Die Überlebenden

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Inhaltsangabe zu „Die Überlebenden“ von Alexandra Bracken

Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ...

Eines meiner absoluten Favoriten!!!

— Alohomora
Alohomora

Gute Idee, spannend umgesetzt. Empfehlenswert.

— MaLaPe
MaLaPe

Tränenbringendes Ende macht mehr Lust auf nächsten Teil!

— may_court
may_court

Ich habe überhaupt nicht in die Story reingefunden und fand sie - trotz guter Grundidee - total langweilig. Abgebrochen!

— zazzles
zazzles

Grandiose Geschichte mit einem sooo großem Cliffhanger, dass man den 2. Teil sofort lesen muss!

— RADLMCJES
RADLMCJES

Ich liebe dieses Buch und bin auf die Fortsetzung gespannt!

— Book_love
Book_love

Anfangs kam ich schwer rein, aber insgesamt eine sehr gelungene Dystopie mit interessanter Grundidee. 4,5 Sterne

— Bella233
Bella233

Eine nette Grundidee, aber eine furchtbare Umsetzung.

— CocuriRuby
CocuriRuby

Eine gute Geschichte, die leider sehr holprig erzählt wird.

— Amilyn
Amilyn

Wird dem Hype, der um die Reihe entstanden ist, nicht gerecht.

— FabAusten
FabAusten

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    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

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  • Nie. Nie. Nie. Niemals.

    Die Überlebenden
    Aluna

    Aluna

    19. January 2017 um 15:25

    Die Überlebenden von Alexandra Bracken Produktinformation Taschenbuch: 544 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (18. August 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442479088 ISBN-13: 978-3442479085 Originaltitel: The Darkest Minds Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,5 x 20,5 cm Klappentext Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ... Amazon Über die Autorin Alexandra Bracken wuchs im US-Staat Arizona auf. Nach ihrem Studium am »College of William & Mary« in Virginia zog es sie nach New York City, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Ihren ersten Roman schrieb sie schon während des Studiums als Geschenk für eine Freundin. Die Liebe zu Büchern hat sie aber nicht nur dazu gebracht, selbst zu schreiben. Sie arbeitet außerdem bei einem großen amerikanischen Buchverlag und hat jederzeit eine Buchempfehlung parat. Amazon Der Schreibstil Alexandra Bracken schafft es, mich tief in Ihre Welt eintauchen zu lassen. Ihre Art zu schreiben ist bunt und mitreisend. Jedoch auch an einigen Stellen verwirrend. Besonders am Anfang war es für mich manchmal so, dass ich dachte, ich hätte etwas überlesen. Solche Stellen treten im Buch noch ein paar Mal auf. Aber nach der ersten Verwirrung begann die Geschichte um Ruby mich immer weiter zu fesseln. Erster Satz Als das Weißrauschen losging, waren wir gerade im Garten beim Unkrautjäten. Eigene Meinung Mal wieder ein Buch, das sehr lange auf meiner Wunschliste lag, dann wurde es mir empfohlen (Schichsahl) und dann lag es auf meinem SuB. Davor war ich so in eine andere Reihe vertieft, die leider noch nicht weitergeht, dass ich schon ein wenig Angst hatte, der Hype um die Überlebenden könnte mich nicht packen. Doch das tat er. Ruby hat überlebt. Sie ist eine der wenigen Kinder, die den Virus überlebt hat. Aber das ist noch nicht genug. Zum Dank hat ihr dieser Virus auch noch eine Gabe hinterlassen. Sie kann die Gedanken anderer Menschen manipulieren. Ruby kann in die Köper anderer hineinschlüpfen. In ihre Träume, ihre Erinnerungen. Und sie kann sie ändern. Aber nicht nur sie, auch andere Überlebende haben Fähigkeiten, die den Erwachsenen Angst macht. Um diese Kinder zu kontrollieren, werden sie in Lager geschafft, in denen sie nach Farben sortiert werden. Jede Fähigkeit hat ihre eigene Farbe. Orange, Rot, Gelb, Grün und Blau. Was diese bedeuten, solltet ihr selbst nachlesen. Die Stimmung im Lager ist drückend. Die Aufseher, hier PSFs genannt, haben Regeln aufgestellt, die, sollten sie gebrochen werden, mit schweren Strafen bestraft werden. Zwei Tage an einem Holzpfahl, ob Sommer oder Winter, ob Regen, Hitze, Sturm und natürlich ohne Essen und Trinken. Nur um mal eine zu nennen. Als es Ruby gelingt zu fliehen, beginnt ein neues, freies Leben, denkt sie. Mit den PSFs, Kopfgeldjägern und einigen mehr auf den Fersen ist das Leben nicht ganz so frei, wie sie es sich erträumt hatte. Auf ihrer Flucht trifft sie auf drei andere Überlebende und schließt sich ihnen an. Jeder von ihnen hat andere Träume aber werden sie diese verwirklichen können? Ruby Unsere Heldin ist am Anfang ziemlich still. Sie will keine Probleme bekommen und wehrt sich so gut wie gar nicht. Nachdem sie jedoch fliehen konnte, ändert sich ihr Verhalten. Sie will nicht zurück ins Lager und aus diesem Grund und einem anderen, muss sie sich wehren. Ich fand es großartig, wie Ruby in jedem Kapitel zu wachsen schien. Doch es gab auch Rückschläge. Aber gerade das machte sie so sympathisch. Eine Heldin, die immer nur an Stärke gewinnt, ist für mich wenig realistisch. Kleine und große Fehler, Ängste, Ecken und Kanten, erst das macht uns doch aus. Liam Blond, blaue Augen und ein strahlendes Lächeln. Liam ist mal wieder einer der Charakter, wie wir uns den strahlenden, unbesiegbaren und immer für das Gute kämpfenden Ritter/Helden vorstellen. Aber auch er ist nicht perfekt. Er hat und er macht Fehler. Anfangs ist er mir zu glatt, aber auch das legt sich und er ist ein Charakter, den ich liebgewonnen habe. Chubs Oh ja! Das ist ein Typ, den ich so gar nicht ausstehen konnte, zu Anfang. Chubs Entwicklung ist großartig! Seinen Charakter konnte ich gut verstehen, auch wenn manche Aktionen, die er abgezogen hat, mich den Kopf haben schütteln lassen. Suzume Ein kleines asiatisches Mädchen, das nicht spricht. Trotzdem hat die Autorin es geschafft, sie so liebevoll umzusetzen, dass man sie einfach liebhaben muss. Sie ist die Jüngste der Gruppe aber manchmal kam es mir vor, als wäre sie in manchen Dingen klüger als die anderen. Abgekürzt als Zu, irritiert es einmal kurz aber das legt sich schnell. Fazit Am Anfang leicht verwirrend. Bei Anfang des dritten Kapitels war ich aber total drin und fieberte mit Ruby mit. Wird sie es schaffen? Werden die anderen es herausfinden? Wird ihr Traum, der sich plötzlich ändert wahr werden können? Und was wenn nicht? Das herauszufinden, ist es wert, dieses Buch zu lesen. Ich kann es wirklich weiterempfehlen. Außerdem empfehle ich den zweiten Teil griffbereit zu haben. Das Ende ist ein ziemlich fieser Cliffhanger. Vielleicht rollen bei dem ein oder anderen auch ein paar Tränchen.. Also steigt in Black Betty, schnallt euch an und genießt es ;) Hier noch das Englischecover

