Alexandra Bracken Die Überlebenden - Blut und Feuer

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Inhaltsangabe zu „Die Überlebenden - Blut und Feuer“ von Alexandra Bracken

Wer einmal überlebt hat, wird niemals aufhören zu kämpfen!

Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen.

Das Finale der Trilogie. Gut aber nicht so gut wie die vorherigen beiden Bände.

— MartinsMinds

Sehr enttäuschender und langweiliger Abschluss

— Rosenmaedchen

Dem letzten Band hätte ein bischen Straffung gut getan. Leider an vielen Stellen etwas zäh. Aber das eigentliche Finale gelungen.

— Even

Gelungener Abschluss einer tollen Trilogie!

— may_court

Einer meine Lieblingsreihen, hat mich wirklich begeistert. Sehr Schade das es jetzt vorbei ist

— the_exception

Für mich der beste Teil der Reihe!

— kulika

Am Anfang war es ziemlich langatmig, aber ich bin froh dass ich es zu Ende gelesen habe. Ein wunderschönes Finale. Fünf Sterne :)

— adventurously

Ein sehr gelungener Abschluss :D

— Maddie98

Gutes Buch! Mir gefielen jedoch die Vorgänger besser.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Absolut gelungenes Finale!

— danischwarz

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  • Ein Finale von dem ich mir mehr gewünscht hätte

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    MartinsMinds

    13. December 2017 um 07:55

     1. Die Handlung Ruby wird verfolgt. Wie alle, die Fähigkeiten haben wie sie. Doch Ruby und ihre Gruppe haben einen Plan. Und wenn sie den umsetzen, hoffen sie auf eine bessere Zukunft. Doch kann es gelingen? Denn Clancy versucht mit allen Mitteln diesen Plan zu verhindern. Der 3. Teil hat ein gutes Spannungslevel gehabt. In Band 1 [Link] habe ich ja etwas gebraucht und reinzukommen. Bei Band 2 [Link] war es dann richtig spannend. Nur hier fehlte mir der große „Knall“. Es ist ja nun mal das Finale der Trilogie, aber das richtig große Highlight mit enormer Spannung hat mir irgendwie gefehlt. Und auch wenn es nie langweilig oder stockend war, so fehlte mir was. Das Ende war gut gemacht und sicherlich so nicht zu erwarten. Ein paar Fragezeichen gab es aber doch bei mir. Ob und gegebenenfalls wie die Autorin das noch auflösen möchte, frage ich mich schon. Insgesamt hat Band 3 nicht das gebracht was ich erhofft hatte. Das große Finale war mir nicht spannend genug. Ich denke da wäre mehr drin gewesen. Trotzdem kann man aber noch von einem spannenden Buch reden. 2. Die Protagonisten Die wichtigsten Personen in Band 3 sind aus meiner Sich Ruby, Chubbs, Liam und diesmal auch Cole. Ruby hat sich verändert. In diesem Buch geht sie teils ganz anders vor, als in den anderen Büchern. An sich merkt man, dass sich der Charakter weiterentwickelt, nur habe ich teils das Gefühl, dass sie sehr blauäugig in bestimmte Situationen geht und dadurch Wendungen entstehen die man nicht vermutet hat. Chubbs ist aus meiner Sicht der Charakter, der sich am stärksten in diesen 3 Bänden entwickelt hat und das ausschließlich zu seinem Vorteil. Er wurde mir mit jeder Seite symapthischer und das hat bis zum Schluss gehalten. Nachdem Liam im 2. Band etwas in den Hintergrund getreten war, taucht er hier wieder vermehrt auf. Ich mag ihn als Charakter sehr. Er macht allerdings fast keine Veränderungen durch, und ist somit der Fels in der Brandung bei dem man weiß, was einen erwartet. Cole. Er taucht bereits im 2. Band auf, da aber noch relativ wenig. Hier spielt er eine wichtigere Rolle. Als quasi Anführer übernimmt er viele Aufgaben und macht sich teilweise unbeliebt damit. Vor allem bei seinem Bruder, der oft eine andere Meinung vertritt als er. Er hat ein Geheimnis und das hat es in sich und macht ihn damit auch zu einem Charakter der unberechenbar für die Handlung ist. 3. Die Handlungsorte Die meiste Zeit dreht sich alles um Lodi. Einer Ranch in der die Gruppe Unterschlupf findet. Aber auch Thurmond spielt nochmals eine Rolle. Während man Thurmond ja schon aus Band 1 kennt – da Ruby dort „gelebt“ hat – ist Lodi natürlich recht neu. Thurmond hat sich allerdings nicht verändert, zumindest vom Aussehen nicht. Es ist das gewohnte Bild und man findet sich anhand der Beschreibungen von Alexandra Bracken sofort wieder zurecht. Lodi ist neu und ich finde es sehr gut gelöst, wie die Autorin mit Details arbeitet. Sie verteilt es gut über die gesamte Handlung und an den richtigen Stellen. man bekommt einen guten Einblick und hat das Gefühl man läuft mit. 4. Sonstiges Die Größe der Kapitel – meistens 20-35 Seiten – ist ungefähr identisch mit den vorhergehenden Büchern. Die Aufteilung in Absätze innerhalb der Kapitel war gut, mal eben Pausieren war möglich. Längeres Lesen war absolut kein Problem. Die Schriftgröße und auch die Schriftart wurden gut gewählt und ermüden die Augen nicht. Beim letzten Band wechselt nochmals die Farbe. Passend zum Titel Blut und Feuer ist es in einem Rot gehalten. Auch hier fehlt die strukturierte Oberfläche, die mir beim 1. Teil so gut gefallen hat. Die Papierqualität ist wie auch bei den ersten beiden Büchern angenehm dick und angeraut. 5. Das Fazit 4/5 Punkten Irgendwie habe ich mir mehr erhofft. Es ist und bleibt ein spannendes Buch, keine Frage. Aber es fehlte mir das große Highlight zum Abschluss. Gerade am Ende einer Trilogie erhofft man sich ja den großen Wendepunkt und der fehlte mir leider. Daher kann ich nicht mit gutem Gewissen die volle Punktzahl geben. Da es aber sonst kaum Probleme gab, gibt es gute 4 Punkte.

