Alexandra Bleyer Waidmannsdank

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Inhaltsangabe zu „Waidmannsdank“ von Alexandra Bleyer

Freiwillig ins Mölltal zurückzukehren wäre Polizist Martin Schober nie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten warten dort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Leben lassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ermitteln, der für seine höchst eigenwilligen Methoden bekannt ist. Das ungleiche Duo wird in ein mörderisches Wettrennen verwickelt – doch wer ist hier Jäger und wer Gejagter?

Die Geschichte ist humorvoll („Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen erwischt“) und auch spannend.

— peedee

Humorvoller Krimi mit viel Regionalkolorit und kauzigen Charakteren. Lesenswert!

— Sikal

Kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch.

— twentytwo

Ein Buch, dass sich nicht nur für Krimi-Fans, sondern auch für so manchen Jäger, Förster und Österreicher als echtes Schmankerl erweist!

— _Hekate_

Wer jagt den Steinbock, Wilderer oder Jäger

— Archimedes

Klasse Krimi mit viel Humor und genialem Dialekt!

— Schalkefan

Ein lustiger Krimi aus den tiefen des Mölltals, mit viel schwarzen Humor.

— Booky2000

Ein Krimi mit Spannung und Humor-von der ersten bis zur letzten Seite gelungen.

— Bibliomarie

Ein Krimi mit Spannung und wahnsinnig viel Humor

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Krimi mit Herz, Verstand - und irre komisch!

— Huschdegutzel

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Immer wenn du tötest

Uhi uhi uhi.. Tolles Buch! Aber trotzdem hatte ich erst Teil 1 lesen sollen! Wird nun nachgeholt!