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  • An dieser Dystopie kommt man nicht vorbei

    Die Überlebenden
    Alathaya

    Alathaya

    11. January 2017 um 08:53

    Während eine unbekannte Krankheit einen Großteil der Kinder und Jugendlichen dahin gerafft hat, verfügen die Überlebenden über besondere Fähigkeiten, durch die sich die Erwachsenen bedroht fühlen. Sie bringen alle übrigen Kinder ab einem bestimmten Alter in Rehabilitationslager, um sie dort kontrollieren zu können. Ruby gelingt die Flucht und sie schafft es, sich anderen Überlebenden anzuschließen. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg zu einem geheimen Ort, an dem andere Überlebende in Sicherheit leben sollen... Mir gefiel an diesem Buch wirklich sehr gut, dass man direkt ab der ersten Seite so richtig im Geschehen ist. Es gibt kein langes, langweiliges Vorgeplänkel sondern geht sofort los. Es wird auch zunächst gar nicht viel darüber erklärt, wie es zu dieser Lage kam oder was es damit auf sich hat. Erst zum Ende hin werden ein paar Dinge aufgeklärt. Das machte es für mich die ganze Zeit durchweg sehr spannend. Außerdem habe ich den Schreibstil als sehr angenehm empfunden. Alexandra Bracken hat es geschafft die Geschichte sowohl sehr rasant und düster als auch zwischendurch mit einer Prise Humor zu gestalten. „Soweit ich wusste, war man fein raus, wenn man älter als dreizehn gewesen war, als sie angefangen hatten, die Kids zusammenzutreiben – man durfte auf dem Brettspiel des Lebens Freakland links liegen lassen und geradewegs nach Normalistan reisen.“Seite 52 Die vielschichtigen Charaktere konnten mich durch ihre Authentizität alle überzeugen und für sich begeistern. Sie sind sehr liebevoll und durchdacht gestaltet. Einer meiner Lieblingscharaktere ist sicherlich die kleine Suzume, die zwar nicht mehr spricht aber trotzdem so quirlig und einnehmend ist, dass man sie einfach mögen muss. Es gibt mittlerweile so viele Dystopien und trotzdem sticht diese für mich positiv heraus. Die Geschichte gewinnt von Anfang an sehr an Fahrt und ist unglaublich actiongeladen. Immer, wenn man gerade etwas zur Ruhe kommt, geschieht etwas neues. Aber das Buch war für mich auch sehr emotional. Ich finde die Vorstellung, was Erwachsene selbst Kindern aus Angst antun würden, einfach schrecklich und die Umsetzung in diesem Buch sehr authentisch. Ich denke, wenn man gerne Dystopien liest, kommt man an dieser nicht vorbei und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen.

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  • Die Überlebenden

    Die Überlebenden
    RADLMCJES

    RADLMCJES

    02. January 2017 um 14:54

    Der Schreibstil ist anspruchsvoller im gegensatz zu den meisten Jugendbüchern. Dies trägt jedoch zur Spannung der Geschichte bei.
    Grandiose Geschichte mit einem sooo großem Cliffhanger, dass man den 2. Teil sofort lesen muss!