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  • "Wer einmal überlebt hat,wird niemals aufhören zu kämpfen"

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    czytelniczka73

    02. March 2017 um 08:16

    "Manche Menschen kamen auf die Welt,ohne sich jemals für das zu interessieren,was um sie herum vor sich ging-sie waren so darauf konzentriert,was sie wollten,was sie brauchten.Niemand anders war für sie wichtig.Sie kannten weder Anteilnahme noch Mitleid oder Schuldgefühle.Manche Menschen wurden als Monster geboren.Das wusste ich jetzt!"(Seite 51) Inhalt: " Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen." Meinung: Ich hatte diese Reihe sehr positiv in Erinnerung und war gespannt was sich die Autorin fürs Finale ausgedacht hat.Überraschenderweise hatte ich große Probleme in die Geschichte rein zu kommen,was aber nicht an den Errinerungslücken lag.Die erste Hälfte fand ich einfach nur langweilig,rein theoretisch passieren schon interessante Dinge,die Spannung ist aber bei mir ausgeblieben.Die Geschichte bleibt zäh wie Kaugummi und hat viele unnötigen Längen,ich denke die 600 Seiten waren einfach zu viel,weniger wäre definitiv besser gewesen.Leider entwickeln sich die Charaktere nicht weiter,dafür erreicht das emotionale Drama zwischen Ruby und Liam den Höhepunkt,mir war das einfach zu viel und wirkte bisschen gekünstlert.Die zweite Hälfte des Buches war interessanter,die letzten 100 Seiten spannend,aber geht es alles viel zu schnell und einfach und die Auflösung ist sehr naiv.Ich mag den Schreibstil der Autorin und die Grundidee finde ich wirklich gut,aber der Abschluss der Reihe hat mich nicht wirklich überzeugt,obwohl es fast alle Antworten liefert und die Geschichte rund zum Ende bringt,ich habe einfach mehr erwartet.

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    • 2
  • Endlich hab ich's hinter mir...

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    ZingZang

    15. January 2017 um 18:28

    3 Punkte gibt es lediglich für den sagenhaften Schreibstil der Autorin und die Tatsache, dass die Story sehr detailiert geschildert wird. Ansonsten konnte mich von dieser Reihe nur der 1. Teil wirklich überzeugen. Den 2. Band empfand ich als nervtötend und der letzte Band war laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangatmig... hätte die Autorin statt 600 nur 300 Seiten verwendet, wäre es absolut in Ordnung gewesen. Dann hätte ich mich beim Lesen vielleicht auch mehr konzentriert und wäre nicht so enttäuscht gewesen... Ruby entwickelt im Laufe der Zeit nur ihre Kräfte, aber nicht ihre Persönlichkeit. Sie ist mir zu oberflächlich, zu feige, wenn es um die Wahrheit geht, zu inkonsequent, was Liam betrifft. Liam und Chubs waren meine Lieblinge, doch leider mussten sie sich mit Leuten wie Cole und Vida herumschlagen... Ersterer ist Liams Bruder und würde ich ihm persönlich begegnen, würde er für jedes "Zuckerschnecke" einen Tritt in den Schritt bekommen. Würde mir Vida über den Weg laufen, würde ich ihr einen langsamen und qualvollen Tod bereiten... ich kann es nicht anders ausdrücken. Wie kann man einen solchen Charakter nur in eine Geschichte einbauen? Sicher gibt es brave Mädchen und böse Mädchen, aber eine solche Zicke, die definitiv ein Aggressionsproblem, vermischt mit einem schwerwiegenden Tourettesyndrom hat, gehört die Rolle als Randperson zugeteilt. Sie als eine der Hauptpersonen zu ernennen, war das Schlimmste, das mir passieren konnte, denn Vida hat mich abgeschreckt. Wenn ich gelesen habe, wurde ich selbst aggressiv und habe ziemlich oft mit den Augen gerollt... und das, obwohl ich "nur" eine Geschichte "gelesen" habe. Und als wären diese seltsamen Protagonisten nicht schon schlimm genug, wird der Aufenthalt in der Ranch übertrieben in die Länge gezogen, Gespräche werden geführt, die halbherzig wirken. So als würde man absichtlich nur die Hälfte von dem sagen, was einem durch den Kopf geht. Auf diese Weise kommt man nicht weiter, aber vielleicht hätte das jemand der Autorin mal sagen sollen! Mein Motto zu diesen Büchern: Einmal und nie wieder!

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  • Ein würdiger Abschluss

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    SitataTirulala

    08. October 2016 um 23:49

    ACHTUNG! TEIL 3 EINER REIHE! ENTHÄLT MÖGLICHERWEISE SPOILER ZU DEN VORANGEGANGENEN TEILEN! "Die Sache ist die, Angst ist wertlos. Sie hält dich zurück, wenn du dich am dringendsten bewegen musst. Und sie existiert nur in deinem Kopf. Du kannst dich dafür hassen, dass du Angst hast, aber damit lässt du trotzdem immer noch zu, dass sie dein Leben kontrolliert. Hast du nicht die Schnauze voll von diesem ewigen alten Scheiß? Das zieht dich doch bloß immer wieder runter." Los Angeles liegt nach dem Säuberungsschlag der Regierung regelrecht in Trümmern. Ruby und die anderen Kids müssen sich verstecken und wie in früheren Zeiten auf gefährliche Streifzüge durch die von Soldaten bewachte Stadt gehen, um überhaupt etwas Essbares zu finden. Als sie mittels ihrer Fähigkeit die niederträchtigen Pläne der noch bei ihnen befindlichen Agenten der Children's League aufdeckt, für die die Kids nur Mittel zum Zweck sind, müssen sie LA verlassen. Gemeinsam mit Liams Bruder Cole organisiert Ruby den Umzug auf "die Ranch", einen ehemaligen Stützpunkt der League. Von hier wollen sie ihren Plan in die Tat umsetzen: die Lager befreien und ein Heilmittel für ihre Mutation finden. Doch es fehlt nicht nur an Ressourcen - auch in den eigenen Reihen wachsen die Zweifel. Das erste Mal seit Langem, dass ich mal wieder eine Reihe beendet habe und das auch noch relativ zeitnah. Zugegeben, bei Alexandra Brackens "Die Überlebenden"-Reihe handelt es sich ja auch bloß um eine Trilogie, also eine überschaubare Anzahl an Büchern. Teil drei, richtig. Wir sind am Ende von Rubys und Liams Reise angelangt und meine Güte, was für ein spektakuläres Ende es war! Wie schon bei den beiden vorangegangenen Büchern beginnt auch dieses wieder mit einer gänzlich anderen Ausgangslage für Ruby. Im ersten Band war sie noch ein verschüchtertes, mit sich haderndes Mädchen mit Psi-Kräften, die es nicht kontrollieren konnte. In Band zwei hatte die League sie zu einem gefährlichen, kampfbereiten Werkzeug trainiert. Jetzt, im letzten Teil, sind Ruby und Cole für die anderen verantwortlich. Die Anführer, sozusagen. Auf diese Art und Weise hat Ruby nie aufgehört sich weiterzuentwickeln, was für mich ganz interessant mitzulesen war. Auf der einen Seite will sie Verantwortung übernehmen, auf der anderen Seite fällt es ihr manchmal schwer ihren Beschützerinstinkt gegenüber den anderen herunterzufahren und sie wie mündige Personen zu behandeln. An Action hat es auch dieses Mal nicht gefehlt, auch wenn sich vieles auf bzw. in der Ranch abgespielt hat. Der Präsident und seine Regierung bleiben ebenso wie die korrupten Agenten der League Feinde von außerhalb. Doch wesentlich mehr Augenmerk liegt hier auf den Entwicklungen im Inneren der Gruppe. Es stoßen immer noch neue Kids dazu, hier und da sind es sogar alte Bekannte, die unerwartet wieder auftauchen und sich der Sache anschließen. Doch nicht alle sind der Meinung, dass man das Problem nur mit Waffengewalt lösen kann. Und so dreht sich ein guter Teil der Handlung um die Risse und Zweifel im Inneren, im Zusammenhalt der Gruppe, was mir sehr gut gefallen hat. Ein kleines Manko, das zum Ende hin immer anstrengender zu lesen wurde, obwohl es am Anfang gar nicht so sehr gestört hat (stellt euch vor eine Katze leckt euch über die Hand. Am Anfang ist es irgendwie süß und kitzelt ein bisschen, aber wenn sie das 20. Mal über dieselbe Stelle geleckt hat, wird es irgendwann unangenehm und schwierig, die Hand nicht wegzuziehen), waren Rubys Gefühle. Klar, sie steht unter Spannung, ist in vielen Momenten sogar an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angelangt, aber jedes Wort, jedes Ereignis, jede Geste von anderen trifft sie dann wie ein markerschütterndes Erdbeben. Die Intention der Autorin ist klar, aber bei so übermäßigem Gebrauch dieser Formulierungen gehen Wirkung und auch die Glaubwürdigkeit einfach flöten. Insgesamt ist "Die Überlebenden" eine Reihe, die mir sehr gut gefallen hat und Alexandra Bracken hat mit "Blut und Feuer" auch einen würdigen Abschluss geschaffen. Vier Blümchen für das Finale!