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Gut, aber nicht überragend! Die Geschichte ist erzähltund Fragen wurden geklärt.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Herzlich Willkommen bei der Themen-Challenge 2018! Ich freue mich auf ein neues Jahr voller spannender Leseherausforderungen mit euch und natürlich auf viele tolle Gespräche rund um Bücher und Co. Jeder darf bei dieser Challenge das ganze Jahr über einsteigen und wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Lasst euch von der nun kommenden langen Beschreibung nicht abschrecken. Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20 Bücher aus den 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst zum Start ein Ziel stecken, wie viele Bücher aus unterschiedlichen Themen ihr mindestens schaffen wollt, wobei 20 das Minimum und 40 das Maximum ist. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel am Ende des Jahres nur dann erreicht habt, wenn ihr wirklich Bücher zu unterschiedlichen Themen gelesen habt. Wenn ihr euch auf Instagram, Twitter und Co. über die Themenchallenge austauscht, verwendet gern den Hastag #themenchallenge2018. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch gleich als Leseübersicht aller eurer gelesenen Bücher mit den passenden Themen, den ich (Dani) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Übersichtsbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2018 bis 31.12.2018. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2018 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema wird es noch ein extra Unterthema geben, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, auf dessen Cover ein roter Gegestand abgebildet ist (kein Lebewesen). Ein Buch, auf dem eine Gruppe von Personen abgebildet ist (mindestens 3). Ein Buch, das keine Erzählung ist, sondern z.B. ein Drama, eine Gedichtsammlung, ein Sachbuch oder ähnliches. Ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017) Ein Buch, das weder in Westeuropa / Skandinavien noch den USA spielt. Ein Buch, in dem die Hauptfigur ein Kind im Schulalter hat. Ein Buch, das schon mindestens ein anderer Teilnehmer für die Themenchallenge gelesen hat. Ein Buch aus einem Genre, das ihr nie oder nur selten lest. Ein Buch, über einen Ort / ein Land, in dem ihr selbst schon Urlaub gemacht habt. (Nicht euer Heimatland) Ein Buch, das mit dem Meer zu tun hat (Handlung, Cover ...). Ein Buch, das zu eurer derzeitigen Lebenssituation passt (z.B. kleines Kind, Hausbau, Studium, Job). Das Lieblingsbuch eines Freundes aus dem echten Leben oder eines LB-Freundes. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension gibt, wenn ihr damit beginnt. Ein Buch, das 2018 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das schon lange ungelesen in eurem Regal steht. Bitte gebt mit an, wie lange ihr es etwa schon besitzt. Ein Buch, das zwischen 400 und 500 Seiten lang ist. Ein Buch mit einem langen Buchtitel von mindestens 6 Wörtern. Ein Buch, bei dem die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Autors im Alphabet aufeinander folgen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Ein Buch, dessen Titel nicht waagerecht auf dem Buchcover abgedruckt ist. Ein Buch, bei dem eine Tierart im Buchtitel vorkommt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr schon mindestens 1 anderes Buch gelesen habt. Ein Buch, das ihr geschenkt bekommen habt. Ein Buch, in dem eine Reise im Mittelpunkt steht. Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr bisher noch nichts gelesen habt. Ein Buch, das es sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch gibt. Ein Buch, auf dem ein Baum abgebildet ist. Ein Buch, dessen Cover euch optisch nicht anspricht, das ihr aber trotzdem gekauft habt. Ein Buch mit zwei oder mehr Adjektiven (alternativ: Verben) im Titel Ein Buch, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielen. Ein Buch, dessen Titel aus einer anderen Sprache stammt als der gesamte Text. Ein Buch von einem Autor, das dieser unter Pseudonym geschrieben hat. Ein Buch, bei dem der Autorenname auf dem Cover in größerer Schriftgröße abgedruckt ist, als der Buchtitel. Ein Buch, bei dem etwas Essbares auf dem Cover abgebildet ist, das ihr selbst gerne esst. und zwei Bücher mit offensichtlich ähnlichem Titel, Thema oder Cover. Ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen, den eurer Mutter, eures Vaters, eures Kindes oder eines eurer Gechwister trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.) Ein Buch, auf dessen Cover Nacht ist. Ein Buch, das rund um euren Geburtstag herum erschienen ist. Das Jahr ist dabei egal, es sollte aber maximal 5 Tage vor, nach oder direkt an eurem Geburtstag erschienen sein. Es gilt die Angabe auf der Buchseite bei LovelyBooks. Ein Buch, das inhaltlich einen Zeitraum von maximal einem Jahr umfasst. Ein Buch eines Autors, der mindestens 3 Kinder hat. JokerIhr dürft eines der 40 Themen bei Bedarf durch dieses hier ersetzen: Lest ein Buch bewusst mit einem anderen Teilnehmer dieser Challenge zusammen. Verabredet euch zum gemeinsamen Lesen dieses Buches, tauscht euch darüber aus und bewertet es später gemeinsam. Ich hoffe, die Themen gefallen euch und sind teils zwar kniffelig aber nicht unlösbar! Ich wünsche euch ganz viel Spaß! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2018 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmer: AAdelheidSAdina13AdujaAglayaAkantha (20/20)AlaisAlchemillaAleidaAlexlauraAlexRalupusAmaraSummerAmeLieAmilynAmmerbucherAndieandymichihelliAnjacyAnnaBoleynAnna-Klaireanna_mAnna_ResslerAnne_MAnneMayaJannikaArachn0phobiAAriettaAuroraAydaAzaleeBbabsSBambisusuuban-aislingeachbanditsandraBarbara62BeaSurbeckBecky_BloomwoodBelichaBella233bellast01Bellis-Perennis (40+1/40+1)beltanibeneaboutbooksBeustBiancaWoeBiest-Bitterblue-black_horseBluelyBookdogBookfantasyXYbookgirlBookofsunshineBookRoseBook-wormBosnibuchfeemelanieBuchgespenstBuchperlenblogBuchraettinBuchverrueggtbuecherfee_ella__buecherliebe__BuechermomenteCCaillean79carathisCaro_Lesemauschaos-deluxeChattysBuecherblogchrikriChrischiDChristinaBCode-between-linesConnyKathsBooksCorinaPfCosmoKramercrimarestriCWPunktDdaneegoldDaniliesingDarcydieAngiediebuchrezensiondieschmittDionDirk1974dreamily1EEldfaxiElenaBachmannEliza_Elkeel_loreneEmotionenEngelchen07EnysBookserazer68ErbsenundKarottenEveniaBlackTearEwynnexnfxchnxrixhFfaanieFantasia08Fauchi2206FeniFinchen411 (25/25)FornikaFranzip86franzziFrau-AragornGGelisGermaniaGiulilovesbooksglanzenteGrOtEsQuEgstHHaithabuhannelore259happy_blueHelenaRebeccahisterikerHortensia13IIgelmanu66ika17iMelodyInkenIbsenIsadorisipisilz94Jjackiherzijala68janakaJanina84Jaq82JashrinJassi1993JayTiJeamijenvo82Jess_NeJezebelleJohanna_TorteJokersLaughJuleeesjulezzz96juli.buecherJulie209JustMeKkalligraphinKarin_Kehrerkassandra1010katrin297KeksisbabyKelo24KerstinTh (30/30)Kleine1984kleinechaotinkleine_welleKnigaljubKnorkekn-quietscheentchenKodabaerKristjakruemelmonster798Kuhni77KuhtippKurousagiLLadyIceTeaLadyOfTheBooksLadySamira091062LaLectureLaMenschLarii-MausiLavendel3007la_vielesebiene27Lese-Krissilesenbirgitlesululeyaxlieberlesen21LilawandelLilli33linda2271lLissylittlebansheelittlesparrowLiz_MacSharyLostHope2000Lovely90LrvtcbLuilineLupina15Luthien_TinuvielMmabuereleMali133mareike91Marina_Nordbrezemartina400MarveyMary2Meeko81melanie1984Merijanmia0503miau0815MichicornMira20MiracleDaymisanthropymisery3103MissDarkAngelMissStrawberryMissSweety86mistellormondyMoWilliamsmrs-brMrs_Nanny_OggMsChilimusicamericangirlMusikpferdmyfantasticfantasyworldNNaddlDaddlnaninkaNapallynatti_ LesemausNelebooksNelingNenef2000Nicoletta_WeberettaniknakninchenpinchennordfrauOObsidiarkOliverBaieronce-upon-a-timeoztrailPPachi10paevalillPagina86pamNPaperLoverpeedeePhiniPiaDisPiipinucchiaPK2510PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRRaJaJeRajetRealMajoreneeRo_KeR_MarieRoni88RosenmadlRoseWilliamsrosinchen_RubineSSaintGermainsajo1606SakukoSali118SamthasansolSassyEssieschafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschnaeppchenjaegerinSchneeeule129schokokaramellsechmetsecretworldofbooksSeelensplitterSeitenHiebeseschat (20/20)ShineOnSikalSiouxSnordbruchSognantesolveigSomeBodysommerlese (40/40)speyrerhexcheStefanieFreigerichtSteffi_2511SteffiZisteinchen80sternblutSternenguckerinStinsomesunlightsursulapitschiSuskasweetjennnSynapse11TTalathielTallianeaTaluziTamiraSTanjaMaFiTatsuThaliomeeTheBookWormTheCoonthelauraverseTine13tintenblautlowtragalibrosTraumTantetypisch-monaUulrikerabeulrikeuunfabulousVvalenvalle87vanessaaaxxvanystefVolponaVuchaWWalli_Gabswanderlust26WaschbaerinWedmaWeltensucherinweltentzuecktwidder1987WollyWuestentraumWuschelXX-tineYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzessi79zhera

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  • In Obervellach werden Mensch und Tier gejagt