  • Rundum gelungenes Buch!

    Die Überlebenden
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    27. November 2016 um 10:23

    Während eines Tages verschlungen habe ich "Die Überlebenden" von Alexandra Bracken. Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Serie, die bei dem Goldmann Verlag erschienen ist."Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht..."Ehrlich gesagt fand ich das Cover nicht gerade ansprechend und hätte das Buch von mir aus nicht gelesen. Gott sei Dank hat mich meine Freundin darauf aufmerksam gemacht.Insgesamt gefällt es mir wahnsinnig gut und ist eines der besten Science Fiction Bücher, was ich je in die Finger bekommen habe. Besonders die Idee der Autorin ist sehr einzigartig und so etwas habe ich vorher noch nicht gesehen.Aber was das Buch für mich so gut macht, sind die Charaktere. Ruby, Lee und die anderen waren mir die ganze Zeit über unglaublich sympathisch, dass ich einfach mit ihnen mitfiebern musste.Teilweise dachte ich auch, ich wüsste, wie es weitergeht, doch dann habe ich mich immer wieder gründlich getäuscht. Das Buch hat wirklich voller Überraschungen gesteckt und das traurige Ende sitzt mir immer noch in den Knochen. Zum Glück geht die Geschichte noch weiter und alles kann sich zum Guten wenden!An dem Schreibstil hat mich auch nichts gestört. Nur die Tatsache, dass es gegen Ende immer verworrener wurde, kann ich anmerken und das ist ja bei solchen Büchern oft so - also rundum gelungen!

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  • Die Überlebenden / Alexandra Bracken

    Die Überlebenden
    Lenny

    Lenny

    31. October 2016 um 14:00

    Es ist so schade, dass ich mit diesem Buch nicht warm wurde, denn die Grundidee der Geschichte gefällt mir noch immer total gut. Nur die Umsetzung, das war so gar nicht meins. Seitenweise ist irgendwie immer gar nichts passiert, die Personen konnte ich mir auch nicht wirklich gut vorstellen. Klar ist es schwierig, sich in eine solche Ausnahmesituation zu versetzen, doch andere Autoren schaffen das bei mir spielend. Für mich ist hier immer gar keine Spannung aufgekommen. Die Verfolgungsjagden und auch Schießereien konnte ich mir zwar vorstellen, doch so richtig mittendrin war ich nicht und danach wieder endlose Prologe in denen so gar nichts passiert........

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  • Ruby, Ruby, Ruby, Ruby!