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  • Abschluss der Reihe!

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    Sirene

    22. August 2016 um 10:39

    Nachdem ich den ersten Band mit Begeisterung innerhalb eines Tages gelesen habe, aber von dem zweiten Buch enttäuscht war, musste der Abschluss der Trilogie jetzt einiges wieder gut machen. Und er hat es geschafft! Ein gelungenes Ende der "Die Überlebenden" Reihe, dass ich euch heute vorstellen möchte. Der letzte Teil passt sich nahtlos an den zweiten Band und auch hier ist wieder die große Frage, wenn kann man trauen?Es gibt wenige Wiederholungen und nur ein paar Erklärungen, die dabei helfen sich wieder in die Geschichte einzufinden. Der Schreibstil ist hier ähnlich wie im ersten Band, flüssiger und die Gefühle und Gedanken der Charaktere werden stärker beleuchtet.Ruby und ihre Freunde sind auf der Flucht und wandern von einem sicheren Versteck zum nächsten. Wobei Cole den Plan verfolgt die restlichen Kinder zu befreien um jedem beweisen zu können, dass sie nicht gefährlich sind oder Freaks. Nebenbei hoffen sie jedoch ein Heilmittel zu finden um wieder ein ganz normales Leben bei ihrer Familie führen zu können.Es erwartete mich ein rasantes, actiongeladenes Ende, dass mich von seinem Tempo an den ersten Band erinnerte. Die Spannung ist hier zum zerreißen stark, genauso wie das Gefühlswirrwarr. Wieder einmal baute die Autorin Wendungen ein, die ich nicht kommen sah und mich sprachlos zurück ließen, positiv als auch negativ.In diesem Teil der Reihe machen die beiden Charaktere Ruby und Vida eine starke Entwicklung durch, die sich durch das ganze Buch zieht. Man merkt, dass die Beiden von ihrer Vergangenheit stark geprägt sind und vieles durchgemacht haben.Besonders interessant zum lesen empfand ich das neue Team mit den Children's League und den alten Freunden von Ruby.Endlich erfahren wir mehr über die IAA Krankheit, was sie ist und wie sie ausgebrochen ist. Letztendlich werden zum Ende hin alle Fragen beantwortet und es kommt zu einem abgerundeten Abschluss, der mir sehr gut gefallen hat!Zum Schluss lässt sich sagen, dass der dritte Band sich von seinen Vorgängern abhebt. Einerseits durch die vielen starken Gefühlen und anderseits durch seine düstere Stimmung, die einen hoffen und bangen lässt, dass alles gut wird.Eine spitzen Dystopie-Reihe, die viele verschiedene Charaktere und Wendungen hervorbringt. Die düstere und angespannte Stimmung machen einen regelrecht nervös beim Lesen und hebt sich von aktuellen Dystopien ab.

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  • Rundum gelungener Abschluss der Darkest Minds Trilogie

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    danischwarz

    18. August 2016 um 09:56

    Nachdem mich der zweite Teil der Darkest Minds Trilogie leider etwas enttäuscht hatte, war ich natürlich gespannt, ob Alexandra Bracken mich mit dem Finale wieder überzeugen konnte. Sie hat es geschafft!Wie gewohnt, dürfen wir Ruby wieder aus ihrer Sicht durch dieses actionreiche Finale begleiten.Der Band schließt nahtlos an den Vorgänger an, ohne viele Rückblicke katapultiert uns die Autorin wieder mitten in die Geschichte. Obwohl doch einige Zeit seit dem Lesen des zweiten Teiles vergangen war, fand ich mich dieses Mal schnell wieder in das Geschehen ein. Zwischendurch gab es aber doch auch einige Passagen, die Erinnerungen der ersten beiden Bände aufleben ließen.Gleich zu Beginn spürt Ruby einmal mehr, dass sie und ihre PSI Kids in diesen schweren Zeiten genau überlegen müssen, wem sie ihr Vertrauen schenken.So harren sie an einem "sicheren Ort", versteckt vor der Children´s Leage und der Regierung. Unter der Leitung von Liam´s Bruder Cole reifen Pläne, alle PSI Kids aus den Lagern zu befreien und der Welt zu beweisen, dass sie nicht die gefährlichen Freaks sind, für die sie gehalten werden.Außerdem haben sie immer noch die Hoffnung auf ein Heilmittel, mit dem sie endlich wieder ein ganz normales Teenagerleben führen könnten. Doch der Preis dafür ist hoch...Den Leser erwartet eine rasante Mischung aus Action, Gefühl und unterwarteten Wendungen. Altbekannte und liebgewonnene Charaktere zaubern mit ihren Eigenarten das ein oder andere Lächeln auf unser Gesicht. Vor allem Ruby, Chubs und auch Vida machen hier eine enorme Wandlung mit. Wird die zarte Liebe von Ruby und Liam die Mission überstehen?Während der Schreibstil im zweiten Band eher irgendwie lücken- und sprunghaft war, lässt sich das Finale wieder abslut flüssig lesen. Dieses mal lässt uns die Autorin wieder an ihren Gedanken teilhaben.Endlich wird auch erklärt, wie es zum Ausbruch der Idiopathisch Adoleszenten Akuten Neurodegeneration, abgekürzt IAAN gekommen ist, der den Kids ihre psychischen Fähigkeiten zu verdanken haben.Kurzum ein absolut gelungener Abschlussband, der keine Fragen offen lässt.Mit Blut und Feuer hat Alexandra Bracken einen absolut gelungenen Abschluss der Überlebenden Trilogie geschaffen, der mich im Gegensatz zum zweiten Teil wieder voll überzeugen konnte. Den Leser erwartet eine rasante Mischung aus Action, Gefühl und einigen unterwarteten Wendungen.Kurzum, ein gelungenes Finale, das keine Fragen offen lässt.Absolute Leseempfehlung der kompletten Reihe!5 von 5 Sterne

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  • Verwirrend, aber spannend.