    Waidmannsdank

    peedee

    25. January 2018 um 18:25

    Sepp Flattacher, Band 1: Revierinspektor Martin Schober wird in seine alte Heimat, das Mölltal, versetzt. Eigentlich wollte er nie wieder dort hin – zu viele schwierige Gestalten und alte Geschichten. Als zu Beginn der Jagdsaison nicht nur Tiere gejagt werden, sondern plötzlich auch Menschen, ist Sepp Flattacher, der Aufsichtsjäger von Obervellach, gleich im Visier der Dorfbewohner. Der kauzige Sepp, der ist auf jeden Fall der Schuldige… aber ist es so einfach?Erster Eindruck: Ein zum Thema Jagd absolut passendes Cover – gefällt mir.Mein Einstieg in die Geschichte war effektiv das mehrseitige Glossar zuhinterst im Buch. Ich wollte mich ein bisschen in den Kärntner Dialekt einstimmen, musste aber auch später mehrfach noch etwas nachschlagen. Für mich ist es das erste Mal, dass eine Geschichte im Umfeld der Jagd stattfindet, daher bin ich auch mit dem „Jagdjargon“ nicht bewandert. Vor meinem inneren Auge lief ein wahrer Heimatfilm ab, mit diesen kauzigen und sich streitenden Protagonisten. Wenn keine Handys vorgekommen wären, hätte ich wirklich gedacht, die Geschichte spielt in den 1950er Jahren!Revierinspektor Martin Schober hat mir gut gefallen. Er wurde unfreiwilligerweise in seine alte Heimat zurückversetzt. Dass er gleich an seinem ersten Arbeitstag um Versetzung ansucht, fand ich ja schon witzig. Martin hat Mut, oder? Sein Chef Treichel fand das nicht so amüsant. Treichel benutzt gerne schöne Fremdwörter und auch Anglizismen, leider oft falsch verwendet oder ausgesprochen, wie z.B. „back to the roots“, was bei ihm jedoch wie „peck-tuse-Rotz“ klingt! Oder sie machen „mindmops“ (anstatt korrekterweise „mindmaps“).Der Sepp Flattacher ist Aufsichtsjäger und liegt mit den meisten Dorfbewohnern irgendwie im Clinch. Sepp findet den ersten Toten. Als er endlich die Polizei anruft und diese ihn fragt, wann er genau den Toten gefunden hat, meinte er, dass es etwa zwei Stunden früher war. Er hätte jedoch gleich anrufen müssen. Dazu meinte er nur „Wozu denn? Es ist ja kein Banküberfall. Ein Toter läuft selbst euch Schnecken nicht davon!“. Tja…Die Geschichte ist humorvoll („Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen erwischt“) und auch spannend. Die Jägerkollegen, allen voran natürlich Sepp, waren für mich ziemlich anstrengend – um es mal diplomatisch auszudrücken. In einem Buch sind diese Figuren spannend, aber im wahren Leben wären sie für mich nicht auszuhalten. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Waidmannsheil – Waidmannsdank

    Waidmannsdank

    Sikal

    15. July 2017 um 09:04

    Polizist Martin Schober verschlägt es wieder in seinen Heimatort Obervellach, obwohl er nie wieder ins Mölltal zurückkehren wollte. Verschrobene, schwierige Menschen und eine nicht vergessene Jugendsünde haben ihn einst vertrieben. Kann Martin den kleinen Ort wieder als sein Zuhause annehmen oder schaut er, dass er schnell wieder versetzt wird? Als seine Jugendliebe Bettina plötzlich wieder auftaucht, scheint alles nicht mehr so klar … Der erste August ist ziemlich wichtig für Sepp Flattacher, Aufsichtsjäger in Obervellach im kärntnerischen Mölltal. Endlich darf er sich auf seinen neuen Hochsitz und den Abschuss des Einserhirsches freuen. Doch es kommt ganz anders: „Er ist tot. Nicht der Hirsch. Der Huber.“ Sepp findet bei seinem Hochsitz die Leiche seines Jägerkollegen Huber und ist alles andere als erfreut. Als sich dann auch noch herausstellt, dass das Ganze kein Unfall war, ist ein Schuldiger schnell gefunden – wer sonst, als der komische Kauz Sepp könnte der Mörder sein? Die Polizei ermittelt, doch nur Martin sieht des Fall anders und Sepp nicht als Täter sondern als Opfer. Doch welche Hintergründe könnte die Tat haben? Nachdem Sepp Flattacher nicht bereit ist mit der Polizei gemeinsame Sache zu machen, sondern sich selbst auf die Suche nach Beweisen macht, ist es für die Beamten ziemlich schwierig, die richtige Spur zu finden. Die Charaktere sind allesamt super gelungen. Der griesgrämige Kauz Sepp Falttacher ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen – raue Schale, weicher Kern. Auch die Polizisten und Bettina werden sehr authentisch dargestellt, wenngleich ich mir so einen großzügigen Chef nicht wirklich vorstellen kann (aber schön zu lesen war es allemal). Die Autorin Alexandra Bleyer war mir bisher durch Sachbücher bekannt, doch wie man liest, kann sie auch spannende, humorvolle Krimis schreiben (der 2. Band kommt ja Ende Juli 2017 in die Buchhandlungen). Der hintergründige Humor, oft sarkastisch und trocken, hat mich überzeugt, auch die Fortsetzung zu lesen. Ich mag Krimis, die alle ein wenig die Eigenheiten der Region spiegeln, den dazu passenden Dialekt und diverse Klischees. Keine Angst – es gibt am Ende ein ausführliches Glossar, in dem Begriffe wie z.B. Krawattl, Papm, hudln oder Frakale erklärt werden. Dass ich den Täter bald im Visier hatte, hat meinem Lesegenuss nicht gemindert. Zu gerne wollte ich endlich erfahren, warum es denn nun so gekommen war.