    Die Überlebenden
    Amilyn

    Amilyn

    18. October 2016 um 20:59

    In den USA bricht ein Virus aus, der ausschließlich Kinder befällt und schnell tötet. Wer doch überlebt, entwickelt eine erstaunliche Fähigkeit, und so löscht die 6jährige Ruby unbeabsichtigt die Erinnerungen ihrer Eltern an ihr eigenes Kind: sie selbst. Wie alle anderen überlebenden Kindern mit übernatürlichen Fähigkeiten wird Ruby in eines von vielen Lagern gebracht, aus dem ihr Jahre später die Flucht gelingt. Unterwegs in einer von Armut und Hoffnungslosigkeit beherrschten Welt, weiß sie nicht, wem sie überhaupt noch vertrauen kann.Ich mochte die Geschichte an sich wirklich sehr gerne. Wieder mal haben wir so ein paar X-Men/Heroes-inspirierte Fähigkeiten, die die Kinder und Jugendlichen haben - Manipulation von Feuer und Elektrizität und Gedankenkontrolle: auf so was stehe ich einfach. Die Kinder werden in den Lagern, in die sie kommen und in denen sie praktisch nichts machen außer weggesperrt sein, gemäß ihrer Fähigkeiten in Farbkategorien eingeteilt. Von Grün (eher harmlos) bis Orange (gefährlich), und da hatte ich schon das erste Problem, denn es wird nie wirklich geklärt, was die "Grünen" überhaupt können. Ich glaube, sie haben ein fotografisches Gedächtnis ...Die "Orangenen" (Gedankenkontrolle) werden irgenwann direkt mal entsorgt, weil sie den Verantwortlichen schließlich doch zu gefährlich werden. Was mich jedoch sehr wunderte, war, dass in Rubys ganzem Lager - und es sollte wohl das größte gewesen sein - nur zwei Kinder auf die Idee gekommen sind, den Wächtern per Gedankenkontrolle weiszumachen, sie seien gar keine "Orangenen". Überhaupt hätte durch diese Fähigkeit eigentlich gleich am Anfang alles zu Ende sein müssen, denn ein Mittel, um die Kinder quasi kampfunfähig zu machen, scheint es erst später zu geben.Nun gut, so wirklich komplett logisch ist die Geschichte nun nicht, worüber ich jedoch hinweg lesen konnte, schließlich geht es hier um übersinnliche Fähigkeiten, und ich mag übersinnliche Fähigkeiten. Es ist ja auch cool, wenn die Typen mit der Telekinese sich ständig gegenseitig durch die Luft wirbeln. Außerdem haben wir hier einen schönen Roadtrip mit Ruby und drei Freunden, die sie auf der Flucht kennenlernt. Vor allem die Fahrt durch die von Arbeitslosigkeit gezeichneten Gegenden, die längst verlassen wurden, hatte schon etwas schön düsteres. Ich habe mich auch hier zwar manchmal gefragt, wo denn nun alle hingegangen sind, aber gut. Es sind halt Jugendliche, die in isolierten Lagern aufgewachsen sind. Die wissen das wohl einfach nicht. Interessiert sie vielleicht auch nicht.Vor allem Ruby hat wirklich sehr lange Zeit isoliert gelebt, umso verwunderter war ich, dass sie mit den anderen einfach nicht geredet hat. Sie hat nicht gefragt, was in der Welt los ist, wo man jetzt hingehen kann, wie die Situation nun einfach für die Kinder und Jugendlichen ist. Man hat vieles immer nur ab und zu erfahren, wenn einer der anderen mal auf die Idee kam, etwas zu erzählen. Mehr als einmal dachte ich: Könnt ihr nicht einfach mal kurz anhalten und euch unterhalten?? Ich will auch wissen, was Sache ist!Eigentlich ist jedoch das größte Problems dieses Romans für mich die doch sehr holprige Erzählweise. Der Schreibstil ist wirklich gut, da gibt es nichts, aber er wird eben sehr umständlich eingestetzt, so dass ich oft ganze Absätze zweimal lesen musste, weil ich einfach sofort vergessen habe, was ich gerade gelesen habe. Außerdem wird man sehr oft mitten aus der Situation gerissen, wenn Ruby sich urplötzlich an etwas aus ihrer Vergangenheit erinnert und im aktuellen Handlungsverlauf ohne Vorwarnung von etwas ganz anderem erzählt, nur, weil sie vielleicht zu irgend etwas sagen wollte: "Das hat meine Oma auch immer gesagt."Fazit: Den Auftakt der Überlebenden-Trilogie finde ich schon ganz ok. Den Cliffhanger am Schluss habe ich zwar schon von weitem eifrig winken sehen, aber das macht ihn nicht weniger gut. Ich würde schon gerne wissen, wie es weitergeht, doch dann denke ich daran, dass ich mir dann noch einmal die recht verschwurbelte Erzählweise antun müsste ... 3*** von mir, und ob ich wirklich weiterlese, werde ich mir noch überlegen.

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  • Die Überlebenden

    Die Überlebenden
    Book_love

    Book_love

    17. October 2016 um 12:32

    Inhalt Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ... Charakter Ruby gehört jetzt schon zu einen meiner Lieblingscharakter überhaupt. Man kann sie so gut verstehen. Die Entwicklung von der nichts sagenden bis zur selbst entscheidenden Ruby hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sie nicht zerstören egal was ihr angetan wurde. Die letzte Entscheidung die sie im ersten Buch getroffen hat, hat mich zu tiefst schockiert! Sie versucht zu helfen wo sie kann. Ich bin einfach nur schwer begeistert das es Ruby nicht zerstört hat und deshalb liebe ich ihren Charakter :) Liam ist klasse. Ich glaube so Stellen sich manche ihren Traumtyp vor. Blaue Augen, blond, Muskeln, Gehirn und hilfsbereit. Sein Charakter hat mir super gefallen auch wenn es irgendwo Klischee war. Er hat super in die Geschichte rein gepasst. Zu ist einfach nur reizend und hat so viel mehr verdient als das was sie meint zu verdienen. Chubs rundet das ganze noch ab. Er kennt sich mit Schule und so aus und muss auch manchmal misstrauisch sein dürfen. Es gab noch so viel mehr Personen und selbst wenn sie nur drei Seiten vor kamen hatte man sie gleich gekannt. Schreibweise Es war flüssig und durchgehend spannend. Was ich ebenfalls richtig gut finde das es auch Humor in dem Buch gibt und ich an manchen Stellen richtig lachen musste :D Ein richtig toller Schreibstil von denen sich manche eine Scheibe abschneiden sollten ;D Meine Meinung Ich hatte noch kein Buch in dem eine Autorin so gut Charakter schreiben konnte. Jede Person in dem Buch kann man nachvollziehen egal ob sie nun gute oder schlechte Absichten hatte. An ein paar Stellen war es ein wenig vorhersehbar aber mit dem Ende rechnet keiner! Trotzdem war es immer spannend. Ich bin froh das ich das Buch doch gelesen habe und freue mich auf Band 2 den ich bald bestellen werde. Ich hoffe euch konnte meine Rezension weiterhelfen. Das Buch ist eine klare Leseempfehlung und der Hype um das Buch ist definitiv berechtigt. Ganz viel Spaß beim lesen! Viele Liebe Grüße Book_love

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  • Nette Grundidee, schreckliche Umsetzung

    Die Überlebenden
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    04. October 2016 um 18:08

    Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll, denn das Buch besteht eigentlich nur aus Baustellen. Fangen wir vielleicht mal bei den Figuren an. Sie alle haben einen Hang zum Stereotyp – manche mehr, andere weniger, aber insgesamt ist es noch okay und ich fand es auch meistens gelungen, wie die Figuren untereinander agiert haben. Nur mit der wichtigsten Figur, der Protagonistin, kam ich überhaupt nicht zurecht. Ich hatte mir eine starke Person erhofft und leider nicht bekommen. Zum einen lag das an ihrer Passivität – es muss nicht jeder ein starker Charakter sein, aber sie tut während des gesamten Buches wirklich nicht viel, schon gar nicht aktiv (außer rumjammern vielleicht) – mit sowas komme ich nur schwer zurecht. Dass das aber auch noch mit fast grenzenloser Naivität gekoppelt wurde, brachte das Fass zum überlaufen. Gerade zum Ende hin, war das kaum noch zu ertragen. Das Kind blickt und denkt nicht weiter als ihre Nasenspitze reicht. Das Problem daran ist, dass sie sich praktisch nie der Situation entsprechend verhält. Ich ganzer Charakter und Handeln empfand ich als unauthentisch. Sie benahm sich nie wie jemand, der sechs Jahre lang in einer Art Straflager gelebt hat. Dummerweise gilt das nicht nur für die Protagonistin, sondern für die ganze Handlung. Denn es gibt leider viele Dinge, die einfach nicht stimmig sind. Als Beispiel: (1) Es wurde geschildert, dass in den USA Ausnahmezustand herrscht, weil die Wirtschaft praktisch komplett zusammen gebrochen ist – das wird mir aber von jemanden erklärt, die aus Fluchtgründen, zum zweiten Mal das Auto wechselt…ich meine gut, die USA haben sehr große Benzin Reserven, aber die würden in dieser Situation die im Buch herrscht wohl eher ins Militär als in den privaten Sektor gepumpt. Ich meine gut, wenn diese Person aufgrund für die Organisation in der sie arbeitet, sich ein Auto leisten kann – okay. Aber selbst mit Hilfe von Freunden, wird 2x(!) das Auto gewechselt? (2) Oder auch: Wieso die Protagonistin sich selbst und die Jugendlichen so leicht kategorisieren kann. Dazu muss man wissen, dass es verschiedene Fähigkeiten gibt, die in Farben/Kategorien eingeteilt sind. Davon weiß die Protagonistin aber zuerst nichts und in den Lagern gab es keinen Kontakt zu anderen Jugendlichen, außer zu den aus ihrer Kaserne, des gleichen Geschlechts und Farbe. Aber trotzdem weiß sie, dass obwohl sie ihre Kräfte nie wirklich ausgetestet hat, dass sie orange ist und weil mal jemand etwas wie Telekinese einsetzt, dass derjenige blau ist – das kann sie aber nicht wissen, es passt nicht ins Bild, oder die Schilderungen die einem vorher gegeben wurden, waren quatsch. Mit solchen Dingen ist aber das ganze Buch gepflastert. Das macht es schwierig, wenn schon diese Grundsteine nicht passend sind. Die Geschichte selbst konnte mich auch nicht von sich überzeugen. Die Grundidee an sich, finde ich wirklich gut, aber die Umsetzung war es leider überhaupt nicht. Es beginnt schon gleich mit einer langen Einleitungsphase, die zu nichts wirklich genutzt wurde. Weder bekommt man dort wirklich Informationen, noch passiert wirklich was. Der Stil ist insgesamt okay, aber er wirkt doch eher umgelenkt, mit auch ein paar sonderbaren Formulierungen oder Schilderungen. Wenn Schilderungen mal etwas aktionreicher wurden, verliert die Geschichte schnell ihren Faden und wird etwas unstrukturiert. Das ist schade. Zumal auch eigentlich nicht so viel passiert. Es gab ziemlich viele gestreckte Szenen in der Handlung, wo eigentlich fast nichts passiert, als die Aktion-Momente. Die Szenen elbst wirken auch oft abgehackt – mir fehlten die guten erzählerischen Brücken dazwischen. Vieles ist auch schrecklich aufgesetzt und das nervt auf Dauer, wenn das was behauptet wird, nicht das ist was beschrieben wird. Man liest das Wissen der Autorin deutlich heraus, weil es ihr nicht gelungen ist, ihre Gedanken und so wie alles in ihren Kopf ausgesehen hat, aufs Papier zu bringen. Auch das meiste von dem was mir als Wendung präsentiert wurde, konnte mich nicht überraschen. Ein paar Dinge waren für mich sogar so eindeutig, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, dass das erst aufgedeckt werden müsste.   Fazit Die Grundidee hatte potential, aber die Umsetzung war sehr ungelenkt, aufgesetzt und unauthentisch. Es fiel mir wirklich nicht leicht das Buch überhaupt zu beenden. Leider eine ziemliche Enttäuschung.