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    thousandlifes

    28. July 2016 um 11:22

    Ich kann es nicht anders sagen als: Endlich habe ich dieses Buch beendet. Ich habe MONATE gebraucht. Aber fangen wir mal vorne an.Das Cover gefällt mir gut. Es passt zum Titel und auch irgendwie zum Buch. Zudem ähnelt es auch den Vorgängern, was im Gesamtbild schön wirkt natürlich.Die bisherigen Bände konnten mich noch nie so ganz überzeugen und ich hatte immer meine gewissen Probleme mit Ruby (den Namen liebe ich aber^^), trotz allem wollte ich selbstverständlich wissen wie es ausgeht.Ich hatte unglaubliche Probleme in dieses Buch rein zu kommen. Am Anfang verstand ich regelrecht nur Bahnhof. Die letzten Teile lagen schon einige Zeit zurück und die meiste Zeit wusste ich gar nicht von wem die jetzt reden und wer das ist von dem die da reden. Es war richtig schlimm und grauenhaft. Lest mal ein Buch wo ihr nicht durchblickt. Sogar bis zur letzten Seite gab es immer wieder Momente, wo ich nicht wusste was oder wen die da gerade meint. Ab ca. der Hälfte des Buches war es nicht mehr ganz sooft, aber davor fast auf jeder Seite. So hat das lesen keinen Spaß gemacht. Ich empfehle hier aufjedenfall die Reihe relativ zeitnah zu lesen. Es sind halt auch einfach viele Nebenpersonen wichtig, die immer wieder erwähnt und gewürdigt werden.Was mich zudem störte war wieder Ruby. Ich bin einfach nie warm mit ihrer Art geworden. Auch die Gewichtung war nicht ganz mein Ding. Belangloses wurde hochgepusht und über Seiten erlebt und übertrieben, andere Sachen in 2 Seiten abgehandelt. Ich hätte es teilweise anders gelegt. Die Handlung an sich ist ziemlich spannend und es gab auch einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Was wirklich auch ungemein den Lesefluss störte war der Schreibstil. Ich schließe nie aus, dass es an mir lag. Besonders nicht wenn ich genervt bin von einem Buch. Aber sooft sprang die Handlung mitten in einem Gespräch oder einer Szene, sodass ich erstmal mehrere Absätze gar nichts mehr verstand. Das kam recht oft vor. Bei 1-2 Stellen war ich mir 100% sicher, dass einfach ein Absatz fehlte. Da merkt man erstmal wie wichtig sowas ist! Wenn man mitten in der Szene plötzlich woanders ist oder was anderes passiert kann das einen wirklich irritieren.Auch wenn ich jetzt einiges Negatives genannt habe muss ich schon sagen, dass wenn man die Bücher in einem Rutsch liest, es bestimmt eine spannende Geschichte ist mit nur ein paar Markeln. Die Handlung war wirklich interessant, oft unerwartet und spannend. Die Charaktere etwas klischeehaft, aber alle sehr stark und individuell. Da ich persönlich aber wirklich Probleme beim lesen hatte und meine Bewertung in Relation zu anderen Büchern stellen muss, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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  • Langatmiges und wenig überzeugendes Trilogiefinale

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    ConnyKathsBooks

    13. July 2016 um 12:20

    "Ich wünsche mir die Freiheit so sehr, aber je mehr ich mich anstrenge, sie zu erreichen, desto unerreichbarer ist sie." (S. 75) Nach dem verheerenden Angriff auf das Hauptquartier der Children's League in Los Angeles leben Ruby, Liam und Cole zusammen mit weiteren Agenten und Psi Kids versteckt im Zentrum der Stadt. Doch dann erfährt Ruby von einem geplanten Verrat und die Truppe flüchtet in die nordkalifornische Außenstelle der League namens Ranch, um von dort aus für ihre Sache zu kämpfen. Über das weitere Vorgehen herrscht jedoch große Uneinigkeit. Und dann ist da auch noch ihr berühmter Gefangener Clancy Gray, der als Einziger den Aufenthaltsort von seiner Mutter Lillian kennt. Denn Ruby setzt all ihre Hoffnung in das von Lillian entwickelte IAAN-Heilmittel. Wird es Ruby schließlich gelingen, Clancy zum Reden zu bringen und die Psi Kids aus den Lagern zu befreien und zu rehabilitieren? "Blut und Feuer" ist das Finale der Darkest Minds bzw. Überlebenden-Trilogie von Alexandra Bracken. Vom ersten Band war ich begeistert, vom zweiten eher enttäuscht und auch der Abschluss überzeugte mich trotz ansprechenden Schreibstils und einer interessanten Story leider nicht, was mehrere Ursachen hat. Zum einen kam ich nach dem langen Leseabstand zu Band 2 lange Zeit überhaupt nicht in die Geschichte rein, die ohne Wiederholung nahtlos ansetzt. Ich hatte zwar den bisherigen Inhalt vorher nochmal aufgefrischt, dennoch konnte ich viele Charaktere, Ereignisse und Abkürzungen nicht mehr zuordnen. Und es kommen auch noch ständig neue Figuren hinzu. "Ich sah die Zukunft mit messerscharfer Klarheit vor mir, und es war weder eine Straße noch ein Himmel, so etwas Schönes war es nicht. Es war elektrischer Strom, der durch Maschendraht und Gitterstäbe surrte. Es waren Schlamm und Regen und tausend Tage, die zu einem schwarzen Strom zusammenflossen." (S. 325) Dann passiert auch einfach nichts. Fast 500 Seiten lang verlieren sich die Protagonisten in pausenlosen und langweiligen Strategie-Diskussionen, Geheimniskrämereien sowie diversen zwischenmenschlichen Problemen, anstatt endlich mal zur Tat zu schreiten. So liefert sich z.B. Cole viele Machtkämpfe mit seinem Bruder Liam, Ruby leidet unter Selbstzweifeln und Schuldgefühlen gegenüber allem und jedem, Vida und Chubs kommen zunächst auch nicht gut miteinander klar und Nico versucht, seine folgenschwere Tat aus Band 2 wiedergutzumachen. Am interessantesten ist hier noch Clancy, der trotz Gefangenschaft weiterhin seine Psychospielchen treibt. "Der einzige Gedanke in meinem Kopf war Liam. Er war die hundert ungebändigten Gefühle, die in meinem Brustkorb explodierten." (S. 131) Zum anderen konnte ich auch mit der Liebesgeschichte zwischen Liam und Ruby, die ich im ersten Band noch richtig gut fand, nicht mehr viel anfangen. Durch die andauernden Beziehungs-Auf- und Abs und Missverständnisse zwischen den beiden war irgendwie die Luft raus. Meine Hoffnungen lagen sogar eher auf Cole und Ruby, die aufgrund vieler Gemeinsamkeiten als Paar gut zusammenpassen würden. Zumindest gibt es ein Wiedersehen mit einer liebgewonnenen und lang vermissten Person, die in der einzigen wirklich berührenden Szene des Romans ihre traurige Geschichte erzählt. "Ich war der brennende Kern einer Galaxie aus Gesichtern, Erinnerungen, Liebe, Leiden, Enttäuschungen und Träumen." (S. 514) Nur auf den letzten reichlich 100 Seiten kommt endlich Spannung auf. Denn ein dramatischer und unerwarteter Vorfall ist der Initialzünder für den kurzen aber ereignisreichen Showdown. Clancy ist immer für eine Überraschung gut und zwingt Rubys Truppe schließlich zum Handeln. Ruby wagt zudem einen riskanten Schritt, der den Kreis schließt zu Band 1. Am Ende geht schon fast alles zu schnell und die meisten Fragen werden zufriedenstellend beantwortet. Auch für Clancy findet die Autorin einen versöhnenden Abschluss. Insgesamt kann ich daher für "Blut und Feuer" nur knappe 3 Sterne vergeben. Die erhoffte Steigerung bleibt leider aus, denn über weite Strecken ist das Finale einfach nur langatmig und zäh und weist außer am Schluss kaum Höhepunkte auf. Aus der anfangs so vielversprechenden Science-Fiction-Story hätte man mehr definitiv mehr machen können. Dennoch bin ich auf weitere Werke von Alexandra Bracken gespannt.