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  • Leserunde zu "Rachemond" von Wolfgang Jezek

    Rachemond

    wolfgangjezek

    1954. Die Kärntner Dichterin Christine Lavant erfährt von ihrem Liebhaber, dem Maler Werner Berg, dass er sie verlassen will. Sie ist am Boden zerstört und sinnt auf Rache. Sie beginnt ein Buch zu schreiben, in dem sie mit ihm beinhart abrechnet. Daraufhin fällt sie in eine tiefe Depression...2010. Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ist seit 2 Jahren tot, im Land genießt er immer noch große Verehrung. In Fluss Lavant wird der Körper eines Mannes, der Vorsitzender der Christine-Lavant-Vereinigung war, tot aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Die Wiener Journalistin Elvira Hausmann wird nach Kärnten entsandt, um in dem Fall Recherchen anzustellen. Bald trifft sie auf eine Mauer des Schweigens und stellt fest, dass hier ein verschollenes Buch eine Rolle spielt, in dem die Dichterin mit einem verflossenen Liebhaber abrechnet. Einflussreiche Kreise wollen partout nicht, dass das Buch an die Öffentlichkeit kommt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht...Der Krimi "Rachemond" ist mein Erstlingswerk und ich habe dafür jahrelang in Kärnten auf den Spuren der Christine Lavant recherchiert. Im Lauf dieser Zeit bin ich dem Reiz dieses zwiespältigen Landes und dieser faszinierenden Dichterin erlegen. Von Beruf her bin ich Psychiater, lebe in Wien und noch voll tätig. Deshalb kann ich Anfragen und Beiträge nicht täglich beantworten, sondern habe dafür Mittwoch und das Wochenende vorgesehen. Es ist meine erste Leserunde und ich bitte um Verständnis, wenn nicht alles gleich "hinhaut". Die Leserunde habe ich von 1.-30.8. geplant. Als Auswahlaufgabe stelle ich folgende Frage: Christine Lavant war eine bedeutende Lyrikerin. Kannst du mir zumindest einen Titel eines Gedichtes oder einer Gedichtsammlung von ihr nennen? Außerdem möchte ich gern wissen, was euch am Thema meines Krimis interessiert und warum ihr an der Leserunde teilnehmen wollt.Meine Homepage:    http://www.autor-jezek.at/

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    Bellis-Perennis

    12. July 2017 um 19:52
    Lese_gerne schreibt Ich möchte das Buchgerne lesen, da ich sehr gerne Regionalkrimis lese. Einer, der in Kärnten handelt, habe ich bis jetzt noch nicht gelesen.

    Wenn du Kärnten-Krimis suchst, musst du unbedingt "Waidmannsdank" und "Wenn der Platzhirsch röhrt" (erscheint am 27.07.2017) von Alexandra Bleyer lesen. Oder Andrea Nagele oder Wilhelm Kuehs oder ...

  • Sehr gutes, informatives Werk, das Propaganda als Machtinstrument eingehend beleuchtet.

    Propaganda als Machtinstrument: Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung

    Wedma

    „Propaganda als Machtinstrument“ von Alexsandra Bleyer habe ich sehr gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter. Das Buch hält, was Klappentext und Vorwort versprechen, und liefert beachtliche Menge an Wissen, interessanten, einleuchtenden Beispielen hpts. aus der Geschichte, treffenden Zitaten aus anderen Werken, die sich mit dem Thema befasst haben, uvm. Das Werk ist für breites Publikum geschrieben, sehr zugänglich, sehr ansprechend, sodass wenn man vorher keinen Plan von Propaganda hat, kann hier gerne zugreifen, man wird nach der Lektüre um einiges in der Hinsicht schlauer.   Inhaltsverzeichnis verschafft einen prima Überblick der Inhalte und, was heute eher selten ist, es wird mehr als versprochen geliefert. Die vielen Tricks und Griffe der Massenmanipulation werden im Kapitel 5 vor Augen der Leser geführt. Über die Rolle und der Funktion der Medien wird ebenso einleuchtend berichtet wie über „das Publikum im Visier der Propagandisten“, Kapitel 4, wie auch über „‘Klassiker‘ der Kriegsbegründung“,  Kapitel 7, wie auch über die Repressiven Maßnahmen wie Zensur, Kapitel 8. Sonnenklar werden die Zusammenhänge verdeutlicht und anhand der Beispiele oft aus dem 2.ten Weltkrieg oder auch noch weiter zurückliegender historischer Ereignisse, hier und da aus der Gegenwart,  illustriert. Das Buch ist wunderbar leichtfüßig geschrieben, was bei diesem Thema keine Selbstverständlichkeit ist und viel Können und Wissen voraussetzt. Es hat viel Spaß gemacht, das Propaganda-Werk von Alexandra Bleyer zu lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Es war wie ein Gespräch mit einer guten Freundin, die einiges zum Thema Propaganda zu sagen hat. Die Seiten meines Exemplars sind voll von bunten Klebezetteln, mit und ohne Kommentare, Ausrufezeichen, etc., die gute Stellen und tolle Zitate im Buch markieren. Manche Seiten führen gar zwei Zettel, und davon gibt es nicht wenige. Wie der bekannte Spruch lautet: Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Hier trifft es voll zu. Fazit: Ein sehr gutes, informatives, toll geschriebenes Werk, das Propaganda als Machtinstrument eingehend beleuchtet. Insb. für Einsteiger ist das Werk sehr gut geeignet. Nach der Lektüre hat man genug Wissen und Rüstzeug in der Hand, um die Propagandisten im heutigen politischen und wirtschaftlichen Geschehen erkennen und sich deren Einflüssen widersetzen zu können. „Denn Propaganda funktioniert nur, solange sie  nicht als solche erkannt wird“, so die Autorin im Vorwort. Ich vergebe fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung. Nach der Lektüre ist man um Etliches schlauer und hat zudem schöne, spannende und erfüllte Lesestunden gehabt.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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  • Leserunde zu "Waidmannsdank" von Alexandra Bleyer