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    • 2
  • Alexandra Bracken - Die Überlebenden

    Die Überlebenden
    FabAusten

    FabAusten

    04. October 2016 um 13:08

    Ruby ist zehn als in den USA eine schreckliche Epidemie unter den Kindern grassiert und Tausende von ihnen tötet. Die Überlebenden bilden übernatürliche Fähigkeiten aus. Sie können Gedanken lesen, mittels ihres Geistes Dinge bewegen und Menschen beeinflussen. Die Erwachsenen können mit der Situation nicht umgehen, sehen die Kinder als Gefahr. Lager werden gebaut, in denen ihnen angeblich geholfen werden soll. Doch in Wahrheit ist nicht geplant, dass die Insassen jemals wieder zurückkehren. Auch Ruby muss nach einem Vorfall mit ihren Eltern dorthin. Sechs Jahre später vegetiert sie mit Hunderten anderer immer noch in einem Lager. Erfolgreich konnte sie verbergen, dass ihre übersinnlichen Kräfte stärker sind als üblich. Eines Tages trifft sie auf der Krankenstation eine neue Ärztin, die ihr hilft, zu fliehen. Cate gehört zu einer Untergrundorganisation, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgt. Und auch Ruby muss ihren eigenen Weg finden und zwischen Freund und Feind unterscheiden lernen. Alexandra Brackens dystopische Reihe bietet die klassischen Versatzstücke des Genres, gewürzt mit einem Schuss Übernatürlichem und einer Prise Liebe. Warum eine generelle Übereinstimmung zu herrschen scheint, dass Letzteres zu einem Jugendroman dazuzugehören hat, bleibt auch in diesem Fall schleierhaft. Abgesehen davon gibt es eine Gruppe, die sich erst zusammenraufen muss, einen Roadtrip, vagabundierende Banden, die Frage nach Freund und Feind, einen geheimen Rückzugsort usw. Vergleiche zur Unwind-Reihe werden wach, nur dass Neal Shusterman es besser versteht, diese Ideen einfallsreich und mitreißend umzusetzen. Die Überlebenden bietet durchaus eine interessante Ausgangssituation und spannende Szenen. Nichtsdestotrotz fehlt es der Autorin (noch?) ein wenig an Feinschliff, denn sowohl am handwerklichen als auch am sprachlichen Geschick mangelt es. Zum einen weist der Band eine recht hohe Seitenzahl auf. Dieser Raum wird aber in zu geringem Maße auf den Weltenbau und die Basis der Geschichte verwendet. Das heißt, es werden Tatsachen geschaffen, diese aber nicht ausreichend erklärt. Es gab eine Epidemie mit vielen Opfern. Soweit so gut. Warum sind nur Kinder betroffen? Warum sind die anderen plötzlich übersinnlich begabt? Wie zeigten sich die Fähigkeiten das erste Mal und wie reagierten Einzelne und die Gesellschaft unmittelbar darauf? Und dies sind nur die offensichtlichen Fragen. Die Autorin errichtet ihre Geschichte wie ein Haus bei dem größerer Wert auf die Dekoration als auf das Fundament gelegt wird. Dies gilt nicht nur für die Grundfesten des Romans, sondern auch für die einzelnen Szenen. Abläufe bleiben unerwähnt, die im nächsten Moment als gegeben vorausgesetzt werden. Geschehnisse werden unzureichend beschrieben, so dass Einzelheiten nicht klar werden.Vielleicht sind diese Fälle einer Nachlässigkeit der Autorin oder dem Übersetzungsprozess geschuldet. Meist fallen sie auch nicht stark ins Gewicht. Nichtsdestotrotz stören sie und wirken sich negativ auf den Gesamteindruck aus, da die Erzählung dadurch teilweise holprig und sprunghaft wirkt. Lässt man darüber hinaus das Beschriebene Revue passieren, entsteht der Eindruck, dass es dem Stoff gutgetan hätte, ihn zu komprimieren. Für die Höhe der Seitenzahl passiert insgesamt zu wenig. Hin und wieder scheint das auch ader Autorin aufgefallen zu sein, so dass sie schnell eine „Actionszene“ eingefügt hat. Zum Ende nimmt die Spannung zwar deutlich zu, aber auch hier ist das Geschehen nicht gänzlich schlüssig. Im Übrigen sind die Fragen und Fährten, die zum nächsten Band führen, zwar interessant, aber keineswegs so spannend, dass das Gefühl vermittelt würde, dass man unbedingt weiterlesen sollte. Zum anderen ist der Sprachstil nicht homogen. Einerseits ist er vergleichsweise schlicht gehalten, andererseits tauchen immer wieder Formulierungen auf, die bemüht poetisch wirken. Die Handlung wird aus Rubys Perspektive erzählt und somit ist der Leser unmittelbar mit ihrer Gedanken- und Gefühlswelt verbunden. Gemeinsam mit ihr lernt er die drei Jugendlichen Liam, Chubs und Zu kennen und schätzen. Die Geschichte gewinnt eindeutig durch diese Figuren und ihre Beziehungen untereinander. So überzeugt die langsame Annäherung zwischen Ruby und Chubs, einem Jungen, der ihr anfangs mit großer Skepsis gegenübersteht. Auch ihre Verbindung zu dem Mädchen Zu spiegelt viel Wärme und Zuneigung wider. Was die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen Ruby und Liam angeht, so bleibt Bracken ihrem Muster treu. Das Ganze macht keinen schlüssigen Eindruck. Die Entwicklung vom Kennenlernen bis zur Liebe wird nur ansatzweise gezeigt und allzu schnell als gegeben hingestellt. Hinzukommt, dass die Liebelei mit zunehmender Intensität leider immer kitschiger beschrieben wird. Selbstverständlich hängt es immer vom einzelnen Leser ab, ob er das honoriert oder nicht. Für solche, die Liebesgeschichten eher ablehnend gegenüberstehen, ist es mitunter zu viel. Leider sind Ruby und ihre Begleiter die einzigen Figuren, die wirklich so etwas wie eine Charakterzeichnung erfahren. Alle übrigen Personen bleiben schemenhaft. Besonders schade ist das bei dem mysteriösen Clancy. Sein Potenzial wird überhaupt nicht ausgeschöpft. Er ist nicht halb so unberechenbar und undurchsichtig, wie Alexandra Bracken es vermutlich beabsichtigt hat. Insgesamt lässt sich festhalten, dass Die Überlebenden sowohl innovative als auch vielversprechende Ansätze hat. Diese werden aber nicht ausgeschöpft und zu wenig elegant umsetzt. Es hapert dabei sowohl am Inhalt als auch an der Ausführung. Die Geschichte funktioniert, doch Alexandra Bracken schreibt Ruby und Co. nicht ins Herz des Lesers. Er ist zwar neugierig auf den Fortgang der Geschichte, nicht aber am einzelnen Schicksal der Figuren sonderlich interessiert. Die Überlebenden ist kein totaler Reinfall, aber auch nicht der leuchtende Stern am Genre-Himmel. Den Hype um die Reihe rechtfertigt der erste Band noch nicht.