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    • 2
  • (3,5) Ein etwas holpriges Finale

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    spezii

    27. April 2016 um 03:00

    Meine Meinung/Fazit: Die Überlebenden- Blut und Feuer von Alexandra Bracken ist seit dem 15. Februar 2016 erhältlich und bei "Goldmann" Verlag - Random House erschienen Das Buch und Cover ist mit dem typisch Aussehen, welches auch schon die beiden Teile zuvor hatten. Man sieht eine junge Frau von hinten und wie sie die Stufen in einem Gewölbe hinauf läuft. Der Titel des Buches "Blut und Feuer" ist in einem 3D- Druck. Auch die Schriftgröße lässt sich gut lesen Zuvor möchte ich kurz darauf hinweisen das es zu Spoilern kommen kann, außerdem werde ich zum besseren Verständnis auf die Vorgeschichte etwas eingehe. Die Überlebenden- Blut und Feuer ist das Finale der Trilogie "Die Überlebenden" von Autorin Alexandra Bracken und die Geschichte um die junge Ruby und weitere Jugendliche die seit einem Virusausbruch eine besondere Begabung haben. Die Jugendliche Ruby gehört zu den Kindern die das Virus überlebt haben, jedoch ist sie seither nicht mehr die selbe. Seit sie das Virus überlebt hat kann Ruby in die Gedanken anderen Menschen eindringen, lesen und sie sogar manipulieren und verändern. Nicht nur für sie ist jetzt alles anders, auch ihre Familie kann damit nicht umgehen und so wird Ruby im Alter von 10 Jahre von Zuhause weg in ein Lager gebracht indem man den Kindern angeblich helfen möchte. Doch Ruby ist nicht die einzige die seither eine besondere, ich nenne es mal Gabe haben. Die Kinder wurden von der Regierung in Farben aufgeteilt, je nach Gefahrenstufe in grün für normale bis hin zu rot für sehr gefährlich. Ruby wurde als Orange eingestuft. Inzwischen ist Ruby 17 jahre alt hat es es gschafft aus einem der Lager zu fliehen. Nun macht sie es sich zur Aufgabe ihre Freunde und alle anderen Kinder aus den Lager, indenen grauenvolle Dinge passieren zu befreien. In dem letzten Teil der Trilogie von Alexandra Bracken "Blut und Feuer" ist Ruby mit einer Gruppe von (Psi) Kinder wie sie selbst unterwegs und verstecken sich in Los Angeles. Umzingelt von Agenten warten und hoffen sie auf eine Chance ihnen zu entkommen. Zusammen mit Cole tüftelt Ruby einen Plan aus, ein Plan der nicht gerade ungefährlich ist und mit Clancy, dem Sohn des Präsidenten als Gefangenen eine Herausforderung zugleich. Auch Clancy kann seit dem Virus etwas "besonderes" und wie Ruby kann auch er Menschen manipulieren, jedoch mit dem Unterschied das Clancy seine eigene Ziele verfolgt und nicht zum Schutz der Kinder. Wird es Ruby zusammen mit der Gruppe anderer Psi- Kinder gelingen die Kinder in den Lagern zu befreien und werden sie es überhaupt schaffen? Und wird es für die Kinder eine Möglichkeit geben zu entkommen? Alexandra Bracken schafft es mit ihrem einzigartigen Schreibstil, welcher aus der Sicht von Ruby erzählt wird den Leser auf eine bessondere Art durch die Geschichte zu führen. Mit gekonnten Dialogen und eindrucksvolle Actionszenen, aber auch jugendlich- romantische Szenen durfte ich die ein- oder andere Emotion in dieser Dystopie und Abenteuer Geschichte von Ruby miterleben. Gleich von Anfang an wird die Geschichte spannend erzählt, jedoch flaut es immer wieder ab und deshalb finde ich wirkt es manchmal wie in die Länge gezogen. Autorin Alexandra Bracken überrascht in der gesamten Geschichte immer wieder durch unerwartete Wendungen und baut so die Spannung zum Ende hin nochmal richtig auf. Nichts desto trotz fand ich das in die Länge gezogene und das auf und ab der Spannung etwas nervend da es mich immer mal wieder aus der Geschichte gebracht hat. Fazit: Mit "Die Überlebenden- Blut und Feuer" geht die Dystopie Geschichte um Ruby und ihre Freunde Liam, Clancy, Cole und den anderen Psi- Kinder, die auf der Flucht vor Agenten der Regierung sind und um ihr Überleben kämpfen zu Ende. Eine Geschichte von einer Welt die durchaus denkbar wäre und den Leser noch lange nach beenden des Buches darüber nachdenken lässt. Die Autorin schreibt und erzählt mit einer solchen Wortgewalt, sie lässt den Leser ihre neuerschaffene Welt jede einzelne Seite miterleben. Da es für mich jedoch etwas schwer war in die Geschichte zu kommen und mit teilweise fast in die Länge gezogen Stellen, die immer wieder die Spannung aus der Geschichte genommen haben bekommt das Finale von Autorin Alexandra Bracken von mir für diesen teilweise etwas zähen und wie ich finde holprigen Abschluss 3,5 von 5 Sterne. Da diese Bewertung allerdings nicht möglich ist werde ich auf 4 Sterne aufrufen.