    Waidmannsdank

    alexandrableyer

    Liebe Leserinnen und Leser,es freut mich ungemein, zu meiner ersten Leserunde bei Lovelybooks einladen zu dürfen. Das ist fast so aufregend, wie einen Krimi zu schreiben. ;-)"Der Huber konnte was erleben! Niemand stieg ungestraft auf Sepp Flattachers nagelneuen geheimen Hochsitz. Und niemand schoss ihm ein zweites Mal eine Trophäe vor der Nase weg, ohne es zu bereuen. Das war sein Einserhirsch!Nur war er tot.Nicht der Hirsch.Der Huber."Waidmannsdank ...ist, wie es der Titel schon verrät, ein deftiger, witziger Jägerkrimi und im Kärntner Mölltal angesiedelt. Da es im Wald nicht nur den Hirschen an den Kragen geht und ein umfangreiches Glossar Mundart wie auch Jagdausdrücke erklärt, können sich auch Nicht-Jäger getrost daran wagen. Ein spannender und schwarzhumoriger KriminalromanFreiwillig ins Mölltal zurückzukehren wäre Polizist Martin Schobernie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten wartendort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Lebenlassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen AufsichtsjägerSepp Flattacher ermitteln, der für seine höchst eigenwilligen Methoden bekannt ist. Das ungleiche Duo wird in ein mörderisches Wettrennen verwickelt – doch wer ist hier Jäger und wer Gejagter?Wie kommst du an ein Freiexemplar?Mit einer Portion Glück und einer aussagekräftigen Antwort auf die Frage: Warum interessierst du dich für einen Jägerkrimi? (Einen Bonus gibt es für einen zusätzlichen guten Jägerwitz ... *gg*)Warnung: In diesem Buch sterben (rein literarisch) sowohl ausgewachsene Zwei- wie auch knuddelig-süße Vierbeiner. Es wäre vielleicht ratsam, vor der Bewerbung die Leseprobe zu lesen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Zur Leseprobe geht es hierDer Emons Verlag stellt 15 Exemplare zur Verfügung (Versand nur innerhalb Europas möglich). Selbstverständlich sind auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen. Bewerbungen bitte bis zum 30. März - am 31. März findet die Auslosung statt.Ich freue mich auf euch und eine spannende Leserunde! Herzliche Grüße aus Kärnten,AlexandraPS: Ich werde versuchen, mich so aktiv wie möglich an der Leserunde zu beteiligen, ersuche aber um Verständnis, wenn ich nicht täglich online sein kann, da nach der Premierenlesung bei Leipzig liest/Buchmesse Leipzig in der nächsten Zeit noch weitere Lesungstermine anstehen. Mehr zur Autorin auf www.alexandrableyer.at * Die Gewinner verpflichten sich zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Leserunde und zum Schreiben einer Rezension auf LovelyBooks.de und bevorzugt auch auf Amazon.

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    • 721

    eulenmama

    08. May 2016 um 14:03
    Antek schreibt Da grüße ich auch noch ein letztes Mal in die Runde Freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr! Liebe Grüße Elke

    da schließe ich mich auch an,eine tolle runde,bin schon gespannt auf den nächsten jägerkrimi. liebe grüße nach kärnten doris

  • Eine Jagd der ganz anderen Art

    Waidmannsdank

    _Hekate_

    02. May 2016 um 10:25

    Dieses Buch fesselt mit österreichischem Charme und Berg-Flair, mit Jägersprache und Spannung pur!Erst einmal zur Handlung:Der unbeliebte und stets grantige Aufsichtsäger Sepp Flattacher baut sich einen geheimen Hochsitz, von dem eigentlich niemand wissen sollte - doch noch vor dem ersten Ansitz findet er dort einen anderen Jäger aus seinem Jagdverein, den Huber, tot vor. Ihm stellt sich weniger die Frage, warum sein Jagdkamerad sterben musste, sondern viel mehr: Was hatte der auf seinem geheimen Jagdsitz zu suchen?Als dann feststeht, dass der Hochsitz sabotiert wurde, kommt die Polizei ins Spiel, und mit ihr der junge Polizist Martin Schober - der schon gehofft hatte, den Ort Obervellach, in dem er seine Kindheit verbracht hatte, für immer hinter sich zu lassen - muss ermitteln. Als einziger setzt er sie für den eigenbrötlerischen Flattacher ein, dem das ganze Dorf am liebsten loswerden will.Dann taucht auch noch Martins ehemalige Jugendliebe Bettina auf - und als der Flattacher auf seine ganz eigene, nicht ganz zimperliche Art ebenfalls den Mörder fassen will, ist das Chaos in dem sonst so idyllischem kärntner Ort perfekt!Ein bisschen schwer tat ich mich am Anfang. Zwar passiert zwar da gleich ein Mord - aber dann länger erst mal gar nichts. Da zog sich die Handlung etwas, und das Lesen gestaltete sich eher etwas langweilig.Dann aber nimmt die Handlung richtig Fahrt auf - die letzten 5 oder 6 Kapitel musste ich in einem Rutsch durchlesen, so spannend war es!Ganz besonders hervorheben muss man auch den überaus gelungenen Schluss - endlich mal ein Buch, bei dem alle Handlungsstränge am Ende aufgelöst, alle Fragen beantwortet, alle Töpfe einen Deckel finden. Der Schluss eines Buches ist ja oft krititsch, aber hier gibts nix zu meckern - ganz im Gegenteil! Hier sollte sich so mancher andere Krimiautor mal ein Beispiel nehmen.Zum Schreibstil:Einmalig! Authentisch bring die Autorin ihre Figuren rüber, indem sie auch hier und da das Geschehen mit originalem Kärntner Dialekt würzt. Doch keine Angst -  für Piefkes findet sich am Ende ein Glossar mit den Übersetzungen. Ich hätte mir gewünscht, dass auch direkt in den Gesprächen der Figuren etwas mehr Dialekt verwendet wird, nicht nur bei der Handlung, und dass eine der Hauptfiguren, Martin Schober, noch etwas "lebendiger" und aktiver wird - ich fand ihn zwar durchaus sympathisch, aber etwas "blass" und nicht so lesernah. Besonders gut gefallen hat mir dafür die absolut authentische Darstellung des anderen Hauptcharakters, Sepp Flattacher - ich weiß gar nicht, wie ich das Beschreiben soll, aber hier findet man ein wunderschönes Beispiel für einen gelungenen Hauptcharakter.Fazit: Eine Mörderjagd der ganz anderen Art - und nicht nur wegen des schönen Covers wert, im Regal eines Krimi- oder Jagdliebhabers zu landen. Ein Buch, dass so manches Schmunzeln entlockt und einen wunderbaren österreichischen Humor besitzt, und das man schließlich am Ende mit einem zufriedenem Gefühl aus der Hand legen wird.

