Die Geschichte startet mit zwei Handlungssträngen, die sich allerdings sehr schnell zu einem Vereinen.
Wir haben hier vier unfreiwillige Helden und eine Traumseherin, die dafür sorgt, dass diese vier aufeinandertreffen und ihren gemeinsamen Weg gehen. Die Gruppe könnte unterschiedlicher nicht sein, doch zwei Dinge haben sie gemeinsam: sie alle sind innerlich kaputt und ihren Hass auf die Magier. Diese Magier haben die Weltherrschaft an sich gerissen, Elfen und Drachenreiter so gut wie ausgerottet, die Drachen aus der Welt ausgemerzt und die Menschen in Knechtschaft gezwungen.
Der letzte Drachenreiter ohne Drachen, der letzte wirklich lebendige Elf, eine Halbelfe, ein abtrünniger Magier und die Traumseherin machen sich auf, diese Welt zu retten. Dafür müssen sie eine alte Macht erwecken, ein Sicherheitsnetz sollte eine Magiebegabte Rasse die anderen Knechten und welches laut einer Legende alle Magiebegabten auslöscht, wenn sie erweckt wird.
Diese Geschichte ist sehr düster, voller Kampf und Schmerz. Die Charaktere sind trotz der Kürze, gut ausgearbeitet und authentisch. Ich mochte sie alle, trotz, oder gerade auch wegen ihrer unperfektheit. Denn es sind keine typischen Helden, sie alle haben keine schöne, rumreiche Vergangenheit und kämpfen jeden Tag aufs neue mit ihren inneren Dämonen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, fesselnd und flüssig.
Rundum eine gelungene Story, die ich sehr gerne gelesen habe. Ein bisschen Luft nach oben gibt es aber doch noch, daher 4 Sterne von mir.

