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  • Wahnsinns Finale

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    Annabel

    23. April 2016 um 16:35

    Nach meinem Empfinden ist der dritte Band der „Die Überlebenden“-Trilogie anspruchsvoller als seine Vorgänger. Nicht im Schreibstil, sondern in dem, was das Buch dem Leser an Mitdenken abverlangt. Das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, wenn man das eigene Gehirn auch anstrengen muss, allerdings gestaltet sich das teilweise schwierig, wenn man keine wirkliche Zusammenfassung von Band 1 und Band 2 bekommt. Ich habe nämlich alle drei Teile so ziemlich direkt nach ihren Erscheinungsterminen gelesen und nach knapp einem Jahr und vielen anderen Büchern ist es schwer, sich wieder richtig einzufinden. Im 2. Band hatte ich das Problem noch nicht, doch in „Blut und Feuer“ hätte ich mir eine Art Vorwort oder etwas in der Art gewünscht.- Nur, um noch einmal das Wichtigste wieder im Kopf zu haben.Allgemein hebt sich das Finale dieser Trilogie von seinen Vorgängern ab: Ruby ist nicht mehr das harte, unverwundbare Mädchen. Klar hat sie ihre Schwächen, aber sie wirkt doch in den ersten Kapiteln noch sehr weich und emotionsgesteuert. Sie ist einfach nicht mehr so hart im Nehmen. Auch Liam hat sich verändert. Er ist mal so und mal so. Zuerst liebevoll und fürsorglich, dann wieder abweisend und kühl. Die Ursachen werden zwar teilweise geklärt, doch sind mir die Kontraste seiner Persönlichkeiten zu stark geworden. Irgendwie hat er mich bis zu einem bestimmten Wendepunkt nur genervt.Dieses Wort, „genervt“ wird hier wohl noch öfter auftauchen. Denn bei so einigen Dingen habe ich regelmäßig die Augen verdreht. Da hätten wir als Erstes die Spitznamen: Ruby wird permanent nur „Schätzchen“ oder „Zuckerschnecke“ genannt. Wann ist das in diesem Jahrhundert modern geworden? Einmal ist das ok. Zweimal auch. Von mir aus auch zehnmal. Aber dass es kaum jemand hinbekommt, sie bei ihrem richtigen Namen zu nennen, hat mich fast zur Weißglut getrieben. Außerdem wird sie fast nur an der Taille gepackt. Liam fasst sie an. - Wo? - An der Taille.Jemand hält sie fest. - Wo? - An der Taille natürlich.Eine Person hält sie zurück. - Wo? - Na wo wohl.…Und trotzdem liebe ich dieses Buch. Ich kann es nicht richtig erklären. Es ist einfach der Schreibstil der Autorin, der mich gleich wieder gepackt hat. Und obwohl nicht viel passiert, passiert gleichzeitig alles auf einmal. Alexandra Bracken vermittelt durch Ruby Gefühle beim Lesen, die mich mitreißen – Von der ersten Seite an. Alles ist in eine graue Depression gepackt. Die Leute sind unglücklich und etwas Gutes passiert so gut wie gar nicht. Jeder ist kühl, geschwächt und trotzdem unfassbar kampfbereit. Ich habe die anderen Gesichter aller Figuren kennengelernt. Dadurch habe ich erst viele Handlungen verstanden und verhasste Personen lieben gelernt. Andersherum natürlich genauso.Das Pläne schmieden im Untergrund hat vieles umgekrempelt und kleine Dinge, die erst nicht besonders wichtig erscheinen, beeinflussen das ganze Netz der Geschehnisse und Gefühle bis zum Ende hin.Und das Ende ist phänomenal. Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein. Es kommt schnell und rasend und trotzdem ganz vorsichtig und sanft. Der Schluss ist gleichzeitig der Beginn von etwas Neuem, dessen Verlauf der Leser sich selbst ausmalen kann.mehr auf:http://a-bookdemon.blogspot.com/2016/04/rezension-die-uberlebenden-3-blut-und.html

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  • Zu Beginn etwas langatmig, wird aber mit jedem Kapitel besser....

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    ClaudisGedankenwelt

    17. April 2016 um 17:47

    Die Reihenfolge der „Die Überlebenden“ – Trilogie:Die ÜberlebendenDie Überlebenden – Furchtlose LiebeDie Überlebenden – Blut und Feuer Inhalt:Ruby hat übersinnliche Fähigkeiten. Deshalb werden sie und die Gruppe von Psi-Kindern immer wieder angegriffen. Nun hat die Gruppe einen Gefangenen gemacht, nämlich Clancy Gray, der Sohn des Präsidenten. Doch auch dieser hat Fähigkeiten, die zu einer zunehmenden Gefahr für die Gruppe werden. Seine Fähigkeiten ähneln denen von Ruby und nur sie kann ihm trotzen. Doch er kann die ganze Mission in Gefahr bringen. Werden die Kinder siegen? Werden sie überleben? Und was steckt hinter diesem ganzen Programm?Rezension:Ruby möchte immer noch die Kids aus Thurmond befreien. Das grausame Lager, in dem sie zusammen mit anderen Kids gefangen war und zum Spielball der Aufseher wurde. Nachdem sie entkommen ist, hat sie die anderen keine Sekunde lang vergessen können. Und nun sind sie und Liam wieder vereint. Doch es gibt einige Konflikte zu lösen. Liams Bruder Cole führt die Gruppe der Kids an und er gerät immer wieder mit Liam aneinander. Auch Ruby und Liam verfahren sich immer wieder in Streitsituationen und tun sich schwer dem anderen gegenüber ganz offen und ehrlich zu sein. Neben all diesen persönlichen Konflikten geht es darum die Lager anzugreifen und die Kinder herauszuholen.Der Beginn des Buches ist noch etwas schwergängig, weil sich hier überwiegend mit der Planung und den Abläufen befasst wird. Auch das Finale des zweiten Bandes haben die Kinder noch lange nicht verdaut und Ruby leidet vor allem unter Judes Tod. Die Schuld dafür gibt sie Judes Freund Nicolas, der aus Gutgläubigkeit alle Pläne ausgeplaudert hatte. Und auch Liam weiß noch nicht, dass Cole ein sogenannter „Roter“ ist. Cole möchte das seinem Bruder auch noch nicht sagen. Und so gehen die ganzen unausgesprochenen Konflikte und Vorwürfe in eine weitere Runde. Es dauert einige Zeit bis sich nach und nach der Knoten löst. Hier hätte Alexandra Bracken einige Dinge straffen oder kürzen können um die Anfangsphase nicht so lang zu ziehen. Dennoch liest sich auch der Anfang recht gut und unterhaltsam.Doch ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es war so unfassbar spannend und Alexandra Bracken hat sich ein grandioses Finale mit Showdown einfallen lassen. Der Schreibstil ist dabei, wie schon in den ersten beiden Bänden sehr fesseln und leichtgängig geschrieben, sodass ich nur so durch die letzten Seiten geflogen bin.Das hineinfinden in das Buch hat ein paar Kapitel gedauert, weil Alexandra Bracken sich nicht mit Rückblicken oder ähnlichem aufhält, sondern ein wenig nach der Handlung von Band 2 einfach weiter erzählt als läge der zweite Band nicht schon über ein Jahr zurück. Dennoch verstand es die Autorin mich trotz der einen oder anderen Lücke im Detail zu fesseln und so ist es keine Schwierigkeit gewesen mich bald wieder auf die Welt der Trilogie einzulassen.Fazit:Die Trilogie ist absolut lesenswert und spannend. Lediglich die „Planungsphase“ der Kids war mir zu Beginn des dritten Teils ein wenig lang und hätte gestrafft werden können. Dennoch empfehle ich die Trilogie allen Dystopie- und Jugendbuch-Fans, weil die Welt so grandios durchdacht ist, dass das Lesen einfach nur Spaß macht.Ich vergebe hier: ★★★★☆