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  • wo liegt der Unterschied, Steinbock oder Hirsch?

    Waidmannsdank

    Archimedes

    29. April 2016 um 19:11

    „Waidmannsdank“ von Alexandra Bleyer, ein Kriminalroman aus dem Hause Emons. Ein Taschenbuch auf 224 Seiten. Wer ist Jäger und wer Wilderer. Im beschaulichen Dörfchen wird gejagt, was die Flinte hergibt. Ein Toter beim Flattacher seinem persönlichen Hochsitz, Unfall oder Mord? Lange tappt die hiesige Polizei im Dunkeln, aber als dann ein zweiter Mord gemeldet wird, gibt es keinen Halt mehr, es wird ermittelt was das Zeug hält, wenn auch in die falsche Richtung. Das ganze Dorf ist sich sicher, denn Mörder zu kennen und auch der Bürgermeister stimmt mit in. Als dann auch noch die SOKO mit einbezogen wird, ist das Chaos perfekt. In all dem Schlamassel beginnt eine zaghafte Liebesromanze, die schon vor Jahren ihren Anfang beim Fensterln genommen hatte. Ist ein Steinbock ein Mordmotiv? Wer ist der größte Gauner, der Senior oder der Junior? Fazit: Am Ende überschlagen sich leider die Ereignisse. Nett zu lesender Krimi, aber ich habe schon Bessere, aus dem Hause Emons gelesen. Da ich aus Bayern stamme und nahe der österreichischen Grenze wohne, sind mit die Begriff geläufig. Am Ende des Buches werden sie dem, nicht österreichischem Dialekt, Mächtigen aber genau erklärt. Lachtränen sind bei mir nicht geflossen. Als Einsteigerkrimi jedoch zu empfehlen.

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  • Klasse Krimi mit viel Humor und genialem Dialekt!

    Waidmannsdank

    Schalkefan

    20. April 2016 um 15:38

    Mit Waidmannsdank durfte ich einen genialen Krimi aus Oberkärnten von der Autorin Alexandra Bleyer lesen. Es war das erste Mal das ich einen Jäger-Krimi gelesen habe, aber gleich auf dem ersten Seiten kommen einem als Leser Tränen in die Augen. Aber nicht weil es traurig ist, sondern vom lachen. Der Dialekt dieses spannenden Krimis ist einfach nur super. Und selbst ich als Rheinländer habe fast alles verstanden. Für Leser die damit Probleme haben gibt es hinten im Buch ein Glossar, welches die österreichischen Begriffe ins Deutsche übersetzt und erklärt. Das finde ich eine tolle Sache. Aber der Krimi lebt nicht nur allein vom Humor, sondern auch von der Spannung. Denn es werden nicht nur Hunde von dem Jäger Sepp erschossen. Nein, es gibt auch mehrere Tote, bei denen man eigentlich von Anfang an nur einen als Täter im Auge hat. Aber wie bei allen guten Krimis soll man ja nicht vorab den Mörder schon erahnen können. Auch die Ermittler sind auf ihre Art und Weise speziell und so ergibt sich ein richtig guter Krimi mit viel Spaß. Die Autorin Alexandra Bleyer schreibt in einem flotten Stil trotz dem Dialekt und hat mich voll mitgerissen. Das dieser Krimi, den ich super gern empfehlen möchte, aus dem Emons-Verlag verlegt wurde, war für mich von Anfang an ein Garant für eine tolles Buch. Das Cover passt genau zum Buchinhalt und ich vergebe gern für die Autorin 5 Sterne!

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  • Ein lustiger Krimi aus den tiefen des Mölltals!

    Waidmannsdank

    Booky2000

    19. April 2016 um 22:49

    Martin Schober wäre wohl freiwillig nicht zurück in das Mölltal, aber das Schicksal plant es manchmal anderes. Als Polizist begegnet er in der sonst friedlichen Gegend nicht nur seiner Jugendliebe Bettina wieder, sondern auch Mord und Totschlag. Der Jäger Sepp Flattacher ein Eigenbrötler wie er im Buche steht, hält nicht viel von der Ortspolizei und ermittelt lieber auf eigene Initiative. Dieses Verhalten bringt Martin und seine Kollegen ganz schön ins Schwitzen. Ein witziger Jägerkrimi bei dem man die Grundkenntnisse kärntnerischen Sprache und auch so manches Schimpfwort gleich mit lernt. Die turbulente Geschichte bei der es nicht nur mit Worten zur Sache geht, sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Die Autorin schreibt sehr angenehm mit viel schwarzen Humor. Ihr ist mit „Waidmannsdank“ ein schönes Krimidebüt gelungen, indem Umgebung, Landschaft, Leute und Kultur ziemlich treffend beschrieben sind. Ein Buch das auch durchaus die Tourismuswerbung bereichern würde. Einen Punkteabzug gibt es, da die Geschichte einmal etwas unnötig in die Länge gezogen wurde. Aber das Weiterlesen lohnt sich.Fazit:Wer schwarzen Humor, Kärnten und Krimis mag, der sollte dieses Buch lesen. Wer nicht so viel damit anfangen kann, sollte es trotzdem lesen! Er wird von der kärntnerischen Herzlichkeit überrascht sein. ;-)