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    • 2
  • Spannend bis zum Schluss!

    Die Überlebenden
    chaotic_dreamer98

    chaotic_dreamer98

    18. August 2016 um 04:47

    Ich hatte mich immer ein wenig vor diesem Buch gedrückt - vielleicht aus Angst, es würde nicht halten, was der Klappentext verspricht, aber dann konnte ich es kaum aus der Hand legen! Die Idee war mir so bisher nicht untergekommen, auch wenn ich bei Apokalypse sofort an Zombies hatte denken müssen, was hier aber weit gefehlt war. Das Szenario war zumindest mir neu, hat mich aber, trotz weniger Infos, überzeugen können. Der Schreibstil war wunderbar flüssig und hat mich quasi durch die Geschichte fliegen lassen, er hat die Atmosphäre der Geschichte gut und bildreich herüber gebracht. Ich musste oft schlucken ob der Grausamkeit der Geschichte und die Bilder, die in meinem Kopf entstanden sind. Zu Atem bin ich kaum gekommen, eine spannende stelle jagte die nächste, aber nichts wirkte erzwungen. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen, und keiner von ihnen, so unsympathisch sie mir persönlich auch sein mögen, war platt oder lieblos gestaltet worden. Vor allem die Protagonisten Ruby, Liam, Chubs und Suzume sind mir ans Herz gewachsen, einige schneller als andere, aber genau das gefällt mir auch besonders gut. Es fiel mir wunderbar leicht mich vor allem in Ruby hineinzuversetzen, so erschien mir auch ihr Handeln logisch und nachvollziehbar. Das Ende hält einen so fiesen Cliffhänger bereit, dass ich froh bin, direkt mit dem zweiten Band starten zu können. Als Fazit kann ich also nur ziehen: ein MUSS für jeden Dystopiefan, allerdings für keinen, der langatmige Geschichten mag! ;D

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  • Atmosphärisch, spannend, fesselnd. Fans der Dystopie werden dieses Buch lieben!