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  • Ein gelungener Abschluss ♥

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    FairytaleLivres

    13. April 2016 um 17:50

    Erst einmal gefällt mir das Cover, genau wie die beiden vorherigen, sehr gut. Bei genauere Betrachtung, finde ich sogar, dass dieses das schönste von allen ist. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Jedoch hätte ich es schön gefunden, wenn sie den Effekt vom ersten Cover auch bei den beiden anderen Büchern eingebaut hätten. Ich mag es, wenn man die Cover “fühlen” kann. Der Schreibstil. Ja, was soll ich da noch großartiges zu schreiben. Ich liebe den Schreibstil von Alexandra Bracken. Er lässt sich meiner Ansicht nach super lesen und hat sich auch im Verhältnis zu den beiden Vorgänger Bänden nicht verändert bzw. verschlechtert. Die Geschichte ist auch wieder aus der Ich-Perspektive, nämlich aus der Sicht von Ruby geschrieben. So das man sich wieder gut in sie hinein versetzten konnte. Man findet sich glücklicherweise wieder relativ schnell in die Story rein, da sie an den zweiten Teil anschließt. Die Geschichte war auch wieder von Anfang an spannend, zog sich dann etwas und wurde wieder spannender. Alles in allem gut, aber die beiden Vorgänger haben mir da schon etwas besser gefallen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass man merkt das Ruby sich im laufe der Reihe zur eine starke, selbstbewusste Frau entwickelt hat, die ihre Fähigkeiten einsetzten kann.

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  • Die Überlebenden - das Finale

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    NiWa

    Es handelt sich um den Abschlussband von Alexandra Brackens Überlebenden-Trilogie.Seit Ruby eine mysteriöse Viruserkrankung überlebt hat, wird sie von der Regierung gejagt. Kinder und Jugendliche die an IAAN erkrankt sind, sind entweder gestorben oder haben tatsächlich überlebt, jedoch haben sie nicht nur mit den körperlichen Folgen zu kämpfen. Denn die Überlebenden haben Psi-Kräfte, vor denen sich nicht nur andere Menschen sondern auch sie selbst fürchten. Aber ist das die Rechtfertigung, für die Lager, in die die Jugendlichen wie Vieh gepfercht werden?Daher stellt sich eine Gruppe entflohener Jugendlicher gegen die Regierung, sie kämpfen gegen dieses Unrecht an und gehen den Ursachen der Erkrankung auf den Grund. In diesem Abschlussband muss sich Rubys Widerstands-Gruppe neu formieren, hat dabei aber Hilfe von außerhalb und schwebt dabei in allerhöchster Gefahr.Diese Widerstandsbewegung um Ruby agiert wie eine Terrorzelle, die sich gegen die Regierung auflehnt. Denn allesamt sind sie der fragwürdigen Rehabilitation der Lager entgangen, die durch unwürdige Behandlung und schmerzhafte Folter keine Aussicht auf Erfolg verspricht.Alexandra Brackens Lager für Psi-Jugendliche lassen mich an die Konzentrationslager des 2. Weltkriegs denken. Auch in Brackens Dystopie ist es das Andere, das in Lagern weggeschlossen, erniedrigt und zur Nummer degradiert wird. Jedoch umgeht sie geschickt den historischen Beigeschmack und schafft mit vielen Kampf- und Actionszenen eine spannungsgeladene Geschichte mit jugendlichen Protagonisten, die nebenher auch zum Nachdenken einlädt.Denn die Angst der Erwachsenen vor den Psi-Jugendlichen ist einerseits berechtigt, weil sie in ihrem Umfeld erheblichen Schaden anrichten können, und auch Ruby mit den Folgen ihrer Kräfte zu kämpfen hat. Andererseits liegt es auf der Hand, dass diese offensichtliche Gefahr keinesfalls zu dieser menschenunwürdigen Behandlung berechtigt, womit die Autorin im Grunde ein sehr aktuelles Thema aufgreift.Mit Brackens Erzählstil habe ich mir stellenweise etwas schwer getan. Wie auch in den vorherigen Bänden, schlägt sie einen Zickzack-Kurs ein. Langweilige Passagen wechseln sich mit packenden Abschnitten ab und so war es für mich beim Lesen ein Hin- und Her aus mitreissender Sogwirkung und langweiligem Plätschern, was doch für ein widersprüchliches Lesevergnügen sorgt.Die Charaktere haben es in diesem Abschlussband auch nicht leicht. Ruby machte eine Entwicklung durch, die mir zwar nicht gefallen hat, trotzdem interessant zu lesen war und gut in die Ereignisse eingebettet ist. Mein liebster Charakter war auch hier wieder Chubs - ein außergewöhnlicher junger Mann, der sich eines höflichen Umgangstons gespickt mit wunderbaren Sarkasmus erfreut.Besonders gut am Handlungsverlauf finde ich, dass man eigentlich nie wusste, wohin die Reise geht. Zwar gibt es Andeutungen und Vermutungen, dennoch schafft es Bracken ein Gesamtbild aus Innen- , Außenpolitik und Bevölkerung zu kreieren, dass man erst am Ende der Geschichte erfassen kann.Manch zäher Stellen ungeachtet, konnte mich Alexandra Bracken mit ihrem Abschlussband der Überlebenden-Trilogie überzeugen. Starke Actionszenen, komplexe Hintergründe und interessante Charaktere runden dieses Finale zu einem lesenswerten letzten Band ab, der die Trilogie in ein bemerkenswertes Ende führt, das mir gut gefallen hat.Die Trilogie:1) Die Überlebenden2) Die Überlebenden 2. Furchtlose Liebe3) Die Überlebenden 3. Blut und Feuer

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    • 6
  • Und wieder habe ich gelacht, geweint und getrauert mit Ruby und Co.