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  • Rezension

    Waidmannsdank

    funny1

    Um was geht es: Der Polizist Martin Schrober hätte nie gedacht das er eines Tages wieder in seine alte Heimat zurückkehren würde zu anstrengende Leute. Als aber dann im Mölltal in Obervellach auch noch einen Mord gibt und er ermittelt nimmt die Geschichte ihren lauf. Sepp Flattacher der kauzige Aufsichtsjäger findet dann auch noch den Huber ausgerechnet auf seinem geheimen Hochsitz und das ausgerechnet am 1. August zur Jagtsaison. Sepp ist der festen Überzeugung das der Mord im gelten sollte und so macht er sich drauf und dran den Schuldigen selbst zu finden denn er hat da schon so seinen Verdacht...   Meine Meinung: Mann kommt schnell in die Geschichte rein, und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Autorin Alexandra Bleyer versteht es schwarzen Humor und Spannung gleichermaßen in die Geschichte einzufügen. Das Lesen macht von der ersten bis zur letzten Seite richtig spaß und hat mir so manchen Lachanfall beschert. Was ich besonders klasse finde ist das 8 Seitige Glossar da werden nochmal alle Begriffe die im Buch vorkommen erklärt so das auch ein nicht Jäger gut in die Geschichte findet und man nicht die ganze Zeit irgendwelche Fragezeichen im Kopf hat. Die Protagonisten, die Nebenrollen sowie die Umgebung sind mit voller Hingabe und Leidenschaft beschrieben so das man sich das sehr bildlich vorstellen kann. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe dem Buch 5 Sterne. Ich hoffe das es noch eine Fortsetzung geben wird.   Fazit: Ein klasse Kriminalroman, mit sehr viel Humor und Spannung. Auch sehr gut für nicht Jäger geeignet. Wer also gerne lacht und Krimis mag ist bei diesem Buch genau richtig und sollte sich auf jeden Fall Waidmannsdank holen.

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    • 3

    funny1

    17. April 2016 um 21:22
  • Was für ein Lesespaß

    Waidmannsdank

    Bibliomarie

    15. April 2016 um 12:01

    Martin Schober wird ins Mölltal versetzt, nie hätte er gedacht noch einmal freiwillig in sein Heimatdorf zurückzukehren wird.  Aber da sitzt er nun, genau wie Bettina, sein Schwarm aus Schulzeiten, die nach einer gescheiterten Ehe auf dem elterlichen Anwesen eine Auszeit nimmt.Bald hat Martin seinen ersten Fall. Der Aufsichtsjäger Sepp Flattacher, ein Mann wie ein Eiterpickel, der mit kauzig noch sehr vorteilhaft beschrieben ist, findet am Fuße eines neu gebauten Ansitzes seinen Jägerkollegen Huber: „Nur war er tot. Nicht der Hirsch. Der Huber.“ Das war kein Unfall. Galt der Anschlag vielleicht so gar ihm, schließlich kommt sein Lebensmotto „Viel Feind, viel Ehr“ nicht von ungefähr. Martin Schober hat mit seinen Kollegen keinen leichten Fall, auch wenn sie untereinander spinnefeind sind, nach außen halten die Jäger zusammen.Tote Hirsche, tote Steinböcke und tote Jäger -  dass man darüber so witzig lesen kann, sich auf jeder Seite auf’s Beste amüsiert, verdanken wir der Autorin Alexandra Bleyer. Sie hat in ihrem Kärntner Regionalkrimi einen Fall mit viel Lokalkolorit, Humor und Jägerlatein geschaffen, darüber aber auch nie den Krimi und die nötige Spannung aus dem Auge verloren. Ihre Figuren sind allesamt Originale, urig, knurrig, kauzig und vor allem mit viel Schlitzohrigkeit ausgestattet. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen, bei aller Kauzigkeit, Gemütlichkeit und Schmäh, es lauert durchaus Bösartigkeit und Grausamkeit hinter der kommoden Fassade.Dass Martin Schober unbeirrt sein Fall löst, liegt vielleicht auch daran, dass er als Heimkehrer den Blick von außen hat und trotzdem nicht als Fremder wahrgenommen wird, wie die Beamten des LKA, denen nur der Spott über ihr arrogantes Auftreten bleibt.Es gibt keine Szene, keine Figur, die nicht passt,  das Buch ist von der ersten Seite an Lesespaß pur, die Spannung  - bei allem Witz – es ist ein Krimi, bleibt hoch und Verdächtige gibt es viele in Obervellach.Das angehängte Glossar mit der Erklärung österreichischer Begriffe ist für „Piefkes“ wie mich auch sehr nützlich. Aber ich werde mich hüten, sie beim nächsten Österreichbesuch auch anzuwenden, auch wenn die Kellnerin mal gschnaprig ist.Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Autorin bereits an einem weiteren Fall arbeitet und Martin Schober noch weiter im Mölltal bleiben lässt und für dieses Buch eine unbedingte Empfehlung aussprechen.