    Die Überlebenden
    susel_b

    susel_b

    14. August 2016 um 21:39

    Schon vor einigen Jahren hatte ich dieses Buch gelesen, doch - aus welchen Gründen auch immer - es danach nicht weiter verfolgt. Nun las ich es nochmals und muss sagen: Das Trioligie-Fieber hat mich gepackt! Das Cover: Das Cover fand ich schon vor Jahren unglaublich schön, da es die Atmosphäre in dem Buch bildlich als auch oberflächlich gut wiedergibt. Zu sehen ist ein Mädchen, stehend im Licht am Ende eines Tunnels. Die Coveroberfläche ist überall dort, wo Tunnelsteine zu sehen sind, angeraut und ansonsten glatt. Bei mir weckte es auf jeden Fall das Interesse. Meine Meinung: Der Leser befindet sich zu Anfang des Buches durch den Prolog sofort im Geschehen und wird nicht erst noch seitenlang eingelullt und mit Situationserklärungen abgetan. Das Interesse und die Neugierde begleiten einen von Anfang bis Ende, sodass die Spannung von Kapitel zu Kapitel stetig wächst oder auch konstant bleibt. Doch verschwinden tut sie nie. Die Protagonistin des Buches ist ein Mädchen (Ruby), dessen durchgehenden Gedanken und Gefühle dem Leser sehr gut helfen, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. So ist sie mir sehr sympathisch und auch, wenn ich nicht mit all ihren Entscheidungen übereinstimme, bleibe ich doch gerne bis zum Schluss an ihrer Seite. Im späteren Verlauf des Buches gelangt sie in eine für sie "veränderte Welt", als die ihr Bekannte. Interessant und schön ist bei dieser Umstellung ihre Entwicklung mitzuerleben, da sie als Sechzehnjährige auf dem Wissenstand einer Zehnjährigen ist und nun mit Dingen konfrontiert wird, von denen sie keine Ahnung und auch nie einen Gedanken daran verschwendet hat. Ihre aufkeimende Liebe zu Liam, dem Protagonisten, ist dabei so unschuldig und herzerwärmend, dass man als Leser durchgehend bei solchen Szenen mit einem breiten Lächeln das Buch in Händen hält. Doch nicht nur zu Ruby baut man eine gewisse Verbundenheit oder auch Beziehung auf, sondern zu allen nennenswerten Charakteren, sodass keiner als Gleichgültigkeit abgetan wird. Das Schöne ist wirklich, dass jeder eingeführte Charakter eine Persönlichkeit erhält, mit der man gut und leicht eine Beziehung aufbaut, ob diese positiv oder negativ ist, ist jedem selbst überlassen. Der Schreibstil: Alexandra Bracken schreibt wirklich sehr angenehm und fesselnd. Sie verweilt keine Ewigkeiten bei ein und demselben Thema, vermeidet unnötig lange Satzaufbauten und ihre Metaphern sind passend und haben mich das ein oder andere Mal schmunzeln lassen. Dabei findet Bracken genau das richtige Maß von Brutalität und Humor, um die Atmosphäre der Dystopie aufzugreifen und dem Leser das Gefühl eines solchen Lebens nahezubringen. Ein wunderbares Beispielzitat für einen kleinen Einblick (keine Sorge, es sind keine Spoiler enthalten): ,,Das musste der unechteste Optimismus-Versuch sein, seit meine Lehrerin in der vierten Klasse einmal argumentiert hatte, dass wir ohne die toten Kinder in unserer Klasse besser dran seien, weil der Rest von uns auf dem Spielplatz dann öfter schaukeln könnte." (Seite 201) Mein einziger Kritikpunkt: Mit Satzumstellungen hätte die ein oder andere unschöne und mehrfache Wortwiederholung in einem Absatz verhindert werden können, doch diese lassen einen den Schreibstil nicht als minder angenehm und fesselnd empfinden. Warum vier Sterne und keine fünf? Fünf Sterne erhalten bei mir nur Bücher, die mir eine Gänsehaut bescheren, meine Gedanken für sich einnehmen und/oder mich in Euphorieausbrüche versetzen, welche mich stundenlang von dem Buch schwärmen lassen, ob mein Gegenüber es nun hören möchte oder nicht. Für wen dies unvorstellbar oder gar unmöglich zu erreichen ist, der darf das Buch "Die Überlebenden" von Alexandra Bracken gerne als Fünf Sterne-Vertreter ansehen. Werde ich weiterlesen? Der zweite Band ist per Post bereits unterwegs zu mir :)

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  • Rezension von "Die Überlebenden"

    Die Überlebenden
    _lieblingsbucher_

    _lieblingsbucher_

    15. June 2016 um 12:30

    Im großen und ganzen fand ich dieses Buch wirklich sehr gut!Am Anfang musste ich mich erst über einen holprigen Weg in das Buch rein finden. Für mich war der Anfang erst etwas schwer zu verstehen, aber all die Fragen die ich mir am Anfang gestellt habe, haben sich dann während des Lesens geklärt.Ich finde, dass hinter diesen Buch eine sehr gute Idee steckt, die mich wirklich ergriffen hat.Ich bin persönlich nicht so der Fan von Dystopien aber diese hat mir wirklich gut gefallen.Das einzige, was ich persönlich nicht so gut fand, war, dass ich vieles nicht verstanden habe oder mir vieles ziemlich schnell ging. z.B haben Ruby ,Liam, Chubs und Zu ziemlich schnell (Ok, vielleicht nach 350 Seiten) East River gefunden haben. Dies kam mir so beiläufig vor.Sonst gab es nur gutes am Buch. Ich möchte alle Charaktere, außer Clancy.Den Schreibstil fand ich auch gut, da ich das ganze Buch ziemlich flüssig lesen konnte.Der Cliffhänger am Ende hat mich definitiv dazu gebracht die komplette Trilogie zu lesen und schon bald zieht der 2.Band bei mir ein ☺

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Die Überlebenden

    Die Überlebenden
    Moniqu

    Moniqu

    05. May 2016 um 16:32

    MEINE MEINUNG:Dieses Buch fand ich so gut, dass ich es jetzt zum zweiten Mal gelesen habe. ;)Die Idee, dass die Jugendlichen "verseucht" sind und sie mit den Erwachsenen kämpfen müssen, finde ich auch mega gut und eigengartig. :D Und natürlich die Liebe... Ruby und Liam sind so süß zusammen. :)Die Zeit in dem "East River" kam mir so laaaang und langweilig vor. :D Aber nur, weil ich das Buch ja rereadet habe. Ich erinnere mich noch, dass es mir gefallen hat, als ich es am Anfang dieses Jahres gelesen habe. ;)Der Schreibstil finde ich auch sehr gut. Man liest das Buch schnell und ich denke man könnte es auf einem Zug lesen. :D Das ist aber nur eine Vermutung! :D FAZIT:Ich empfehle euch das Buch. ;) ☺

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