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    merle88

    04. April 2016 um 18:32

    Inhalt:Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen ...Meinung:Ruby, Liam, Chubs und Co. machen sich zu Beginn dieses Buches auf den Weg zu einem sicheren Zufluchtsort, der sogenannten Ranch. Dort angekommen übernimmt Liams älterer Bruder Cole die Führung. Zudem sind Cole und Ruby die einzigen die sich um den Präsidentensohn Clancy kümmern können, da Clancy für alle anderen eine Gefahr darstellt. Die allgemeine Situation und die verschiedenen Beweggründe der Jugendlichen führen zu Spannungen innerhalb der Gruppe. Und auch Clancy kann man selbst in Gefangenschaft nicht über den Weg trauen.Da ich mir vor dem durchlesen dieses Buches ein paar andere Rezensionen durchgelesen hatte, war mir klar, dass es keine Rückblenden auf die vergangenen Bände geben wird. Von daher hatte ich kurz noch einmal in Band 2 hineingelesen, was sich als sehr hilfreich erwiesen hat, da ich so keine Einstiegsschwierigkeiten hatte. Allen anderen, die wie ich nicht das beste Gedächtnis haben, kann ich dies ebenfalls nur empfehlen.Dieser letzte Band spielt hauptsächlich auf der Ranch. Daher nehmen Pläne schmieden und Vorbereitungen treffen einen großen Platz in der Geschichte ein. Dies könnte für den ein oder anderen Leser etwas langweilig sein. Mich hat es zum Glück nie gestört.Im Verlaufe des Buches machte mich der Gedanke bald Abschied von Ruby und Co. nehmen zu müssen immer trauriger. Denn auch in diesem Band lachte, weinte und trauerte ich wieder mit Liam, Chubs, Vida und Ruby. Besonders eine Szene gegen Ende des Buches hat mich sehr traurig gemacht.Auch die Beziehung zwischen Ruby und Liam ist in diesem Finale wieder geprägt von Höhen und Tiefen. Dadurch wirkt die Beziehung in meinen Augen jedoch sehr authentisch.Zudem durchläuft Ruby wieder eine erstaunliche Entwicklung. Es ist einfach spannend zu verfolgen wie sie von Band zu Band stärker und selbstbewusster wird.Das Ende ist sehr zufriedenstellend, dennoch bleibt ein Hauch von Wehmut bei mir zurück.Fazit:Schade das diese wunderbare Trilogie nun ein Ende gefunden hat. Auch dieser dritte Teil konnte mich wieder begeistern, auch wenn es in diesem Band nicht so viel Action gibt wie in den vorherigen Büchern. Mit einem weinenden Auge verabschiede ich mich von den liebgewonnen Charakteren und vergebe knappe 5 von 5 Hörnchen.

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  • Endlich Band 3

    Die Überlebenden - Blut und Feuer

    SLovesBooks

    27. March 2016 um 00:00

    Nachdem ich diese Reihe in den letzten Wochen verschlungen habe, war ich auch ganz gespannt auf das Finale. Ich habe immer so mit den Charakteren mitgefiebert, dass ich wirklich hohe Erwartungen an den letzten Teil der Reihe hatte. Und diese wurden nicht enttäuscht:Inhaltlich möchte ich hier wirklich nicht spoilern, die Buchbeschreibung trifft es sehr gut. Es handelt sich nun mal um das Finale und es kann eigentlich nichts Schlimmeres geben, als wenn man an dieser Stelle gespoilert wird. Ich möchte nur so viel sagen: Das Ende hat mir großartig gefallen. Es hat zwar keine mega Überraschung gegeben, aber ich finde, dass die Autorin ein zufriedenstellendes Serienfinale geschrieben hat. Außerdem schließt das buch nahtlos an den zweiten Band an, ohne größere Rückblenden. Eine gute Kenntnis der Vorgänger ist erforderlich.Der Schreibstil entspricht den beiden Vorgängern. Es ist flüssig zu lesen, hat stellenweise Wortwitz und beinhaltet den typischen Jugendbuchschreibstil. Die Dialoge sind flüssig und zielführend. Charaktere und Orte werden wunderbar beschrieben, sodass sich der Leser gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Auch im Punkt Stimmung gelingt es nur wenigen Autoren so starke Bilder und Emotionen hervorzurufen. Frau Bracken schafft es durch ihre Worte das Stimmungsbild des Lesers ganz an die Situation anzupassen.Ein Kritikpunkt ist leider die Aufteilung der Handlung. Der Anfang war sehr ansprechend und kurzweilig. Im Mittelteil wurde es etwas langatmig, was auch daran liegt, dass der Ort kaum bis gar nicht gewechselt wird. Hier hat sich die Geschichte zwischenzeitlich etwas festgefahren, sodass die Handlung keine großartige Entwicklung erfährt. Schade ist, dass ein so großartiges Ende dann leider auf so wenigen Seiten beschritten wird. Die Ideen wurden immer besser nur leider passiert es dann plötzlich alles sehr schnell. Ich hätte es etwas schöner gefunden, wenn die Autorin den Schluss stärker ausgearbeitet hätte und den Mittelteil gekürzt. Jedoch ist auch diese Kritik meckern auf hohem Niveau. Das Buch an sich ist wirklich gelungen und ein würdiger Abschluss. Besonders positiv erwähnen möchte ich noch die Spannung im Schlussteil. Ich habe selten so angespannt mitgefiebert.Die Charaktere haben mich in diesem Buch sehr erfreut. Gerade unsere Protagonistin Ruby hat eine ganz fantastische Entwicklung von Band eins bis zum Finale hingelegt. Sie ist an ihren Aufgaben gewachsen und hat sich zu einer richtigen und mutigen Anführerin gemausert. Unsicherheiten sind nun nicht mehr zu spüren. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen, sie ist ein sehr sympathischer Charakter.Auch über die anderen bekannten Charaktere wie Vida, Chubs, Liam und Cole habe ich mich gefreut. Jeder Einzelne hat dieser Serie etwas Wichtiges gegeben und sie zu dem gemacht, was sie ist. Gerade diese Verschiedenheit macht die gute Unterhaltung aus.Auch die Beziehung von Ruby und Liam wurde wieder mit so einigen Reibungspunkten konfrontiert. Frau Bracken hat es geschafft, beide Standpunkte sehr deutlich zu machen und hat so einen realistischen Konflikt geschaffen, der für die Authentizität, sowohl der Charaktere als auch von ihrer Beziehung, sorgt. Man schwankt bei ihnen zwischen Romantik auf der einen und Anspannung auf der anderen Seite.Fazit:Dieses Buch ist ein würdiger Abschluss einer so gelungenen Reihe. Man wird nicht enttäuscht sein. Die Charaktere und Beziehungen entwickeln sich noch einmal und die Autorin hat weitere spannende Ideen und Wendungen, mit denen sie den Leser begeistern kann.Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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