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  • Waidmannsdank

    Waidmannsdank

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Freiwillig ins Mölltal zurückzukehren wäre Polizist Martin Schober nie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten warten dort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Leben lassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ermitteln, der für seine höchst eigenwilligen Methoden bekannt ist. Das ungleiche Duo wird in ein mörderisches Wettrennen verwickelt – doch wer ist hier Jäger und wer Gejagter Martin Schober wird in sein Heimatdorf Obervellach zurückversetzt. Dort wollte er eigentlich nicht wieder hin, unliebsame alte Erinnerungen an diesen Ort plagen ihn. „Er ist tot. Nicht der Hirsch. Der Huber". Am ersten August stirbt nicht der Einserhirsch, sondern ein Mitglied der Jägertruppe. Von dem neu erbauten Hochsitz von Sepp Flattacher hinuntergestürzt. Was erst aussah, wie ein Unfall, entwickelt sich dann zur Mördersuche. Sepp, der nicht gerade beliebte und unfreundliche Kautz ist schnell im Visier, nicht nur der Polizei, sondern des ganzen Dorfes. Martin Schober ist der einzige, der Zugang zu dem Eigenbrödler findet und der Meinung ist, Sepp war nicht der Täter sondern er sollte das Opfer sein. Auch Sepp ist dieser Meinung und macht sich auf eigene Faust daran, Beweise zu finden, dass ihn jemand töten wollte. Und langsam wird klar, warum jemand ihn auf dem Kieker hat. Martin und seine Kollegen ermitteln natürlich und es gibt bald darauf viel zu tun. Auch Martins Jugendliebe Bettina ist wieder daheim, nachdem ihre Ehe zerbrochen ist. Auch sie wollte eigentlich nicht wieder zurück nach Obervellach. Kommen sich die beiden nun doch noch näher? Die Charaktere werden sympathisch dargestellt, der Sepp Flattacher wurde mir, trotz seiner furchtbaren und teilweise niederträchtigen Art, sympathisch. Ich mochte ihn irgendwie und bei seinen Aktionen und Sprüchen gab es immer etwas zu lachen. Dieser wunderbare Jägerkrimi macht seinem Name alle Ehre. Mit vielen österreichischen Ausdrücken ist im Anhang ein Glossar mit den „Übersetzungen" eingefügt, welches ich dankbar und mit Freude in Anspruch nahm. Das Lesen hat gerade wegen dieser Sprüche so viel Spaß gemacht. Alexandra Bleyer hat mit „Waidmannsdank" einen phantastischen, spannenden, mitreißenden und vor allem lustigen und begeisternden Jägerkrimi geschrieben. Der Schreibstil ist einfach toll, flüssig und klar, die kurzen Kapitel super, die sprachlichen und regionalen Ausdrücke so herrlich und der Humor, der sich durch das ganze Buch zieht, einfach nur begeisternd und mitreißend. Es wurde nicht eine Minute langweilig beim Lesen, ich fieberte bis zum Schluss mit und war auf Tätersuche und war am Ende des Krimis einfach nur begeistert. Jedem Krimifan, der außer Spannung auch gerne Humor mit dabeihat, auf jeden Fall dringend zu empfehlen. Ich hoffe sehr auf einen neuen Fall mit Martin Schober und seinen tollen Kollegen.

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    • 2
  • Kriminell Komisch!

    Waidmannsdank

    hasirasi2

    Ausgerechnet Sepp Flattacher, Aufsichtsjäger und meistgehasster Mann im Mölltal, findet die Leiche seines Erzfeindes Huber – ermordet! Für die anderen Einwohner ist klar, der Sepp hat sich gerächt und muss der Mörder sein. Die Polizei sieht das ein bisschen anders. Vor allem Martin Schober, der eigentlich nie ins Tal zurückkehren wollte, kommen so einige Details spanisch vor. „Waidmannsdank“ ist das sehr lustige und schräge Krimidebüt von Alexandra Bleyer. Ich habe mich selten schon auf den ersten Seiten eines Buches so gut amüsiert: da wird ein „wildernder“ Chihuahua erschossen (Was hätte der wildern sollen? Ein Eichhörnchen?!) und die Arbeit der örtlichen Polizei eher mit „Hubert und Staller“ als mit „CSI“ oder „Monk“ verglichen – genial. Genau die trockene hintersinnige Art von Humor, die ich mag! Aber in erster Linie ist es natürlich ein Krimi, und zwar ein richtig guter! Spannend, verwirrend, mit falschen Fährten und jeder Menge Verdächtiger. Dem Polizisten Martin Schober und auch Flattacher selber ist ziemlich schnell klar, dass eigentlich letzterer das Opfer hätte sein sollen und so ermitteln beide auf ihre Art und Weise. Gerade Flattacher ist bei seinen Ermittlungen nicht gerade zimperlich und macht sich noch mehr Feinde (wenn das überhaupt geht). Als sich dann auch noch das sehr unsympathische LKA-Team Cobra einmischt, wird es herrlich chaotisch. Auch „gemenschelt“ wird natürlich: Martins Jugendliebe Bettina ist nach einer gescheiterten Ehe ebenfalls ins Tal zurückgekehrt und die Bewerber von damals (inkl. Martin) stehen Schlange. Und als ausgerechnet ihr eher treuherziger Bruder Reini (der Heini – O-Ton Bettina, eben nicht der hellste Stern am Firmament) ins Visier der Ermittler gerät, geizt sie nicht mit ihren weiblichen Reizen, um den anderen Verdächtigen auf die Pelle zu rücken. Die Protagonisten sind überhaupt alle sehr speziell. Martin ist sehr zielstrebig und intelligent, aber extrem verklemmt. Bevor Bettina wieder in sein Leben tritt, träumt er sich mit seiner Kollegin Kerstin zusammen, ohne groß mit ihr zu sprechen, dann wüsste er nämlich, dass sie längst vergeben ist. Sein Chef ist eine Seele von Mensch, sehr nett, vor allem nach dem Genuss alkoholischer Getränke ;-). Aber er ist immer für seine Untergebenen da und nimmt sie auch vor dem Feind (dem LKA) in Schutz. Der grantelige Flattacher wurde mir im Laufe der Handlung immer sympathischer – er ist im Kern nämliche auch ein Guter und sieht nicht ein, dass sich die Obrigkeit über geltende Regeln hinweg setzt. Dagegen muss er doch vorgehen. Ohne Rücksicht auf Verluste! Es gibt aber leider auch zwei kleine Punkte, die mir nicht ganz gefallen haben. Die Personen wurden abwechselnd mit ihren Vor- und Nachnamen und an einigen Stellen auch mit dem ihrer Höfe bezeichnet – da hab ich als Stadtkind leider ab und an den Überblick verloren und musste mich erst wieder orientieren, wer jetzt wer ist. Vielleicht könnte man da mit einem Personenverzeichnis gegensteuern? Außerdem war mir das Ende etwas zu lang. Die Motive und Hintergründe der Taten wurden quasi doppelt erklärt. Aber von den 2 Pünktchen abgesehen, hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich könnte es mir auch als Film super vorstellen. Ich „muss“ mich auch noch zum Cover des Buches äußern – einfach, weil ich es so passend finde: irgendwie möchte ich gleich meine Flinte an das Geweih hängen ;-). Ein Extra-Lob geht an den Emons Verlag für das herrlich gruselige Lesezeichen "Hochsitz im Nebel" - buhuuuu ... Mein Fazit: Ein wirklich tolles Krimi-Debüt, welches mich auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.

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    • 6

    hasirasi2

    13. April 2016 um 16:54
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