glückliche Alltag des frisch verliebten Paares wird durch die Ankunft eines neuen Schülers - Jack Thorn- zerstört, denn er ist sehr auf Bethany fixiert und bereit alles zu tun, um sie für sich zu gewinnen. Meinung Das Cover, der Titel und auch der Klappentext weißen sehr stark darauf hin, dass die Tatsache, dass die Hauptcharaktere dieses Buches Engel sind, eine maßgebliche Rolle für die Handlung spielen wird. Auf den ersten 100 Seiten wurden die Engel und ihre Probleme auf Erden zwar vorgestellt, aber irgendwie verliert man sehr schnell aus den Augen, dass Bethany und ihre Geschwister keine Menschen sind, weil sie schon bald ein ganz normales Leben führen und auch nicht sonderlich viel "engelhaftes" unternehmen - sogar die Ausflüge zum Fliegen sind sehr selten. Bethany verliebt sich in Xavier und sagt bzw. zeigt ihm, dass sie ein Engel ist und er ist zwar überrascht, aber überhaupt nicht schockiert. Ich fand das einfach nur unrealistisch, denn er regiert, also würde sie ihm nur sagen, dass ihre Vorfahren Könige waren und nicht so wie man es erwarten würde, wenn man erfährt, dass seine Freundin nicht einmal menschlich und ihr Vater kein anderer als Gott ist. Nach gefühlten fünf Minuten hat er den "Schock" auch schon überwunden und die beiden leben weiterhin ein ganz normales Leben, nur hin und wieder machen sie Scherze über Bethany's Herkunft. Die Tatsache, dass sie ein Engel ist habe ich während dem Lesen teilweise echt vergessen und 300 Seiten wurden mir die Ausführungen über Bethany's und Xaviers Alltag dann wirklich zu langweilig, ich habe aber in der Hoffnung weiter gelesen, dass noch etwas spannendes passieren wird. Mit dem Erscheinen des mysteriösen Jack Thorn wurde die Handlung dann auch ein klein wenig spannender, aber noch lange nicht so mitreißend, wie ich das von einem guten Buch erwarte. So richtig interessant waren dann eigentlich nur die letzten 50 Seiten, in denen die wahre Identität von Jack aufgedeckt wurde. Ich verstehe es aber einfach nicht, warum man jenen Teil nicht schon viel früher eingebaut hat und dafür das ein oder andere unnötige Kapitel gestrichen hat. Außerdem ist "Halo" der Auftakt einer Serie, wobei nur der allerletzte Satz des Buches eine Fortsetzung verlangt, man hätte das Buch ohne dieses Satz ruhig als Einzelband veröffentlichen können. Positiv möchte ich aber erwähnen, dass ich Xavier richtig süß fand (abgesehen von seiner unglaubwürdigen Reaktion auf Bethany's Herkunft) und dass man seine Liebe zu Bethany wirklich nachempfinden und spüren konnte. Außerdem finde ich, dass das Buch trotz seiner Makel eine gelungene Leistung für die sehr junge Autorin ist. Sie ist jetzt 18, hat also das Buch mit ca. 16 Jahren geschrieben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie mit der Zeit dazulernt und schon bald sehr gute Bücher vorlegen wird. Fazit Ein leider nicht sehr überzeugender Engelsroman von einer viel versprechenden jungen Autorin

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